Ufo-Särge und Bretterkisten im Kasseler Museum
22. Februar 2012
Mit Sense und Sanduhr heißen Tod und Tödlein die Besucher im Eingangsbereich willkommen. Exponate mit klarer Botschaft: “Gedenke des Todes.” Die Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer kennt viele Facetten. Das Museum für Sepulkralkultur in Kassel widmet sich seit 20 Jahren den kulturellen Aspekten dieses Themas. Es wurde am 24. Januar 1992 eröffnet.
Amerikanische Leichenwagen, mit Totenköpfen und gekreuzten Knochen bemalte Särge aus dem 18. Jahrhundert, Skelett-Plastiken – auf manchen Besucher wirkt das sicher schauerlich. Trotzdem ist das Museum kein Gruselkabinett. Die Atmosphäre in den schwach illuminierten Hallen der Dauerausstellung ist besinnlich und regt zum Nachdenken an.











