Aussichten für Japans Wirtschaft sind düster

23. März 2011

Frankfurter Börse

Die auch weiterhin bestehenden Angst vor einem Super-GAU in Japan schlägt sich auf die Börsenkurse nieder. (Foto: Martin Öser/dapd)

Tokio. Nach den Naturkatastrophen und der atomaren Krise in Japan zeigen sich nach Ansicht von Wirtschaftsanalysten die Probleme im Land weitaus tiefergehend und langwieriger, als bisher angenommen.

Zwar hatten Ökonomen in den ersten Tagen nach dem Erdbeben noch einen relativ raschen Aufschwung prognostiziert. Wie bei vielen Naturkatastrophen würde nach einem anfänglichen Rückgang die Wirtschaft durch den Wiederaufbau wachsen und Investitionen zunehmen, glaubten sie.

Doch nach vielen Tagen kämpft das Land immer noch gegen eine Kernschmelze, Straßen und Bahngleise sind zerstört, das  ist unterbrochen. Die Schäden treten erst langsam deutlicher zutage. Daher glauben die Analysten nun, dass die Konsequenzen auf der ganzen Welt zu spüren sein werden. Eine höhere Inflation, ein langsameres Wirtschaftswachstum oder einen möglichen Schaden für das Finanzsystem werden die Folgen sein.

Die strukturellen Schäden werden derzeit mit über 130 Milliarden Dollar (entsprechend 92 Milliarden Euro) beziffert. Das Beben in Japan wäre damit neben dem Hurrikan Katrina die teuerste Naturkatastrophe bisher, schrieben die Analysten von Barclays Capital diese Woche.

Die Komplexität der Schäden macht es schwer, die gesamten Auswirkungen zu fassen”, kommentierten die Barclay-Analysten Kyohei Morita und Yuichiro Nagi, ein Zurückgehen der Exporte und des Konsums könnte mit anderen Faktoren zu Kosten von 210 Milliarden Dollar (148 Milliarden Euro) durch das Beben führen.

Allerdings könnte auch das gesamte Finanzsystem betroffen sein. Immerhin werden von den Hunderttausenden Überlebenden in Japan, die zum Teil obdachlos sind, keine Rechnungen oder Kredite mehr beglichen, glaubt der Ökonom Carl Weinberg von der Consultingfirma High Frequeny Economics. Der Bankensektor könnte somit ebenfalls stark betroffen sein.

(dapd; Washington Post, Bloomberg News, rockefeller-news/up)

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Interview mit dem Sänger der Schweizer Rockband Shakra

22. März 2011

John Prakesh in Pose ( Foto:John Prakesh/rockefeller-news/)

John Prakesh in Pose ( Foto:John Prakesh/rockefeller-news/)

Francisco Hafner vom Rockefeller Magazin traf John Prakesh, den charismatischen Sänger der Schweizer Rockband Shakra, in St. Gallen zum Gespräch.

Rockefeller-News: Guten Abend John, schön dass Du Zeit für ein Gespräch hattest.

John Prakesh: Gerne, es ist immer wieder interessant ein Interview zu geben.

Rockefeller-News: Meine erste Frage dreht sich um deine Entscheidung Musiker zu werden; warum hast du dich unter all den verschiedenen Medien ausgerechnet für die Musik entschieden?

John Prakesh:  Nun ich bin mit der Musik aufgewachsen, das war immer ein Teil meiner Welt. Die Frage des Mediums stellte sich so nie, für mich war schon seit ich denken kann klar, dass ich mal Musik machen möchte. Das gehört sozusagen zu meiner Natur.

Rockefeller-News: Ist Shakra dein erstes Projekt?

John Prakesh: Nein. Ich habe schon früh in verschiedenen Bands gespielt und mit 18 dann meine eigene Band gegründet. Wir nannten uns dazumal noch Black Angels änderten unseren Namen dann aber schnell mal zu Prakesh.

Rockefeller-News:  Wieso der Name Prakesh?

John Prakesh: Weil das mein dritter Vorname ist, mit vollen Namen heisse ich Harry John Prakesh. Einer meiner Bekannten fand dass sich das gut anhört und so behielten wir den Namen.

Rockefeller-News: Wie lange bestand dieses Projekt?

John Prakesh:  Eine ganze Weile, ich spielte fast zehn Jahre mit meinen Jungs in der Band und wechselte dann im Oktober 09 zu Shakra.

Rockefeller-News: Wie kam es zu diesem Wechsel?

John Prakesh: Es war Zeit für eine Veränderung ich hatte das Gefühl, das wir nicht weiter kamen. So führte eins zum andern. Es war so zwar nicht geplant, doch als spiritueller Menschen glaube ich dass es Fügung war. Mein ganzes Leben wurde in diesen drei Wochen im Oktober auf den Kopf gestellt. Meine Mutter, die gleichzeitig meine Managerin ist hatte damals erfahren, dass Shakra einen neuen Sänger suchten und erzählte mir das. Sie sandte den Jungs ein paar meiner Songs und wenige Tage später sass ich dann in Bern und spielte die ersten Songs mit Shakra ein. Wenig später folgten dann mehrere TV-Auftritte in der Sendung „Die Grössten Schweizer Hits“ und seitdem bin ich dabei.

Rockefeller-News: Kannst  du deinen Lebensunterhalt rein mit der Musik bestreiten oder musst du nebenbei noch jobben?

John Prakesh: Momentan arbeite ich nebenbei noch 50% bei CCA Anghern in Gossau SG als Verkäufer. Unser Album „Back on Track“ ist direkt auf den zweiten Platz  in die Schweizer Hitparade eingestiegen und wir sind den ganzen Sommer auf Tour, die Musik wird also schon recht bald zu meinem Fulltime Job werden. Es war aber ein langer Weg bis hierhin.

Rockefeller-News:  Hast du noch andere Projekte am Laufen?

John Prakesh: Ein anderes Projekt das mir am Herzen liegt ist „Kids on Stage“ Das ist ein Projekt um junge Schweizer Bands zu fördern. Ich bin da in der Jury. Dabei geht es aber nicht nur um Wettbewerb, sondern das Projekt soll konstruktiv und fördernd wirken.  Die Aufmerksamkeit  der Jugendlichen soll auf die Musik gerichtet und ihnen so Alternativen zur Play Station und X-Box aufgezeigt werden.

Weitere Informationen wie Tour Daten etc. finden Sie hier:

www.shakra.ch

www.prakesh.com

www.kids-on-stage.ch

(rockefeller-news/fh)

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Der tiefe Fall des Ernst Strasser

22. März 2011

Jetzt wirds ernst für Ernst Strasser. (Foto: Hannes Sallmutter)

Jetzt wird es langsam ernst für Ernst Strasser. (Foto: Hannes Sallmutter)

Ernst Strasser machte das letzte Mal von sich reden als er bei der EU-Wahl im Juni 2009 für die ÖVP als Spitzenkandidat um den Posten eines EU-Parlamentariers aufgestellt wurde. Strasser, der noch als Innenminister unter Bundeskanzler Schüssel gedient hatte, war damals überraschend aus der Polit-Pension zurückgeholt und an die erste Stelle der Liste gesetzt worden.

Sehr zum Ärgernis seines Parteikollegen Othmar Karas, der bereits lange vor Strasser als Spitzenkandidat feststand und der rein nach Vorzugsstimmen auch ganz klar als die Nummer eins der ÖVP aus der Wahl hervorging.

Warum Strasser, der in Sachen Beliebtheitswerte noch nie zu den Top-Scorern gehörte, dem auch über die Parteigrenzen hinaus sehr angesehenen Karas vorgezogen wurde, darüber hatte man nur hinter vorgehaltener Hand geflüstert. Gerüchteweise soll es sich dabei um einen kleinen Gefallen seitens des ÖVP-Obmannes Josef Pröll für Strasser gehandelt haben – eine Aktion, die damals nicht nur bei Insidern Kopfschütteln ausgelöst hatte. Karas und Pröll sind seitdem für vieles bekannt, nicht jedoch für ihren freundschaftlichen Umgang miteinander.

Jetzt wurde Strasser bekanntlich von Journalisten der „Sunday Times“, die sich als Lobbyisten getarnt hatten zu der Aussage gebracht, gegen Bezahlung und sonstige Vergütungen wie Flugreisen bei einem Gesetzesantrag für sie zu lobbyieren.

Nur zwei von Strassers nicht gerade leicht verdauliche Aussagen:„Meine Kunden zahlen mir 100.000 Euro im Jahr. Jetzt habe ich fünf, ab morgen hoffentlich sechs.“ – „Ich bin immer sehr diskret. Deshalb können Sie sicher sein, dass ich nicht frage, wer Ihr Kunde ist … Ich möchte nur wissen, wie er denkt, wie er tickt, was wir tun können, um eine Lösung zu seinem Vorteil zu finden.“

Nachdem dieser Deal mit den britischen „Lobbyisten“ abgeschlossen war, machte sich Strasser dann auch sogleich ans Werk; unter anderem schickte er seinem Fraktionskollegen Othmar Karas den Gesetzesänderungsvorschlag der Briten zur Überprüfung. Karas zufolge habe Strasser ihn sogar dazu gedrängt, den Änderungsvorschlag einzubringen.

Als die britischen Reporter die Bombe dann platzen ließen und die Presse die sogenannte „Lobbygate“-Affäre genüsslich auszuschlachten begann, zeigte Strasser sich nicht gerade im besten Licht. Erst wollte er die Vorwürfe als „Kampagne“ seines Parteifreundes Karas gegen ihn sehen, dann brachte er sogar Geheimdienste ins Spiel, die ihn angeblich in Misskredit bringen wollten.

Als nächstes gab Strasser an, er habe die Sache sehr wohl durchschaut und bei der Polizei zur Anzeige bringen wollen, nur hätte ihm die Zeit dazu gefehlt. Diese Aussage von einem ehemaligen Innenminister – der ja in dieser Funktion auch der erste Polizist im Land ist – brachte schließlich sogar Josef Prölls Kragen zum Platzen: der ÖVP-Chef, der gerade das Krankenbett hütete um sich von einer Lungenembolie zu erholen, foderte Strasser wutschnaubend zum sofortigen Rücktritt auf.

Diesem Wunsch hat der schwer gestrauchelte Strasser inzwischen Folge geleistet und sich von allen öffentlichen Ämtern zurückgezogen. Einsicht zeigt er jedoch weiterhin keine, er fühlt sich nach wie vor als missverstandenes Opfer.

Wie lange er diese Rolle noch weiterspielen wird, steht in den Sternen – inzwischen interessiert sich jedoch auch die Korruptions-Staatsanwaltschaft für die Causa Strasser. Sollte die ihm etwas nachweisen können – und die Zeichen dafür stehen nicht mal so schlecht – könnte es eng werden für Ernst Strasser: Je nach Schwere der Vorwürfe drohen ihm zwischen 6 Monaten und bis zu 10 Jahren Haft, sollte es zu einer Verurteilung kommen.

Bis dahin jedoch kommt wieder einmal ein Satz zu Geltung, den dank Ex-Finanzminister Grasser in Österreich schon beinahe jedes Kind auswendig kann: Es gilt die Unschuldsvermutung.

(rockefeller-news/md)

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Charlie Sheen hat eine neue Göttin

22. März 2011

Charlie Sheen völlig entspannt am lächeln(Foto: Ed Andrieski/dapd)

Charlie Sheen völlig entspannt am lächeln(Foto: Ed Andrieski/dapd)

Es scheint, dass der ehemalige ‘Two and a Half Men’-Star Charlie Sheen den Hals nicht vollkriegt: Der Serienstar fiel in letzter Zeit durch diverse Skandale rund um seinen ausschweifenden Lebensstil auf. Jetzt wurde er mehrfach in Begleitung von Megan Levant (26) gesehen.

Pikantes Detail dazu, derzeit lebt Charlie in seiner Villa zusammen mit Natalie Kenly (24) und Rachel Oberlin (24), die er liebevoll seine Göttinnen nennt. Alle drei teilen das Bett und sind angeblich sehr glücklich mit der Situation.

Gleichzeitig läuft das Scheidungsverfahren mit Ex-Frau Brooke Mueller, die eine einstweilige Verfügung erwirkte, die den Star dazu verpflichtete, sich von ihr und den beiden Söhnen Bob und Max (2) fern zu halten.  Sie hatte diese Massnahme ergriffen, nachdem der Schauspieler ihr gegenüber gewalttätig wurde.

“Aus Megans Freundeskreis hört man, dass da schon seit einigen Monaten etwas läuft”, berichtete ein Szene-Insider dem britischen Boulevardblatt ‘The Sun’. In der Nachtclub-Szene von Hollywood “Ist Megan kein unbeschriebenes Blatt. Sie geht oft aus, meistens sehr spärlich bekleidet und ist in Sachen Sex nicht schüchtern”, heißt es aus Los Angeles.

Es stellt sich nicht zum ersten Mal die Frage wie viel von ‘Two and a Half Men’ aus Sheens wahrem Leben gegriffen ist.

(news,ch/rockefeller-news)

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“Hero Award” für Schauspieler Daniel Radcliffe

22. März 2011

Der britische Schauspieler Daniel Radcliffe

Der britische Schauspieler Daniel Radcliffe wird mit dem "Hero Award" ausgezeichnet. (Foto: Charles Sykes/dapd)

New York. Der Harry-Potter-Darsteller Daniel Radcliffe wird von der Hilfsorganisation “Trevor” ausgezeichnet. Die Organisation ist im Bereich der Selbstmordprävention tätig und hilft schwulen, lesbischen, bi- und transsexuellen Jugendlichen.

Radcliffe soll im Juni in New York den “Hero Award” der Gruppe erhalten. Er fühle sich geehrt, sagte der Schauspieler, nachdem die Gruppe am Montag die Ehrung bekannt gegeben hatte.

Die wahren Helden seien für ihn aber jene Menschen, die in den “Trevor”-Callcentern die Anrufe entgegen nähmen, sagte Radcliffe.

Das Projekt wurde 1994 von den Machern des oscarprämierten Kurzfilms “Trevor” gegründet. Dieser handelt von einem schwulen 13-Jährigen, der bei seinen Freunden auf Ablehnung stößt und versucht, sich das Leben zu nehmen.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Nahles (SPD) kritisiert Deutschland zu Libyen-Resolution

22. März 2011

SPD-Genrealsekretärin Andrea Nahles

Nach der Babypause meldet sich SPD-Genrealsekretärin Andrea Nahles auf der politischen Bühne zurück (Foto: Berthold Stadler/dapd)

Berlin. Unmittelbar nach der Rückkehr aus ihrer Babypause bezog SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles am gestrigen Montag kritisch Stellung zu Deutschlands Enthaltung zur Libyen-Resolution im UN-Sicherheitsrat.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hätte der UN-Resolution zustimmen müssen, erklärte Nahles in Berlin. Eine Spaltung Europas hätte vermieden werden müssen, erklärte sie und fügte hinzu: “Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich eindeutig zu sagen, was eigentlich ihre Position ist.” Zugleich kritisierte sie, dass der Einsatz “sehr schlecht vorbereitet” gewesen sei.

Unterstützung signalisierte Nahles in der Frage, ob Deutschland Awacs-Aufklärer verstärkt in Afghanistan einsetzen wird. “Darüber kann mit der SPD gesprochen werden”, sagte die SPD-Generalsekretärin. Ob allerdings der Bundestag noch in dieser Woche darüber entscheiden könne, ließ sie offen. Dies müsse die SPD-Fraktion entscheiden.

Zugleich sprach sich Nahles für ein wirksames Wirtschaftsembargo gegenüber Libyen aus. Noch immer bezögen BP und Total Öl aus Libyen. Nahles sprach von einer Situation, die “mindestens widersprüchlich bis kontraproduktiv” sei. “Man kann nicht auf der einen Seite bombardieren, auf der anderen Seite aber dafür sorgen, dass Gaddafi weiter die nötigen finanziellen Reserven hat, um diesen Krieg gegen das eigene Volk weiter zu führen”, sagte Nahles. Das effektivste Mittel wäre, den Ölhahn abzudrehen.

Verweise:

(dapd; rockefeller-news/up)

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Geri Halliwell trägt Shades von EMPORIO ARMANI

22. März 2011

Ex-Spicegirl Geri Halliwell mit den neuen Shades von EMPORIO ARMANI. (Foto: Rex Features Olycom)

Ex-Spicegirl Geri Halliwell mit den neuen Shades von EMPORIO ARMANI. (Foto: Rex Features Olycom)

Geri Halliwell macht’s vor: Erst kürzlich wurde die britische Pop-Sängerin mit diesem echten Fashion-Highlight aus dem Hause EMPORIO ARMANI gesichtet – Die neuen Shades, die sie hier trägt, sind das perfekte Accessoire für diesen Frühling und stehen für einen ausdrucksstarken, coolen und stilvollen Look.
Ein absolutes Muss für Fashion-Victims!

Die neue Brillen-Kollektion von EMPORIO ARMANI betont den aggressiven und eleganten Designstil der Sonnenbrillen in Maskenform; Metall und Azetat verbinden sich zu einer geometrischen, das Gesicht umschließenden Form mit einem geheimnisvollen Effekt.

Die Stange, die die Frontseite individualisiert, ist aus Azetat, während die Brillenbügel aus Eloxalaluminium von schmaler und eleganter Form sind und das Logo zeigen. Der Adler, das exklusive Symbol von EMPORIO ARMANI, wird auch in eine Plakette aus Aluminum eingraviert, die sich in Entsprechung zur Brillenbrücke befindet.

(rockefeller-news/md)

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Christoph Daum neuer Trainer der Frankfurter Eintracht

22. März 2011

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Michael Skibbe getrennt. Der Verein gab am Dienstag auf seiner Homepage als Begründung für diese Entscheidung die negative sportliche Entwicklung in den vergangenen Monaten an.

Trainer Christopf Daum kehrt zurück in die Bundesliga. (Foto: Juergen Schwarz/dapd)

Trainer Christopf Daum kehrt zurück in die Bundesliga. (Foto: Juergen Schwarz/dapd)

Christoph Daum, der bereits am Mittwoch das erste Training leiten soll, tritt die Nachfolge Skibbes an.

Der 57-Jährige Daum erhält zunächst einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Bundesliga-Saison. “Beide Seiten haben das Ziel, auch über den genannten Zeitraum zusammenzuarbeiten”, teilte der Verein mit. Zuletzt war Daum bis zum 25. Juni 2010 Coach bei Fenerbahce Istanbul.
Davor war er bereits bei renommierten Vereinen wie beim 1. FC Köln, Bayer Leverkusen und dem VfB Stuttgart in der deutschen Bundesliga tätig.
Die Eintracht steckt trotz des 2:1-Erfolges gegen St. Pauli am vergangenen Samstag im Abstiegskampf. Im Moment ist man 14. In der Tabelle, mit nur 3 Punkten Vorsprung auf einen Relegationsplatz.

Die Entlassung Skibbes ist bereits der zehnte Trainerwechsel in der laufenden Saison; man darf gespannt sein, ob die einstige Trainer-Lichtgestalt Daum das Ruder herumzureissen vermag.

(dapd-Karl Dzuba; rockefeller-news/md)

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Porsche-Supersportwagen 918 Spyder kostet 770.000 Euro

22. März 2011

Der neue Porsche-Supersportwagen 918 Spyder

Der neue Porsche-Supersportwagen 918 Spyder kostet soviel wie 154 Rolex-Uhren. (Foto: Martin Meissner/dapd)

Stuttgart. Wer heute schon den neuen Supersportwagen 918 Spyder von Porsche bestellt, erhält ihn Anfang November 2013. Viel Zeit also, um noch kräftig zu sparen. Immerhin soll das neue Prachtstück soviel kosten wie 46 VW-Golf oder 154 Rolex-Uhren: 768.026 Euro inklusive Mehrwertsteuer fordert der Hersteller für das 700-PS-Geschoss. Seit gestern können Interessenten mit prall gefülltem Portemonnaie und Lust auf sportiven Luxus den Wagen ordern.

Bisher gibt es nur ein Ausstellungsstück. Die Konstruktionsarbeiten in Stuttgart laufen allerdings bereits auf Hochtouren. Der Wagen beschleunigt in 3,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer und ist über 320 Stundenkilometer schnell. Dies teilte das Porsche-Unternehmen aktuell mit.

Das Fahrzeug bekommt zwei Motorsysteme: 500 PS leistet ein V8-Mittelmotor, der von zwei Elektromaschinen mit insgesamt 218 PS unterstützt wird.

Porsche hat den Wagen auf  918 Einheiten limitiert. Die Batterie kann an einer Haushaltssteckdose aufgeladen werden und treibt das Auto rein elektrisch 25 Kilometer weit an.

Mit satten 770.000 Euro ist der 918 Spyder der teuerste Porsche aller Zeiten, aber nicht das teuerste Auto des Volkswagen-Konzerns, zu dem Porsche gehört: Für einen Bugatti-Veyron muss eine Million Euro oder mehr auf den Tisch gelegt werden.

Damit die Ungeduld jener glücklichen Millionäre, die das Auto bereits geordert haben, nicht allzu stark strapaziert wird, hat sich Porsche eine Zwischenlösung ausgedacht: Sie können für 173.000 Euro einen 911 Turbo S “Edition 918 Spyder” zusätzlich kaufen.

Dieser Wagen bekommt optische Anleihen des Spyders und wird ebenfalls auf 918 Stück limitiert. Mit dem Gefährt kann der Käufer schon jetzt zeigen, dass er sich einen 770.000-Euro-Wagen leisten kann und dazu noch den 173.000 Euro-Ersatzwagen.

(dapd; rockefeller-news/up)

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