Betreiber dementiert millionenfach erhöhte Strahlung an Fukushima-Reaktor

27. März 2011

Kernkraftwerk Fukushima

Im Kernkraftwerk Fukushima kam es am Sonntag angeblich zu einem eklatanten Messfehler. (Foto: Takuya Ono/dapd)

Tokio. UPDATE: Die vom Betreiber heute morgen noch mitgeteilten katastrophalen Messwerte im AKW Fukushima wurden inzwischen dementiert. Zunächst hatte der Betreiber von alarmierend steigenden Messerwerten in Wasser und Luft gesprochen. Wasser im Reaktor zwei sei nach Angaben der Betreiberfirma Tepco zehn Millionen Mal höher belastet als normal, hieß es.

Die Radioaktivität in der Luft habe mit 1.000 Millisievert in der Stunde das Vierfache des von der Regierung kürzlich heraufgesetzten Grenzwerts für die Belastung von Atomkraftwerksmitarbeitern erreicht, erklärte der Betreiber, bevor er diese Aussagen dann am Nachmittag dementierte und von einem Messfehler sprach.

Kabinettssekretär Yukio Edano hatte noch vormittags im japanischen Fernsehen erklärt, das extrem radioaktiv verseuchte Wasser stamme “nahezu sicher” aus einem Reaktorkern. Die extrem hohen Messwerte waren zuvor von einem Sprecher der Betreiberfirma Tepco, Takashi Kurita, mitgeteilt worden.

Arbeiter wollten trotz der Strahlung versuchen, aus vier der sechs Reaktorblöcke radioaktiv versuchtes Wasser abzupumpen. Tepco erklärte, es werde nach Möglichkeiten gesucht, das Wasser zu entfernen und sicher zu lagern oder zu entsorgen.

Sollte tatsächlich der Kern betroffen sein, könnte die Radioaktivität in der Umgebung von Fukushima deutlich ansteigen. Die wahrscheinlichste Folge wäre eine Kontamination des Grundwassers.

(dapd; rockefeller-news/up)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 9.5/10 (4 votes cast)

Written by UrsPid

This article has no comments yet. Comment this article »

Debütalbum der MAGUAMS erscheint im Sommer!

27. März 2011

Die MAGUAMS: Phil Defender (Bass), Donnie Rewind (Drums), Mark Devils (Vocals), Snowman (Guitar), Duke Dragston (Guitar). (Foto: Tigerlily Photography)

Seit ihrer Gründung 2008 haben die MAGUAMS sich in Vorarlberg und im angrenzenden Ausland durch ihre exzessiven Live-Shows einen guten Namen erspielt.

Jetzt steht die erste CD-Veröffentlichung an, Grund genug für Rockefeller-News, uns mit Donnie Rewind, dem Schlagzeuger der Band, zum Interview zu treffen.

Rockefeller-News: Donnie Rewind, erzähl’ doch zuerst mal, wie dein ganz persönlicher Zugang zur Musik aussieht und wie du angefangen hast.

Donnie Rewind: Ich habe schon als Kind angefangen, mit Begeisterung Gitarre zu spielen war bei einigenSchulwettbewerben vorne dabei. Als Jugendlicher habe ich dann die Musik etwas vernachlässigt, da waren mir Parties wichtiger. Mit Anfang 20 habe ich dann diese alte Liebe wiederentdeckt, da habe ich dann erstmal mit Computern herumexperimentiert.

Rockefeller-News:
Mit Computern?

Donnie Rewind:
Ja. Das war zu der Zeit als die Techno-Welle gerade am abklingen war; allerdings hat es mich das auf Dauer nicht wirklich befriedigt, mit dem Computer Sound zu produzieren.

Rockefeller-News: Warum nicht?

Donnie Rewind:
Naja, einerseits hat man unendlich viele Möglichkeiten, aber andererseits ist man doch zu limitiert, was den unmittelbaren Ausdruck betrifft. Wenn ich am Schlagzeug sitze, kann ich all das was ich in dem Moment gerade fühle direkt in meinem Spiel umsetzen, so klingt der Sound viel authentischer.

Rockefeller-News: Welche musikalischen Einflüsse hast du von daheim mitbekommen?

Donnie Rewind: Uriah Heep, Led Zeppelin, The Who, Elvis Presley, Johnny Cash – solche Geschichten.

Donnie Rewind: Eigentlich gelernter Gitarrist, inzwischen Schlagzeuger mit Leib und Seele. (Foto: Tigerlily Photography)

Donnie Rewind: Eigentlich gelernter Gitarrist, inzwischen Schlagzeuger mit Leib und Seele. (Foto: Tigerlily Photography)

Rockefeller-News: Erzähl uns wie es zur Gründung der MAGUAMS kam.

Donnie Rewind: Die MAGUAMS wurden 2008 von mir und unseren ersten Gitarristen Quapo gegründet. Wir haben uns im Fitnesscenter kennengelernt und da er bereits Gitarre spielte beschloß ich kuzerhand Schlagzeug zu lernen. Wir haben uns Anfangs nur zu Zweit im “Jazzhuus” in Lustenau getroffen, unserem ersten Proberaum, wo wir angefangen haben zu jammen und ein paar Lieder zu schreiben.

Rockefeller-News:
Und die anderen kamen dann so nach und nach dazu?

Donnie Rewind: Genau, zuerst Josh am Bass, dann kam mit Duke Dragston ein zweiter Gitarrist dazu, und irgendwann haben wir dann mit Mark Devils auch quasi unsere Stimme gefunden.

Rockefeller-News: Doch es gab Besetzungswechsel, oder?

Donnie Rewind: In der Tat, Josh ging nach Wien um zu Studieren und Quapo wollte sich musikalisch neu orientieren. Wir haben dann etliche Leute gecastet und schließlich mit Phil Defender als Bassisten und Snowman als Gitarrero die perfekten Leute gefunden. Damit sind wir jetzt als Band komplett.

Rockefeller-News:
Wie würdest du euren musikalischen Stil beschreiben?

Donnie Rewind: Als gitarrenlastigen Indie-Alternative-Rock; da wir viele unterschiedliche musikalische Einflüsse der Bandmitglieder verarbeiten, klingt unser Sound sehr individuell.

Rockefeller-News: Somit habt ihr eueren Stil gefunden?

Donnie Rewind: Ja, allerdings möchten wir uns nicht darauf festlegen, auf eine bestimmte Art und Weise zu klingen. Wir möchten uns alle Möglichkeiten offenhalten, uns als Band weiterzuentwickeln und wir wollen für neuartige musikalische Einflüsse offen bleiben.


Rockefeller-News:
Wo seid ihr schon überall aufgetreten?

Donnie Rewind:
Zum Beispiel im Conrad Sohm, Beim Stadtfest in Lindau oder in der Poolbar in Feldkirch, wir sind aber auch schon durch viele kleinere Clubs im ganzen Bodenseeraum getingelt.

Rockefeller-News:
Spielt du persönlich lieber in einem kleineren Club oder vor einer großen Masse von Leuten?

Donnie Rewind:
Es hat beides seinen Reiz, aber ich persönlich spiele lieber in Clubs vor 150-200 Leuten. Da kriegt man viel direkter mit wie die Leute auf den Sound reagieren, und hat so ein viel intensiveres Erfolgserlebnis, wenn man sich den Arsch abarbeitet und merkt, dass man die Leute mitreissen kann. Aber wenn der Funke überspringt ist es egal vor wie vielen Leuten man spielt, dann ist es für einen Musiker immer der Hammer und eine tolle Bestätigung.

Rockefeller-News: Wo werdet ihr in nächster Zeit spielen?

Donnie Rewind:
Am 8. April in der “Joker Bar” in Bregenz, am 31. April im “Exil” in Vaduz und bei der “Langen Nacht der Musik” am 1. Juni im “Nullzwo” in Bregenz.

Rockefeller-News: Den ganzen Mai über Konzertpause?

Donnie Rewind: Ja, wir brauchen diese Zeit um in aller Ruhe an den Aufnahmen zu unserem Debütalbum “A little Bit Harder” weiterzuarbeiten.

Rockefeller-News: Was dürfen wir uns von der Scheibe musikalisch erwarten?

Die MAGUAMS haben ihren eigenen Stil gefunden. (Foto: Tigerlily Photography)

Die MAGUAMS haben ihren eigenen Stil gefunden. (Foto: Tigerlily Photography)

Donnie Rewind: Auf der Scheibe werden 12 Tracks zu hören sein, ein repräsentativer Querschnitt des Materials der MAGUAMS von ihrer Gründung bis jetzt.

Rockefeller-News: Verrätst du auch schon konkret ein paar Titel?

Donnie Rewind:
nicht so gerne, aber soviel kann ich schon mal sagen: Die neue MAGUAMS-Hymne “Live” wird auf jeden Fall drauf sein.

Rockefeller-News: Wie entstehen eure Lieder, und wer schreibt die Texte?

Donnie Rewind: Die Lieder entstehen spielerisch; meistens hat jeder von uns irgend eine gute Idee zu einem Hook oder Riff im Kopf, dann fangen wir an zu jammen und spielen mit der Idee herum, bis dann irgendwann mal ein Arrangement entsteht – das ist ja das Schöne an der Musik, man ist frei zu tun was man will und kann sich einfach austoben!

Rockefeller-News:
Und die Texte?

Donnie Rewind:
Die Texte schreibt fast ausschließlich unser Sänger Mark Devils, was auch musikalisch gesehen am meisten Sinn macht; es handelt sich um seine ganz persönlichen Erfahrungen und Gefühle, die er in seinen Texten verarbeitet. Mal ironisch, mal leidenschaftlich, mal verletzt und mal euphorisch, er beschreibt einfach seinen eigenen Gefühlskosmos.

Rockefeller-News: Bei welchem Label und wann genau erscheint die CD?

Donnie Rewind: Unter “Office 4 Music”-Records, aber der genaue Veröffentlichstermin steht noch nicht fest. Wir legen Wert darauf dass der Sound optimal für uns passt , deshalb wollen wir uns genügend Zeit lassen, aber die Scheibe wird definitiv im Sommer herauskommen.

Rockefeller-News:
Donnie Rewind, wir bedanken uns für das Interview!

Donnie Rewind: Ich bedanke mich ebenfalls und möchte noch alle Leser dazu aufrufen, uns auf myspace und facebook zu folgen und zu unterstützen!

www.myspace.com/maguams
www.facebook.com/ThaMaguams

(rockefeller-news/md)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 9.8/10 (12 votes cast)

Written by Marcello Dallapiccola

This article has no comments yet. Comment this article »

Bret Michaels verklagt US-Sender CBS

27. März 2011

Bret Michaels

Bret Michales verklagt nach einem Unfall den Fernsehsender CBS und die Organisatoren der Tony Awards. (Foto: Peter Kramer/dapd)

Los Angeles. US-Rocksänger Bret Michaels hat den Fernsehsender CBS und die Organisatoren der Tony Awards wegen eines Unfalls im Jahr 2009 mit späteren Folgen verklagt. Nach seinen Angaben trug der Vorfall zu einer lebensbedrohlichen Gehirnblutung bei.

Der frühere Frontmann der Band Poison war nach einem Auftritt bei der Preisverleihung von einem Gegenstand am Kopf getroffen worden. Er trug damals eine gebrochene Nase und eine aufgeplatzte Lippe davon.

Videoaufnahmen des Zwischenfalls von Juni 2009 wurden Michaels Klage zufolge mehr als 27 Millionen Mal bei Youtube angeklickt.

Die Organisatoren hätten die Ausstrahlung der Bilder verhindern können, hätten sich aber dagegen entschieden, erklärte der Sänger.

Michaels wurde im April vergangenen Jahres ins Krankenhaus gebracht, Ärzte stellten damals eine Hirnblutung und einen leichten Schlaganfall fest. Beides hätte ihn fast das Leben gekostet, erklärte der Musiker.

(dapd; rockefeller-news/up)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 9.5/10 (2 votes cast)

Written by UrsPid

This article has no comments yet. Comment this article »

Formel 1: Sieg für Vettel im Auftaktrennen der Saison 2011!

27. März 2011

Nachdem der eigentliche Saisonauftakt am 7. März in Bahrain wegen der politischen Unruhen dort verschoben worden war, kamen die Fans heute endlich in den Genuß des Saisonauftakts der Formel 1.
Gefahren wurde in Australien und die Ausgangslage versprach bereits einiges an Spannung: Nachdem in den freien Trainings noch die McLaren dominiert hatten, war es dem Weltmeister Sebastian Vettel beim Qualifying in beeindruckender Manier gelungen, sich die Pole zu holen. Gleich um acht Zehntel hatte er den Qualifying-Zweiten, Lewis Hamilton, hinter sich gelassen.

Hier Vettels phänomenale Pole-Runde:

Heute beim Start ließ Vettel auch nichts anbrennen: Wie eine Rakete beschleunigte er sein Red Bull-Geschoß und zog der Konkurrenz souverän davon. Selbst Hamilton vermochte dem Weltmeister trotz beherzten Einsatzes nicht lange zu folgen. Petrov im Renault/Lotus Racing-Boliden preschte beim Start vom sechsten auf dem vierten Platz vor. Dann bekriegten sich erst einmal Button und Massa rundenlang; immer wieder versuchte der Brite auf Biegen und Brechen am Brasilianer vorbeizukommen. Alonso sah sich das Ganze von hinten an und schloß immer weiter zu den beiden Kampfhähne auf.

Ein strahlender Sieger: Weltmeister Vettel feiert seinen insgesamt 11. Karriere-Sieg. (Foto: AP Photo/Rob Griffith)

Vorne knabberte derweil Hamilton Runde um Runde etwas an Vettels Vorsprung, die Hinterreifen an Vettels Auto lösten sich langsam auf. In Runde 12 bleibt der venezolanische Bezahlfahrer Maldonado mit seinem Williams wegen technischem Defekt liegen. Beinahe zeitgleich überholte Button Massa auf fragwürdige Art unter Ausnutzung einer Auslaufzone, was ihn wenige Runden später eine Boxen-Durchfahrtsstrafe kostete.

Dann eröffnete Mark Webber den Reigen der Boxenstopps. Michael Schumacher, der bereits in dieser Frühphase des Rennens zwei Boxenstopps absolviert hatte, stellte in Runde 23 seinen Mercedes GP mit technischem Defekt ab. Seinem Teamkollegen erging es ähnlich schlecht: bei einem zu optimistisch angelegten Überholmanöver krachte Rubens Barrichello, der alte Fuchs aus Brasilien, in Nico Rosbergs Boliden hinein.

Rauch stieg aus dem zweiten Mercedes auf, der zu der Zeit noch auf Platz sieben gelegen hatte. Durch den Crash leckte das Kühlsystem und Rosberg musste ebenfalls aufgeben – Doppelausfall für Mercedes GP innerhalb von zwei Runden.

In der 37. Runde kamen dann die drei Führenden – Vettel, Hamilton und der sich in überraschend guter Form präsentierende Russe Petrov – nacheinander zum zweiten und somit letzten geplanten Reifenwechsel herein. Überraschung dann in Runde 41, als der mexikanische Rookie Sergio Perez im Sauber mit der schnellsten Runde im Rennen ein Ausrufezeichen setzt. Dann passierte Webber nach seinem dritten Boxenstopp ein kleiner Fehler bei der Boxenausfahrt, wodurch ihn Alonso, der in der gleichen Runde an die Box kam durch eine bessere Out-Lap überholen konnte.

(AP Photo/Vincent Thian)iele packende zweikämpfe zwischen den Fahrern der Spitzenteams sorgten für Dramatik. (AP Photo/Vincent Thian)

Webber versuchte darufhin seinen Fehler auszubügeln und lieferte sich mit Alonso etliche Runden lang eine wilde Schlacht, im Zuge derer die schnellste Runde von Perez unterboten wurde und mehrmals zwischen den beiden hin- und herwechselte.

Button überholte erneut Massa;
wie schon am Anfang des Rennens unter Einsatz aller auzubietenden Kräfte, diesmal aber regelkonform. Sofort griff Rookie Perez , der bis dorthin als Einziger nur einmal an der Box war Massa ebenfalls an, fand jedoch nicht die Mittel vor um auch am Ferrari vorbeizukommen. Fernando Alonso holte in dieser Phase des Rennens alles aus seinem Arbeitsgerät heraus, fuhr eine schnellste Runde nach der anderen und schloß zum immer noch Drittplazierten Petrov auf. Bei dieser Aufholjagd verschliss er jedoch seine Reifen zu sehr und konnte so letztendlich nicht mehr weiter angreifen.

Nach 58 spannenden Runden fuhr schließlich der amtierende Weltmeister Sebastian Vettel seinen Red Bull mit komfortablen Vorsprung als Erster über die Ziellinie. Zweiter wurde Lewis Hamilton im McLaren, Dritter Vitaly Petrov im Renault/Lotus-Racing.

Vitaly Petrov präsentierte sich überraschend stark. (Foto:Rob Griffith/AP/dapd)

Wenn man gesehen hat mit welcher Leichtigkeit der Russe seinen dritten Platz einfuhr tut es einem doppelt weh, dass der als fahrerisch viel stärker eingeschätzte Robert Kubica wegen seiner bei einem Rallye-Unfall erlittenen Verletzungen wahrscheinlich die ganze Saison ausfallen wird.

Die weiteren Plätze: Platz 4. geht an Fernando Alonso im Ferrari,  5. wird Mark Webber im zweiten Red Bull, Platz 6. holt sich Jenson Button im zweiten McLaren, auf Platz 7. zeigt Rookie Sergio Perez im Sauber einen fantastischen Einstand, auf Platz 8. landet sein japanischer Teamkollege Kamui Kobayashi, der damit die starke Performance des Schweizer Teams unterstreicht, Felipe Massa im zweiten Ferrari rettet mit dem 9. Platz noch zwei WM-Punkte und den 10. und letzten Platz in den Punkterängen sichert sich der Schweizer Sebastian Buemi im Toro Rosso.

(dapd; rockefeller-news/md)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 9.0/10 (3 votes cast)

Written by Marcello Dallapiccola

This article has 1 comment Comment this article »

Obama wertet Angriffe gegen Gaddafis Truppen als erfolgreich

27. März 2011

Barack Obama

Barack Obama wertet die Angriffe gegen Libyen als erfolgreich. (Foto: Pablo Martinez Monsivais/dapd)

Washington. US-Präsident Barack Obama sieht nach acht Tagen Luftkrieg Erfolge gegen die Truppen des libyschen Machthabers Muammar al Gaddafi. Die libysche Luftverteidigung sei “ausgeschaltet” und in Rebellenstädten seien die Einheiten Gaddafis zurückgeschlagen worden, sagte Obama in seiner wöchentlichen Rundfunk- und Internetansprache. Mit dem Eingreifen der USA, Frankreichs und Großbritanniens sei zudem eine humanitäre Katastrophe abgewendet worden.

“Wir sind bei unserer Mission erfolgreich”, sagte Obama. Deren Auftrag sei klar umrissen und erfülle ein Mandat des UN-Sicherheitsrates. Die anfangs von den USA geführte Allianz gegen Gaddafi hatte am 19. März mit Angriffen auf dessen Luftverteidigung und auf Städte wie Bengasi vorrückende Truppen begonnen. Die Überwachung der Flugverbotszone soll demnächst von der NATO koordiniert werden. Damit soll gemäß UN-Sicherheitsresolution verhindert werden, dass Gaddafi seine Luftwaffe gegen sein eigenes Volk einsetzt.

Am kommenden Montag will Obama in einer Rede den US-Bürgern seine Entscheidungen zum Libyen-Einsatz erläutern. Er reagiert damit auf Kritik von Kongressabgeordneten beider Parteien, sie seien nicht hinreichend über die US-Teilnahme an dem Einsatz informiert worden.

(dapd; rockefeller-news/up)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (2 votes cast)

Written by Rockefeller David

This article has no comments yet. Comment this article »

Facharzt: Eisbär Knut starb nach epileptischem Anfall

27. März 2011

Eisbär Knut

Eisbär Knut soll nun ausgstopft und dann ausgestellt werden. (Foto: Maja Hitij/dapd)

Berlin/Bonn. Der Berliner Eisbär Knut hat vor seinem plötzlichen Tod vor einer Woche nach Einschätzung eines Facharztes einen epileptischen Anfall erlitten. Der Bonner Neurologe Christian Elger sah sich laut einer Vorabmeldung des Nachrichtenmagazins “Focus” vom Samstag einen im Internet kursierenden Film an, auf dem die letzten Momente zu sehen sein sollen, die Knut erlebt hatte. Die darauf zu sehenden “typischen Drehbewegungen” des Tieres mit einem angezogenen Bein deutete der Epilepsie-Experte als einen Anfall.

Ähnliches kenne er auch aus Beobachtungen von Laborratten, wird der Professor der Universität Bonn zitiert. Laut Augenzeugen stürzte Knut in das Wasser seines Geheges im Berliner Zoo. Der Krampf, den Elger bei dem Eisbären im Film erkannt haben will, habe entsprechende Schutzreflexe vor dem Ertrinken im Gehirn ausgeschaltet. Auch Bärenkurator Heiner Klös und andere Zoobesucher, die den Vorfall beobachteten, vermuteten, dass Knut “eine Art epileptischer Anfall” geschüttelt habe.

Vor einigen Tagen hatte der Berliner Zoo bekannt gegeben, dass bei Untersuchungen “deutliche Veränderungen des Gehirns” festgestellt wurden. Der epileptische Anfall war laut Experte Elger Folge einer Hirnerkrankung.

In einer Traueranzeige im “Tagesspiegel” am gestrigen Samstag haben Knut-Freunde aus aller Welt unterdessen schwere Vorwürfe gegen den Berliner Zoo erhoben. In der Anzeige heißt es, die Zooleitung habe das Tier “nur verwahrt”. Weiter schreiben die Fans: “Du hattest das Leben eines Polarprinzen verdient. Stattdessen wurdest du mit den billigsten Lösungen abgespeist.” Unter anderem wird moniert, dass Knut wenig Spielsachen gelassen wurden und er sich häufig durch die drei Eisbärinnen in seinem Gehege bedrängt fühlte.

Nach den Plänen des Berliner Zoos soll Knut nun ausgestopft und im Naturkundemuseum ausgestellt werden. Das Tier war am 5. Dezember 2006 als erstes Eisbärenjunge seit 33 Jahren in Berlin geboren worden und erlangte weltweite Bekanntheit.

(dapd; rockefeller-news/up)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (2 votes cast)

Written by Rockefeller David

This article has no comments yet. Comment this article »

Berliner Anti-Atom-Protest übertraf alle Vorstellungen

27. März 2011

Anti-Atom-Demos

In allen großen Städten Deutschlands fanden gestern Anti-Atom-Demos statt. (Foto: Maja Hitij/dapd)

Berlin. Die Menschen halten nichts von Atompolitik. Das bewies am gestrigen Samstag auch die Vielzahl an Anti-Atom-Demos in Deutschland. Angemeldet hatten sich etwa 50.000 Menschen, teilgenommen haben landesweit mehr als 250.000 Bürger.

Auch in Berlin verdeutlichte allein die Länge des Protestzuges, dass es sich um eine riesige Menschenmenge handelte. Nachdem der Protestzug vom Potsdamer Platz gestartet war, dauerte es über eine Stunde, bis auch die Letzten sich auf den Weg machten. Da war die Spitze schon fast an der Siegessäule angekommen – immerhin ein Weg von etwa drei Kilometern.

Jetzt abschalten!” und “Fukushima, Tschernobyl, was zu viel ist, ist zu viel”, riefen die Menschen immer wieder. Besonders als die CDU-Parteizentrale passiert wurde, taten die Massen ihren Unmut lauthals kund. Viele trugen “Atomkraft? Nein danke”-Sticker, Fahnen, Luftballons und fantasievolle Plakate.

Dabei hatten sie für die Bundesregierung aber nicht nur Kritik übrig. Ungeahnten Zuspruch erhielt vor allem Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle. Ob er sich darüber freute, ist eher zweifelhaft: “Brüderle, wir glauben dir”, verkündete ein Plakat in Anspielung auf dessen angebliche Aussage, dass es sich beim Moratorium der Bundesregierung um Wahlkampftaktik handelt.

Auch gegen FDP-Parteichef Westerwelle hatten die Demonstranten eine Spitze übrig: “Sympathie für Atom, endet wie das alte Rom”, hieß es. Die Leute haben Guido Westerwelles Äußerungen zur Dekadenz im alten Rom im Zusammenhang mit Hartz-IV-Empfängern nicht vergessen. Andere Aufschriften erklärten, dass “in Zukunft nur noch die Sonne strahlen soll”.

Lautstark, aber friedlich ging auch die abschließende Kundgebung auf der Straße des 17. Juni über die Bühne. “Es ist an der Zeit, endlich Konsequenzen zu ziehen, zu erkennen, dass Atomkraft schlicht zu groß ist für den Menschen”, rief DGB-Chef Michael Sommer den Demonstranten zu. Auch Hubert Weiger, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), sprach von der Hybris des Menschen, zu glauben, dass die Technologie beherrschbar sei. “Wir brauchen keine Ethikkommission, wir wissen bereits, dass die Kernkraft nicht verantwortbar ist”, sagte Weiger unter tosendem Beifall aus der unüberschaubar großen Menge.

Ruhe kehrte nur bei einer Schweigeminute für die Opfer der Katastrophe in Japan ein. Da war echte Betroffenheit in den Gesichtern zu erkennen und man konnte spüren: Die Bewegung hat nicht vor, ihren Kampf gegen die Atompolitik aufzugeben, bis sie ihn gewonnen hat.

(dapd; rockefeller-news/up)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (2 votes cast)

Written by UrsPid

This article has 1 comment Comment this article »

Opel-Aufsichtsrat wählt neue Führungsspitze

26. März 2011

Opel Werke

Der Opel-Aufsichsrat will am 11. April neu abstimmen. (Foto: Roberto Pfeil/dapd)

Essen. Der Opel-Aufsichtsrat will einem Medienbericht zufolge am 11. April über die geplanten Umwälzungen in der Chefetage abstimmen.

In einer Sondersitzung solle dann die Wahl Karl-Friedrich Strackes zum neuen Vorstandschef stattfinden, berichteten die Zeitungen der “WAZ”-Gruppe in der heutigen Ausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Der bisherige Opel-Chef Nick Reilly werde dannan die Spitze des Aufsichtsrates rücken. Ein Unternehmenssprecher sagte, er wolle sich zu dem Bericht und über den Zeitpunkt der Wahl nicht äußern.

Der Vorstoß von Konzernbetriebsratschef Klaus Franz, der mit einem Gegenvorschlag zur Personalie Stracke gedroht hatte, findet nach Informationen der “WAZ”-Gruppe keine Unterstützung am Opel-Standort in Bochum. “Das halten wir nicht für klug”, erklärte der Bochumer Betriebsratschef Rainer Einenkel demnach.

Für die Bochumer Belegschaft “gibt es wichtigeres als solche Spiegelfechtereien“. Die Eigenständigkeit der Opel AG dürfe aber durch die Personalien nicht gefährdet werden.

Lena Meyer-Landrut als Auszubildende bei Opel – für einen Tag:

(dapd; rockefeller-news/up)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 9.5/10 (4 votes cast)

Written by UrsPid

This article has no comments yet. Comment this article »

Zeitungsverleger setzen auf Tablet-Computer

26. März 2011

Tablet-Computer

Tablet-Computer wecken bei Zeitungsverlegern große Hoffnungen auf Umsätze (Foto: Charles Rex Arbogast/dapd)

Berlin. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) sieht positive Chancen durch die sogenannten Tablet-Computer.

Sie bieten eine tolle Möglichkeit, das Lesemedium Zeitung mit der digitalen Welt optisch und inhaltlich attraktiv zu verbinden und dem Leser/Nutzer zu präsentieren”, sagte BDZV-Sprecherin Anja Pasquay am Freitag Anfrage. Abgesehen davon seien die Nutzer aber auch mit dem Aufkommen von digitalen Applikationen für Smartphones und Tablets erstmals in großer Zahl bereit, für redaktionelle Inhalte aus dem Netz zu bezahlen.

Mit Blick auf die Einführung des Tablet-PC iPad 2 von Apple betonte sie: “So bemerkenswert die iPad-2-Version sein mag, so sehr setzen die Verlage aber auch auf Tablet-Entwicklungen anderer Anbieter, etwas Samsung und Motorola.” Diese Geräte ermöglichten den Vertrieb der Apps über unabhängige Plattformen. “Daher blicken wir natürlich erwartungsvoll auch auf Geräte, die mit Android-Software arbeiten.”

Bisher sollen laut BDZV 600.000 bis 800.000 Exemplare des iPad in Deutschland verkauft worden sein. Man sei gespannt, ob die neue Version dem Markt zusätzliche Impulse gebe. Prognostiziert würden bis zu 1,4 Millionen verkaufte Geräte bis Ende des Jahres.

Die deutschen Verlage werden weiterhin mit Apple zusammenarbeiten und ihre Angebote als Apps für das iPad auf den Markt bringen. Und dies bei allen Schwierigkeiten, die wir mit Apple haben und die die Zeitungs- und Zeitschriftenverleger jüngst auch gegenüber dem Unternehmen artikuliert haben”, betonte die Sprecherin. “Die Apple-Spitze kennt unsere Kritik.” Zwischen den Verlegern und Apple gibt es Differenzen über die Nutzungsbedingungen für App-Angebote auf dem iPad.

Der Nachfolger von Apples erfolgreichem Tablet-PC iPad sollte ab Freitag in Deutschland zu haben sein. Der Ladenverkauf sollte nach Angaben des Unternehmens um 17.00 Uhr starten. Neben Deutschland beginnt der Verkauf an diesem Freitag in 24 weiteren Ländern. Das Vorgänger-Modell kam in den USA im März vergangenen Jahres auf den Markt, seit Mai ist es auch in Deutschland erhältlich. Das Gerät ermöglicht unter anderem die Wiedergabe von Videos und Musik und dient als Lesegerät für Bücher und Zeitungen. Zahlreiche Verlage bieten ihre Produkte bereits für das iPad an.

(dapd; rockefeller-news/up)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (2 votes cast)

Written by Ortwin Oberhauser

This article has no comments yet. Comment this article »

Online Magazin Konzept & Realisation Oberhauser.com Geladen in 1,537 Sekunden. Abfragen ausgeführt 59. Peak-Speichernutzung 62987 KB.