Sorge um chinesischen Menschenrechtsaktivisten Liu Xiaobo

26. März 2011

Liu Xiaobo

Seit Oktober gibt es keinerlei Informationen zum Aufenthaltsort von Liu Xiaobo. (Foto: dapd)

Oslo. Das norwegische Nobelpreiskomitee sorgt sich um den chinesischen Menschenrechtsaktivisten und Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo.

Das Komitee habe seit Oktober keinerlei Informationen über den Aufenthaltsort Lius erhalten, sagte der Sekretär des Komitees, Geir Lundestad.

Damals war die Verleihung des Preises an den inhaftierten Liu verkündet worden. Kurz darauf durfte ihn seine Ehefrau im Gefängnis besuchen.

Die chinesische Regierung kritisierte die Verleihung an Liu scharf und sprach von einer Ehrung für einen Kriminellen.

Wie schon mehrere Nobelpreisträger vor ihm durfte er seine Auszeichnung nicht persönlich entgegennehmen.

Dass derzeit praktisch gar nichts über Liu Xiaobo in Erfahrung zu bringen sei, nannte Lundestad aber beispiellos.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Folgen einer Indiskretion: Schnappauf-Rücktritt und Druck auf Brüderle

26. März 2011

BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf

BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf gab seinen Rücktritt bekannt. (Foto: Michael Gottschalk/dapd)

Berlin. Am morgigen Sonntag finden die beiden wichtigen Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz statt. Entsprechend kopflos scheint es in der Poltik zuzugehen.

Am Donnerstag war das Protokoll eines Gesprächs Brüderles mit Vertretern des Bundesverbands der Deutschen Industrie bekannt geworden, wonach Brüderle dort gesagt haben soll, dass das Atom-Moratorium mit den bevorstehenden Landtagswahlen zusammenhängt. Noch am gleichen Tag erklärte der BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf, es liege ein Protokollfehler vor. Allerdings berichtete die “Süddeutsche Zeitung” am Freitag, Teilnehmer der fraglichen Sitzung hätten Brüderles Äußerung bestätigt.

Es folgte der Rücktritt von Schnappauf und auch Wirtschaftsminister Rainer Brüderle gerät nun immer mehr unter Druck. SPD-Fraktionsvize Hubertus Heil und Linken-Fraktionsvize Dietmar Bartsch forderten den FDP-Politiker auf, seinerseits Konsequenzen zu ziehen. Den Schritt Schnappaufs werteten die Oppositionspolitiker als Eingeständnis, dass Brüderle beim BDI tatsächlich von einem Wahlkampfmanöver gesprochen hatte.

Heil forderte Brüderle auf, angesichts “einer komplett gescheiterten Energiewirtschaftspolitik und dem unehrlichen Umgang der Bundesregierung mit diesem Thema” Konsequenzen zu ziehen. Heil sprach von einem Bauernopfer.

Ähnlich äußerte sich auch Grünen-Chefin Claudia Roth. “Das Bauernopfer Schnappauf muss gehen, weil Brüderle aussprach, was jeder sowieso schon wusste: Merkels Atom-Moratorium ist ein Wahlkampftrick”, sagte Roth “Handelsblatt Online”.

Gabriel warf der Bundesregierung panische Reaktionen vor – indirekt machte er diese damit mitverantwortlich für die Entscheidung Schnappaufs. Früher sei jemand rausgeflogen, wenn er ein Protokoll gefälscht habe. “Heute fliegt er schon, wenn er richtig mitgeschrieben hat”, spottete Gabriel am Freitag in Berlin. “Früher mussten Politiker Angst davor haben, wenn sie beim Lügen erwischt wurden. Heute, wenn sie bei der Wahrheit ertappt werden”, sagte der SPD-Chef.

Nach Ansicht von SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann ist mit Schnappauf allerdings der falsche zurückgetreten. “Ehrlichkeit darf nicht bestraft werden”, sagte er. Der Rücktritt zeige, “wie sehr Brüderles ehrliche Worte die Koalition getroffen haben”.

Schnappauf hatte am Freitag seinen Rücktritt zum 31. März verkündet. Er wolle damit die politische Verantwortung für die Folgen einer Indiskretion übernehmen, an der er allerdings nicht beteiligt gewesen sein. Damit solle möglicher Schaden für das Verhältnis von Wirtschaft und Politik abgewendet haben, teilte Schnappauf weiter mit.

(dapd; rockefeller-new/up)

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Erdbeben erschüttert Thailand, Laos und Birma

25. März 2011

Die Krisenregion rund um Birma,Thailand,Laos(Foto:Wikimedia.org)

Die Krisenregion rund um Birma,Thailand,Laos(Foto:Wikimedia.org)

Rangun/Bangkok: Die Welle der Naturkatastrophen in Asien reisst nicht ab. Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,8 hat am Donnerstag das Dreiländereck zwischen Thailand, Laos und Birma erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag in Birma, knapp 590 Kilometer nordöstlich der Hafenstadt Rangun und rund 90 Kilometer nördlich von Chiang Rai in Nordthailand, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte.

Das Beben sei sowohl in Rangun als auch im burmesischen Regierungssitz Naypyidaw im Landesinnern zu spüren gewesen, berichteten Anwohner. Auch in Bangkok, etwa 800 Kilometer südlich des Epizentrums, waren die Auswirkungen der Erschütterung noch zu spüren.

Bislang wurden mindestens 74 Tote und 111 Verletzte gezählt, wie das staatliche Radio am Freitag berichtete. 390 Häuser, 14 buddhistische Klöster und neun Regierungsgebäude seien beschädigt worden.

Das Rote Kreuz reagierte unverzüglich und schickte Mitarbeiter und Hilfspakete mit dem Nötigsten in die Region. Leider ist die betroffene Gegend abgelegen und Informationen fliessen nur spärlich; in einige Gebieten konnten die Rettungsteams mit Ihren Geräten noch gar nicht vordringen.

Die Berichterstattung wird zusätzlich erschwert, da Burma zu den ärmsten Ländern Asien gehört. Das herrschende Militärregime verfolgt im Fall von Naturkatastrophen eine äusserst restriktive Informationspolitik.

(news,ch/rockefeller-news/fh)

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Kleine Strahlenkunde – Maßeinheiten und ihre Bedeutung

25. März 2011

Fukushima: Seit der Havarie vergeht kein Tag ohne neues Atom-Fachchinesisch in den Medien. (Foto: DigitalGlobe/dapd)

Fukushima: Seit der Havarie im Atomkraftwerk Fukushima vergeht kein Tag ohne neues Atom-Fachchinesisch in den Medien. (Foto: DigitalGlobe/dapd)

Wenn Atomkerne zerfallen, entstehen verschiedene Arten von Teilchenstrahlung und elektromagnetischer Strahlung. Die Menge, der Energieinhalt und die biologische Wirksamkeit ist von Element zu Element, von Strahlungsart zu Strahlungsart unterschiedlich.

Den Experten stehen unterschiedliche Messgrößen und Maßeinheiten zur Verfügung, je nachdem welche Aussage über das radioaktive Material getroffen werden soll. Da man seit dem 11. März aus allen Medien mit diesen Fachbegriffen bombardiert wird, hier nun ein kleiner Überblick:

Becquerel (Bq): Die Aktivität gemessen in Becquerel (Bq) gibt an, wie viele radioaktive Kerne pro Sekunde zerfallen und dabei die sogenannte radioaktive Strahlung erzeugen. Das Becquerel ist recht anschaulich hörbar, wenn man einen Geigerzähler oder ein anderes Messgerät für Radioaktivität verwendet: Ein “Knack” ist ein radioaktiver Zerfall, einmal pro Sekunde bedeutet dies “1 Becquerel”, bei 100 Knacks pro Sekunde sind es “100 Becquerel”.

Gray (Gy): Die Dosis gemessen in Gray (Gy) gibt an, wie viel Energie (in Joule) durch Strahlung pro Kilogramm Körpergewicht aufgenommen wird.

Sievert (Sv): Die Äquivalenzdosis wird in Sievert (Sv) gemessen. Da ein Sievert eine relativ große Einheit ist, sprechen Experten von Millisievert (=ein Tausendstel Sievert, Mikrosievert (=ein Millionstel Sievert) und bei sehr kleinen Dosen von Nanosievert (=ein Milliardstel Sievert)

Dosisleistung: Die Dosisleistung gibt an, wie viel Energie pro Zeit (also Leistung) pro Kilogramm aufgenommen wird. Normalerweise ist diese klein und liegt im Bereich von wenigen tausendstel Sievert (Millisievert) pro Jahr.

Stundenwerte: Aktuelle Messwerte werden auch als Stundenwerte angegeben. In der Berichterstattung um das havarierte Kraftwerk Fukushima I in Japan wurde von Werten mit einigen hundert mSv berichtet, gemeint waren dabei immer mSv/h.

Äquivalenzdosis: Für alle anderen Personen gilt, dass durch technische Anlagen oder künstlich eingebrachte radioaktive Stoffe pro Jahr maximal 1 mSv Äquivalenzdosis aufgenommen werden dürfen. Diese Grenzwerte sind in der EU-Vorschrift 96/29/EURATOM geregelt.

Alpha-, Beta- und Gammastrahlung unterscheiden sich in ihrem Energieinhalt und in ihrer Reichweite. Alphastrahlung beispielsweise kommt in der Luft nur wenige Zentimeter weit, Betastrahlung schafft es auf einige zehn Zentimeter. Die Gammastrahlung hingegen wird erst in fester Materie nennenswert aufgehalten, zur Abschirmung ist zum Beispiel Blei mit einer Dicke von mehreren zehn Zentimetern notwendig.

Der natürliche Strahlungshintergrund liegt in Deutschland je nach Region zwischen 0,6 Millisievert pro Jahr (mSv/a) in der norddeutschen Tiefebene und über 1,2 mSv/a in den Mittelgebirgen.

Erwachsene, die durch ihre Arbeit radioaktiver Strahlung ausgesetzt sind, dürfen in fünf Jahren nicht mehr als 100 mSv aufnehmen, wobei in einem einzelnen Jahr nicht mehr als 50 mSv erreicht werden dürfen. Das entspricht etwa dem 20-fachen der natürlichen Strahlenbelastung.

(Quellen: Welt der Physik, herausgegeben von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und dem Bundesforschungsministerium; Physikalisch-Technische Bundesanstalt)

(dapd; rockefeller-news/md)

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Das Osterei als Kunstobjekt

25. März 2011

Eine kleine Auswahl der Kunstwerke, die noch bis 6. Mai zu sehen sind. (Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dapd)

Eine kleine Auswahl der Kunstwerke, die noch bis 6. Mai zu sehen sind. (Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dapd)

Am Samstag, dem 26. März, wird in Drebkau im „Museum Sorbische Webstube“ die Sonderausstellung „Ostereier – Osterbräuche“ eröffnet.

Laut Angaben des Veranstalters ist dies die „größte Ostereier-Ausstellung Südbrandenburgs“ und kann bis einschließlich Freitag, dem 6. Mai besucht werden.

In der Sorbischen Webstube werden bis zu 2.400 bunt verzierte und künstlerisch sehr anspruchsvoll gestaltete Ostereier aus immerhin 56 Ländern gezeigt.

Zu sehen ist neben vielen anderen kleinen Kunstwerken zum Beispiel das berühmte genagelte Osterei aus der Sammlung Lotar Balke (auf unserem Foto: Mittlere Reihe, drittes von links).

(dapd; rockefeller-news/md)

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Fußballtrainer Lothar Matthäus mag auch reifere Frauen

25. März 2011

Lothar Matthäus

Lothar Matthäus mag auch reifere Frauen. (Foto: SC YouTube.com)

München. Fußballtrainer Lothar Matthäus könnte Geschmack an “reiferen” Freundinnen finden. “Ich hätte auch nichts gegen eine Frau, deren Alter jenseits der 30 liegt”, verriet der 50-Jährige der Illustrierten “Bunte” am vergangenen Mittwoch.

Mit der 23-jährigen Ariadne will Matthäus nichts überstürzen und denkt dem Bericht zufolge derzeit nicht an Hochzeit. “Außerdem muss ich meine vierte Ehe verarbeiten”, sagte Matthäus über die Scheidung von Exfrau Liliana am 2. Februar.

Probleme bespricht der Ex-Fußballweltmeister nicht mit einem Therapeuten, sondern mit seiner dritten Frau Marijana: “Sie ist meine beste Freundin. Ihr kann ich alles erzählen.”

Er betrachte jede kaputte Ehe als persönliche Niederlage. Selbstzweifel sind Matthäus aber fremd. “Ich weiß, was ich geleistet habe. Erfolge stärken mein Selbstbewusstsein. Fehler bügele ich aus”, sagte er.

(dapd; rockefeller-news/up)

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DilDile: Türkisches Literaturfestival in Berlin

25. März 2011

DilDile

Das türkische Literaturfestival steht ab heute in Berlin im Mittelpunkt.(Foto: SC dildile-literaturfestival.com)

Berlin. Die Berliner Volksbühne ist ab heute für eine Woche Schauplatz des Türkischen Literaturfestivals. Unter dem Motto DilDile – von Sprache zu Sprache – werden bis zum 2. April Texte junger Autoren aus der Kunst- und Kulturszene der Türkei vorgestellt.

DilDile ist ein Projekt des Berliner Kulturvereins Diyalog in Kooperation mit dem Theater. Deren Schauspieler lesen die Texte in Übersetzungen.

Nach Veranstalterangaben erlebt die türkische Literatur-Szene zur Zeit einen regelrechten Wandel. Vor allem junge Autoren übten sich in Widerspenstigkeit und suchten eine eigene Sprache.

Im Mittelpunkt stehe die Suche nach Identität, gleichzeitig würden die Rechte des Einzelnen hinterfragt. Dabei würde die “dunklen Phasen” türkischer Geschichte nicht ausgeklammert.

Ziel des Festivals sei es, neue und alte Leser anzulocken und die türkische Literatur längerfristig in den Berliner Literaturbetrieb einzugliedern, erklärten die Veranstalter. “Denn die türkische Kultur ist kein Fremdkörper, sie gehört zur deutschen Kultur”, heißt es dazu im Internetauftritt des Festivals.

(volksbuehne-berlin.de, dildile-literaturfestival.com, rockefeller-news/up)

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Elektronische Nase hilft bei Rettung von Erdbebenopfern

25. März 2011

Technology Review

In der Aprilausgabe der "Technologie Review" geht es um technsiche Spürnasen, die Leben retten können. (Foto: SC Cover/heise.de)

Dornbirn. Nicht erst die jüngsten Ereignisse in Japan zeigen, dass sich die Rettung von Erdbebenopfern zumeist äußerst schwierig gestaltet. Vor allem spielt auch der Zeitfaktor eine große Rolle, um Menschen noch lebend aus den Trümmern bergen zu können.

Zum Einsatz kommen daher oftmals Suchhunde. Doch schon nach etwa 30 Minuten Arbeit als Spürnase benötigen die speziell trainierten Hunde eine Pause von etwas zwei Stunden. Hilfe kann künftig eine elektronische Nase bieten, die menschliche Ausdünstungen erfasst. Die schreibt das Magazin Technology Review in der neuen April-Ausgabe.

Am Institut für Atemgasanalytik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Dornbirn wurde nun unter Federführung des Institutsleiters Anton Amann eine solche elektronische Nase zum Aufspüren von Überlebenden entwickelt.

Das mobile Analysegerät zeigt sich von der intelligenten und sehr nützlichen Seite, denn es erfasst menschliche Ausdünstungen von Atemluft, Schweiß und Urin. Zunächst ionisiert ein Ionenmobilitätsspektrometer die flüchtigen Substanzen in den Gasproben. Dann wird gemessen, wie wie schnell die unterschiedlichen Stoffe durch ein angelegtes elektrisches Feld wandern.

Die Unterschiede in der Wandergeschwindigkeit zeigen dem Forscher in kürzester Zeit an, welche Substanzen sich in der Probe befinden. Damit wird eine unverzügliche Reaktion möglich. Insgesamt 15 Substanzen könnten derzeit eindeutig einem Menschen zugeordnet werden.

Ein erster Prototyp des Analysegeräts soll schon Ende 2011 zur Verfügung stehen.

+++++++++

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften:

(heise; rockefeller-news/up)

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Nicholas Cage hat wilde Zeiten hinter sich

25. März 2011

Nicholas Cage

Nicholas Cage hat wilde Zeiten hinter sich. (Foto: SC YouTube.com

Frankfurt/Main. Schauspieler Nicholas Cage lässt es seit einiger Zeit etwas ruhiger angehen. “Schnelle Autos, schneller Sex, das war einmal”, erklärte Cage gestern der “Frankfurter Rundschau”.

Er habe früher viel zu schnell gelebt. “Wenn man an beiden Enden brennt wie eine Kerze, muss man einen verdammt hohen Preis dafür zahlen.” Ein solches “Hochgeschwindigkeitsleben” haben nicht wenige früh ins Grab gebracht. Er sei froh, den Absprung rechtzeitig geschafft zu haben.

Dem von einigen Kritikern vorgebrachten Vorwurf, er betreibe gerade seinen künstlerischen Ausverkauf, begegnet der 47-Jährige mit Gleichmut: “Das berührt mich nicht.” Er mache einfach sein Ding und nehme das Leben “zunehmend philosophisch.

Wenn ich mich immer an dem orientiert hätte, was angeblich in Hollywood wichtig ist, wäre ich jetzt vermutlich Friseur oder Taxifahrer.”

Cages neuer Film “Der letzte Tempelritter” läuft seit Donnerstag in den Kinos.

(dapd/rockefeller-nes/up)

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