08. Februar 2011

Lena Meyer-Landrut tanzt dem Eurovison Song Contest entgegen. (Foto: Roberto Pfeil/dapd)
Köln. Stefan Raab ist nach wie vor davon überzeugt, dass die erneute Teilnahme von Lena Meyer-Landrut beim diesjährigen Eurovision Song Contest eine richtige Entscheidung war. “Ich bin immer sehr gut damit gefahren, auch erstmal gegen die Allgemeinmeinung ungewöhnliche Wege zu bestreiten”, sagte Raab am Montagabend in Köln. Mit Lena sei letztes Jahr eine “phantastische Künstlerin” gefunden worden, mit der nun ein weiterer Schritt begangen werde.
Es habe ja in der Vergangenheit beim Song Contest aus deutscher Sicht oftmals einen Trott gegeben, wo stets dasselbe gemacht worden sei. “Und dann sind wir gekommen und haben gesagt ‘So, jetzt machen wir das mal anders’ – und zwar mit durchschlagendem Erfolg. Und dann verlangen alle, dass es im nächsten Jahr wieder genauso funktioniert. Und das verstehe ich nicht”, sagte der Entertainer.
Deshalb hat sich Raab auch keine konkreten Ziele für den diesjährigen Grand Prix gesetzt. “Eine Top-10-Platzierung ist immer gut”, sagte er.
Allerdings sei die Latte sehr weit oben angelegt. “Ich glaube, dass eine gute Platzierung drin ist. Ich bin da sehr, sehr überzeugt von”, sagte Raab kämpferisch.
Sofern beim Finale des deutschen Vorentscheides am 18. Februar einer der beiden von Raab und Lena komponierten Songs das Rennen macht, könnte er nicht wie geplant, die Moderation des Song Contests im Mai übernehmen. Es gibt eine entsprechende Regel, die verbietet solche Doppelungen.
Raab selbst sieht dies allerdings gelassen. “Es ist eine Freu-Freu-Situation. Entweder freue ich mich darüber, dass ich die Veranstaltung moderieren kann, oder ich freue mich darüber, dass das Publikum einen Song con Lena und mir gewählt hat”, sagte Raab. Im Endeffekt gehe es darum, mit Blick auf den Song Contest ergebnisorientiert zu arbeiten. “Da spielt persönliche Eitelkeit nicht zwingend eine Rolle”, sagte er.
(dapd; rockefeller-news/up)
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