Google wieder in Farbe
08. September 2010
Mountain View. Das Rätsel ist gelöst, Google wieder in Farbe. Die Internet- Suchmaschine wird mit einer neuartigen Echtzeit-Funktion beschleunigt. Noch während ein Anwender den Suchbegriff eintippt, erscheinen ohne Zeitverzögerung Suchergebnisse zu den eingegeben Wortfragmenten.
„Google Instant verkürzt jede Suchabfrage durchschnittlich um zwei bis fünf Sekunden„ so Google-Produktmanagerin Marissa Mayer am Mittwoch am kalifornischen Firmensitz in Mountain View. Wenn etwa nach David Rockefeller gesucht wird, reicht die Eingabe der ersten vier Buchstaben des Vornamens aus, um Suchergebnisse live auf den Bildschirm zu bringen. Bislang hatte Google seinen Usern schon während der Eingabe Vorschläge für den kompletten Suchbegriff gemacht („Google Suggest“). Die Ergebnisse erschienen aber erst, nachdem der Anwender die Abfrage abgeschickt hatte. Nun tauchen die Ergebnisse bereit auf, während der Suchbegriff getippt wird.
Den Statistiken des Unternehmens zufolge verbringen Google- Anwender zurzeit durchschnittlich neun Sekunden damit, eine Suchabfrage zu tippen. Für die Auswahl der Ergebnisse werden durchschnittlich 15 Sekunden benötigt. Die neue Suchfunktionwird ab sofort auf den Google-Seiten in den USA und in Russland und dann schrittweise auch in anderen Ländern umgesetzt.
Dort können Anwender die neuen Möglichkeiten auch eher nutzen, indem sie sich mit einem persönlichen Google-Konto einloggen oder die Startseite des US-Portals aufrufen. Dieses Verfahren sei gewählt worden, um die notwendigen Ressourcen nach und nach aufbauen zu können, erklärte Google.
Um „Google Instant“ nutzen zu können, benötigt man einen modernen Browser (Firefox 3, Internet Explorer 8 oder eine aktuelle Version von Google Chrome oder Apple Safari). Der Browser von Opera wird noch nicht unterstützt. Anwender können die Funktion auch bewusst abschalten (Opt-out).
Google beantwortet jeden Tag mehr als eine Milliarde Suchabfragen. An der Entwicklung von „Google Instant“ waren Teams aus den USA, Israel und dem europäischen Google-Forschungszentrum in Zürich beteiligt.
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Oko










