Japan plant den Wiederaufbau

21. Oktober 2011

Japan plant mit Feuereifer am Wiederaufbau des von der Naturkatastrophe heimgesuchten Landes. Ein weiteres Mal verabschiedete deshalb die Regierung einen enormen Nachtragshaushalt, der den Wiederaufbau beschleunigen soll.

Dabei entschied das Kabinett am Freitag, dass zusätzlich zwölf Billionen Yen, das sind 113,1 Milliarden Euro, aufgebracht werden sollen, die dem Land helfen sollen. Bereits im Mai und im Juni entschied die Regierung vier Billionen beziehungsweise zwei Billionen Yen freizugeben, die für den Wiederaufbau bereit gestellt werden sollen.

Jetzt liegt es am japanischen Parlament, dem neuen Plan zuzustimmmen.

Japan Kaiser

Der japanische Kaiser Akihito verliest die Pläne zum neuen Milliardenprojekt. (Foto: dapd)

Vor allem die japanische Wirtschaft soll durch die zusätzlichen Mittel gestärkt werden. Für Japan ist es wichtig, dass sich diese wieder erholen kann. Der starke Yen sorgt dafür, dass die japanische Wirtschaft leidet.

Vize-Finanzminister Yukihisa Fujita betont, dass die “Belebung der japanischen Wirtschaft” oberstes Ziel sei. Das neue Budget sei zudem “extrem wichtig”, damit Japan wieder auf die Beine kommt.

Das Geld, das die Regierung in die Wirtschaft stecken will, soll aus Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen frei werden.

Bereits Mitte März war Japan von einem schweren Erdbeben heimgesucht worden. Darauf folgte ein schwerer Tsunami, der unter anderem das Atomkraftwerk in Fukushima zerstörte, was zu einer Atomkatastrophe führte. Die schweren Störfälle verwüsteten weite Teile der Region im Nordosten Japans.

(rockefeller-news/ks)

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