Knapp jeder Zehnte fühlt sich im Job nicht angemessen gewürdigt

15. Februar 2012

Im Job keine Würdigung, erhöhtes Herzinfarkt Risiko. (Foto: dapd)

Im Job keine Würdigung, erhöhtes Herzinfarkt Risiko. (Foto: dapd)

 

Fast jeder zehnte Bundesbürger fühlt sich einer Studie zufolge am Arbeitsplatz nicht angemessen gewürdigt. Für diese Menschen bestehe ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko, warnen Experten in dem am Dienstag in Berlin veröffentlichten DAK-Gesundheitsreport. Dies sei vor allem angesichts der zunehmenden Zahl älterer Arbeitnehmer von Bedeutung, die ohnehin stärker von Herzerkrankungen betroffen seien. Bereits im vergangenen Jahr stieg der Krankenstand in Deutschland nach Berechnungen der Krankenkasse auf den höchsten Wert seit 15 Jahren.

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Vor Börsengang: Bundesdatenschützer warnt vor Facebook

01. Februar 2012

Bundesdatenschützer warnt vor Facebook (Foto: dapd)

Bundesdatenschützer warnt vor Facebook (Foto: dapd)

 

Kur vor dem erwarteten Börsengang des sozialen Netzwerks Facebook hat der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar Onlinenutzer davor gewarnt, dem US-Konzern zu viele Daten preiszugeben. “Man soll von der Wiege bis zur Bahre und darüber hinaus im Netz präsent sein”, mahnte Schaar am Dienstagabend im Fernsehsender Phoenix mit Blick auf die Funktion “Chronik”, die Facebook derzeit auch den gut 20 Millionen deutschen Nutzern aufzwingt. “Damit kann die kulturelle Errungenschaft des Vergebens und Vergessens verschwinden.”

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Fünf Tage lang ist Davos Zentrum der Welt!

23. Januar 2012

Weltelite trifft sich in Davos. (Foto: dapd)

Weltelite trifft sich in Davos. (Foto: dapd)

Zwischen mondänen Hotels mit Zimmern für 500 Euro pro Nacht und den für das Weltwirtschaftsforum errichteten Sicherheitszäunen haben in diesem Jahr einige unverdrossene Aktivisten ihr Protestlager aufgeschlagen. Von der “Occupy Wall Street”-Bewegung inspiriert, schlugen sie sich durch die Sicherheitskontrollen in den Nobelskiort durch und bauten vor den Tagungsstätten der Reichen und Mächtigen ihre Iglus und Zelte auf.

Die rund 2.600 VIPs, die in diesem Jahr nach Davos kommen – darunter knapp 40 Staats- und Regierungschefs, 18 Zentralbankchefs und hunderte Unternehmer und Firmenbosse – sind normalerweise gut abgeschirmt von ihren Kritikern. Doch in diesem Jahr scheint selbst das Wetter den Aktivisten in die Karten zu spielen. “In den vergangenen 42 Jahren hab ich noch nie so viel Schnee in Davos gesehen”, twitterte der Gründer des am Mittwoch beginnenden Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab. “Perfekt, um Iglus zu bauen”, schrieben die Occupy-Davos-Aktivisten zurück.

Die Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums werden sich bis Sonntag nicht nur mit den Aktivisten vor ihrer Tür auseinandersetzen müssen. Das Vertrauen der Menschen in die Wirtschaftsbosse, die Politiker und die Systeme, für die sie stehen, hat während der Krisen der vergangenen Jahre gelitten. Unsicherheit in der Eurozone, in Afghanistan, Syrien und Nordkorea bestimmen die Schlagzeilen.

Währen auf den Bühnen in Davos die großen Probleme der Weltwirtschaft erörtert werden, werden sich viele der dort anwesenden Geschäftsleute jedoch in kleinerem Rahmen auf vertrautem Terrain tummeln und Geschäfte machen. Von jeher ist das Forum in Davos auch eine riesige Kontaktbörse.

Politiker aus aller Welt werden für Investitionen in ihre Länder werben, Investoren werden auf der Suche nach vielversprechenden jungen Unternehmern sein und Ausschau nach dem nächsten heißen Trend halten. Die Realität von Davos sei die, dass es vor allem als Ort für Geschäfte immer gut sei, sagt die französische Politikanalystin Dominique Moisi.

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Schlecker geht in die Insolvenz!

23. Januar 2012

Schlecker Insolvenz per Fax eingereicht. (Foto: dapd)

Schlecker Insolvenz per Fax eingereicht. (Foto: dapd)

Der Schriftzug “Schlecker” steht am Samstag (21.01.12) in Ehingen an der Donau in grossen Buchstaben vor der Unternehmenszentrale der Drogeriekette Schlecker. Die insolvente Drogeriekette Schlecker bestreitet, ihre Beschaeftigten nicht rechtzeitig ueber die Pleite des Unternehmens informiert zu haben.

Bedenken gegenüber Schlecker-Planinsolvenz

Die angestrebte Planinsolvenz der Drogeriekette Schlecker wird kein Selbstläufer. Kaum wurde der Antrag eingereicht, äußerten Gläubiger und Experten Bedenken. Schlecker meldete am Montag Insolvenz beim Amtsgericht Ulm an. “Der Antrag ist per Fax eingegangen”, sagte ein Gerichtssprecher der Nachrichtenagentur dapd. Im Laufe des Tages werde der Originalschriftsatz erwartet. Dann solle darüber beraten werden, wie das Verfahren ablaufen soll. Unter anderem müsse die Frage geklärt werden, wer als Insolvenzverwalter in Betracht komme.

Das Ehinger Unternehmen hatte am Freitag angekündigt, dass es einen Antrag auf Planinsolvenz einreichen wolle. Neben dem Insolvenzantrag soll dazu gleichzeitig ein Sanierungskonzept vorgelegt werden. Ziel sei es, einen großen Teil des Filialnetzes und der Mitarbeiter zu erhalten. Schlecker ist mit inzwischen knapp über 7.000 Märkten und etwa 30.000 Mitarbeitern die größte Drogeriekette Deutschlands. Die Mitarbeiter sollten einem Unternehmenssprecher zufolge wahrscheinlich noch am Montag detaillierter informiert werden.

Gläubiger hat offenbar Bedenken gegen Planinsolvenz!

Doch es erscheint fraglich, ob die Sanierung des Unternehmens überhaupt auf dem angestrebten Weg gelingen kann. Einer der wichtigsten Gläubiger von Schlecker, der Einkaufsverbund Markant, habe dem zuständigen Amtsgericht Ulm bereits Vorbehalte gegenüber dem Schritt signalisiert, berichtete die “Financial Times Deutschland”.

Die Gläubiger müssten bei einer Planinsolvenz freiwillig auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Zudem könnte das bestehende Management weiter über das Unternehmen bestimmen. Die Zeitung zitierte einen Insolvenzverwalter, der anonym bleiben wollte, mit den Worten: “Die Gläubiger werden nur zum Verzicht bereit sein, wenn auch die Eignerfamilie einen erheblichen Beitrag leistet.”

Die Dienstleistungsgwerkschaft ver.di will zunächst klären, wie die von Schlecker bevorzugte Planinsolvenz mit Einbeziehung des bisherigen Managements ablaufen soll. “Wir sind da in der juristischen Prüfung”, sagte eine Sprecherin auf dapd-Anfrage. Ver.di wolle sich in das Verfahren einbringen und “das Beste für die Schlecker-Beschäftigten” herausholen.

Gleichzeitig kritisierte die Gewerkschaft die Unternehmensleitung. Schlecker habe sein Filialnetz lange stark ausgebaut, ohne genug in einzelne Geschäfte zu investieren, sagte ver.di-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger der “Passauer Neuen Presse” (Montagausgabe). Hinzugekommen seien hoher Druck auf die Beschäftigten, starke Kontrolle und Dumpinglöhne.

(rockefeller-news/dapd)

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Fotokonzern Kodak geht in Insolvenz!

19. Januar 2012

 

Unternehmen soll reorganisiert werden. (Foto: dapd)

Unternehmen soll reorganisiert werden. (Foto: dapd)

Der Fotopionier Eastman Kodak hat mit seinen Tochterunternehmen in den USA Insolvenz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts angemeldet. Ziel sei die freiwillige Reorganisation des Fotografie-Pioniers, teilte Kodak am Donnerstag auf seiner Webseite mit. Ausländische Tochterunternehmen seien nicht betroffen. Der Vorstandsvorsitzende Antonio Perez erklärte, der Antrag auf Gläubigerschutz sei “ein notwendiger Schritt und das Richtige für die Zukunft von Kodak”.

Die Umstrukturierung soll im Lauf des Jahres 2013 abgeschlossen werden. Auf seiner Website versicherte Kodak, es sei ausreichend Geld vorhanden, um Verkäufer, Lieferanten und andere Geschäftspartner zu bezahlen. Am Donnerstagmorgen erklärte das Unternehmen, es habe sich eine Finanzierung in Höhe von 950 Millionen Dollar der Citigroup gesichert, der Geschäftsbetrieb und die Zahlung der Löhne und Gehälter könnten damit fortgeführt werden.

Bereits seit mehreren Wochen war darüber spekuliert worden, dass das 131 Jahre alte Unternehmen Gläubigerschutz beantragen könnte. Im November hatte Kodak für das dritte Quartal 2011 ein Minus von 222 Millionen Dollar (171 Millionen Euro) ausgewiesen. Es war der neunte Quartalsverlust innerhalb von drei Jahren. Die Bargeldreserven seien binnen drei Monaten um zehn Prozent zurückgegangen, hieß es damals.

Seit Juli sucht der Konzern daher einen Käufer für seine rund 1.100 Patente im Zusammenhang mit digitaler Bild-Erstellung. Diese könnten Experten zufolge zwei bis drei Milliarden Dollar (1,5 bis 2,3 Milliarden Euro) einbringen. Im November erklärte das Unternehmen, wenn die Patente nicht verkauft würden, drohe in einem Jahr das Bargeld auszugehen. Auch unter Chapter 11 wolle Kodak weiterhin das nichtstrategische geistige Eigentum des Unternehmens verkaufen, hieß es nun.

Kein Stellenabbau angekündigt.

Allerdings hatte die Internationale Handelskommission der USA eine Entscheidung in einem Patentstreit zwischen Kodak und den Smartphone-Herstellern Apple und Research in Motion (RIM) im Dezember um neun Monate verschoben. Kodak wirft Apple und dem Blackberry-Hersteller vor, eine patentrechtlich geschützte Technik zur Vorschau von Fotos zu benutzen.

Zuletzt hatte Kodak riesige Summen in die Entwicklung neuer Tintenstrahldrucker investiert. Die Produktlinie steht inzwischen am Rand der Profitabilität. In der vergangenen Woche hatte Kodak eine Vereinfachung seiner Unternehmensstrukturen bekannt gegeben. Seit Jahresbeginn besteht der Konzern nur noch aus zwei statt aus drei Einheiten. Ziel sind Einsparungen und ein beschleunigter Umbau hin zu digitalen Geschäftsfeldern.

Stellenstreichungen wurden im Rahmen des Antrags auf Gläubigerschutz nicht angekündigt. Kodak hat bereits einen drastischen Stellenabbau hinter sich: Vor einem Jahrzehnt arbeiteten noch 70.000 Menschen für das Unternehmen, heute sind es noch 19.000.

Deutsche Kodak nicht betroffen.

Die deutsche Kodak ist von der Insolvenz des US-Mutterkonzerns nicht betroffen. Ein Sprecher des deutschen Tochterunternehmens sagte am Donnerstag auf dapd-Anfrage in Stuttgart, die Insolvenz habe “keine Auswirkungen auf den deutschen Standort” mit rund 900 Mitarbeitern.

Kodak Deutschland hat seinen Sitz in Stuttgart, wo das Marketing, der Vertrieb und das Management mit rund 220 Mitarbeitern angesiedelt sind. Am Produktionsstandort im niedersächsischen Osterode im Harz sind rund 560 Mitarbeiter beschäftigt. Zudem gibt es kleinere Standorte in Kiel und München.

(rockefeller-news/dapd)

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Mitgründer Jerry Yang verlässt Yahoo

18. Januar 2012

Jerry Yang

Jerry Yang gibt seien Titel als Yahoo-Chef auf. (Foto: dapd)

Mitgründer Jerry Yang verkündete am Dienstag, dass er das Unternehmen Yahoo verlassen wird. Diese Ankündigung kam sehr überraschend und niemand hatte damit gerechnet.

Rund zwei Wochen ist es erst her, dass das Unternehmen einen neuen Vorstandsvorsitzenden erhalten hatte. Der Präsident des eBay-Bezahldienstes PayPal, Scott Thompson, hat nun diese Aufgabe übernommen.

In seiner Rücktrittserklärung war es Yang wichtig zu erwähnen, dass sein Rücktritt nichts mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden Thompson zu tun hat. Er stehe voll und ganz hinter ihm und unterstütze die Entscheidung des Unternehmens.

Jerry Yang gibt damit seinen Titel als “Yahoo-Chef” auf.

“Meine Zeit bei Yahoo – von der Gründung zur Gegenwart – gehört zu den aufregendsten und lohnenswertesten Erfahrungen meines Lebens”, schreibt Yang. Der Brief, in dem dieses Zitat zu finden ist, richtete er an Roy Bostock, den Yahoo-Aufsichtsratschef. “Allerdings ist nun die Zeit gekommen, andere Interessen außerhalb von Yahoo zu verfolgen.”

Was Yang nun vorhat, gibt er nicht weiter bekannt. Allerdings könnte er auch in Ruhestand gehen, da er laut “Forbes” inzwischen ein Vermögen von rund 1,1 Milliarden Dollar sein Eigen nennen kann.

Bei seinen Mitarbeitern galt Yang immer als sehr beliebt. Großes Aufsehen erregte er nur, als er ein vollständiges Verkaufsangebot an Microsoft für 47,5 Milliarden Dollar (rund 37,2 Milliarden Euro) ablehnte. Vor allem den Aktionären stieß er damit vor den Kopf. Zu diesem Zeitpunkt war das Unternehmen bereits in die Krise geraten.

Das Unternehmen Yahoo ist schon seit einiger Zeit ein Wackelkandidat. Seit mehr als drei Jahren wurde die 20-Dollar-Marke für Aktien nicht mehr überschritten. Große Hoffnung liegt jetzt im neuen Vorstandsvorsitzenden Thompson.

(rockefeller-news/dapd)

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Drastische Stellenkürzungen nun auch bei Areva

14. Dezember 2011

Areva

Areva streicht bis 2016 zahlreiche Stellen in Deutschland. (Foto: dapd)

Der französische Atomtechnik-Konzern Areva kündigte massive Stellenstreichungen an. Bis 2016 will das Unternehmen in Deutschland rund 1.500 Stellen streichen.

Zur Zeit sind bei dem französischen Atomtechnik-Konzern in der Bundesrepublik rund 6.000 Menschen angestellt.

Areva tut es damit RWE und E.on gleich, die ebenfalls drastische Stellenkürzungen planen. Der Grund für die Stellenstreichungen liegt jedoch auf der Hand. In diesem Jahr wurden in Deutschland die Hälfte aller Atomkraftwerke abgeschalten. In einer Mitteilung seitens Areva hieß es, dass sich dies negativ auf die Arbeitsbelastung ausgewirkt hat.

Zur völligen Schließung deutscher Standorte werde es jedoch nicht kommen.

Auch wolle der Konzern betriebsbedingte Kündigungen vermeiden. Man wolle daher die Stellen mit Hilfe von Altersteilzeit und freiwilligen Vereinbarungen erreichen, wie eine Areva-Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur dapd angab.

Die Arbeitnehmer hingegen kündigten an, gegen diese Maßnahme vorgehen zu wollen. Das Ziel der Konzerspitze, das auf dem vorgelegten Geschäftsplan basiert, sei jedoch “sehr ambitioniert”, wie Wolfgang Niclas, Geschäftsführer der IG Metall Erlangen, sagte. Die Arbeitnehmer wollen daher versuchen, den Konzern zu einer konkreten Aussage zu bewegen.

“Wir wollen mit allen juristischen und gesellschaftlichen Mitteln gegen diesen Kahlschlag vorgehen”, sagte die Vorsitzende des Konzernbetriebsrates von Areva Deutschland, Heidi Heinlein. Der Hintergrund der Stellenstreichungen basiere nicht auf ökonomischen Zielen, sondern lediglich auf politischen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bestreitet derweil, dass der Stellenabbau in einem direkten Zusammenhang mit zum Atomausstieg steht. Die Streichung der Stellen solle man eher auf längere Sicht betrachten. Mit der Energiewende habe das nicht zu tun. Die Energiewende selbst werde in naher Zukunft sogar mehr Stellen schaffen.

(rockefeller-news/dapd)

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Written by Rockefeller David

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Amazon droht Konkurrenz durch Google

02. Dezember 2011

Amazon und Google

Google plant eine einen eigenen Lieferservice. (Foto: dapd)

Der Internetkonzern Google hat Pläne, die für den weltweit größten Onlinehändler Amazon Konkurrenz bedeuten könnten. Google ist bereits mit namenhaften Einzelhändlern im Gespräch. Die Plattform plant einen eigenen Lieferservice zu gründen, wie das “Wall Street Journal” berichtet.

Wie Amazon sollen Kunden, die etwas im Internet bestellt haben, durch einen eigenen Service beliefert werde. Dafür fällt jedoch eine geringe Gebühr an.

Google selbst soll sich am Lieferservice “Prime” des Onlinegroßhändlers Amazon orientiert haben. Nicht zuletzt, weil viele Kunden bereits gleich auf Amazon zurückgreifen, wenn sie etwas suchen und nicht zuerst die Suchmaschine Google benutzen.

Der Clou des Google Lieferservice ist, dass ausschließlich eine Jahresgebühr anfallen soll. Diese wird in Deutschland 29 Euro betragen und in den USA 79 Dollar. Die jährliche Einmalzahlung garantiert dann eine schnelle Lieferung, bei der der Mindestbestellwert wegfällt.

Wie das “Wall Street Journal” weiter berichtet, hätten viele Einzelhändler bereits großes Interesse bekundet. Unter Berufung auf beteiligte Personen schreibt die Zeitung, dass einer Zusammenarbeit nichts im Wege stehe. Möglich Partner seien unter anderem das Kaufhaus Macy’s, die Modekette Gap und den Büroartikel-Händler OfficeMax.

Bei der ganzen Planung soll San Francisco der Vorreiter sein. Dort wird das Pilotprojekt gestartet, das bereits im kommenden Jahr anlaufen soll. Seitens der beteiligten Firmen sei man jedoch zu keiner Stellungnahme bereit gewesen.

Schon seit einiger Zeit stehen Google und Amazon in Konkurrenz. Besonders wenn es um die Bereiche Musik und Internetvideos geht. Wie sich diese Konkurrenz nun weiterentwickelt, wird sich im nächsten Jahr zeigen.

(rockefeller-news/ks)

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Air Berlin – Auch Promis müssen jetzt blechen

02. Oktober 2011

Vorbei die Zeiten, in denen Prominente gratis die Air Berlin Flüge nutzen konnten. Bis vor kurzem gab es bei Air Berlin ein umfangreiches Programm, das es Prominenten erlaubte umsonst zu fliegen.

Doch nun hat die Fluggesellschaft Air Berlin das komplette Programm gestrichen. Wie die “Bild am Sonntag” berichtete waren bisher hunderte Prominente und auch ihre Familien kostenlos mit Air Berlin unterwegs. Jetzt wurde jedoch beschlossen, das Programm bis Jahresende einzustellen, wie ein Firmensprecher mitteilte.

Die “Bild am Sonntag” berichtet, dass es Prominente aus allen Sparten waren, die das umfangreiche Gratis-Flugprogramm nutzen durften. Egal ob VIP’s aus Kultur, Sport, Wirtschaft oder Unterhaltung, den Promis war es jederzeit gestattet weltweit umsonst zu fliegen. Und nicht nur das, auch ihre Familien profitierten von dem Angebot.

Wer im Besitz einer goldfarbenen “Counter Card Premium Plus” war, durfte das Angebot nutzen.

Air Berlin

Air Berlin will das Gratis-Flugprogramm für Prominente nicht weiterführen. (Foto: dapd)

Das Programm gibt es laut Bild-Informationen schon jahrelang. Doch erst jetzt ist es wieder spruchreif geworden. Als der langjährige Air Berlin-Chef Joachim Hunold bekannt gab, dass er sein Amt niedergelegt habe und so die Konzernleitung wechselte fiel das Flugprogramm der neuen Leitung direkt ins Auge. Wie es scheint hat Hunolds Nachfolger, der ehemalige Bahn-Chef Hartmut Mehdorn, nicht die Absicht, das Promi-Flugprogramm weiter laufen zu lassen.

Vielmehr verfolgt er die Linie, dass in dieser Hinsicht alle gleich sind und auch den vollen Preis zu zahlen haben.

Zudem könnte der Faktor, dass das Geschäft in den letzten Jahren nicht sehr gut lief, eine entscheidende Rolle gespielt haben. Bereits vor 20 Jahren wurde Air Berlin gegründet. 2008 war der Zeitpunkt erreicht an dem das Unternehmen in die roten Zahlen geriet. Air Berlin, die zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands hat deshalb ein straffes Sparprogramm angesetzt. Innerhalb eines Jahres soll auf rund jede zehnte Maschine verzichtet werden.

(rockefeller-news)

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