Europas größte Marilyn Monroe-Ausstellung in Regensburg

20. März 2011

Stillettos der Schauspielrein Marilyn Monroe

Ein Paar schwarze Lederstilettos aus dem Besitz der US-amerikanischen Sängerin und Schauspielerin Marilyn Monroe (Foto: L. Preiss/dapd)

Regensburg. Mythos und Legende: Mit dem Namen Marilyn Monroe werden unterschiedlichste Erinnerungen wach. Für alle, die auf den Spuren dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit wandeln wollen, gibt es seit heute eine ganz besondere Ausstellung in der städtischen Galerie Regensburg.

Unter dem Titel “MM – Mythos Marilyn” sind über 450 Exponate rund um das Leben der US-amerikanischen Filmschauspielerin Marilyn Monroe zu sehen, die nur 36 Jahre alt wurde.

100 Fotografien, 30 Kunstwerke und 350 Erinnerungsstücke aus ihrem persönlichen Besitz und ihrem Umfeld sollen “den Menschen hinter dem Mythos” wahrnehmbar werden lassen, erklärte der Leiter der städtischen Galerie, Reiner Meyer, am Freitag. Es sei gelungen, in Regensburg “die bisher größte Marilyn-Monroe-Ausstellung in Europa präsentieren zu können”.

Kuratorin und Leihgeberin Ina Brockmann verwies darauf, dass zu den Fotografien aus dem “Last Sitting” von Bert Stern und Aufnahmen Tom Kelleys der unbekleideten jungen Marilyn Monroe auf rotem Samt aus dem Jahr 1949 zählen, die in Regensburg weltweit erstmals in einer öffentlichen Ausstellung gezeigt werden.

Eine Mitarbeiterin betrachtet das Diptychon "Before..." des russischen Künstlers Timofeev (Foto: L. Preiss/dapd)

Im Bereich Kunst sind unter anderem die zehn “Marilyns” der Sunday-B.-Morning-Reihe nach den berühmten Siebdrucken von Andy Warhol sowie Werke von Werner Berges, Alexander Timofeev und Jörg Döring ausgestellt. Die Exponate aus dem privaten Nachlass der Schauspielerin stammen aus der Sammlung des Mannheimers Ted Stampfer. Präsentiert werden Memorabilien von Wohngegenständen und Kleidungsstücken bis zu Filmrequisiten und Drehbüchern.

Marilyn Monroe wurde weltbekannt durch Filme wie “Niagara”, Blondinen bevorzugt” und “Manche mögen’s heiß”. Schnell avancierte sie zu einer Kultfigur als “Pop-Ikone, Sexgöttin und Filmdiva”, wie Meyer sagte. Am 5. August 1962 starb sie unter nicht eindeutig geklärten Umständen an einer Überdosis Schlaftabletten.

Die Ausstellung im Regensburger “Leeren Beutel” ist bis zum 26. Juni 2011 jeweils dienstags bis sonntags von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Marilyn Monroe-Ausstellung

Die Marilyn Monroe Ausstellung in Regensburg ist die größte Schau in Europa. (Foto: L. Press/dapd)

(dapd; rockefeller-news/up)

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Sat.1 zeigt den Albtraum-Urlaub von Marco Weiss

20. März 2011

Das Schicksal des 17-jährigen Deutschen Marco Weiss, der 247 Tage in Untersuchungshaft in einem türkischen Gefängnis saß, sorgte 2007 weltweit für großes Aufsehen.
Diese aufregende Geschichte wurde jetzt von Sat.1 verfilmt; Drehbuchautor Johannes Betz verarbeitete dabei das Ende 2008 erschienene Buch „Meine 247 Tage im türkischen Knast“ in dem Marco Weiss seine Erlebnisse niedergeschrieben hatte.

Vladimir Burlakov, Veronica Ferres und Marco Weiss bei der Premiere des Films. (Foto: Lennart Preiss/dapd)

Marco und seine Familie wurden in die Entwicklung des Drehbuchs ebenfalls mit eingebunden.
Hauptrollen spielen Kapazunder wie Vladimir Burlakov (Marco), Herbert Knaup (Vater Ralf) und Schauspiel-Ikone Veronica Ferres (Mutter Martina). Regie führte Oliver Dommenget.

Gemeinsam mit seiner Familie war Marco Weiss an der türkischen Riviera auf Erholungsurlaub, bevor sich der leukämiekranke Vater in Deutschland erneut in Behandlung begeben musste. Am Abend vor der geplanten Heimreise feiert Marco mit einigen anderen Jugendlichen, dabei ist auch eine junge Britin, die sich Marco gegenüber als 15-jährige ausgibt. Der deutsche Junge und das britische Mädchen kommen sich, wie das bei Jugendlichen nun mal so ist, sehr nahe.

Am nächsten Morgen dann der Schock: Die Eltern der Britin beschuldigen Marco, ihre erst 13-jährige Tochter missbraucht zu haben, der Junge wird verhaftet.
Bei einer ersten Anhörung vor Gericht wird Untersuchungshaft angeordnet, zunächst bis zum nächstmöglichen Verhandlungstermin in vier Wochen – für die Eltern von Marco begann nun ein zähes Ringen um die Freiheit ihres Sohnes.

Anstatt in den Jugendarrest kommt Marco in eine Gemeinschaftszelle mit Schwerverbrechern, wo er für einen 17-jährigen einige traumatische Erlebnisse macht: Junkies hantieren vor seinen Augen mit Spritzen, manche Insassen sind gewalttätig, die hygienischen Zustände sind katastrophal. Ein mit der Familie befreundeter Hotelmitarbeiter hatte Marco von Anfang an geraten, den Grund für seine Inhaftierung für sich zu behalten, weshalb der Junge auch weitgehend in Ruhe gelassen wird. Als schließlich doch die Information durchsickert, Marco säße wegen Sex mit einer Minderjährigen ein, rettet ihn der Mithäftling Abdullah, der im Film von Bülent Sharif dargestellt wird.

Selbst als ein Arzt aussagt, beim vermeintlichen Opfer keine Spuren einer Vergewaltigung gefunden zu haben, wird die Gerichtsverhandlung immer wieder aufs Neue verschoben. Der türkische Anwalt der Familie rät, die Presse aus dem Spiel zu lassen, doch die überforderten Eltern von Marco lassen sich von einem zwielichtigen Medienberater breitschlagen.

Nachdem die Presse den Fall publik gemacht und ordentlich breitgetreten hatte wurde schnell ein Politikum daraus: Medien in ganz Europa rügten die Türkei für ihr unverhältnismäßig hartes Vorgehen, die Zustände im Gefängnis und die lange Zeit der Untersuchungshaft wurden kritisiert, die türkische Justiz jedoch verbat sich jede Einmischung.

Schließlich wurde Marco zu zwei Jahren, zwei Monaten und 20 Tagen Haft auf Bewährung verurteilt.
Marco W. ist heute 21 Jahre alt und leidet immer noch unter den psychischen Folgen; er hat regelmässig Albträume und wird nach wie vor psychologisch betreut.

Der Film mit dem etwas sperrigen Titel:“Marco W. – 247 Tage im türkischen Gefängnis“ wird am 22. März um 20.15 Uhr in Sat.1 ausgestrahlt.

(dapd; rockefeller-news/md)

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Vox: Daniela Katzenberger verhilft Auswanderern auf die Sprünge

20. März 2011

Daniela Katzenberger

Daniela Katzenberger sucht nicht nur für andere sondern auch selbst nach der ganz großen Liebe. (Foto: Steffi Loos/dapd)

Köln. In einer neuen Vox-Serie hilft TV-Blondine Daniela Katzenberger sechs deutschen Auswanderern bei der Suche nach der großen Liebe auf die Sprünge.

In der neuen Vox-Senderreihe reisen ausgewählte Anwärterinnen für ein Date in entfernte Länder wie Australien, Neuseeland oder Namibia. Dies teilte der Sender Vox mit. Die Staffel beginnt mit der ersten Folge am kommenden Dienstag, den 22. März und 21.15 Uhr. Es wird acht Folgen geben, die jeweils dienstags ausgestrahlt werden.

Am gleichen Abend kurz zuvor um 20.15 Uhr wirbt Katzenberger allerdings erst einmal für sich selbst. Vox sendet die erste von acht neuen Folgen der Dokusoap “Daniela Katzenberger – natürlich blond”.

In der Reihe geht die 24-Jährige selbst auf Partnersuche. Auf Marbella besucht sie eine Freundin und hat jede Menge Dates, darunter auf einer Bowlingbahn, bei einer Motorradfahrt oder beim romantischen Kerzenschein-Dinner.

Die Serie “Daniela Katzenberger – natürlich blond” konnte im vergangenen Jahr große Erfolge verzeichnen. Nach Senderangaben sahen im Schnitt 1,47 Millionen Zuschauer die Folgen an. Das entspricht einem Marktanteil von 8,1 Prozent.

Das TV-Sternchen aus Ludwigshafen war durch die Auswanderershow “Goodbye Deutschland!” bekannt geworden.

Verweise:

(dapd; rockefeller-news/up)

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UN-Resolution: Das Militäraufgebot der Alliierten

20. März 2011

Nicola Sarkozy

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy verkündete gestern den Beginn der Inteventionen für Libyen. (Foto: dapd)

Washington. Nach der beschlossenen UN-Resolution haben am gestrigen Nachmittag britische und amerikanische Streitkräfte 112 Marschflugkörper auf Ziele in der Region um die Hauptstadt Tripolis sowie auf einen Küstenstreifen südlich von Bengasi abgeschossen. Der Erfolg der Angriffe könne voraussichtlich erst in rund zwölf Stunden überprüft werden, erklärte der US-Vizeadmiral William E. Gortney. Bis dahin werde ein unbemanntes Flugzeug vom Typ Global Hawk die angegriffenen Regionen überfliegen, um ein genaues Bild der Lage zu liefern.

Der libysche Machthaber Muammar al Gaddafi hat die Angriffe auf sein Land scharf verurteilt. Libyen werde sich gegen die “Aggression von Kreuzzüglern” verteidigen, äußerte er kurz vor Mitternacht in einer Ansprache im libyschen Fernsehen. Die Angriffe internationaler Truppen seien ungerechtfertigt und könnten einen umfassenden Krieg auslösen. Waffenlager sollten geöffnet werden, um das libysche Volk zu bewaffnen, sagte Gaddafi.

Die UN zeigt sich hingegen entschlossen, den Angriffen des Gaddafi-Regimes auf sein eigenes Volk ein Ende zu bereiten und steht mit einer umfassenden Infrastruktur sowie Truppen für eine militärische Mission zur Verfügung.

Nachfolgend ein Überblick über das Militäraufgebot der einzelnen Nationen:

USA

Zwei Zerstörer im Mittelmeer (“USS Barry” und “USS Stout”), zwei Kriegsschiffe für amphibische Operationen (“USS Kearsarge” und “USS Ponce”), ein Feuerleitschiff (“USS Mount Whitney”) und das U-Boot “USS Providence”. Darüber hinaus fünf F-18-Kampfbomber, zwei Transportflugzeuge vom Typ C-17 und eines vom Typ C-130 auf dem Luftwaffenstützpunkt Aviano in Italien.

Großbritannien

Die Fregatten “HMS Westminster” und “HMS Cumberland” sowie eine unbekannte Zahl von Tornado- und Eurofighter-Kampfjets auf dem Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern.

Frankreich

Der Flugzeugträger “Charles de Gaulle”, die Fregatten “Jean-Bart”, “Forbin”, “Dupleix”, “Aconit” und der Versorger “La Meuse”. Ferner acht Kampfflugzeuge vom Typ Rafale und vier vom Typ Mirage.

Kanada

Fregatte “HMCS Charlottetown” und sechs F-18 Kampfbomber auf italienischen Luftwaffenstützpunkten.

Dänemark

Sechs F-16-Kampfflugzeuge, die am Sonntag auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Sigonella auf Sizilien eintreffen sollen.

Italien

Hat die Benutzung von sieben Luftwaffenstützpunkten im eigenen Land angeboten und hält vier Kampfflugzeuge vom Typ Tornado sowie den Flugzeugträger “Giuseppe Garibaldi” mit acht weiteren Flugzeugen bereit.

Spanien

Vier F-18-Kampfjets, eine Boeing 707 zur Luftbetankung und ein Flugzeug zur Luftraumüberwachung, ferner ein U-Boot und eine Fregatte. Die Luftwaffenstützpunkte Rota und Moron de la Frontera wurden zur Benutzung freigegeben.

Norwegen

Hat sechs F-16-Kampfflugzeuge angeboten, die aber erst in fünf bis sechs Tagen einsatzbereit sein können. Erwägt den Einsatz eines Seefernaufklärers vom Typ “Orion”.

Verweise:

(dapd/rockefeller-news/up)

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Eisbär Knut gestorben

20. März 2011

Heiner Kloes

Bärenkurator Heiner Klös gab die traurige Nachricht über den Tod von Knut bekannt. (Foto: M. Gottschalk/dapd)

Berlin. Der weltbekannte Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo ist tot. Das Tier sei am Samstag kurz nach 15.00 Uhr in seinem Wasserbecken gestorben, erklärte Bärenkurator Heiner Klös vor Journalisten. Es habe tagsüber keinerlei Anzeichen für ein Unwohlsein des Bären gegeben. Klös zufolge war Knut allein im Wasser.

Seine drei Mitbewohnerinnen Tosca, Nancy und Katjuscha seien bereits eingesperrt gewesen, als sich der Bär ins Wasser begeben habe und urplötzlich gestorben sei, sagte Klös. Die Todesursache soll durch eine Obduktion am Montag oder Dienstag geklärt werden. Um das Tier zu bergen, müsse das Wasser aus dem Becken gelassen werden. Augenzeugen berichteten von einer Art Anfall, den das Tier im Wasser erlitten habe.

Nach den Worten des Bärenkurators war Knut “eine Tierpersönlichkeit” mit vielen Freunden in aller Welt. Knut sei der “weltbekannteste Bär” in der Zoolandschaft gewesen. Auch die Zoo-Mitarbeiter seien geschockt, sagte Klös.

Knut

Knut wurde über alle Grenzen hinaus bekannt. (Foto: Marcus Brandt/dapd)

Etwa 600 bis 700 Zoo-Besucher hätten den Tod des Bären beobachtet. Einige hätten Fotos gemacht.

Knut war am 5. Dezember 2006 als erstes Eisbärenbaby seit 33 Jahren in Berlin geboren worden. Mutter Tosca verstieß den Eisbären, deshalb wurde er von Hand aufgezogen. Sein Zwilling starb. Pfleger Thomas Dörflein wurde durch die erfolgreiche Aufzucht von Knut weltweit bekannt. Der 44-jährige Tierpfleger starb am 22. September 2008 an einem Herzinfarkt.

(dapd; rockefeller-news/up)

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DIOR “Le Marquises”

19. März 2011

Wunderbaer Schmuck für schöne Gesichter: Die neue Kollektion "Le Marquises" von Dior. (Foto: Dior)

Im Rahmen der mit dem edlen Namen „Le Marquises“ betitelten Spring/Summer Collection 2011 präsentierte Dior nun auch die dazugehörige Brillenkollektion.

Die Namen der einzelnen Modelle sind von sonnenverwöhnten Inseln abgeleitet, deren Namen Sehnsüchte wecken und von sommerlicher Exotik künden.

Für alle Brillen dieser Serie wurden exklusiv für Dior entwickelte zweilagige Acetate verwendet, um die ganze Raffinesse des Designs voll zur Geltung zu bringen.
Intensive Farben wurden mit stylishen Retro-Designs verbunden; die eleganten Modelle reflektieren perfekt das „Savoir Faire“ von Dior.

So etwa “DIOR TAHUATA”, eine Oversize-Sonnebrille in der klassischen Pilotenform im Stile der 80-er Jahre. Beim Modell “DIOR HATUTAA” hingegen ließ man sich vom Pin-Up-Stil der fünfziger Jahre inspirieren. Der kleinen Form dieses Modells setzte man mit ovalen und facettierten Metalldetails elegant ein Tüpchen auf das i.

Sonderausgabe: DIOR MOTUONE. (Foto: Dior)

Ebenfalls im Stil der 50-er Jahre kommt das Modell “DIOR MOHOTANI” daher, das in großzügiger Schmetterlingsform ausgeführt wurde.

„DIOR MOTUONE“ heißt schließlich die Sonderausführung der Schmetterlingsform, die durch besonders edle Farbkombinationen besticht.

Einziger Wehrmutstropfen für Fashion Victims: Die Sondermodelle von “DIOR TAHUATA” und “DIOR HATUTAA” lassen noch bis Anfang August auf sich warten.

(rockefeller-news/md)

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Schweizer Fernsehen prüft Austausch von “Simpsons”-Folgen

19. März 2011

Die Simpsons

Schon im vergangenen Karneval hielten die Simpsons für Kritik an der Kernkraft her. (Foto: H.J. Knippertz/dapd)

Zürich. Das Schweizer Fernsehen prüft als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe in Japan die Streichung einzelner Folgen der Kultserie “Die Simpsons”.

“Die Redaktion sichtet die Episoden und würde allenfalls Folgen austauschen”, sagte eine Mediensprecherin des SRF am Freitag auf dapd-Nachfrage und fügte hinzu: “Bis jetzt haben wir noch keine Folgen ausgetauscht.” ProSieben, das in Deutschland die “Simpsons” zeigt, will die Folgen wie geplant weiter zeigen.

In der Serie steht ein Atomkraftwerk im Mittelpunkt, in dem mit dem Giftmüll äußerst lax umgegangen wird. Hauptfigur Homer Simpson ist als Sicherheitsinspektor völlig unqualifiziert. Häufiger kommt es zu Störfällen.

ProSieben will die Serie wie gewohnt weiter zeigen. Das Atomkraftwerk spiele in den kommenden Folgen auch keine große Rolle, sagt eine Sprecherin von ProSiebenSat.1. Daher stelle sich auch die Frage nicht, eine Folge aus dem Programm zu nehmen. Änderungen seien auch nicht im Vorspann geplant: In ihm schmeißt Homer einen strahlenden Brennstab durch die Gegend und trifft seinen Sohn Bart.

(dapd/rockefeller-news/up)

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Vermeer-Gemälde „Die Malkunst“ bleibt im Kunsthistorischen Museum

19. März 2011

„Die Malkunst“ des Holländers Jan Vermeer ist vermutlich das wertvollste Gemälde in den Sammlungen der österreichischen Museen. Das zwischen 1666 und 1668 entstandene Bild zeigt einen Künstler in seinem Atelier, vor dem ein Modell mit einem Buch steht; der Künstler selber sitzt mit dem Rücken zum Betrachter vor seiner Staffelei. Das Bild gilt als das Hauptwerk von Jan Vermeer, von dem insgesamt nur 37 Bilder erhalten sind.

"Die Malkunst" von Jan Vermeer. (Foto: Kunsthistorisches Museum Wien)

“Die Malkunst” hatte sich einst im Besitz von Jaromir Czernin und seiner Frau Alix-May befunden, war jedoch während der Herrschaft des NS-Regimes in den Besitz Adolf Hitlers übergegangen. Czernins Erben hatten nun eine Restituierung des Bildes angestrengt; Czernin und seine Frau seien als Verfolgte des NS-Regimes dazu gezwungen worden, das Bild weit unter seinem Wert zu verkaufen.

Gestern, am 18. März, gab der Kunstrückgabebeirat nun einstimmig die Empfehlung ab, das Kunstwerk nicht an die Erben des früheren Besitzers zu restituieren. Der Beirat fand „keinen einzigen Hinweis“ dass der Verkauf damals unter Zwang abgeschlossen wurde, vielmehr hätten die Rechtsanwälte Czernins den Verkauf aktiv betrieben.

Aus dem 34-seitigen Beiratsbeschluss geht außerdem hervor, dass Czernin „im Wesentlichen“ den Preis für das Bild erhielt, der auch bereits mit anderen Interessenten ausgehandelt wurde. Weiter hieß es dass die Darstellung von Jaromir Czernin, er wäre politischer Verfolgung unterlegen nicht belegbar sei:“Insbesondere spricht sein Antrag auf Aufnahme in NSDAP vom 9. April 1940, in welchem er zusätzlich auf Mitgliedschaften in anderen Organisatione im Umkreis der NSDAP verwies, nicht für eine distanzierte Haltung gegenüber dem NS-Regime. Der Beirat übersieht keineswegs, dass Alix Czernin antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt war, eine Kausalität mit dem verkauf des Bildes durch ihren Ehemann ist jedoch nicht zu erkennen.“

Randol Schoenberg, der Anwalt der Erben von Czernin, sprach hingegen wörtlich von einer „Beleidigung“. Dass Czernin um Aufnahme in die NSDAP angesucht habe, sei eine Überlebenstaktik gewesen. Für ihn – Schoenberg – sei unverständlich wie man nicht klar erkennen könne unter welchem Druck Czernin und seine als „Vierteljüdin“ eingestufte Frau standen. Er will nun weiter vor ein Schiedsgericht gehen um seine Forderung durchzusetzen.

Die zuständige Kulturministerin Claudia Schmied von der SPÖ will sich wie in allen Restitutionalisierungsfällen bisher an die Empfehlung des Beirats halten – somit bleibt “Die Malkunst” vorerst im Kunsthistorischen Museum in Wien.

(rockefeller-news/md)

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Traummänner in den Hamburger Deichtorhallen

19. März 2011

Ausstellung "Traummänner" in Hamburg

Die Ausstellung "Traummänner" in den Hamburger Deichtorhallen ist noch bis zum 22. Mai zu sehen. (Foto: Axel Heimken/dapd)

Hamburg. “Ein Traum von einem Mann” - wer kennt diesen anerkennenden Seufzer nicht, den das eine oder andere Exemplar des weiblichen Geschlechts spontan von sich gibt, wenn sie einem schier makellos erscheinenden Adonis gegenübersteht. Doch auch die Herren der Schöpfung wissen es durchaus anzuerkennen, wenn ein Konkurrent in augenscheinlicher Perfektion vor ihnen steht.

Fotografen haben noch einmal eine andere Sichtweise. Wer sich darüber ein Bild machen will, der sollte die Ausstellung “Traummänner. 50 Starfotografen zeigen ihre Vision vom Ideal” nicht verpassen. Sie findet seit dem 11. März und noch bis zum 22. Mai in den Hamburger Deichtorhallen statt.

Die Vorstellungen über das Schönheitsideal von Männern könnte dort unterschiedlicher kaum sein. Sie reichen von Brad Pitt über Jesus im Boss-Anzug bis hin zum französischen Fußballer Zinedine Zidane. 50 Star- und Modefotografen bestimmen das Bild des Mannes in den Medien maßgeblich mit. Allerdings gibt es auch einige Traummänner, bei denen sich die Fotografen einig sind: Der französische Schauspieler Vincent Cassel ist gleich dreimal in der Ausstellung vertreten. George Clooney, Brad Pitt und Matt Dillon sind zweimal eingereicht worden. Als einziger Politiker ist Barack Obama zu sehen.

Die rund 150 Fotos zeigen die ganze Bandbreite vom klassischen Mann, frisch rasiert, im Anzug bis hin zu Pietro, einem alten Italiener, dessen faltiges Gesicht Geschichten zu erzählen vermag. In einem scheinen sich die meisten visuellen Künstler einig zu sein: Schönheit ist eine Charakterfrage.

“Schönheit ist, wenn jemand so in sich ruht, so selbstsicher ist, dass er dadurch schön ist von innen”, sagt Fotograf Thomas Leidig. Der in Hamburg lebende Starfotograf hat zwei seiner Bilder des deutschen Schauspielers Benno Fürmann für die Ausstellung “Traummänner” ausgewählt, weil sie sowohl die nach außen gerichtete Männlichkeit als auch die Verletzlichkeit des Schauspielers darstellen würden.

Auch für den in New York lebenden Fotografen Marc Hom, der unter anderem Fotos von Leinwandgrößen wie Johnny Depp, Tim Burton und Al Pacino eingereicht hat, kommt Schönheit von innen. “Für mich ist es mehr, was die Leute in ihrem Leben machen, als die physische Schönheit”, sagt Hom. Aber natürlich sei Depp auch ein gut aussehender Mann, fügt er hinzu.

Die Ausstellung “Traummänner” ist das Gegenstück der vor zweieinhalb Jahren gezeigten “Traumfrauen”. Etwa die Hälfte der teilnehmenden Fotografen hat bereits ihre Vision des weiblichen Ideals ausgestellt. Dabei ist die Vielfalt der gezeigten Frauenbilder offenbar größer gewesen. “Wenn man sich kunsthistorisch anschaut, wie hat sich das Bild des Mannes über die ganzen Jahrhunderte verändert, gibt es eigentlich wirklich nur zwei Typen, den athletischen und den intellektuellen”, sagt Traubhorn.

(rockefeller-news/up)

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