Volkswagen hält an Suzuki fest
27. Oktober 2011
Es gibt viele Streitigkeiten zwischen dem deutschen Autobauer Volkswagen und seinem japanischen Partner Suzuki. Doch trotzdem möchte der Volswagen-Konzern weiter an der bestehenden Partnerschaft festhalten.
Auch Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch bestätigte am Donnerstag, dass die Partnerschaft weiter Bestand habe und es keine Pläne gebe, den knapp 20-prozentigen Anteil an Suzuki zu reduzieren.
Das Problem jedoch ist, dass sich beide Unternehmen gegenseitig des Vertragsbruchs bezichtigen und dadurch eine heftige Auseinandersetzung entstanden ist. Der Auslöser für die Differenzen war die Bestellung von Dieselmotoren, die Suzuki an Fiat machte. Auch Volkswagen hätte diese Dieselmotoren direkt aus Wolfsburg liefern können.
Der deutsche Autobauer sah dies als Vertragsbruch Suzukis an.
Wie die gesamte Situation nun aufgelöst werden soll ist unklar. Sicher ist jedoch auch nach Aussage des Finanzvorstands, dass es keine Auflösung der Partnerschaft geben wird.
Bereits Ende 2009 war Volkswagen für insgesamt rund 1,7 Milliarden Euro bei Suzuki eingestiegen. Damit haben die Wolfsburger rund 20 Prozent der Unternehmensanteile übernommen. Doch auch die Japaner profitierten von diesem Kauf. Sie überhamen 1,5 Prozent des DAX-Konzerns Volkswagen.

VW und Suzuki stehen zur Zeit im Clinch weil sich beide des Vertragsbruchs bezichtigen. (Foto: dapd)
(rockefeller-news/ks)
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