Peer Steinbrück (SPD) wird Gastprofessor an Uni Duisburg-Essen

24. März 2011

Peer Steinrück (SPD)

Peer Steinbrück (SPD) wird schon bald eine Gastprofessur an der Uni Dusiburg-Essen wahrnehmen. (Foto: peer-steinrueck.de)

Duisburg/Essen. Zu Zeiten der vermeintlich größten Finanz- und Weltwirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg mischte er in Sachen Krisenintervention ganz vorne mit, nun erhält der erfahrene Politiker eine Gastprofessur: Peer Steinbgrück (SPD, ehemaliger nordrhein-westfälischer Ministerpräsident und Bundesfinanzminister wird Gastprofessor an der NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen.

Steinbrück wird nach Angaben der Universität im Sommersemester 2011 am Institut für Politikwissenschaft lehren, insbesondere im Masterstudiengang “Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung”. Zur Verleihung der Professur werde Steinbrück am 21. Juni einen öffentlichen Vortrag über die Konsequenzen aus der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise halten.

Die NRW School of Governance bildet nach eigenen Angaben Nachwuchskräfte für die Bereiche Politik, Medien, Verbände, Wirtschaft und Verwaltung aus. Dabei wird sie von der Stiftung Mercator mit 975.000 Euro unterstützt, die unter anderem in die Einrichtung der Gastprofessur sowie in Promotions-Stipendien und ein Exzellenzprogramm fließen.

Inhaber der 2008 eingerichteten Gastprofessur waren bisher der frühere SPD-Politiker Wolfgang Clement, die Grünen-Politikerin Antje Vollmer und der Journalist Stefan Aust.

Klartext wird bei den Studenten gut ankommen:

(dapd:/rockefeller-news/up)

Foto: peer-steinbrueck.de/mit frdl.Genehmigung)

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Hans-Dietrich Genscher (FDP) wurde Opfer von Einbrechern

24. März 2011

Hans-Dietrich Genscher

Im Haus des ehemaligen Außenministers Hans-Dietrich Genscher wurde eingebrochen. (Foto: Jens Schlüter/dapd)

Bonn. Der ehemalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) ist Opfer von Einbrechern geworden.

Bereits am 11. März seien Täter in sein Haus in der Nähe von Bad Godesberg eingedrungen, erklärte ein Sprecher der Bonner Polizei am Mittwoch. Damit bestätigte er einen Bericht der “Bild”-Zeitung.

Zum Diebesgut sollen unter anderem ein historischer Füllfederhalter und Schmuck seiner Frau Barbara zählen. Der Polizeisprecher sagte: “Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen gehen wir von einem ganz normalen Einbruch aus.”

Die “Bild”-Zeitung hatte berichtet, Genscher habe mit dem entwendeten Füller den Zwei-plus-Vier-Vertrag unterschrieben, wodurch 1990 die Grundlagen für die deutsche Einheit gelegt wurden.

Dies allerdings dementierte das Büro des FDP-Politikers. Ohne genauer darauf einzugehen, sagte eine Sprecherin lediglich, mit dem Füller sei ein “wichtiger Vertrag” unterschrieben worden.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Endlich startet die neue Formel 1-Saison!

24. März 2011

Der Start der neuen Formel 1-Saison 2011 steht unmittelbar bevor. Morgen, Freitag den 25. März, werden die Boliden das erste offizielle freie Training der Saison 2011 absolvieren, nachdem das Auftaktrennen am 7. März wegen der politischen Unruhen in Bahrain auf einen anderen Zeitpunkt verschoben wurde.

Sebastian Vettel sagt der Konkurrenz den Kampf an. (Foto: morio)

Sebastian Vettel sagt der Konkurrenz den Kampf an. (Foto: morio)

Man darf jetzt schon gespannt sein, wie sich die Kräfteverhältnisse darstellen werden – Webber und vor allem Vettel haben mit ihren RedBull-Boliden in den Tests zwar in schöner Regelmässigkeit die Zeiten der Konkurrenz pulverisiert, aber unter Rennbedingungen kann das erfahrungsgemäss ganz schnell wieder anders aussehen.

Vor allem, weil es wieder einmal jede Menge Änderungen im technischen Regelment gibt: so wurden die 8-Zylinder/2,4-Liter-Saugermotoren gegen 4-Zylinder/1,6-Liter-Turbos ersetzt, was wohl die dramatischste Neuerung darstellt. Auch die Drehzahl wurde auf 12.000 U/min begrenzt, was den Spritverbrauch der Autos um bis zu 35% pro Runde senken soll. Erstmals wurde auch eine Freigabe für Kraftstoffe, die aus Biomasse gewonnen wurden erwirkt; es bleibt abzuwarten, ob und wie die Teams davon Gebrauch machen werden.

Die zweite wichtige Neuerung neben dem Triebwerk-Regelment: Bridgestone hat sich als Reifenhersteller zurückgezogen, das schwarze Gold wird dieses Jahr von Pirelli geliefert. Da darf man sich auf einige Überraschungen gefasst machen. Wie man schon oft erleben konnte dauert es ein paar Rennen, bis alle Teams über genug Erfahrungswerte mit den neuen Pneus verfügen, um diese optimal einzusetzen – und selbst dann kommen nicht alle Fahrer gleich gut mit neuen Reifen klar.

Das Energie-Rückgewinnungssystem KERS bekommt eine zweite Chance, nachdem es im vergangenen Jahr nicht eingesetzt werden durfte; den Teams steht dabei frei, ihre eigene Version zu entwickeln, und so setzen manche auf die traditionelle Batterien-, andere hingegen auf die weiterentwickelte Schwungrad-Variante. Nur drei Teams werden – wohl weil das Geld zur Entwicklung fehlt – auf den Einsatz von KERS verzichten, und zwar die Hinterbänkler Team Lotus, HRT und Virgin.

Letzte große Neuerung in dieser Saison: der verstellbare Heckflügel. Dieser soll – in Zusammenwirkung mit KERS – die nötige Power für Überholmanöver und spannende Zweikäpmfe auch auf kürzeren Geraden sorgen; von den Piloten wird allerdings kritisch gesehen, dass inzwischen so viele Knöpfe und Schalter am Lenkrad zu bedienen sind, dass ihre Aufmerksamkeit zum Teil schon mehr den Displays als dem Geschehen auf der Straße gälte. Erschwerend dazu kommt, dass es ein kompliziertes Regelwerk rund um den Einsatz des verstellbaren Heckflügels während eines Rennens gibt; man kann fast schon mit Sicherheit davon ausgehen, dass es hier die eine oder andere Strafe geben wird.

A Probos Regelwerk – auch hier wurde eine sehr drastische, aber von vielen schon lange als überfälig gesehene Änderung endlich durchgesetzt: das Verbot der Teamorder ist endgültig gefallen. Somit werden uns heuer hoffentlich Lächerlichkeiten wie:”Fernando is faster than you!” oder “I’m losing Power, i don’t know why!” erspart bleiben.

Was gibt es bei Teams und Fahrern Neues? Am meisten Aufmerksamkeit erregte in der Winterpause wohl der Namensstreit um den mit viel Nostalgie verbundenen Namen Lotus.

Renault stieg als Team-Besitzer aus und will nur noch Motoren liefern, dafür kam die Lotus-Proton-Gruppe als 50-Prozent-Teilhaber an Bord. Die Autos erhielten die klassische schwarz-goldene Lackierung, mit der unter anderem Mario Andretti 1978 Weltmeister wurde und Ayrton Senna 1987 die letzten Siege für das Team einfuhr. Tony Fernandes widerum, der Chef des Rennstalls der letztes Jahr die komplette Saison unter dem Namen Lotus bestritt, kaufte die Namensrechte von David Hunt, dem letzten Besitzer des 1994 pleite gegangenen Traditions-Teams. Mit einer endgültigen Entscheidung in diesem Streit kann erst irgendwann im Sommer gerechnet werden – bis dahin fahren die schwarz-goldenen Boliden unter dem Namen Renault/Lotus Racing, die dunkelgrünen Autos heissen Team Lotus.

Der schwer verletzte Robert Kubica wurde durch Nick Heidfeld ersetzt. (Foto: Mark Baker/dapd)

Der schwer verletzte Robert Kubica wurde durch Nick Heidfeld ersetzt. (Foto: Mark Baker/dapd)

Im Fahrerlager hat sich nicht allzuviel getan: Die Spitzenteams und die ersten Verfolger treten alle mit dem gleichen Personal an wie letztes Jahr; einzig der bei einem Rallye-Unfall schwer verletzte Robert Kubica wurde bei Renault/Lotus Racing durch Nick Heidfeld ersetzt, der damit überraschend noch einmal die Chance bekommt, mit einem Konkurrenzfähigen Auto um den Titel mitzufahren.

Bei Williams wurde der talentierte Deutsche Nico Hülkenberg gegen den venezolanischen Bezahl-Fahrer Pastor Maldonado ersetzt – eine Entscheidung, die viele Insider nicht verstehen, hat doch Maldonado 2009 gegen seinen damaligen Teamgefährten Hülkenberg in der GP2 nicht allzu gut ausgesehen.

Bei Force India wurde der glücklose Vitantonio Liuzzi gegen DTM-Champ Paul DiResta ausgetauscht, Sauber setzt neben dem sich glänzend entwickelnden Japaner Kobayashi auf den Mexikaner Sergio Perez.
Bei Virgin wurde Timo Glock der GP2-Fahrer Jérôme D’Ambrosio zur Seite gestellt. Einzig Hinterbänkler-Team HRT hat mit dem bei Force India ausgemusterten Liuzzi und dem nach einigen Jahren Auszeit zurückgekehrten Narain Karthikeyan ein komplett neues Fahrerduo am Start.

Die Trainingssessions finden aufgrund er Zeitverschiebung Freitag um 2.30 Uhr /(erste Session) und um 6:30 Uhr (zweite Session) statt. Das Qualifying geht Samstag morgen um 7 Uhr MEZ über die Bühne, das erste Rennen der Saison 2011 wird am Sonntag um 8 Früh unserer Zeit gestartet.

(dapd, formula1.com, fia.com; rockefeller-news/md)

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Written by Marcello Dallapiccola

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Kate Middleton und Prinz William: Jawort auf den iPod laden

24. März 2011

Prinz William und Kate Middleton

Das Ja-Wort von Prinz William und Kate Middleton lässt sich problemlos auf den iPod laden. (Foto: Andrew Milligan/dapd)

London – Anhänger der britischen Monarchie und der royalen Hochzeit des Jahres 2011 kommen in einen ganz besonderen Genuss. Sie können das Ehegelübde von Prinz William und Kate Middleton auch auf ihren iPod laden.

Das britische Königshaus zeigt sich modern und erklärte am Mittwoch, zum ersten Mal in der Geschichte werde eine Aufnahme der vollständigen Zeremonie einschließlich der Jaworte wenige Stunden nach den Feierlichkeiten bei Online-Händlern zum Download zur Verfügung stehen.

Williams Büro und die Plattenfirma Decca Records teilten mit, die offizielle Aufnahme werde am 5. Mai als CD, Platte oder Kassette in den Geschäften liegen.

Decca Records, das auch schon die Hochzeit von Prinz Charles und Diana aufnahm, erklärte, das Album werde von der mehrfach Grammy-nominierten Anna Barry produziert. Bei der Hochzeit am 29. April tritt unter anderem der Chor der Westminster-Abtei auf.

Der Hochzeits-Countdown läuft:

(dapd; rockefeller-news/up)

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Written by Ortwin Oberhauser

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Liz Taylor galt als Inbegriff des Hollywood-Glamours

24. März 2011

Liz Taylor

Die Hollywood-Diva Liz Taylor führte ein exzessives Leben. (Foto: dapd)

Los Angeles/Berlin. Mit großer Trauer nahmen tausende Fans Kenntnis vom Tod der Hollywood-Schauspielerin Elizabeth Taylor, die gestern mit 79 Jahren in Los Angeles an Herzversagen verstarb. Die zweifache Oscar-Preisträgerin war laut ihrer Sprecherin friedlich im Krankenhaus Cedars-Sinai gestorben. Taylor litt schon seit vielen Jahren unter Herzbeschwerden und wurde bereits seit rund sechs Wochen in jener Klinik behandelt, in der sie nun starb.

Die einst als schönste Frau der Welt gerühmte Darstellerin galt als Inbegriff des Hollywood-Glamours. Die brünette Taylor war dabei im Gegensatz zu Marilyn Monroe eher für unterkühlte Erotik bekannt. Ihr wildes Liebesleben, der Hang zu Luxus und ihr Kampf gegen den Alkoholismus lieferten der Klatschpresse über Jahrzehnte hinweg reichlich Anlass für Berichterstattung.

Die Schauspielerin mit den fliederfarbenen Augen gehörte zu Hollywoods größten Leinwandstars in den 50er und 60er Jahren. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen “Giganten” mit James Dean, “Die Katze auf dem heißen Blechdach” mit Paul Newman und der Monumentalfilm “Cleopatra”. Für die Darstellung der ägyptischen Herrscherin erhielt Taylor als erste Schauspielerin eine Gage von einer Million US-Dollar. Bei den Dreharbeiten hatte sie Burton kennengelernt, mit dem sie eine jahrelange Hassliebe verband.

Liz Taylor mit Ehemann Richard Burton

Liz Taylor und Richard Burton waren in tiefer Hassliebe zueinander verbunden. (Foto: dapd)

Taylor wurde sieben Mal geschieden und war einmal verwitwet – Ehemann Nummer drei Michael Todd kam 1958 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Weitere Gatten waren unter anderen Hotelerbe Conrad Hilton, Sänger Eddie Fisher und der republikanische Politiker John Warner.

Ihren letzten Ehemann, den 20 Jahre jüngeren Bauarbeiter Larry Fortensky, hatte Taylor während eines Entzugs in der Betty Ford Klinik kennengelernt. 1991 hatte das Paar auf Michael Jacksons Neverland Ranch geheiratet.

Zum Tode Taylors haben die Sender ARD und ZDF ihr Programm geändert. Am heutigen Donnerstag, den 24. März zeigt das Erste um 11.15 Uhr die Wiederholung der Dokumentation aus der Reihe “Duelle” über konfliktreiche Beziehungen zu “Elizabeth Taylor gegen Richard Burton” von 2008. In der Nacht zu morgen (Freitag)  wird in der ARD der Spielfilm “Die alles begehren” mit Taylor gesendet. Bereits zuvor geplant war die Ausstrahlung des Films “Die Katze auf dem heißen Blechdach”, den das Erste am 30. März ab 00.35 Uhr zeigen wird.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Written by UrsPid

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Millioneneinkommen für DAX-Vorstände

24. März 2011

Silbertablett

DAX-Vorstände könne sich die Hände reiben: Das Einkommen steigt und steigt...(Foto: stummi123/pixelio.de

Berlin. Für fast alle Vorstandsvorsitzenden der Unternehmen, die im Deutschen Aktienindex (DAX) gelistet sind, rollt der Rubel kräftig. Sie konnten ihre Einkommen nicht nur halten. In vielen Fällen verdoppelten sich die Saläre der Topmanager sogar, wie eine Berechnung der Tageszeitung “Die Welt”  am heutigen Donnerstag ergab. Grundlage dieser Erhebung waren die Geschäftsberichte der 29 DAX-Unternehmen ausgewertet, die bisher Zahlen vorgelegt haben. Nicht enthalten sind die Zahlen für die Commerzbank.

Demnach verdiente der Vorstandsvorsitzende eines DAX-Unternehmens 2010 im Durchschnitt 4,27 Millionen Euro, das sind gut 19 Prozent mehr als 2009 – damals lag das Durchschnittsgehalt bei 3,58 Millionen.

Spitzenverdiener im DAX war im vergangenen Jahr Martin Winterkorn, der Vorstandvorsitzende von Volkswagen. Winterkorn konnte 9,33 Millionen Euro mit nach Hause nehmen. Das Grundgehalt des VW-Managers betrug im vergangenen Jahr “nur” 1,73 Millionen Euro. 7,6 Millionen Euro erhielt er als erfolgsabhängiges Gehalt. Auf den nächsten Rängen folgen Peter Löscher, der Vorstandsvorsitzende von Siemens, mit einer Gesamtvergütung von 8,98 Millionen Euro und Dieter Zetsche, der Vorstandschef von Daimler mit 8,82 Millionen Euro.

In einigen Fällen sind die Vergütungen besonders stark gestiegen: Zetsche, Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber mit 2,59 Millionen und ThyssenKrupp-Lenker Ekkehard D. Schulz mit 3,35 Millionen konnten ihre Gesamtvergütung mehr als verdoppeln. Die Bezüge von Georg Pachta-Reyhoven, der MAN leitet, stiegen sogar um 300 Prozent auf 3,54 Millionen Euro.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Liz Taylor – eine große Schauspielerin hat uns verlassen

23. März 2011

Liz Taylor auf einem Foto von 2007; die zweifache Oscar-Preisträgerin starb vergangene Nacht. (Foto: Dan Steinberg/AP/AP)

Hollywood-Ikone Elizabeth Taylor verstarb letzte Nacht um 1.28 Uhr Ortszeit im Cedars-Sinai Hospital in Los Angeles in Kalifornien. Sie wurde 79 Jahre alt. Ihre Kinder seien ihr in den letzten Stunden beigestanden, erklärte ihre Sprecherin Sally Morrison.

Die 2-fache Ocsar-Preisträgerin (1961 für “Telefon Butterfield 8″ und 1967 für “Wer hat Angst vor Virginia Woolf”) litt schon seit geraumer Zeit unter immer wiederkehrenden gesundheitlichen Problemen.

In den letzten zehn Jahren war sie aufgrund ihres Gesundheitszustandes gezwungen, sich oft in der Cedars-Sinai-Klinik aufzuhalten; zu diesem Zweck hatte sie sich im Jahr 2000 eigens eine Suite dort einrichten lassen.
Auch diesmal wurde sie bereits seit rund sechs Wochen wegen Herzbeschwerden behandelt.

Elizabeth “Liz” Taylor
dreht über 50 Filme und begann ihre Karriere schon als Kinderstar. Bereits als Zehnjährige stand sie für “Lassies Rückkehr” vor der Kamera.
Im Alter von 24 Jahren bereits gelang ihr der Durchbruch zum Weltstar, als sie zusammen mit Rock Hudson und James Dean 1956 in “Giganten” brillierte. 1958 lieferte sie dann an der Seite von Paul Newman mit “Die Katze auf dem heissen Blechdach” ein weiteres Stück Filmgeschichte ab.

Bei den Dreharbeiten zu “Kleopatra”, dem bis dahin teuersten Film der Welt, lernte sie Richard Burton kennen. Mit ihm war sie auf so leidenschaftliche Art verbunden, dass sie ihn sogar zweimal heiratete. Doch auch beruflich arbeiteten die beiden erfolgreich zusammen, so war Burton ihr Parnter in “Wer hat Angst vor Virginia Woolf”.

Nach dieser erfolgreichen Zeit machte die Diva eher durch ihr Privatleben von sich reden. Vor allem ihre acht Ehen mit so schillernden und unterschiedlichen Männern wie dem bereits erwähnten Schauspieler Richard Burton, dem späteren Senator John William Warner oder dem Bauarbeiter Larry Fortensky, den sie in einer Alkoholentzugsklinik kennengelernt hatte, sorgten immer wieder für Gesprächsstoff.

Taylor stellte ihre Prominenz aber auch in den Dienst humanitärer Arbeit – besonders für ihr Engagement zur Unterstützung der AIDS-Forschung brachte ihr in den späten Lebensjahren viel Anerkennung ein.

(dapd; rockefeller-news/md)

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Oberbürgermeisterin Lohse spricht zu japanischen Austauschschülern

23. März 2011

Eine japanische Austauschschülerin trägt sich ins Gästebuch des Stadtmuseums Ludwigshafen ein. (Foto: Timur Emek/dapd)

Eine japanische Austauschschülerin trägt sich ins Gästebuch des Stadtmuseums Ludwigshafen ein. (Foto: Timur Emek/dapd)

Bei einem Besuch der deutschen Partnerschule in Ludwigsburg wurde eine Gruppe japanischer Schülerinnen und Schüler von Oberbürgermeisterin Eva Lohse empfangen. Dabei sprach die CDU-Politikerin den 16 Jugendlichen ihre Anteilnahme aufgrund der tragischen Ereignisse in ihrem Heimatland aus.

Die Schüler kommen von der Kanagawa Sohgoh High-School in Yokohama, das auf der Westseite der Bucht von Tokio liegt und so dem Unglücksreaktor von Fukushima sogar noch etwas näher ist als die japanische Hauptstadt selbst.

(dapd; rockefeller-news/md)

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Written by Marcello Dallapiccola

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Mads Hjulmand spielt erste deutsche Serienrolle

23. März 2011

Der Schauspieler Mads Hjulmand

Der Schauspieler Mads Hjulmand wird bald wieder im deutchen TV zu sehen sein. (Foto: Philipp Guelland/dapd)

Hamburg. Zwei Jahre nach seinem Auftritt in der TV-Komödie “Ein Mann, ein Fjord” kehrt der dänische Schauspieler Mads Hjulmand ins deutsche Fernsehen zurück. Der 29-Jährige steigt im Herbst dieses Jahres in die ARD-Kultserie “Großstadtrevier” ein. Als Zivilfahnder Mads Thomsen löst er Steffen Groth alias Hauke Jessen ab und geht ab der 25. Staffel an der Seite von “Harry” Möller (Maria Ketikidou) auf Streife. Der Neue in der Hamburger Polizeiserie werde für reichlich Verwicklungen sorgen, wie Hjulmand am Montag im dapd-Interview angekündigte.

Mads sei ein “lässiger und cooler Typ”, der von Kopenhagen nach Hamburg geflüchtet ist. Der Grund seien “ganz viele Probleme mit Frauen, insbesondere mit Kolleginnen”, verriet Hjulmand. Aber auch in der neuen Stadt könne Mads das Flirten nicht lassen. “Er ändert sich ja nicht. Und so wird es auch in Hamburg Probleme geben, vor allem mit einer Kollegin”, sagte der blonde Däne. Sein TV-Mads mache ohnehin, was er wolle. Er sei impulsiv, spontan, reagiere direkt und flirte immer und überall. “Da ist es ganz gut, dass ‘Harry’ Möller bei ihm ist und er dadurch ein bisschen ruhiger wird.” Außerdem glaube er, dass “Harry” ihren neuen Partner möge. “Und er mag sie auch”, sagte Hjulmand.

Noch ist er eigenen Angaben zufolge nicht nervös, wenn er an die Ausstrahlung der ersten Folgen im Herbst denkt: “Ich mache mir auch keine Gedanken darüber, was dann wohl auf mich zukommen wird. Ich konzentriere mich auf meine Arbeit. Alles andere kommt eh, wie es kommt.” Für ihn sei bei der Schauspielerei nicht die Bekanntheit das Wesentliche, sondern die alltägliche Arbeit.

Hjulmand absolvierte eine Ausbildung an der Nationalen Dänischen Theaterschule in Kopenhagen und ist seit 2004 in Theateraufführungen und Fernsehserien in seiner Heimat zu sehen. Auch als Sänger hat sich der 29-Jährige bereits einen Namen gemacht. 2009 war er in “Ein Mann, ein Fjord” an der Seite von Hape Kerkeling zu sehen. Die Figur des Mads Thomsen ist seine erste Serienrolle hierzulande. Sein Engagement im “Großstadtrevier” ist laut ARD langfristig angelegt.

Die Vorabendserie aus der Feder von Krimi-Altmeister Jürgen Roland (“Stahlnetz”) läuft seit 16. Dezember 1986 in der ARD und feiert dieses Jahr ihr 25. Jubiläum.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Written by Rockefeller David

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