Cebit 2011: “Cloud Computing” zählt zu wichtigsten Themen

25. Februar 2011

Cebit 2011 in Hannover

Auf der Cebit 2011 in Hannover stellen zahlreiche Firmen ihre Produkte und Lösungen vor. (Foto: Nigel Treblin/dapd))

Frankfurt/Main. Ab kommenden Montag ist es wieder soweit: Die Cebit 2011 öffnet ihre Pforten. Zahlreiche Firmen stellen auf der weltgrößten Computermesse in Hannover ihre Produkte und Lösungen vor. In diesem Jahr soll das sogenannte Cloud Computing zu einem der wichtigsten Themen auf dieser für die Branche herausragenden Messe werden.

Cloud heißt übersetzt “Wolke” und gemeint sind die vielen Rechner außer Haus, die von Firmen genutzt werden können. Welche Bedeutung Cloud Computing tatsächlich bereits hat, zeigt eine weltweite Umfrage des Beratungsunternehmens Gartner unter mehr als 2.000 Firmenchefs: Darin wurde es zur wichtigsten Technik in diesem Jahr erklärt.

Unternehmen sind hin- und hergerissen. Cloud Computing verspricht einerseits neue Chancen, Flexibilität und Kosteneinsparungen. Mögliche Sicherheitsrisiken und auch rechtliche Bedenken sind allerdings die Hauptargumente, die gegen eine solche Nutzung sprechen.

Der Branchenverband Bitkom hegt allerdings große Erwartungen hinsichtlich des Umsatzes mit Cloud Computing. In Deutschland soll sich dieser bis 2015 sogar vervierfachen. “Cloud Computing wird die IT und ihre Geschäftsmodelle grundlegend verändern”, erklärte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer.

Für viele große Firmen kommt die Auslagerung ihrer Daten und Rechner allerdings dennoch nicht in Frage. Zu groß sei die Gefahr, dass sensible Unternehmensdaten gestohlen werden könnten. Doch auch für Zweifler unter den Unternehmern gibt es eine “Private Cloud”. Dabei handelt es sich in etwa um die Wiederentdeckung des Zentralrechners. Allerdings unter anderen Vorzeichen und mit ganz anderen Möglichkeiten als zuvor.

(dapd/rockefeller-news/up)

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Libyen-Krise wirkt sich rapide auf Ölpreise aus

22. Februar 2011

Dollarnoten

Der Ölpreis wird durch die Libyen-Krise massiv nach oben getrieben. (Foto: dapd)

London. Keine guten Nachrichten für die Ölpreise: Die Libyen-Krise lässt die Preise pro Barrel explodieren.

Am heutigen Dienstag stiegt der Preis für ein Barrel – entsprechend 159 Liter – der für Europa wichtigsten Sorte Brent in London mit 1,26 Dollar auf 107 Dollar. Dabei handelt es sich um den höchsten Preis seit mindestens zweieinhalb Jahren.

In Singapur kletterte der Preis für ein Barrel der wichtigsten US-Sorte um 7,34 Dollar auf 93,54 Dollar.

Libyen zählt zu den größten Erdölproduzenten der Welt. Mit 5,7 Milliarden Tonnen gibt es die größten nachgewiesenen Reserven in ganz Afrika.

Libysches Öl gilt es ausgesprochen hochwertig. Etwa eine Million Barrel exportiert das Land pro Tag, davon geht viel auch nach Europa.

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Neues Bezahlsystem “Google One Pass”

17. Februar 2011

Google

Google kommt mit dem neuen Bezahlsystem "Google One Pass" auf den Markt. (Foto: Torsten Silz / dapd)

Berlin. Künftig soll die Kasse auch im Netz  kräftig klingeln. Google stellt ein neues Bezahlsystem vor und hat auch gleich drei äußerst gute Kunden für sich gewinnen können.

Der Axel-Springer-Verlag, der “Stern” und “Focus Online” wollen künftig den sogenannten “Google One Pass” nutzen. Schon am Mittwoch soll dieser Bezahldienst auf einigen Websites eingeführt werden, kündigte Google-Manager Madhav Chinnappa in einer Telefonkonferenz an. Für fleißige Leser jener Medien, die sich dem System anschließen, ist es dann mit dem Gratislesen so mancher Artikel wohl vorbei.

Das Modell gestaltet sich nach der Beschreibung von Chinnappa folgendermaßen: Wenn ein Nutzer einen Online-Artikel lesen will, kann er zunächst eine kurze Vorschau erhalten. Wenn er dann den gesamten Inhalt lesen will, muss er sich für eine Bezahlmöglichkeit wie etwa Abonnement oder Einmalzahlung entscheiden und wickelt dies über einen Google-Login ab. Anschließend kann er dann zu dem freigeschalteten Artikel zurückgehen. Einmaliges Einloggen reicht, um auf diese Weise verschiedene Angebote zu kaufen.

“Google One Pass” diene den Herausgebern als Werkzeug zur Authentifizierung der Nutzer, zur Abwicklung von Verkäufen und zum Management von Abonnements, sagte Chinnappa weiter. Grundsätzlich sei das System offen für jede Plattform, biete sich also sowohl für die Bezahlung von Anwendungen, sogenannten Apps, als auch für die von herkömmlichen Websites an. Anders als beispielsweise der Appstore von Apple sei “Google One Pass” mehr ein Instrument zum Verwalten als ein Marktplatz.

Google soll für seinen Service zehn Prozent der Einnahmen erhalten, bei den Medienunternehmen soll mit 90 Prozent der Großteil verbleiben. “Google One Pass” sei Teil eines Experiments zur Bezahlung im Internet, betonte Chinnappa. “Niemand weiß, was funktioniert und was nicht.” Ob die beteiligten Unternehmen durch das neue Instrument in Zukunft mehr Inhalte kostenpflichtig bereitstellen werden, konnte er noch nicht sagen.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Grandhotel Heiligendamm benötigt Kapital

16. Februar 2011

Das Grandhotel Heiligendamm

Das Grandhotel Heiligendamm bietet anspruchsvollen Urlaubsgästen alle Annehmlichkeiten. (Foto: Grandhotel Heiligendamm)

Die Nobelherberge am Ostseestrand ist ein einziger Traum, die Nachrichten dazu sind hingegen weniger traumhaft: Das Grand Hotel Heiligendamm benötigt dringend Kapital.

Die Schwierigkeiten in der Anlaufphase des Hotels, darunter die Weltwirtschaftskrise und die Umstellung auf den Betrieb in eigener Regie, habe das Kapital fast vollständig in Anspruch genommen”, teilt aktuell die Jagdfeld-Gruppe mit.

2007 wurde eine Kapitalerhöhung für den Fonds beschlossen. Von über 40,9 Millionen Euro seien bislang jedoch erst 8,4 Millionen Euro gezeichnet, heißt es.

Zimmer im Grandhotel Heiligendamm

Komfortable Zimmer gestalten den Aufenhalt so angenehm wie nur möglich (Foto: Grandhotel Heiligendamm)

Als Lösung des Problems stehe nun eine Herabsetzung des Kapitals im Verhältnis zehn zu eins im Raum. Dies bedeute aber auch, dass die 1900 Altgesellschafter, die bisher noch keinerlei Ausschüttung gesehen haben, künftig nur noch rund 23 Prozent des Kapitals halten werden. Defakto hätten sie bereits 90 Prozent ihres eingesetzten Kapitals verloren.

Alle Hoffnungen liegen nun auf den alten, aber auch neuen Investoren, die 32,5 Millionen Euro einbringen sollen. Damit könnten “saisonverlängernde Maßnahmen” finanziert und Kredite ausgelöst werden. Ziel sei es, die Gesellschaft in eine dauerhaft sichere Zukunft zu führen. Die Nachrichten für mögliche Neu-Investoren sind dabei durchaus recht gut und aussichtsreich.

Wellness-Oase im Gradnhotel Heiligendamm

Schönheitspflege in der Wellness-Oase im Grandhotel Heiligendamm (Foto: Grandhotel Heiligendamm)

Zwar sei die Auslastung des Luxushotels mit ihren 225 Zimmern zunächst unbefriedigend gewesen. Doch seit dem vergangenen Jahr geht es diesbezüglich deutlich bergauf. So sei das Jahr 2010 “für Heiligendamm relativ gut gelaufen, besser als alle Jahre zuvor”, resümierte Stefan Gerhard, Chef des Hotelconsulters Treugast.

Die Jagdfelds Fundus-Gruppe hatte sich im Jahre 1996 der damals baufälligen Immobilien in dem Ostseebad angenommen. Bisher wurden bereits 86 Millionen investiert.

(rockefeller-news/up)

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Telekom-Flatrate für Urlauber ab Sommer

14. Februar 2011

Telekom-Chef Rene Obermann

Telekom-Chef Rene Obermann geht mit innovativen Produkten an den Markt. (Foto: Henning Kaiser / dapd)

Bonn. Zum kommenden Sommer will die Deutsche Telekom mit einer speziellen Urlauber-Flatrate an den Markt gehen.

Geplant ist ein neuer Handy-Tarif, der die Kosten für mobiles Surfen im Ausland in den Griff bekommt. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin “Spiegel” in der neuen Ausgabe.

Mittels Zusatzprogramm können T-Mobile-Kunden dann Datenpakete von 10 bis 50 Megabyte oder eine Flatrate hinzubuchen, die eine Woche Gültigkeit hat. Kosten soll der neue Gebühren-Spaß laut Planung zwischen 3 und 20 Euro.

Immer wieder gerieten die Kosten der Mobilfunkanbieter hinsichtlich der Gebühren im Ausland in der Vergangenheit in unrühmliche Schlagzeilen.

Diesbezügliche horrende Kosten waren auch der EU-Kommission bereits ein Dorn im Auge. Sie hatte zwar bereits zum 1. Juli 2010 eine Kostenbegrenzung in Höhe von 50 Euro plus Mehrwertsteuer für alle im Ausland geführten Mobilfunk-Verbindungen angeordnet. Doch die zuständige Kommissarin Neelie Kroes will die Roaming-Gebühren ganz abschaffen. Erst dadurch seien die Preise tatsächlich spürbar zu senken.

(rockefeller-news/up)

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Wirtschaftsforscher fordern Sparkurs

06. Januar 2011

Spasamer Haushalt

Wirtschaftsftsforscher mahnen sparsame Haushaltspoltik an. (Foto: Oliver Lang / dapd)

Berlin. Die Präsidenten der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland fordern zum neuen Jahr von der Bundesregierung auch weiterhin einen strikten Sparkurs. Der Nachrichtenagentur „dapd“ gegenüber mahnten sie gleichzeitig zur Zurückhaltung beim Thema Steuerentlastungen.

Der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Wolfgang Franz, erklärte, die Haushaltskonsolidierung habe “absoluten Vorrang”. Spielraum für Steuersenkungen sehe er daher nicht.

Allerdings plädierte Franz für aufkommensneutrale Steuerreformen. Einerseits stehe eine Gemeindefinanzreform an, bei der die Gewerbesteuer entfallen und stattdessen ein kommunaler Zuschlag zur Einkommens- und Körperschaftsteuer erfolgen sollte. “Zum anderen könnte bei einer Umsatzsteuerreform der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 Prozent entfallen und dafür der Regelsatz von derzeit 19 Prozent auf etwa 16,5 Prozent gesenkt werden.”

Rückendeckung erhält Franz auch von Präsidenten des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen, Christoph M. Schmidt erklärte, Steuerentlastungen seien zwar “stets wünschenswert”. Sie hätten aber derzeit “aufgrund der immer noch schwierigen Haushaltslage nicht die höchste Priorität”.

Hinsichtlich harscher Kritik gegenüber der Bundesregierung nimmt der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Dennis Snower, kein Blatt vor den Mund. Zwar stimme die Richtung hinsichtlich des Sparkurses, wenngleich „man auch vieles hätte besser machen können”. Er bemängelte vor allem, dass die Abgaben erhöht werden. „Darauf hätte man verzichten können, wenn man beim Subventionsabbau Mut gezeigt hätte. Auf dem Gebiet sei “aber nichts passiert.

Snower füge hinzu, man könne bei den Steuervereinfachungen “sicherlich sehr viel mehr tun, als jetzt geplant ist. Natürlich kann man sich auch Steuersenkungen wünschen. Nur muss klar sein, dass solche Schritte nicht zu mehr Schulden führen dürfen. Realistisch betrachtet sollte man nun erst einmal bei dem Kurs bleiben und die Haushaltskonsolidierung wie geplant durchziehen.”

Schließlich warnte auch das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) vor weiteren Steuersenkungen. Es gebe dafür “absehbar überhaupt keinen Spielraum”, äußerte der HWWI-Konjunkturchef Michael Bräuninger. Schließlich müsse man “die Haushalte konsolidieren”. Bräuninger äußerte mit Blick auf die Maastricht-Kriterien und auch auf die sogenannte Schuldenbremse, dass eine Steuervereinfachung zwar sinnvoll. Bräuninger sei. Sie müsse aber “weitgehend aufkommensneutral gestaltet sein”.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Knapp bei Kasse…

29. Dezember 2010

Kleingeld

Der Handel ist knapp bei Kasse (Foto: Rainer Sturm/Pixelio.de)

Berlin. Das Weihnachtsgeschäft war in Deutschland so gut, dass sich der Handel nun um seine Bargeldversorgung sorgt. Schon zum Jahreswechsel könne das Münzgeld in kleineren Geschäften knapp werden, warnte der Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE), Josef Sanktjohanser, am Mittwoch in der Online-Ausgabe der “Bild”-Zeitung.

Inzwischen bekämen viele Händler sogar von ihrer Hausbank kein Münzgeld mehr, weil immer mehr Filialen diesen Service einstellten. Hintergrund sei, dass die Bundesbank die Münzgeldversorgung der Banken schrittweise auf große Norm-Container umstelle, in denen beispielsweise 75.000 Ein-Euro-Münzen seien.

Damit hätten Banken oder Geldtransportunternehmen, die Münzen für den Handel beschaffen und nur kleinere Mengen brauchen, hohe Gebühren zu tragen. Diese müssten dann an den Handel weitergereicht werden, sofern die Geldbeschaffung nicht per langfristigem Vertrag geregelt sei.

Im Klartext bedeutet dies, dass kleinere Händler statt bisher sieben oder acht Cent pro Rolle künftig vier bis sechs Cent mehr zu zahlen hätten. Laut HDE forderten Banken vereinzelt sogar schon 25 Cent pro Rolle. Bei einer Rolle mit 50 Ein-Cent-Münzen macht das schon die Hälfte des Gesamtwerts der Münzrolle aus.

“Die Bargeldbeschaffung verteuert sich im Extremfall um bis zu 300 Prozent”, äußerte Sanktjohanser. Die höheren Kosten würden zumindest teilweise auf die Verbraucher umgelegt. Die aber wundern sich wohl schon lange nicht mehr über die abstrusesten Kostensteigerungen.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Abverkauf im Sekundentakt

29. Dezember 2010

Amazon

Sekuneschneller Abverkauf beim Onlinehändler Amazon (Foto: Foto: Axel Schmidt/dapd)

Seattle. Das Weihnachtsgeschäft hat vielen Händlern in diesem Jahr saftige Gewinne beschert. Der Internetversandhändler Amazon hat dabei sozusagen den Vogel abgeschossen. Deren deutscher Ableger konnte am 13. Dezember 2010 einen Spitzentag verzeichnen.

Auch der Montag nach dem dritten Advent war hinsichtlich des Abverkaufs von Artikeln ein atemberaubender Tag. 24 Produkte sind demnach pro Sekunde verkauft worden – insgesamt also 2,1 Millionen Artikel. Dies teilte das Unternehmen am vergangenen Montag mit. Nie zuvor seien an einem Tag derart viele Waren bestellt worden. Im vergangenen Jahr noch hatte sich der Tagesrekord im Weihnachtsgeschäft auf 1,7 Millionen Artikel belaufen.

Insgesamt vier Logistikzentren kümmern sich darum, dass die Waren so schnell wie möglich beim Kunden ankommen. In diesem Jahr hatten die Versandabteilungen am 20. Dezember am meisten zu tun. An diesem Tag seien mehr als 1,4 Millionen Artikel verschickt worden, erklärte das Unternehmen. 374 Lastkraftwagen gingen allein an diesem Tag auf Tour.

Weltweit betrachtet wurde beim Unternehmen Amazon den eigenen Angaben zufolge am 29. November des Jahres am meisten geordert. Mehr als 158 Artikel pro Sekunde seien in die virtuellen Einkaufswagen gewandert – zusammen beträchtliche 13,7 Millionen Produkte.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Peanuts für die Deutsche Bank

24. Dezember 2010

Deutsche Bank

Wird von den USA zur Kasse gebeten: Deutsche Bank (Foto: Martin Oeser/dapd)

New York. Wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung muss die Deutsche Bank den USA umgerechnet 418 Millionen Euro zahlen. Das ließ die amerikanische Justiz verlauten. Dafür verzichten die US-Behörden allerdings auf Strafverfolgung. Es sei den amerikanischen Finanzbehörden ein Schaden von mehreren hundert Millionen Dollar entstanden, verlautete es aus dem US-Justizministerium und der Bundesanwaltschaft.

Trotz dieser saftigen Geldstrafe zum Jahresende kann sich die Deutsche Bank dennoch freuen. Immerhin konnten damit die Ermittlungsverfahren endgültig abgeschlossen werden. Bei den fraglichen Transaktionen handelt es sich um Geldbewegungen, die schon vor acht Jahren beendet wurden, hieß es in einer Erklärung. Auch habe der deutsche Bankenprimus eigenen Angaben zufolge für die gesamte Summe “angemessene Rückstellungen” gebildet. Damit hat der zu zahlende Betrag “keine Auswirkungen auf das laufende Ergebnis nach Steuern“. Auch habe die Bank seit 2002 ihre entsprechenden Richtlinien und Verfahren inzwischen wesentlich verschärft, heißt es in der Erklärung weiter. 

(dapd; rockefeller-news/up)

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