
Posts by Ortwin Oberhauser:
Leichtes Aufatmen für Christian Wulff
Januar 18th, 2012
Gegen Christian Wulff und die BW-Bank wird wegen seines kostengünstigen Darlehens nicht weiter ermittelt. (Foto: dapd)
Der deutsche Bundespräsident Christian Wulff hat es in diesen Tagen nicht leicht. Sein Image ist mehr als angeschlagen und es wird wohl einige Zeit brauchen, bis sich dieses wieder erholt hat und er zur gewohnten Tagesordnung zurückkehren kann.
Nun kann Wulff jedoch ein bisschen aufatmen, zumindest, wenn es um seinen umstrittenen Kredit bei der BW-Bank geht.
Es wird keine Ermittlungen der Stuttgarter Staatsanwaltschaft gegen die Bank selbst und ihn geben. Der Vorwurf lautete darauf, dass Wulff von der Bank günstige Konditionen für einen Kredit erhalten habe.
Nicht nur Wulff, sondern auch die Verantwortlichen der Bank können also aufatmen.
Wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte, habe sich kein Anfangsverdacht auf Untreue und Vorteilsnahme ergeben. Daraus ergebe sich der Beschluss, keine weiteren Ermittlungen gegen die BW-Bank und den Bundespräsidenten aufzunehmen.
Bei der Staatsanwaltschaft waren im Vorfeld 19 Anzeigen eingegangen, die im Zusammenhang mit der zinsgünstigen Darlehensvergabe stehen. Auf diese wird die Staatsanwaltschaft jedoch nicht näher eingehen.
Mit dem zinsgünstigen Kredit hatte Wulff das Privatdarlehen des Unternehmerpaares Geerkens abgelöst, dass 500.000 Euro betragen hatte. Bei der Aufnahme des Privatdarlehens war Christian Wulff noch als niedersächsischer Ministerpräsident tätig. Eben dieses Privatdarlehen hatte ihn bereits vor Weihnachten in die Kritik gebracht, da er es verschwiegen hatte.
(rockefeller-news/dapd)
Lustige T-Shirt Werbung
Januar 16th, 2012Eine ganz besondere T-Shirt Werbung hat sich der Versandhandel Otto für die kommende Saison einfallen lassen.
“Swop it!” lautet das Motto.
(rockefeller-news/ks)
Apple verschiebt Verkaufsstart des neuen iPhone 4S in China
Januar 13th, 2012Tumulte in der chinesischen Hauptstadt Peking haben nun dafür gesorgt, dass der Verkauftsstart des neuen iPhone 4S auf unbestimmte Zeit verschoben wurde.
Der Technologiekonzern Apple hat höchste Sicherheitsbedenken, was den Verkauf des neuen Smartphones angeht.
Diese sind berechtigt, denn wütende Kunden hatten den Apple Store in Peking mit Eiern beworfen, nachdem dieser nicht pünktlich seine Türen geöffnet hatte. Alle wollten das neue iPhone 4S kaufen, können sich nun aber aufgrund dieser Aktion noch eine Weile gedulden.
Zuvor hatten hunderte Menschen in der klirrenden Kälte der Nacht ausgeharrt, um sich eines der ersten Smartphones zu sichern. Um 7.00 Uhr in der Frühe hätte der Laden öffnen sollen. Angaben zufolge seien einige wartende Personen sogar von Händlern bezahlt worden, die das Gerät anschließend weiterverkaufen wollten.
Die Öffnung des Stores verzögerte sich jedoch, weshalb es zu Tumulten kam. Diese arteten so aus, dass die Polizei einschreiten und das Geschäft im Stadtteil Sanlitun räumen musste.
Anschließend teilte Apple mit, dass das Unternehmen um die Sicherheit der Mitarbeiter des Stores und die der Kunden besorgt sei. Deshalb werde der Verkaufsstart des neuen iPhone 4S auf unbestimmte Zeit verschoben. Das neue Gerät kann deshalb in China noch nicht erworben werden. In der Mitteilung von Apple hieß es jedoch weiter, dass das Gerät jedoch online erworben werden könne.
(rockefeller-news/dapd)
Arbeiter der XBox-Fertigung steigen aufs Dach
Januar 12th, 2012Jeder kennt sie, vor allem die Männer beschäftigen sich oft ausgiebig damit. Die allseits beliebte Spielekonsole von Microsoft, die XBox ist in einigen Haushalten zu finden. Doch was sich jetzt in einem Werk für die Fertigung dieser Konsole abspielt ist unglaublich.
In einem Werk in China wurden kürzlich Entlassungen angekündigt, die jedoch ohne Entschädigungszahlungen ablaufen sollten. Das ließen die Mitarbeiter des Werkes nicht auf sich sitzen und kletterten im wahrsten Sinne des Wortes auf die Barrikaden.
Sie drohten sogar mit Selbstmord.
Am Donnerstag erklärten Arbeiter der Firma Foxconn Technology, dass ihre Kollegen im Werk Wuhan nach Bekanntgabe der Kündigungen aufs Dach ihres Wohnheims geklettert seien. Dort hätten sie damit gedroht, sich in die Tiefe stürzen zu wollen.
Das ganze Geschehen habe sich bereits in der letzten Woche ereignet.
Zuvor hatte Foxconn erklärt, dass das Werk mitsamt der Fertigungsstraße für Videospiele geschlossen werde. Auf eine Entschädigung bestand keine Aussicht. Zu viel für die Arbeiter. Sie kletterten aufs Dach.
Schließlich gelang es jedoch einem Behördenvertreter, die Arbeiter wieder vom Dach zu bekommen. Mit welchen Mitteln er das geschafft hat, ist jedoch nicht bekannt.
Die Firma Fixconn stellt die iPads für Apple, die Xbox für Microsoft und andere technische Geräte her. Derzeit steigen die Produktionskosten in China, weshalb viele Werke mit einem Auftragsrückgang zu kämpfen haben.
(rockefeller-news/dapd)
Freitag der 13.
Januar 11th, 2012Bald ist er wieder da, der Unglückstag, der viele Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Für die meisten ist es ein Tag, an dem schiefgeht, was schiefgehen kann. Ganz laut Murphy’s Gesetz ist der Tag einfach mit Unglück behaftet.
Trotzdem deckt Psychologe Peter Beckwermert, dass die Paranoia vor Freitag dem 13., wortwörtlich Paraskavedekatriaphobie, keine ernsthafte Krankheit ist. Laut Beckwermert ist die Angst vor diesem Tag Lediglich ein Mythos.
“Ein Freitag, der 13., ist dermaßen selten, dass niemand wirklich darunter leidet oder sich gar in Therapie deswegen begibt”, gibt der Psychologe am Mittwoch im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd an.
Menschen, die denken, dass an diesem Tag mehr schreckliche Dinge passieren als sonst sind lediglich abergläubisch und keine Phobiker, wie sich aus dem Gespräch deutlich herauskristallisiert.
Trotzdem weist Psychologe Peter Beckwermert darauf hin, dass es tatsächlich eine Krankheit gibt, die mit der Zahl 13 zu tun hat. Nämlich die Angst vor alldem, was mit der Zahl 13 im Zusammenhang steht. Diese Krankheit sei auf jeden Falls auch als solche einzustufen, denn sie behindert das Leben der Erkrankten sehr. Ein prominentes Beispiel hierfür war der österreichische Komponist Arnold Schönberg (1874-1951).
Der Unterschied zwischen abgläubischen Menschen und Phobikern bestehe darin, so der Psychologe weiter, dass der Aberglaube die Menschen nicht in die Obhut eines Psychiaters treibe. “Im Gegensatz zum Phobiker, der weiß, dass seine Angst irrational ist, ist der Abergläubische ja der Ansicht, dass seine Angst begründet ist”, bestätigt Peter Beckwermert.
Der Aberglaube ist bereits so alt, wie die Menschheit selbst. Auch in der heutigen Zeit sind viele Menschen noch abergläubisch. Während man sich früher verschiedene Wetterphänomene mit Hilfe des Aberglaubens erklärt hat, so ist er heutzutage eher selten geworden. Tatsache ist jedoch, dass er nie ganz von der Bildfläche verschwinden wird.
(rockefeller-news/dapd)
Spontane Entgiftung bringt nichts
Januar 10th, 2012Wer kennt es nicht, die Völlerei an den Festtagen geht auf die Hüften. Auch der Alkoholkonsum ist deutlich gestiegen. Was liegt da näher, als den Januar für eine spontane Entgiftung zu nutzen.
Doch das ist die völlig falsche Entscheidung, wenn man dem British Liver Trust glauben kann.
Laut British Liver Trust sei es besser, nicht einen Monat komplett auf Alkohol zu verzichten, sondern immer mal wieder für ein paar Tage.
Wie die BBC berichtet ist auch Experte Mark Wright vom Southampton General Hospital davon überzeugt, dass die plötzliche Entgiftung nichts bringt. Die kurze Zeit völliger Abstinenz verhilft der Leber nicht, sich zu erholen. Vor allem wenn anschließend wieder Alkohol konsumiert wird.
Andrew Langford, der Geschäftsführer des British Liver Trust, gibt ebenfalls an, dass der Trend dazu geht, den Januar für eine sogenannte “Leberverjüngung” zu nutzen, an die immer mehr Menschen glauben. Dass das jedoch gar nichts nutzt, ist vielen Menschen nicht bewusst.
Laut Experten sei es viel sinnvoller, öfter einmal Alkoholpausen einzulegen, um den absoluten Alkoholkonsum zu reduzieren. Dadurch könne sich die Leber viel besser erholen.
“Hat die Leber keinen dauerhaften Schaden, kann sie sich sehr schnell wieder erholen. Dafür reichen normalerweise 24 Stunden”, betont Wright. Medizinisch gesehen, sei ein Monat des Entzugs völlig sinnlos.
(rockefeller-news/ks)
Luxusgut Benzin
Januar 8th, 2012Tanken wird schon bald zum Luxus. Die Kostenexplosion an den Zapfsäulen ist unübersehbar und viele Autofahrer müssen bereits sparen, damit sie sich den nächsten Tank noch leisten können. Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf?
Auch der Unterhalt für einen PKW ist in den Jahren zwischen 2005 und 2010 um 41 Prozent stärker gestiegen, als die Lebenshaltungskosten. Diese Zahl bestätigte der ACE Auto Club Europa nach einer Auswertung.
Die allgemeinen Verbraucherpreise stiegen in diesen Zeitraum um 8,2 Prozent, während der Kfz-Preisindex um satte 11,6 zunahm. Diese Zahl bezieht sich vor allem auf Versicherer und Mineralölkonzerne, bei denen der Preisanstieg enorm ins Gewicht fällt.
Zwischen 2005 und 2010 stieg der Preis für eine Kfz-Versicherung um ganze 18,2 Prozent.
Auffallend ist zudem, dass der Preis für Benzin fast doppelt so viel zunahm, wie der Preis für die allgemeinen Verbraucherkosten. Vor allem hier müssen die Autfahrer kräftig in die Tasche greifen, denn der Automobilclub errechnet einen Preisanstieg um durchschnittlich 16,1 Prozent.
Doch auch die Pflege des geliebten PKW ist deutlich teurer geworden. Reparaturen und Inspektionen sind nun um 13,1 Prozent teurer, als noch fünf Jahre zuvor. Auch der Führerschein selbst hat mit 10,2 Prozent Preissteigerung ordentlich zugelegt und erleichtert es Fahranfängern nicht gerade, sich auf den Lappen zu freuen.
Ein bisschen besser sehen die Zahlen beim Neu- und Gebrauchtwagenkauf aus, wo die Preise um lediglich 6,7 beziehungsweise 3,8 Prozent nach oben kletterten.
Trotzdem legen die Zahlen offen, dass die Entwicklung nicht rosig aussieht und, falls es so weitergehen sollte, das Auto noch zum absoluten Luxusgut wird.
(rockefeller-news/dapd)
Google straft eigenen Chrome-Browser
Januar 5th, 2012Es scheint zunächst unglaublich, ist jedoch tatsächlich eingetreten. Google musste den Chrome-Browser und damit sich selbst bestrafen, um die eigens gesetzten Richtlinien einzuhalten.
Auslöser dafür war eine missglückte Werbekampagne, die die Google-Richtlinien nicht einhielt.
Damit wurde die offizielle Homepage des Google Browsers heruntergestuft. Im Klartext heisst das, das sie für volle zwei Monate bei Suchanfragen nicht unter den Top-Ergebnissen auftaucht.
Der Grund sind bezahlte Blogs, die auf den Chrome-Browser von Google verwiesen. Ein Dienstleister hatte diese Blogs, die Werbung enthielten ins Netz gestellt. Mindestens einer dieser Artikel enthielt einen Link, der direkt auf die Chrome-Seite führte. Da Google jedoch Werbung durch gekaufte Links nicht vertritt, diese sogar missbilligt, musste Google sich selbst bestrafen.
Daher wurde die Homepage des offiziellen Browsers nun herabgestuft.
Der Konzern selbst erklärt das Vorgehen damit, dass er lediglich habe Videoanzeigen schalten wollen, wie Google-Manager Matt Cutts am Mittwoch erläuterte. Das Ergebnis seien jedoch die bezahlten Blog-Einträge geworden.
Wie der Fachblog “Searchengineland” herausfand, hat die Agentur, die von Google beauftragt worden war, eine weitere Agentur eingeschalten, die auf bezahlte Blogs spezialisiert sein soll.
Nun musste Google gegen sich selbst konsequent sein und den Browser für 60 Tage herabstufen. Wenn man den Begriff “Browser” nun eingibt, erscheint Chrome nicht unter den Top-Einträgen.
(rockefeller-news/ks)
Nach Polizistenmord weitere Waffen entdeckt
Januar 4th, 2012Die Ermittler kommen beim Polizistenmord von Augsburg nicht zum Durchatmen. Nun wurde sogar ein Waffenlager gefunden, in dem die Brüder Rudi R. und Raimund M. mehrere Schusswaffen untergebracht haben sollen.
Wie die “Süddeutsche Zeitung” Zeitung in der Mittwochausgabe berichtet, haben sich im gefundenen Waffenlager rund 20 Pistolen und Gewehre befunden.
Eine genaue Bestätigung des Fundes gab es seitens der Polizei noch nicht. Ein Sprecher wollte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd nicht zu den Umständen äußern. Am Nachmittag soll es seine Aussage nach jedoch einen Pressetermin geben, bei dem alle offenen Fragen geklärt werden sollen. Der Termin selbst müsse jedoch noch mit der Staatsanwaltschaft abgeklärt werden.
Auch um den mutmaßlichen Polizistenmörder von Augsburg, Rudi R., ranken sich weitere Gerüchte. Wie die “Süddeutsche Zeitung” weiter berichtet, soll Rudi R. maßgeblich an einer Gefängnisrevolte des Jahres 1990 in Straubing beteiligt gewesen sein. Dabei habe er sich auch eine heftige Rangelei mit den Polizeibeamten vor Ort geliefert.
Rudi R. hat bereits im Jahr 1975 schon einmal gemordet. Auch damals hat er einen Polizisten umgebracht. Daraufhin war er zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt worden. Gegen den Widerstand der Augsburger Staatsanwaltschaft hat das Landgericht Karlsruhe später jedoch entschieden, den Rest der Freiheitsstrafe zur Bewährung auszusetzen.
Das das keine gute Idee war und die Zweifel der Augsburger Staatsanwaltschaft berechtigt waren hat sich nun bestätigt.
Rudi R. und sein Bruder werden verdächtigt in der Nacht auf den 28. Oktober den 41-jährigen Polizisten Mathias Vieth erschossen zu haben, der sie kontrollieren wollte.
(rockefeller-news/dapd)










