Hans-Dietrich Genscher (FDP) wurde Opfer von Einbrechern
24. März 2011

Im Haus des ehemaligen Außenministers Hans-Dietrich Genscher wurde eingebrochen. (Foto: Jens Schlüter/dapd)
Bonn. Der ehemalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) ist Opfer von Einbrechern geworden.
Bereits am 11. März seien Täter in sein Haus in der Nähe von Bad Godesberg eingedrungen, erklärte ein Sprecher der Bonner Polizei am Mittwoch. Damit bestätigte er einen Bericht der “Bild”-Zeitung.
Zum Diebesgut sollen unter anderem ein historischer Füllfederhalter und Schmuck seiner Frau Barbara zählen. Der Polizeisprecher sagte: “Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen gehen wir von einem ganz normalen Einbruch aus.”
Die “Bild”-Zeitung hatte berichtet, Genscher habe mit dem entwendeten Füller den Zwei-plus-Vier-Vertrag unterschrieben, wodurch 1990 die Grundlagen für die deutsche Einheit gelegt wurden.
Dies allerdings dementierte das Büro des FDP-Politikers. Ohne genauer darauf einzugehen, sagte eine Sprecherin lediglich, mit dem Füller sei ein “wichtiger Vertrag” unterschrieben worden.
(dapd; rockefeller-news/up)
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