Frostiges Eiersuchen – Bis minus sechs Grad in der Nacht zum Ostersonntag
08. April 2012
Das Eiersuchen zum Osterfest ist in diesem Jahr vielerorts frostig ausgefallen. Tief Yvonne ließ die Temperaturen in der Nacht zum Sonntag auf Werte bis zu minus sechs Grad Celsius sinken. Nur westlich von Rhein und Neckar blieb das Thermometer mit etwas über null Grad Celsius über dem Gefrierpunkt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Als Grund für das Bibber-Wetter nannten die Meteorologen die eingeflossene Polarluft. Örtlich habe es sogar Kälterekorde gegeben.
In Jagel bei Schleswig, wo seit 1947 gemessen wird, sei diese Nacht mit minus 4,4 Grad die kälteste an einem 8. April gewesen, sagte Meteorologe Christoph Hartmann. Auch aus Laage bei Rostock sei mit minus 4,7 Grad ein neuer Rekord zu vermelden. Der kälteste Ort in den Niederungen war demnach Leck nahe der Grenze zu Dänemark mit minus 6,1 Grad.
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