Porsche schaltet in den fünften Gang

21. Juli 2011

Porsche (dapd)

Ein Monteur kontrolliert einen Porsche Panamera im Porschewerk in Leipzig. (dapd)

Der Sportwagenhersteller Porsche hat sich für die nächsten Jahre ehrgeizige Ziele gesetzt. “Wir wollen bis 2018 mindestens 200.000 Autos verkaufen, statt vier künftig sieben Modellreihen bauen und die Beschäftigung um 50 Prozent erhöhen“, sagte der Porsche-Vorstandsvorsitzende Matthias Müller dem “Handelsblatt”. Derzeit beschäftigt der Autobauer rund 13.000 Mitarbeiter.

“Ziel ist eine Umsatzrendite von 15 Prozent und eine Kapitalrendite von 21 Prozent“, sagte Müller weiter. Das sei sportlich und passe zu Porsche. Die Expansion lässt sich das Unternehmen einiges kosten. “Wir werden die Investitionen und das Budget für Forschung und Entwicklung um etwa 50 Prozent aufstocken“, sagte Müller der Zeitung.

Den Absatz soll ein in Leipzig gebauter kompakter Ableger des Geländewagen Cayenne treiben, Cajun genannt. “Dieses Auto wird 2013 auf den Markt kommen”, sagte Müller. Der Cajun stehe für eine Stückzahl von 50.000 Einheiten.

(dapd/rockefeller-news/ss)

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