Der neue Bond-Film kommt 2012

15. Januar 2011

Daniel Craig

Alter und neuer James-Bond-Darsteller: Schauspieler Daniel Craig (Foto: Joel Ryan/dapd)

Los Angeles. Für alle James Bond Fans ist 2012 ein wichtiger Termin. Dann nämlich kommt der brandneue James-Bond- Film in die Kinos.

Großes Debüt also für den britischen Hauptdarsteller Daniel Craig, der im kommenden Jahr wieder als James Bond auf der großen Leinwand zu sehen sein wird. Mit dem Dreh des 23. Bond-Films werde Ende 2011 begonnen, kündigten die Verantwortlichen von EON Productions und Metro-Goldwyn-Mayer an. Der weltweite Veröffentlichungstermin ist für den 9. November geplant.

Regie wird Oscar-Preisträger Sam Mendes führen, der schon durch den Streifen „Merican Beauty“ von sich reden machte. Schon vorher soll er stets als “Berater” für den Film fungiert haben.

Das Drehbuch stammt von Neal Purvis, Robert Wade und John Logan. Die beiden ersten haben schon die Drehbücher zu den ersten beiden Bond-Filmen “Casino Royale” und “Ein Quantum Trost” verfasst.

Die Pläne für den 23. Bond-Film hatten wegen der finanziellen Schwierigkeiten von MGM länger auf Eis gelegen. Erst mit dem Einstieg der Großbank JPMorgan Chase konnte das Studio vorerst seine Finanzmisere überwinden.

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Shiatsu – Entspannung auf japanisch

15. Januar 2011

Eine Behandlung mit Shiatsu

Shiatsu bringt en Körper zum fließen. (Foto: Jens Meyer/dapd)

Pfarrkirchen. Sich entspannen und mit dem Körper im Einklang sein: Den Weg dorthin ebnen kann Shiatsu – eine Fingerdruck-Behandlung aus Japan. “Shiatsu nutzt dieselben Meridianbahnen wie die Akupunktur”, sagt die Shiatsu-Lehrerin und Gesundheitswissenschaftlerin Susanne Löhner-Jokisch. Sie praktiziert seit 20 Jahren Shiatsu und leitet eine diesbezügliche Schule in Pfarrkirchen.

Duchgeführt wird Shiatsu am Boden, während der Klient entspannt und bekleidet auf einer Futonmatte liegt. “Wir arbeiten mit Händen, Fingern, Handballen, Daumen und Ellenbogen auf dem Körper des Klienten und üben sanften Druck aus”, sagt Löhner-Jokisch. Streng wissenschaftlich bewiesen sei die Wirkung der Methode bisher nicht. Allerdings berichten viele Klienten von einer positiven Wirkung. Das ergab eine Beobachtungsstudie aus dem Jahr 2009 von Wissenschaftlern der Universität Leeds in England.

Ob mit Verspannungen, Kopfschmerzen oder chronische Krankheiten – viele Klienten kommen laut Löhner-Jokisch mit massiven Beschwerden in eine Shiatsu-Behandlung – andere dagegen vorbeugend, um für ihre Körper etwas zu tun. Der Theorie des Shiatsu zufolge fließt im gesamten Körper entlang der Meridianbahnen Energie. Treten negative körperliche Symptome auf, ist der Energiefluss unterbrochen, lautet die Annahme.

Im Shiatsu geht es jedoch nicht um Symptome, sondern man will die Körperenergie wieder zum Fließen bringen und das ganzheitliche körperliche Wohlbefinden fördern”, sagt Löhner-Jokisch. Shiatsu sei auch keine Massage, obwohl der Behandler mit seinen Händen den Körper des Patienten bearbeite. “Wir massieren nicht mit unserer Muskelkraft wie ein Physiotherapeut, sondern wir lehnen uns mit unseren Fingern, Daumen, Händen gegen den Körper des Klienten.” Er befinde sich mal in der Rückenlage, mal auf der Seite oder auch auf dem Bauch. Mit fließenden, harmonischen Bewegungen erspüre der Shiatsu-Praktiker die Energieblockaden. Gearbeitet werde auch mit Dehnungen und Bewegungen von Gelenken.

Laut Löhner-Jokisch wird eine gute Shiatsu-Behandlung daran erkannt, dass der Klient wahrnehmen könne, wie sich das Befinden im Körper verändert und er sich auch zunehmend entspanne. “Die Klienten sollten nach einer Shiatsu-Behandlung auch besser mit den Belastungen des Alltags umgehen können”, sagt die Expertin.

Etwa fünf bis zehn Behandlungen benötige es häufig, bis die Patienten eine Veränderung spürten. Leider werden die Kosten in der Regel nicht von den Kassen übernommen. Sie belaufen sich zwischen zwischen 40 und 90 Euro pro Stunde – je nach Ausbildungsstand des Behandlers.

Anbieter dieser Behandlungen sind vor allem Ärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten und sogenannte Gesundheitsförderer, die zwar keine Ausbildung in einem Heilberuf haben, aber eine Shiatsu-Ausbildung. Eine Shiatsu-Ausbildung nach den Qualitätskriterien der Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland (GSD) in Hamburg beträgt rund 500 Stunden. Wer sich für eine solche Behandlung interssiert und auf der Suche nach einem entsprechenden Therapeuten ist, der kann eine Liste mit entsprechend ausgebildeten Shiatsu-Praktikern im Internet unter shiatsu-gsd.de einsehen.

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Berliner Fashion Week startet in Kürze

14. Januar 2011

Kevin Oakes und Paulina Cathleen

Modeltrainer Kevin Oakes trainiert Paulina Cathleen für die Berliner Fashion Week. (Foto: Jens Koehler/dapd)

Berlin. Ab kommenden Dienstag ist es wieder soweit. Dann regiert in Deutschlands Hauptstadtmetropole die Mode. Die Berliner Fashion Week mit exklusiven Shows, Empfängen und Partys, Messen und Ausstellungen findet dann bis einschließlich Sonntag, den 23.01.2011 an zahlreichen Orten der Stadt statt. Herzstück der Modetage ist die Mercedes-Benz Fashion Week mit ihrem Laufsteg in einem großen Zelt auf dem Bebelplatz im Berliner Zentrum.

International bekannte Häuser wie Rena Lange, Anja Gockel oder Escada Sport präsentieren ebenso ihre Herbst/Winterkollektionen 2011 wie junge Labels und Designer. Für diese ist die Fashion Week Sprungbrett und eine Plattform, sich beim internationalen Fachpublikum, zu dem vor allem Einkäufer und Modejournalisten zählen, einen Namen zu machen. Auch zeigen die drei schwedischen Modeschöpferinnen Designerinnen Camilla Norrback, Ida Sjöstedt und Diana Orving, was man im hohen Norden so trägt.

Knapp 30 Modemacher zeigen ihre neuen Modelle im offiziellen Programm der nach dem Hauptsponsor benannten Mercedes-Benz Fashion Week, unter anderem ALLUDE, DIMITRI und Blacky Dress. Daneben gibt es zahlreiche Off-Shows. Die Organisatoren sprechen von rund 120 Veranstaltungen. Viele Designer sind in Berlin zu Hause und somit Nachweis für den von den Veranstaltern gern gebrauchten Superlativ, Berlin sei die einzige Modemetropole Deutschlands. Immerhin arbeiten in der Stadt mittlerweile 800 etablierte und aufstrebende Designer.

Viel Prominenz wird auch in diesem die Fashion Week würdevoll umrahmen. Anja Gockel, für die im vergangenen Jahr exklusiv das Supermodel Alek Wek lief, hat für ihre diesjährige Show Model und Schauspielerin Lily Cole aus Großbritannien verpflichtet. Der Berliner Designer Michael Michalsky erwartet ebenfalls deutsche Stars wie Franziska Knuppe, Christian Ulmen und Freundin Collien Fernandez, Sibel Kekilli, Til Schweiger oder Bettina Zimmermann sowie Verlegerwitwe Friede Springer.

Einkäufer, Modejournalisten und andere Fachbesucher erwartet ein prall gefüllter Terminkalender in Berlin, zumal neben den Modeschauen auch mehrere Messen stattfinden: Premium, bei der Luxus- und Avantgarde-Produkte gezeigt wird, 5 elements, in deren Mittelpunkt Wäsche und Lingerie stehen, Bread & Butter für Street- and Urbanwear oder BRIGHT für den sportlichen Bereich. Daneben zeigt Berlin auch seine “grüne Fashion-Seite” mit vielen Labels, Showrooms und Veranstaltungen, die sich auf nachhaltig produzierte Mode und Accessoires spezialisiert haben.

An Mode interessierte Berliner und Touristen können an den “Showroom Days” teilnehmen – Modevorführungen, Ausstellungen und Veranstaltungen überall in der Stadt. Sie stehen in diesem Jahr unter dem Motto “How classy am I?”, sind kostenlos und weitgehend öffentlich zugänglich.

Mercedez-Benz Fashion Week

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Netiquette: Das Internet vergisst nie

14. Januar 2011

Kommunikation im Netz

Gute Kommunikation im Netz nach Regeln der Netiquette (Foto: Gerd Altmann / pixelio.de)

Haigerloch/Nürtingen. Millionen von Menschen kommunizieren täglich über das Internet. Beim eifrigen Mailen, Bloggen und Chatten vergessen allerdings manche von ihnen nicht nur die Grundlagen der Orthografie sondern auch die gute Kinderstube. “Viele Internetnutzer haben sich allzu lockere Verhaltensweisen angewöhnt”, klagt Kristin Koschani-Bongers, Etikette-Trainerin aus dem baden-württembergischen Haigerloch. Da würden Grußformeln vernachlässigt, Professoren geduzt und die Rechtschreibung ignoriert.

Damit die Sitten nicht verrohen, gibt es schon lange die  Netiquette ohne die – ähnlich wie bei der Verkehrsordnung – das blanke Chaos herrschen würde. Das Wort Netiquette ist ein Kunstwort aus “Net” und “Etiquette” und regelt den Umgang der Internetnutzer untereinander. “Hält man sich nicht an diese Regeln, besteht das Risiko, dass man bei der Kommunikation per Mail sowie in Foren und Chatrooms ignoriert wird”, erklärt Thor Alexander, Autor des Buches “Elektronischer Knigge”.

Der Internet-Experte aus dem schwäbischen Nürtingen erklärt auch, weshalb unter anderem Rechtschreibung und Grammatik bei der Netiquette eine so große Rolle spielen: “Wenn ein Text beispielsweise ausschließlich in Kleinbuchstaben verfasst ist, erschwert das das Lesen ungemein”, sagt Alexander. Zudem vermittle es den Eindruck, der Kommunikationspartner sei nicht wichtig genug, da der Autor sich keine Zeit für Rechtschreibung und Wortwahl genommen habe.

Auch Rechtschreibfehler und falsch gesetzte Satzzeichen seien fatal. “Für einen Ausländer und Legastheniker beispielsweise wird aus einem Begriff ein völlig neues Wort, wenn Buchstaben fehlen”, gibt Alexander zu bedenken. Zudem wirke der Autor eines fehlerhaften Texts inkompetent.

“Mails nehmen heutzutage in der zwischenmenschlichen Kommunikation einen großen Raum ein. Es ist wichtig, dass man hier auf die angemessene Form achtet”, sagt Kristin Koschani-Bongers. Grundsätzlich unterscheide sich die E-Mail stilistisch nicht vom Brief. Zwar sei sowohl auf dem Papier als auch in Mails inzwischen eine etwas entspanntere Kommunikation üblich – “Korrekte Anrede, Schlussformel und die Angabe einer Signatur sind aber Pflicht”, betont die Etikette-Trainerin. Universitätsprofessoren reagierten beispielsweise mitunter verschnupft, wenn ihre Studenten sie in E-Mails mit einem jovialen “Hi Prof” ansprechen. “Man sollte sich gut überlegen, mit wem man da kommuniziert”, betont Koschani-Bongers.

Ein weiterer Verstoß gegen die Netiquette ist es, Leute unnötigerweise mit E-Mails zu belästigen, indem man ihre Adresse im CC-Feld einträgt. “Das sollte man nur bei den Leuten tun, die der Inhalt dieser Mail auch wirklich betrifft”, betont Koschani-Bongers. Zudem sollte man darauf achten, die Mailadressen anderer Leute nicht auf diese Weise an Dritte weiterzugeben.

In Internetforen und Chatrooms werden mitunter kontroverse Themen heftig diskutiert. “Wichtig ist, dass man stets sachlich bleibt, die Meinungen anderer respektiert und natürlich niemanden beleidigt”, betont Thor Alexander. Wer einen Konflikt klären will, sollte dies nicht in einem öffentlichen Forum tun, sondern die Möglichkeit der persönlichen Nachricht an den Verfasser nutzen. Veröffentliche man einen Kommentar, sollte man ihn zudem zumindest mit seinem Pseudonym kennzeichnen – “Eine Kritik von ‘anonym’ ist wenig wert”, sagt Alexander, da derjenige zu seiner Meinung nicht steht, weil er sich nicht zu erkennen gibt.

Der Netiquette-Experte rät außerdem dazu, in der Internetkommunikation auf Abkürzungen und Smileys zu verzichten. “Viele Leute kennen die Bedeutung dieser Symbole nicht und verstehen deshalb den Hinweis nicht”, gibt er zu bedenken. Oft würden solche Hilfsmittel verwendet, um eine ernste oder unfreundliche Aussage lustiger erscheinen zu lassen. “Aber nur, weil ein Smiley dahintersteht, bedeutet das nicht, dass der Leser den Satz als lustig auffasst”, betont Thor Alexander. Besser sei es, auf Zweideutigkeiten in der geschriebenen Kommunikation ganz zu verzichten.

Schließlich weist der Experte in Sachen Benimm im Netz auch noch darauf hin, dass möglichst keine persönlichen, intimen Dinge über andere ausgeplaudert werden. Und auch mit den eigenen Daten sollte man diskret umgehen. “Verschiedene online veröffentlichte Details lassen sich schnell zusammenfügen – das macht Identitätsklau einfach”, warnt Thor Alexander.

Leider, so bedauert der Experte, halten sich längst nicht alle Internetnutzer an solche einfachen Regeln des guten Stils. “Wenn sich jemand danebenbenimmt, sollte man ihn erst einmal direkt auffordern, den Eintrag zu löschen”, sagt Thor Alexander. Ansonsten könne man den Forenbetreiber darum bitten, den Eintrag umgehend zu entfernen. “Je länger etwas im Netz steht, desto höher ist das Risiko, dass es sich verbreitet”, warnt der Experte – “Das Internet vergisst nie!”

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Buch-Tipps zum Thema:

  • Thor Alexander: “Elektronischer Knigge: Netiquette und Verhaltensregeln für die berufliche und private Tele- und Onlinekommunikation”, Rhombos-Verlag, 2006, 18,80 Euro, ISBN: 978-3937231549
  • Ralf Höcker, Klemens Skibicki, Frank Mühlenbeck: “Lexikon der Internetfallen: Was Ihnen im Internet blühen kann und was Sie dagegen tun können”, Ullstein, 2010, 8,95 Euro, ISBN: 978-3548373225
  • Thomas R. Köhler: “Die Internetfalle: Was wir online unbewusst über uns preisgeben und wie wir das WorldWideWeb für uns nutzen können”, Frankfurter Allgemeine Buch, 2010, 19,90 Euro, ISBN: 978-3899812305
  • Christoph Moss: “Vielen Dank für Ihre E-Mail: Kurioses, Wissenswertes und Hilfreiches rund um das Kommunikationsmittel Nummer 1″, Frankfurter Allgemeine Buch, 2010, 17,90 Euro, ISBN: 978-3899812312
  • David Shipley, Will Schwalbe: “Erst denken, dann senden! Die peinlichsten E-Mail-Pannen und wie man sie vermeidet”, Heyne, 2008, 8,95 Euro, ISBN: 978-3453600768

(dapd; rockefeller-news/up)

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Written by Ortwin Oberhauser

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Lindenberg-Musical in Berlin

13. Januar 2011

Uod Lindenberg

Udo Lindenberg feiert heute Premiere seines Musicals. (Foto: Patrick Sinkel/dapd)

Berlin. Sänger Udo Lindenberg ist schon sehr gespannt. Immerhin findet heute die Uraufführung seines Musicals “Hinterm Horizont” im Theater am Potsdamer Platz in Berlin statt. “Dieser Tag gehört mit zu den aufregendsten Tagen meines künstlerischen Lebens und Wirkens”, äußerte Lindenberg gestern.

“Hinterm Horizont” erzählt von einem Besuch Lindenbergs 1983 in Ost-Berlin. Bei seinem Auftritt im Palast der Republik lernt Udo das Mädchen Jessy kennen. Zwischen beiden entwickelt sich eine schicksalhafte Liebe und es kommt zu zahlreichen Verwicklungen. Denn die DDR-Staatssicherheit wird von der aufziehenden “Udo-Manie” im Lande ziemlich in Panik versetzt und will einen Doppelgänger kreieren.

Das kommt so wahnsinnig stark von der Bühne, das rührt mich an. Da brauche ich die Sonnenbrille, denn es rollen mir die Tränchen aus den Augen”, äußerte Lindenberg kurz vor der Premiere. Seine Coolness sei nur antrainiert. “Die Sensibilität dagegen ist ein kostbares Gut. Darum muss man sich bemühen, gerade wenn man auch Texte schreibt.”

Dieses Musical als eine “Fusion aus Musical, Theater und Rock’n'Roll” mitzuentwickeln, sei ein “tolles Erlebnis” und eine “superinteressante Erfahrung” gewesen – und das Ergebnis “ein Stück Pionierarbeit”. Er selbst werde es sich bei der Premiere nicht nehmen lassen, nach dem Stück auf die Bühne zu kommen, um sich bei dem Team zu bedanken, “und dann werde ich auch singen”.

Insgesamt präsentieren rund 30 Darsteller das Musical auf einer Bühne, die mit einem riesigen Udo-Hut ausgestattet ist. Begleitet werden die Darsteller von einer siebenköpfigen Band zu rund 26 Lindenberg-Klassikern wie “Andrea Doria”, “Ich lieb’ Dich überhaupt nicht mehr”, “Mädchen aus Ost-Berlin”, “Wenn du durchhängst”, “Sonderzug nach Pankow” und natürlich “Hinterm Horizont”. Die Hauptrollen spielen Serkan Kaya und Josephin Busch.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Smartphones zeigen den Weg

13. Januar 2011

Smartphone

Smartphones sind vielseitig einsetzbar.Foto: Sebastian Wiedmann/dapd)

Berlin. Es muss nicht immer ein spezielles Navigationssystem sein, um das angepeilte Fahrziel zu erreichen. Auch aktuelle Smartphones können den Nutzer oftmals sicher ans Ziel lotsen und dies ganz ohne Aufpreis. Einige Modelle navigieren sogar nicht schlechter als richtige Navigationsgeräte. Dieses Urteil sprach nun die Stiftung Warentest nach einem Vergleich vier aktueller Smartphones mit zehn Navigationsgeräten aus, berichtete die Zeitschrift “test” in ihrer Januar -Ausgabe.

Demnach seien Handy-Lösungen für Gelegenheitsnutzer durchaus eine gute Alternative. Wer allerdings viel fährt, ist am Ende doch mit einem professionellen Navigationsgerät besser bedient, heißt es in dem Test.

Getestet wurden die Navigationen der Telefone “Garmin-Asus nüvifone M10″, das für einen Preis von 2459 Euro zu haben ist und am besten abschnitt, sowie das für Fußgänger ideale Google Maps Navigationssystem auf dem HTC Desire für stolze 480 Euro. Letzteres bewies sich als besonders sicher. Allerdings gab es auch schlechte Noten zu verteilen. Das Nokia-Kartenprogramm Ovi Maps schnitt beispielsweise im Test auf einem Nokia X6-Handy in Sachen Navigation am schlechtesten ab.

Zu den eindeutigen Vorteilen eines speziellen Navigationsgerätes zählen der oft deutlich größere Bildschirm, eine bessere Anzeige der Fahrempfehlungen und leistungsstärkere Lautsprecher für die Sprach-Ansagen. Testsieger bei den”richtigen” Navis wurden Falk Vision 700, Garmin nüvi 3790T und Medion GoPal X4545. Alle erhielten die Note gut und auch der Preis kann sich mit ca. 300 Euro durchaus sehen lassen.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Tulpen lassen Frühling erahnen

13. Januar 2011

Tulpen

Tulpen lassen den Frühling erahnen. (Foto: Joujou / pixelio.de

Münster. Wer im kalten Januar schon einmal einen Hauch Frühling in die Wohnung zaubern möchte, der kann mit einem Strauß herrlicher Tulpen schnell leuchtende Effekte zaubern. Die Vielfalt der Exemplare ist groß. Neben einfachen und gefüllten Sorten gebe es auch Exemplare mit gefransten Blütenrändern, informiert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Dazu zählt beispielsweise auch die gelb-rot geflammte Monsella oder die rote Martine Bijl. Auch die violette Negrita, die rosa-weiße Rosario oder die gelb gefüllte Monte Carlo erfreut sich bei Blumenliebhabern großer Beliebtheit.

Damit die bunten Frühlingsblüher für eine möglichst lange Zeit ansehnlich bleiben, gilt für alle der Rat, dass sie nicht in der Nähe von Obst oder einem offenem Kaminfeuer stehen dürfen. Dort wird nach Angaben der Pflanzenexperten nämlich das Gas Äthylen freigesetzt, das den Alterungsprozess der Pflanzen stark beschleunigt.

Tulpen sind Liliengewächse und stammen ursprünglich aus Vorderasien, Persien und der Türkei. Heute kommen die Tulpenzwiebeln zur Treiberei vorwiegend aus Holland. Hinsichtlich der Handhabung der frisch gekauften Tulpen sollten sie zunächst mit einem scharfen Messer angeschnitten werden, bevor sie in die Vase kommen. Dabei darf keine Schere benutzt werden: Sie würde die Leitungsbahnen verletzen.

Das Wasser muss stets sauber und soll höchstens lauwarm sein. Sobald sich das Wasser in der Vase eintrübt, sollte es gewechselt werden. Anzuraten sei laut Experten auch, täglich den Wasserstand in der Vase zu kontrollieren, denn Tulpen haben großen Durst.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Best of: Wikipedia-Enten

13. Januar 2011

Zeitungsente

Enten quietschen nicht nur in Zeitungen. (Foto: Ernst Rose / pixelio.de)

Berlin. Ganz so easy, wie so mancher sich die Berufe der Journalisten und Redakteure  vorstellt, sind sie dann doch nicht. Auch dann nicht, wenn gleiche ein ganze Enzyklopädie wie etwa Wikipedia aufgebaut wird.

So beeindruckend dieses Werk auch ist: Gelegentliche Falschmeldungen und Manipulationen trüben das ansonsten so ambitionierte Projekt durchaus. Sie beweisen, dass zwischen schreiben, berichten, erzählen und ergänzen ganze Welten liegen können. Allerdings – und dies sei auch erwähnt – gibt es auch jene, die allzu eilfertig ungeprüft übernehmen, was ihnen unter die lesenden Augen kommt.

Immerhin – Wikipedia zeigt sich selbstkritisch und listet die Fehlleistungen auf der eigenen (englischen) Webseite auf.

Hier einmal eine Auslese der zehn bekanntesten Wikipedia-Enten:

  • In dem Artikel über den amerikanischen Journalisten John Seigenthaler Sr. stand im Jahr 2005 mehrere Monate lang zu lesen, dass dieser in Verbindung mit den Morden an John F. Kennedy und dessen Bruder Robert gestanden haben soll. Jemand hatte sich einen Scherz erlaubt und die falschen Angaben eingefügt.
  • Im Mai 2005 manipulierten offenbar Bundestagsmitarbeiter den Artikel über den CDU-Spitzenkandidaten im NRW-Wahlkampf, Jürgen Rüttgers. Sie strichen negative Passagen.
  • Der schottische Call-Center-Angestellte Alan Mcilwraith legte im Oktober 2005 einen Wikipedia-Artikel über sich selbst an und behauptete, ein hochdekorierter Kriegsheld zu sein. Im April 2006 deckte eine Zeitung den Schwindel auf. Der Artikel existiert noch heute.
  • Im November 2005 wurde bekannt, dass in der deutschsprachigen Wikipedia fast der gesamte Bereich Philosophie mit Artikeln aus älteren DDR-Lexika gefüllt worden war, die die marxistisch-leninistische Staatsphilosophie wiedergaben.
  • Wegen Pädophilie soll der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg ein Jahr im Gefängnis gesessen haben. So stand es im November 2005 einen Tag lang in der englischsprachigen Wikipedia.
  • Der Schweizer Informatikprofessor Bertrand Meyer starb laut Wikipedia am Heiligen Abend 2005. Nach fünf Tagen wurde der Fehler entdeckt. Es soll sich um einen Studentenscherz gehandelt haben.
  • Im Mai 2006 stellte sich heraus, dass der Siemens-Konzern den Eintrag über den damaligen Vorstandschef Klaus Kleinfeld schönschreiben wollte. So wurde seine Rolle beim Verkauf der Handy-Sparte positiver dargestellt.
  • Mehr als zehn Monate existierte in der englischsprachigen Wikipedia ein Artikel über die Insel Porchesia vor der syrischen Küste. Im September 2006 flog der Schwindel auf.
  • Nach der Ernennung Karl-Theodor zu Guttenbergs zum Bundeswirtschaftsminister im Februar 2009 ergänzte ein anonymer Nutzer dessen Vornamen. Der falsche Wilhelm wurde von zahlreichen Medien übernommen.
  • Im Februar 2009 berichtete die britische BBC, dass der damalige Premierminister Gordon Brown in einer Rede ein falsches Alter des Malers Tizian genannt haben soll. Dafür kritisierte ihn der konservative Oppositionsführer im Unterhaus. Die Wikipedia bestätigte aber die Angaben Browns, sodass ein Mitarbeiter der Opposition den entsprechenden Eintrag wiederum schnell abänderte.

Wer noch mehr Manipulationen lesen möchte, hat unter folgender Webadresse die Möglichkeit dazu: en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:List_of_hoaxes_on_Wikipedia

(dapd; rockefeller-news/up)

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Myspace baut ab

12. Januar 2011

Das soziale Netzwerk "Myspace" wird fast die Hälfte der Mitarbeiter entlassen. (Foto: screenshot/Archiv rn,)

Beverly Hills. Fast die Hälfte aller Mitarbeiter müssen gehen: Myspace, das zum Medienkonzern News Corp von Rupert Murdoch gehörende Social-Netzwerk, steht vor einem umfangreichen Personal-Abbau.

Mehrere Geschäftsstellen außerhalb der USA werden voraussichtlich geschlossen, allerdings machte Myspace keine genaueren Angaben. In Australien, Deutschland und Großbritannien will das Unternehmen Partnerschaften mit anderen Medienunternehmen eingehen, um lokale Inhalte anzubieten und Werbekunden zu finden. In Großbritannien wurde dafür bereits der ebenfalls zu News Corp gehörende TV-Sender Fox Networks gefunden.

Wie ein Sprecherin des Unternehmens bestätigte, wird es 47 Prozent der Belegschaft treffen. Nach einem Relaunch des Web-Dienstes konzentriert sich Myspace nach eigenen Angaben nun auf Entertainment-Angebote für junge Leute der Generation Y, also ab etwa 1980 Geborenen. Zum Angebot ählen künftig vor allem Musikangebote sowie Text- und Bildnachrichten über Pop-Musiker und populäre Fernsehserien. Seit dem Neustart wurden bei Myspace nach eigenen über drei Millionen neue Nutzerkonten eröffnet.

(dapd; rockefeller-news/up)

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