Christoph Daum neuer Trainer der Frankfurter Eintracht

22. März 2011

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Michael Skibbe getrennt. Der Verein gab am Dienstag auf seiner Homepage als Begründung für diese Entscheidung die negative sportliche Entwicklung in den vergangenen Monaten an.

Trainer Christopf Daum kehrt zurück in die Bundesliga. (Foto: Juergen Schwarz/dapd)

Trainer Christopf Daum kehrt zurück in die Bundesliga. (Foto: Juergen Schwarz/dapd)

Christoph Daum, der bereits am Mittwoch das erste Training leiten soll, tritt die Nachfolge Skibbes an.

Der 57-Jährige Daum erhält zunächst einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Bundesliga-Saison. “Beide Seiten haben das Ziel, auch über den genannten Zeitraum zusammenzuarbeiten”, teilte der Verein mit. Zuletzt war Daum bis zum 25. Juni 2010 Coach bei Fenerbahce Istanbul.
Davor war er bereits bei renommierten Vereinen wie beim 1. FC Köln, Bayer Leverkusen und dem VfB Stuttgart in der deutschen Bundesliga tätig.
Die Eintracht steckt trotz des 2:1-Erfolges gegen St. Pauli am vergangenen Samstag im Abstiegskampf. Im Moment ist man 14. In der Tabelle, mit nur 3 Punkten Vorsprung auf einen Relegationsplatz.

Die Entlassung Skibbes ist bereits der zehnte Trainerwechsel in der laufenden Saison; man darf gespannt sein, ob die einstige Trainer-Lichtgestalt Daum das Ruder herumzureissen vermag.

(dapd-Karl Dzuba; rockefeller-news/md)

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Porsche-Supersportwagen 918 Spyder kostet 770.000 Euro

22. März 2011

Der neue Porsche-Supersportwagen 918 Spyder

Der neue Porsche-Supersportwagen 918 Spyder kostet soviel wie 154 Rolex-Uhren. (Foto: Martin Meissner/dapd)

Stuttgart. Wer heute schon den neuen Supersportwagen 918 Spyder von Porsche bestellt, erhält ihn Anfang November 2013. Viel Zeit also, um noch kräftig zu sparen. Immerhin soll das neue Prachtstück soviel kosten wie 46 VW-Golf oder 154 Rolex-Uhren: 768.026 Euro inklusive Mehrwertsteuer fordert der Hersteller für das 700-PS-Geschoss. Seit gestern können Interessenten mit prall gefülltem Portemonnaie und Lust auf sportiven Luxus den Wagen ordern.

Bisher gibt es nur ein Ausstellungsstück. Die Konstruktionsarbeiten in Stuttgart laufen allerdings bereits auf Hochtouren. Der Wagen beschleunigt in 3,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer und ist über 320 Stundenkilometer schnell. Dies teilte das Porsche-Unternehmen aktuell mit.

Das Fahrzeug bekommt zwei Motorsysteme: 500 PS leistet ein V8-Mittelmotor, der von zwei Elektromaschinen mit insgesamt 218 PS unterstützt wird.

Porsche hat den Wagen auf  918 Einheiten limitiert. Die Batterie kann an einer Haushaltssteckdose aufgeladen werden und treibt das Auto rein elektrisch 25 Kilometer weit an.

Mit satten 770.000 Euro ist der 918 Spyder der teuerste Porsche aller Zeiten, aber nicht das teuerste Auto des Volkswagen-Konzerns, zu dem Porsche gehört: Für einen Bugatti-Veyron muss eine Million Euro oder mehr auf den Tisch gelegt werden.

Damit die Ungeduld jener glücklichen Millionäre, die das Auto bereits geordert haben, nicht allzu stark strapaziert wird, hat sich Porsche eine Zwischenlösung ausgedacht: Sie können für 173.000 Euro einen 911 Turbo S “Edition 918 Spyder” zusätzlich kaufen.

Dieser Wagen bekommt optische Anleihen des Spyders und wird ebenfalls auf 918 Stück limitiert. Mit dem Gefährt kann der Käufer schon jetzt zeigen, dass er sich einen 770.000-Euro-Wagen leisten kann und dazu noch den 173.000 Euro-Ersatzwagen.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Larry Hagman setzt auch privat auf Sonnenenergie

22. März 2011

Schauspieler Larry Hagman

Der US-amerikanische Schauspieler Larry Hagman schwört auch privat auf Sonnenenegerie (Foto: Hermann J. Knippertz/dapd)

München. Der amerikanische Schauspieler Larry Hagman ist auch privat ein überzeugter Sonnenenergie-Nutzer. “Ich bin wirklich ein Solar-Mensch. Ich habe bei mir zu Hause die größte Solar-Anlage installiert, die es überhaupt in einem amerikanischen Privathaushalt gibt”, äußerte Hagman gestern gegenüber der Süddeutschen Zeitung.

Hagman spielte in der US-Serie “Dallas” den Ölbaron und Bösewicht J. R. Ewing. Die Serie wurde weltberühmt.

Seit geraumer Zeit wirbt Hagman für Solarenergie. Wirklich viele Nachahmer hat der 79-Jährige in den USA aber offenbar noch nicht gefunden. Danach gefragt, wie viele Amerikaner seinem Beispiel gefolgt sind, witzelte er: “Zwei!” Es sei “unfassbar, wie weit die USA dem Rest der Welt beim Thema erneuerbare Energien hinterherhinken”.

Dabei zahle sich die Stromproduktion mit Sonnenenergie aus. “Vorher habe ich fast 40.000 Dollar im Jahr für Strom ausgegeben. Jetzt produziere ich Strom im Wert von 50.000 Dollar, den ich ins öffentliche Netz einspeise”, sagte er. Den vielen Strom braucht Hagman für seine Avocado-Zucht: “Die Bewässerung ist enorm stromintensiv.”

Hagman wird schon bald in einer Neuauflage von “Dallas” wieder mitspielen. Die Dreharbeiten beginnen am 28. April.

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(dapd/rockefeller-news/up)

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Landtagswahlen: FDP ohne Themen im Wahlkampf?

22. März 2011

Veit Wolpert (FDP)

Trotz Wahlschlappe in Sachsen-Anhalt gab es Blumen für den Spitzenkandiaten Veit Wolpert. (Foto: Berthold Stadler/dapd)

Berlin. Nach dem Wahldebakel für die FDP in Sachsen-Anhalt fordern führende Freidemokraten personelle Konsequenzen. In der Kritik stand am Montag insbesondere die stellvertretende Vorsitzende der Bundespartei und Landeschefin Cornelia Pieper. Schleswig-Holsteins Fraktionschef Wolfgang Kubicki warf ihr vor, das Erbe des früheren Außenministers und FDP-Chefs Hans-Dietrich Genscher aufgebraucht zu haben.

Am Sonntag waren die Liberalen in Sachsen-Anhalt an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert und sind damit nach zwei Legislaturperioden nicht mehr im Magdeburger Landtag vertreten. So geht die FDP mit einem deutlichen Dämpfer in den Endspurt des Wahlkampfs in den wichtigen Ländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Dort wird am kommenden Sonntag gewählt.

Kubicki sagte der “Leipziger Volkszeitung” am gestrigen Montag: “Eine Partei ohne Themen im Wahlkampf, ohne Machtoption und ohne bekanntes Personal erhält eine solche Quittung”. Er sei ganz sicher, dass Pieper aus dem Wahlergebnis als Landesvorsitzende selbst die notwendigen Schlüsse ziehen werde. “Cornelia Pieper kann und wird angesichts dieses Wahlergebnisses nicht mehr das Gesicht sein, hinter dem sich Ostdeutsche für die FDP versammeln.”

Derweil meldete sich auch der Mannheimer Politologe Thorsten Faas zu Wort. Er sagte gravierende Auswirkungen auf die gesamte Partei voraus, sollte die FDP auch in Baden-Württemberg abstürzen. Dort habe die FDP traditionell “überdurchschnittlich gute Ergebnisse erzielt”. Dies verleihe ihr überdurchschnittliches Gewicht im gesamten Parteiverbund. Wenn diese Hochburg in Gefahr geriete, wäre “dies ein endgültiges Alarmsignal”. Sollte die FDP scheitern, “würden alle Konflikte in der Bundes-FDP, die gerade etwas zur Ruhe gekommen ist, sofort wieder aufflammen, es würde zu sehr lauten Rücktrittsforderungen gegen die Spitze kommen”.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Ahmet Öner: Box-Promotor mit viel Temperament

21. März 2011

Ahmet Öner - vielleicht etwas laut und wild, aber auf jeden Fall unterhaltsam. (Foto: youtube)

Ahmet Öner - vielleicht etwas laut und wild, aber auf jeden Fall unterhaltsam. (Foto: youtube)

Wer am Samstagabend den WM-Fight im Schwergewicht zwischen Vitali Klitschko und Odlanier Solis gesehen und die nachfolgende Berichterstattung etwas verfolgt hat, ist sicher nicht an diesem Mann vorbeigekommen: Ahmet Öner, seines Zeichens Box-Promoter und Manager des Kubaners Solis, der am Ende der ersten Runde einen Bänder- und einen Meniskusriss erlitt.

Öner war es nämlich, der bei der anschließenden Pressekonferenz den Promotor der Gegenseite, Bernd Bönte, öffentlich übel beschimpfte. Auslöser des Eklats war eine Äußerung Böntes in der er anzweifelte dass das verdrehte Knie allein schuld an der Niederlage von Solis habe. Vielmehr habe ein klarer Wirkungstreffer von Klitschko den Herausforderer ins Taumeln gebracht, und im Zuge dessen habe dieser sich das Knie verdreht.

Öner sah das naturgemäß ganz anders und machte sich auf der Pressekonferenz lautstark bemerkbar. Dabei ging es nicht gerade gesittet zur Sache, wie man hier sehen kann:

Wer aber ist dieser Ahmet Öner, der von vielen schon als der „Deutsche Don King“ betitelt wird?

Öner wurde am 12. Oktober 1971 in Bocholt (Deutschland) geboren. Schon früh kam er mit dem Gesetz in Konflikt, bereits als 18-jähriger hatte er wegen Drogendelikten eine Jugendstrafe zu verbüssen. Von 1999 bis 2003 bestritt er als Boxer insgesamt 23 Profikämpfe, von denen er 16 gewann, 11 davon durch KO.

Beim Kampf zwischen Sinan Samil Sam und Luan Krasniqi 2004 brachte ihn das Punkturteil gegen seinen Schützling derart in Rage, dass er den Promotor der Gegenseite mit physischer Gewalt angriff. Seither ist Öner für sämtliche Veranstaltungen des Universum-Boxstalls gesperrt. Beim Kampf von Danny Williams gegen Öners Schützling Konstantin Airich im Mai 2008 ging er noch während die sechste Runde lief zum Tisch des Zeitnehmers und läutete eigenmächtig die Rundenglocke, um seinem in Bedrängnis geratenen Boxer die dringen benötigte Luft zu verschaffen. Einen Monat später bereits, bei einer anderen Veranstaltung, machte er erneut auf sich aufmerksam indem er neben verbalen Entgleisungen auch einen Unparteiischen tätlich angriff.

Einen weiteren Monat später versuchte er bei einem Kampf in Ankara erneut, das Kampfgericht zu beeinflussen woraufhin BDB (Bund deutscher Berufsboxer) zu einer schriftlichen Stellungnahme aufforderte. Öner konterte auch hier auf seine ganz spezielle Art, indem er aus dem BDB austrat und seither seine Veranstaltungen unter lettischer Lizenz durchführt.

Und auch sonst versteht Öner es immer wieder, durch denkwürdige Aktionen das Interesse der Medien auf sich zu ziehen:

Im März 2009 schließlich wurde er von der Staatsanwaltschaft Hamburg wegen 16 verschiendenen Delikten – unter anderem Körperverletzung, Erpressung, Nötigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte – zu einer Geldstrafe von 120.000 Euro und 22 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Schon wenige Wochen später, im August desselben Jahres, wurde er in Hamburg in einem Hinterhof aus unbekannten Gründen angeschossen. Die Kugel traf ihn glücklicherweise nur im Oberschenkel und fügte ihm keine lebensgefährlichen Verletzungen zu, dennoch passt diese Geschichte wie die berühmte Faust aufs Auge in den Lebenslauf des Ahmet Öner hinein.

Seit vergangenem Samstag nun ist Ahmet Öner erneut zum Gesprächsthema geworden, und zwar nicht nur innerhalb des Kreises der Box-Fans; zu expressiv war sein Auftreten, zu blumig die Worte derer er sich bediente und zu offen aggressiv seine Körpersprache. Dass er nicht immer so ausser Rand und Band ist, zeigt dieses auf englisch geführte Interview mit ihm:

Man mag einer derart heißblütigen Persönlichkeit wie Ahmet Öner gegenüber eingestellt sein wie man will, eines ist klar: Wie auch beim höchst umstrittenen amerikanischen Box-Promotor Don King wird einem garantiert nie langweilig, wenn er in der Nähe ist.

(rockefeller-news/md)

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“Stuttgart 21″: Großdemo vor der Landtagswahl

21. März 2011

Demo Stuttgart 21

Kurz vor den Wahlen in Baden-Württemberg gab es noch einmal eine Demo "Stuttgart 21" (Foto: Michael Latz)

Stuttgart. Knapp eine Woche vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben am vergangenen Samstag noch einmal mehrere tausend Gegner des Bahnprojekts “Stuttgart 21″ gegen das Bauvorhaben demonstriert.

Während die Organisatoren von mehr als 60.000 Demonstranten sprachen, zählte die Polizei rund 18.000 Teilnehmer auf dem Schlossplatz in Stuttgart. Unterstützt wurden die “Stuttgart 21″-Protestler von zahlreichen Atomkraftgegnern.

Im Anschluss an die Kundgebung zog ein Großteil der Teilnehmer in einem Demonstrationszug durch die Stuttgarter Innenstadt.

Zu Zwischenfällen kam es während der etwa einstündigen Veranstaltung unter dem Motto “Abschalten. Abwählen. Oben bleiben!” laut Polizeibericht nicht.

Mit einer Schweigeminute zu Beginn der Kundgebung gedachten die Projektgegner der Opfer der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan.

(dapd; rockefeller-news/up)

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“Supermax” Kurt Hauenstein gestorben

21. März 2011

Kurt Hauenstein, Bandleader der legendären "Supermax" ist tot. (Foto: Manfred Werner)

Kurt Hauenstein, Bandleader der legendären "Supermax" ist tot. (Foto: Manfred Werner)

Der international berühmte Musiker Kurt Hauenstein, besser bekannt unter dem Namen seiner Band – Supermax – ist gestern im Alter von nur 62 Jahren gestorben.

Der Sohn des Schriftstellers und Wienerliedertexters Hans Hauenstein kehrte seiner Heimat schon als junger Spund Ende der 60er-Jahre den Rücken zu und zog zuerst nach Frankfurt, um bei diversen Funk-Sessions mitzuwirken. Nachdem er 1976 die Produzenten Peter Hauke kennengelernt wurde bald das erste Supermax-Album „Don’t Stop the Music“ aufgenommen und veröffentlicht.

Bereits im November 1977 erschien die zweite LP „World of Today“, welche sich über 500.000 mal verkaufte und somit Goldstatus erreichte. Darauf war auch der Superhit „Lovemachine“ enthalten, der zum absoluten Disco-Klassiker avancierte.

Kurt Hauenstein war beim Pubikum als Bassist bekannt, innerhalb der Musikszene kannte man ihn jedoch auch als Multi-Instrumentalisten und begnadeten Arrangeur. Vor allem als einen Pionier des Crossover machte er sich einen Namen, war er doch einer der ersten, der Rockelemente mit afrikanischen Klängen vermischte und daraus seinen ganz eigenen Stil entwickelte. Somit schaffte Hauenstein es schon einige Jahre vor Falco, (der sich übrigens auch als Bassist seine ersten Sporen verdient hatte) als österreichischer Musiker auf dem internationalem Parkett nicht nur wahrgenommen, sondern auch anerkannt zu werden.

1978 folgte eine ausbgiebige Tour durch Europa, bevor mit „Fly with me“ ein Jahr später das dritte Album erschien, das als der absolute Durchbruch gilt.
Nachdem Supermax schon als erste westliche Band in einigen der damaligen Ostblockländer auftreten durfte, setzte die Band sich selbst ein Denkmal indem sie als erste mit schwarzen und weißen Musikern im damaligen, vom Apartheid-Regime geknechteten Südafrika tourte. 21 Konzerte wurden trotz Morddrohungen gespielt. Bei einigen dieser Konzerte kam es zu chaotischen Zuständen, woraufhin Hauenstein in verschiedenen Ländern mit Einreiseverbot belegt wurde. Konträr dazu wurde ihm als erstem Weißen Musiker die Ehre zuteil, beim Sunsplash-Reggae-Festival auf Jamaika aufzutreten.

Gegen Ende der 80er-Jahre wurde es dann zunehmend stiller um den innovativen Musiker und seine „Supermax“-Truppe; 2001 erschien das letzte Album der Band. Hauenstein blieb jedoch die ganze Zeit über als Musiker aktiv, dabei kümmerte er sich aber eher um seine große Liebe zu Ethno- und Fusion-Sounds. Während dieser Phase produzierte er viele weniger bekannte Künstlern, vor allem aus Afrika und Osteuropa.
Hauenstein wurde ob seines großen Engagements gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auch außerhalb der Musikbranche von vielen respektiert und als Vorbild angesehen.

(rockefeller-news/md)

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Oscarpreisträgerin Cate Blanchett liebt Normalität

21. März 2011

Cate Blanchett

Oscarpreisträgerin Cate Blanchett macht nicht viel Aufhebens um ihren Erfolg (Foto dapd)

Berlin. Die Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett und ihr Mann Andrew Upton vermeiden Eitelkeiten so gut es geht und bemühen sich um ein normales Leben. “Wir fahren zur Arbeit in die Stadt, bringen unsere Kinder zur Schule, holen sie ab. Wir jetten nicht rein und raus”, äußerte Blanchett gestern gegenüber der “WELT am Sonntag”.  Die Menschen hielten zu ihr eine angenehm respektvolle Distanz. “Vielleicht, weil wir komplett langweilig wirken, was wirklich positiv zu sehen ist.” In der Nachbarschaft seien sie keine Stars.

Familienwerte bedeuten der 41-Jährigen viel. “Angesichts der zunehmenden Naturkatastrophen muss man sich schon fragen, was wirklich wichtig ist.” Sie denke viel darüber nach, wie sie die Zeit verbringen wolle. “Man sollte für sich ein selbst ein funktionierendes Barometer haben, das einem sagt, was Erfolg ausmacht”, sagte die Schauspielerin.

Cate Blanchett wurde durch Filme wie “Elisabeth” und “Herr der Ringe” bekannt. 2005 erhielt sie den “Oscar” als beste Nebendarstellerin in “Aviator”. Sie ist Mutter von drei Söhnen.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Havarie auf dem Main

21. März 2011

Zwei Schiffe konnten den festgekeilten Schubleichter schließlich wieder freischleppen. (Foto: Timm Schamberger/dapd)

Sonntag, den 20. März, kam es abends zu einer Havarie auf dem Main bei Schweinfurt: Nach Polizeiangaben geriet ein 190 Meter langer und mit 3.000 Tonnen Mais beladener Schubverband beim Verlassen der Schleuse außer Kontrolle.

Grund dafür war ein Ausfall des bordeigenen Radargerätes. Das erst kürzlich reparierte Gerät versagte just zu dem Zeitpunkt, als der Kapitän aufgrund der allgemeinen Verhältnisse darauf angewiesen war, mit Hilfe des Radars zu navigieren.

Der 49-jährige Kroate gilt als erfahrener Kapitän und versuchte sogleich, das sich verkeilende Schiff wieder freizubekommen; aufgrund des Tiefgangs von 2,30 Metern entstand jedoch ein so gewaltiger Wasserdruck, dass alle Versuche erfolglos blieben. So kam es dazu, dass die ganze Nacht hindurch ein 76 Meter langer Schubleichter im Main quer lag und so den ganzen Fluss versperrte.

Montagmorgen wurde mit der Bergung begonnen. Der erste Versuch, das havarierte Schiff mit Hilfe eines Motorschiffs wieder frei zu schleppen misslang jedoch – das Schleppseil riss, die freiwerdenden Kräfte waren einfach zu viel. Mit einem zweiten Motorschiff gelang es dann schließlich, den Schubleichter wieder aufzurichten und freizuschleppen.

Neben Beamten der Wasserschutzpolizei Schweinfurt waren auch Beamte des Wasser- und Schifffahrtsamtes an der umfangreichen Bergungsaktion beteiligt.

Der Main wird wohl auch den Rest des Tages über noch gesperrt bleiben, denn es ist nicht auszuschließen dass durch die Fahr- und Bergemanöver Untiefen entstanden sind. Es wird zuerst eine Tiefenpeilung durchgeführt um sicherzustellen, dass die Fahrrinne von anderen Schiffen gefahrlos benutzt werden kann.

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