Rot-Sperre für Dortmunds Superstar Mario Götze

28. August 2011

Mario Götze Rotsperre

Mario Götze erhält eine Rotsperre. (Foto: ddp)

Was erlaubte sich Mario Götze beim Spiel Dortmund gegen Leverkusen? Mit Müh und Not holten die Dortmunder noch ein 0:0 raus, obwohl ihr neues Supertalent mit einer roten Karte vom Platz musste.

Riesen Zoff beim BVB. In der 77. Minute wird Mario Götze von Balitsch gefoult. Anschließend tritt Götze nach Balitsch. Schiedsrichter Stark sieht das Vergehen und entscheidet auf Rot. Götze muss vom Platz.

Kopfschüttelnd verlässt er das Spielfeld, auch Dortmunds Trainer Klopp protestiert fassungslos gegen die Schiedsrichterentscheidung.

Später sagt er gegenüber dem Fernsehsender “Sky”: “Für irgendwelche Menschen, die nie Fußball gespielt haben, sieht es möglicherweise so aus, als ob er nachtreten würde. Mario ist so ziemlich der Letzte, der eine Tätlichkeit begehen würde. Ich habe schon viel schlimmere Dinge gesehen.“

Tatsache ist jedoch, dass es Bilder gibt, die belegen, dass Götze nicht nur hinter Balitsch hinterher tritt, sondern ihm auch noch nach spuckt. “Sky” vergrößerte den Tumult und belegt damit die Tätlichkeit Götzes.

Schiedsrichter-Experte Merk ist dagegen voll und ganz auf der Seite Starks: “Das war ein unkontrollierter Tritt, das ist ein Nachtreten. Auch wenn der Gegner nicht getroffen wird, ist das Rot. Das ist absolutes Regelwerk auf dem gesamten Globus.“ Weiter lobt er Starks Konsequenz. Die meisten hätten sich in dieser Situation für den Mittelweg entschieden und Gelb-Rot gegeben.

Worüber dich der BVB nun Gedanken machen sollte ist die Frage, wie lange Götze gesperrt bleibt. Denn auch im Spielbericht vermerkt Stark das Nachtreten und sogar die Spuck-Aktion. Mit bis zu drei Spielen kann in diesem Fall gerechnet werden.

(rockefeller-news/ks)

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  • Yous1

    Ich habe diesen Artikel zufällig entdeckt und muss schon sagen, dass das Geschriebene eine Frechheit ist.
    1. Diese “Spuckaktion” ist ein normales Verhalten was auf dem Fußballplatz einfach dazugehört. Nur weil Mario in Balitsch’ Richtung gespuckt hat heißt das noch gar nichts.
    2. Nicht Balitsch, sondern Kadlec hat Mario zuvor gegrätscht und wurde dann vom Spielfeld verwiesen.
    3. Die Wörter Merks wurden völlig aus dem Kontext gerissen. Mit der “Konsequenz” meinte Merk nicht Marios vermeintliche Tätlichkeit sondern Kadlecs Unsportlichkeit.
    4. Wie man auf den Sky – TV Bildern erkennen kann, hackte sich Balitschs Fuß mit Marios Bein. Da Balitsch einige Meter weiterlief zog er auch gleichzeitig Marios Bein mit. Mario wollte sich lediglich befreien und so sah es aus einigen Blickwinkeln nach einer versuchten Tätlichkeit aus.
    Auch Balitsch selbst erkannte keinen Nachtritt und versuchte Stark zu erklären, dass die Rote Karte nicht gerechtfertigt ist. Daraufhin sah er unverständlicherweise die Gelbe Karte. Amateurhaftes Verhalten von Stark und unglücklicher Götze.

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