Die Biennale von Sharjah – ästhetischer Fixpunkt in der arabischen Welt

24. März 2011

Scheich Sultan Bin Mohammed Al Qasimi überreicht den mit 30.000 Dollar dotierten Hauptpreis an Imran Qureshi. (Foto: Alfredo Rubio/sharjahart.org)

Scheich Sultan Bin Mohammed Al Qasimi überreicht den mit 30.000 Dollar dotierten Hauptpreis an Imran Qureshi. (Foto: Alfredo Rubio/sharjahart.org)

Sharjah ist das drittgrößte der sieben Arabischen Emirate; der Name Sharjah bedeutet “Platz im Osten”, seit 1972 herrscht dort Sheikh Sultan bin Mohammed Al Qasimi. Die Tochter des Scheichs, Sheikha Hoor al-Qasimi, ist Absolventin der Londoner Slade Art School und hatte nach einem Besuch der Documenta 11 in Kassel 2002 die Idee, eine ähnliche Messe auch in ihrem Heimatland aufzuziehen.

So findet heuer bereits zum zehnten Mal die Biennale von Sharjah statt. Als künstlerischer Leiter fungiert seit 2005 Jack Persekian, ihm zufolge habe man 3 Millionen Dollar aus Regierungsgeldern für die noch bis zum 26. Mai dauernde Veranstaltung zur Verfügung gehabt.

Und es wird viel geboten: Performances, Meetings, Panel-Discussions, Round-Tables, Symposien, ein mit 30.000 Dollar dotierten Art Prize und eine neu eingerichteten Art Foundation, die die Biennale organisiert.
Diesmal widmet man sich dem Thema politischer Umbrüche in der arabischen Welt – nicht ganz zu Unrecht angesichts der Ereignisse in letzter Zeit.

Künstler aus dem gesamten arabischen Raum geben sich ein Stelldichein. (Foto: sharjahart.org)

Die Biennale hat sich auch zu einer Plattform für “emerging Artists” vor allem aus dem arabischen Raum entwickelt, die mit einer breiten Themenpalette auffahren und sich durchaus anspruchsvoll und kritisch mit sich selber und ihrer Umwelt auseinandersetzen.

In vielen ihrer Arbeiten geht es um Themen wie Gewalt und die Suche nach einer neuen Identität; so regt ein Gebilde, das an eine Rakete erinnert bereits vor dem Eingang zum Nachdenken an, konträr dazu wurde ein Ilja und Emilia Kabakovs “Boot der Toleranz” zu Wasser gelassen.

Auch über 100 internationale Künstler, Autoren und Filmemacher nehmen an dieser Biennale teil.
Das Ausstellungsgelände erstreckt sich vom Museum für moderne Kunst aus über die gesamte Stadt
bis hinauf in die Altstadt von Sharjah.

(sharjahart.org; rockefeller-news/md)

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Libyen: Versorgungslage nimmt dramatische Ausmaße an

24. März 2011

Internationale Hilfsorganisationen warnen vor einer dramatischen Verschlechterung der humanitären Lage in Libyen. Das Welternährungsprogramm (World Food Programme) der UNO meldete, dass die Hilfe für die Flüchtlinge deutlich augestockt werden müsse um einer drohenden Hungerkatastrophe vorzubeugen.

Es würden bereits Medizin und Nahrung in improvisierten Lagerhallen entlang der Grenze gesammelt, um so möglichst rasch die Bevölkerung vor Ort erreichen zu können. Etwa 2.000 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter konnten bisher eingelagert werden. Durch die Befragung von Flüchtlingen versuchen die Helfer zu ermitteln, in welchen Gebiten des Landes ihre Konvois am dringendsten benötigt werden.

Viele Menschen sind auf der Flucht vor den Unruhen in Libyen und müssen nun dringend versorgt werden. (Foto:Giorgos Moutafis/AP/dapd)

Durch die Aufstände und die nachfolgenden Militäraktionen sind die Preise für Nahrungsmittel in den letzten Wochen rapide angestiegen; Grundnahrungsmittel wie Reis, Brot, Mehl und Speiseöl seien zum Teil bereits doppelt so teuer wie vor Beginn der Unruhen. Und das ausgerechnet zu einer Zeit, in der die Nahrungsmittelpreise weltweit aufgrund von Spekulationen so hoch wie nie zuvor sind.

Es stehen lange Warteschlangen vor den wenigen noch offenen Geschäften – in Libyen wurden viele der kleinen Bäckereien und Lebensmittelläden von Ägyptern betrieben, die mit Ausbruch der Unruhen aus Libyen geflüchtet sind. Diese Menschen haben ihren Lebensunterhalt zurückgelassen und müssen auf ihrer Flucht nun ebenfalls versorgt werden. Bisher seien über 300.000 Menschen vor den Kämpfen ausser Landes geflohen, an den Grenzen zu Tunesien und Ägypten herrscht Ausnahmezustand. Bis zu 4.000 warme Mahlzeiten werden bereits jetzt täglich am Flughafen von Djerba verteilt, in Ägypten werden die Flüchtlinge mit speziell angereicherten Datteln und Reis versorgt.

Verschärft wird die Lage zusätzlich, weil der Hafen von Benghasi aufgrund der Sicherheitslage nicht für Hilfslieferungen genutzt werden kann; auch das von den Alliierten verhängte Embargo, das es für Gadaffis Truppen unmöglich machen soll an neue Waffen zu kommen erschwert die Situation zusätzlich.

Rund 28 Mio. Euro stehen für diese Nothilfsaktion des Welternährungsprogramms der UNO zur Verfügung. Damit könnten etwa als eine halbe Million Menschen für ungefähr 3 Monate mit dem Nötigsten versorgen, hiess es.

(dapd; rockefeller-news/md)

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Nada bleibt für die Schweiz ein Terrorist

24. März 2011

Justizia (Foto:Carlo-Schrodt/pixelio.de)

Justizia (Foto:Carlo-Schrodt/pixelio.de)

Der heute 80 jähriger italo-ägyptische Geschäftsmann Youssef Nada bleibt weiterhin ein Terrorist für die Schweiz.

Nada und seine Al Taqwa Bank wurden 2001 von der UNO auf die Liste der Personen oder Firmen gesetzt, die mit den Taliban, Osama Bin Laden oder Al-Kaida sympathisieren sollen.

Folglich übernahm die Schweiz von der UNO diese Einstufung Nadas. Da für solche Personen ein striktes Ein- und Durchreiseverbot gilt, wurde Nada an seinem Wohnort in der italienischen Enklave Campione unter Hausarrest gestellt. Seine Bewegungsfreiheit erhielt er erst acht Jahre später zurück, nachdem er von der UNO-Liste und im Zuge dessen auch von der Schweizer Liste gestrichen worden war.

Der  Geschäftsmann selber hatte bereits 2005 erfolglos um Löschung von der Terror-Liste ersucht, nachdem die Bundesanwaltschaft das Verfahren gegen ihn eingestellt hatte.

Das Bundesgericht beschied ihm 2007, dass der Sanktionenbeschluss  der UNO für die Mitgliedstaaten verbindlich und eine Streichung aus der Taliban-Verordnung damit nicht möglich sei. Nada hatte anschliessend beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Beschwerde gegen die Schweiz erhoben.

Sein Argument: Verletzung seines Rechts auf Freiheit, des Anspruchs auf Achtung des Privat- und Familienlebens sowie des Anspruchs auf eine wirksame Beschwerde. Vor der Grossen Kammer des EGMR, die bei wichtigen Fragen entscheidet, hat am Mittwochmorgen nun die Anhörung der Parteien stattgefunden, das endgültige Urteil soll zu einem späteren Zeitpunkt

Gerichtsgebäude

Gerichtsgebäude (Foto: Michael Grabscheit/pixelio.de)

bekanntgeben werden.

Der Vertreter der Schweiz, Frank Schürmann, beantragte am Mittwoch die Beschwerde von Youssef Nada aus dem Register des Gerichtshofs zu streichen. Die Streitigkeit sei gelöst, nachdem Nada 2009 von der UNO-Liste gestrichen und kurz darauf die Schweizer Taliban-Verordnung entsprechend geändert worden sei.

Schürmann räumt ein, dass sich im Zusammenhang mit Sanktionen des UNO-Sicherheitsrates die Frage stelle, inwiefern diese mit verschiedenen Grundrechten vereinbar seien. Deshalb engagiere sich die Schweiz zusammen mit anderen Staaten auch für eine Verbesserung der rechtlichen Situation betroffener Personen.

(news,ch/rockefeller-news/fh)

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Millionenbeute: Edelsteine am Zürcher Flughafen gestohlen.

24. März 2011

Diamanten. (Foto:Harry-Hautumm/pixelio.de)

Diamanten. (Foto:Harry-Hautumm/pixelio.de)

Zürich: Ein spanischer Juwelier machte einen folgenschweren Fehler. Der Mann war auf dem Weg zur Uhren- und Schmuckmesse «Basel World» , die heute eröffnet. Als er kurz unaufmerksam war,  entwendete ein Unbekannter seinen  Gepäcktrolley. Das Fatale daran: In dem Gepäckstück befanden sich Edelsteine im Wert von ca. einer Million Franken, so die Zürcher Kantonspolizei.

Es gibt bis jetzt keine verwertbaren Spuren oder Augenzeugen, der Täter konnten unerkannt entkommen.

Es stellt sich die Frage ob der Täter das Gepäckstück bewusst entwendete oder ob es nur Zufall war. Sollte letzteres zutreffen, steht dem Dieb ein böses Erwachen bevor – Denn Edelsteine dieser Preiskategorie kann man nicht mal eben beim Pfandleiher veräussern.

(news,ch/rockefeller-news/fh)

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Peer Steinbrück (SPD) wird Gastprofessor an Uni Duisburg-Essen

24. März 2011

Peer Steinrück (SPD)

Peer Steinbrück (SPD) wird schon bald eine Gastprofessur an der Uni Dusiburg-Essen wahrnehmen. (Foto: peer-steinrueck.de)

Duisburg/Essen. Zu Zeiten der vermeintlich größten Finanz- und Weltwirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg mischte er in Sachen Krisenintervention ganz vorne mit, nun erhält der erfahrene Politiker eine Gastprofessur: Peer Steinbgrück (SPD, ehemaliger nordrhein-westfälischer Ministerpräsident und Bundesfinanzminister wird Gastprofessor an der NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen.

Steinbrück wird nach Angaben der Universität im Sommersemester 2011 am Institut für Politikwissenschaft lehren, insbesondere im Masterstudiengang “Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung”. Zur Verleihung der Professur werde Steinbrück am 21. Juni einen öffentlichen Vortrag über die Konsequenzen aus der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise halten.

Die NRW School of Governance bildet nach eigenen Angaben Nachwuchskräfte für die Bereiche Politik, Medien, Verbände, Wirtschaft und Verwaltung aus. Dabei wird sie von der Stiftung Mercator mit 975.000 Euro unterstützt, die unter anderem in die Einrichtung der Gastprofessur sowie in Promotions-Stipendien und ein Exzellenzprogramm fließen.

Inhaber der 2008 eingerichteten Gastprofessur waren bisher der frühere SPD-Politiker Wolfgang Clement, die Grünen-Politikerin Antje Vollmer und der Journalist Stefan Aust.

Klartext wird bei den Studenten gut ankommen:

(dapd:/rockefeller-news/up)

Foto: peer-steinbrueck.de/mit frdl.Genehmigung)

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Hans-Dietrich Genscher (FDP) wurde Opfer von Einbrechern

24. März 2011

Hans-Dietrich Genscher

Im Haus des ehemaligen Außenministers Hans-Dietrich Genscher wurde eingebrochen. (Foto: Jens Schlüter/dapd)

Bonn. Der ehemalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) ist Opfer von Einbrechern geworden.

Bereits am 11. März seien Täter in sein Haus in der Nähe von Bad Godesberg eingedrungen, erklärte ein Sprecher der Bonner Polizei am Mittwoch. Damit bestätigte er einen Bericht der “Bild”-Zeitung.

Zum Diebesgut sollen unter anderem ein historischer Füllfederhalter und Schmuck seiner Frau Barbara zählen. Der Polizeisprecher sagte: “Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen gehen wir von einem ganz normalen Einbruch aus.”

Die “Bild”-Zeitung hatte berichtet, Genscher habe mit dem entwendeten Füller den Zwei-plus-Vier-Vertrag unterschrieben, wodurch 1990 die Grundlagen für die deutsche Einheit gelegt wurden.

Dies allerdings dementierte das Büro des FDP-Politikers. Ohne genauer darauf einzugehen, sagte eine Sprecherin lediglich, mit dem Füller sei ein “wichtiger Vertrag” unterschrieben worden.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Endlich startet die neue Formel 1-Saison!

24. März 2011

Der Start der neuen Formel 1-Saison 2011 steht unmittelbar bevor. Morgen, Freitag den 25. März, werden die Boliden das erste offizielle freie Training der Saison 2011 absolvieren, nachdem das Auftaktrennen am 7. März wegen der politischen Unruhen in Bahrain auf einen anderen Zeitpunkt verschoben wurde.

Sebastian Vettel sagt der Konkurrenz den Kampf an. (Foto: morio)

Sebastian Vettel sagt der Konkurrenz den Kampf an. (Foto: morio)

Man darf jetzt schon gespannt sein, wie sich die Kräfteverhältnisse darstellen werden – Webber und vor allem Vettel haben mit ihren RedBull-Boliden in den Tests zwar in schöner Regelmässigkeit die Zeiten der Konkurrenz pulverisiert, aber unter Rennbedingungen kann das erfahrungsgemäss ganz schnell wieder anders aussehen.

Vor allem, weil es wieder einmal jede Menge Änderungen im technischen Regelment gibt: so wurden die 8-Zylinder/2,4-Liter-Saugermotoren gegen 4-Zylinder/1,6-Liter-Turbos ersetzt, was wohl die dramatischste Neuerung darstellt. Auch die Drehzahl wurde auf 12.000 U/min begrenzt, was den Spritverbrauch der Autos um bis zu 35% pro Runde senken soll. Erstmals wurde auch eine Freigabe für Kraftstoffe, die aus Biomasse gewonnen wurden erwirkt; es bleibt abzuwarten, ob und wie die Teams davon Gebrauch machen werden.

Die zweite wichtige Neuerung neben dem Triebwerk-Regelment: Bridgestone hat sich als Reifenhersteller zurückgezogen, das schwarze Gold wird dieses Jahr von Pirelli geliefert. Da darf man sich auf einige Überraschungen gefasst machen. Wie man schon oft erleben konnte dauert es ein paar Rennen, bis alle Teams über genug Erfahrungswerte mit den neuen Pneus verfügen, um diese optimal einzusetzen – und selbst dann kommen nicht alle Fahrer gleich gut mit neuen Reifen klar.

Das Energie-Rückgewinnungssystem KERS bekommt eine zweite Chance, nachdem es im vergangenen Jahr nicht eingesetzt werden durfte; den Teams steht dabei frei, ihre eigene Version zu entwickeln, und so setzen manche auf die traditionelle Batterien-, andere hingegen auf die weiterentwickelte Schwungrad-Variante. Nur drei Teams werden – wohl weil das Geld zur Entwicklung fehlt – auf den Einsatz von KERS verzichten, und zwar die Hinterbänkler Team Lotus, HRT und Virgin.

Letzte große Neuerung in dieser Saison: der verstellbare Heckflügel. Dieser soll – in Zusammenwirkung mit KERS – die nötige Power für Überholmanöver und spannende Zweikäpmfe auch auf kürzeren Geraden sorgen; von den Piloten wird allerdings kritisch gesehen, dass inzwischen so viele Knöpfe und Schalter am Lenkrad zu bedienen sind, dass ihre Aufmerksamkeit zum Teil schon mehr den Displays als dem Geschehen auf der Straße gälte. Erschwerend dazu kommt, dass es ein kompliziertes Regelwerk rund um den Einsatz des verstellbaren Heckflügels während eines Rennens gibt; man kann fast schon mit Sicherheit davon ausgehen, dass es hier die eine oder andere Strafe geben wird.

A Probos Regelwerk – auch hier wurde eine sehr drastische, aber von vielen schon lange als überfälig gesehene Änderung endlich durchgesetzt: das Verbot der Teamorder ist endgültig gefallen. Somit werden uns heuer hoffentlich Lächerlichkeiten wie:”Fernando is faster than you!” oder “I’m losing Power, i don’t know why!” erspart bleiben.

Was gibt es bei Teams und Fahrern Neues? Am meisten Aufmerksamkeit erregte in der Winterpause wohl der Namensstreit um den mit viel Nostalgie verbundenen Namen Lotus.

Renault stieg als Team-Besitzer aus und will nur noch Motoren liefern, dafür kam die Lotus-Proton-Gruppe als 50-Prozent-Teilhaber an Bord. Die Autos erhielten die klassische schwarz-goldene Lackierung, mit der unter anderem Mario Andretti 1978 Weltmeister wurde und Ayrton Senna 1987 die letzten Siege für das Team einfuhr. Tony Fernandes widerum, der Chef des Rennstalls der letztes Jahr die komplette Saison unter dem Namen Lotus bestritt, kaufte die Namensrechte von David Hunt, dem letzten Besitzer des 1994 pleite gegangenen Traditions-Teams. Mit einer endgültigen Entscheidung in diesem Streit kann erst irgendwann im Sommer gerechnet werden – bis dahin fahren die schwarz-goldenen Boliden unter dem Namen Renault/Lotus Racing, die dunkelgrünen Autos heissen Team Lotus.

Der schwer verletzte Robert Kubica wurde durch Nick Heidfeld ersetzt. (Foto: Mark Baker/dapd)

Der schwer verletzte Robert Kubica wurde durch Nick Heidfeld ersetzt. (Foto: Mark Baker/dapd)

Im Fahrerlager hat sich nicht allzuviel getan: Die Spitzenteams und die ersten Verfolger treten alle mit dem gleichen Personal an wie letztes Jahr; einzig der bei einem Rallye-Unfall schwer verletzte Robert Kubica wurde bei Renault/Lotus Racing durch Nick Heidfeld ersetzt, der damit überraschend noch einmal die Chance bekommt, mit einem Konkurrenzfähigen Auto um den Titel mitzufahren.

Bei Williams wurde der talentierte Deutsche Nico Hülkenberg gegen den venezolanischen Bezahl-Fahrer Pastor Maldonado ersetzt – eine Entscheidung, die viele Insider nicht verstehen, hat doch Maldonado 2009 gegen seinen damaligen Teamgefährten Hülkenberg in der GP2 nicht allzu gut ausgesehen.

Bei Force India wurde der glücklose Vitantonio Liuzzi gegen DTM-Champ Paul DiResta ausgetauscht, Sauber setzt neben dem sich glänzend entwickelnden Japaner Kobayashi auf den Mexikaner Sergio Perez.
Bei Virgin wurde Timo Glock der GP2-Fahrer Jérôme D’Ambrosio zur Seite gestellt. Einzig Hinterbänkler-Team HRT hat mit dem bei Force India ausgemusterten Liuzzi und dem nach einigen Jahren Auszeit zurückgekehrten Narain Karthikeyan ein komplett neues Fahrerduo am Start.

Die Trainingssessions finden aufgrund er Zeitverschiebung Freitag um 2.30 Uhr /(erste Session) und um 6:30 Uhr (zweite Session) statt. Das Qualifying geht Samstag morgen um 7 Uhr MEZ über die Bühne, das erste Rennen der Saison 2011 wird am Sonntag um 8 Früh unserer Zeit gestartet.

(dapd, formula1.com, fia.com; rockefeller-news/md)

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Written by Marcello Dallapiccola

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Kate Middleton und Prinz William: Jawort auf den iPod laden

24. März 2011

Prinz William und Kate Middleton

Das Ja-Wort von Prinz William und Kate Middleton lässt sich problemlos auf den iPod laden. (Foto: Andrew Milligan/dapd)

London – Anhänger der britischen Monarchie und der royalen Hochzeit des Jahres 2011 kommen in einen ganz besonderen Genuss. Sie können das Ehegelübde von Prinz William und Kate Middleton auch auf ihren iPod laden.

Das britische Königshaus zeigt sich modern und erklärte am Mittwoch, zum ersten Mal in der Geschichte werde eine Aufnahme der vollständigen Zeremonie einschließlich der Jaworte wenige Stunden nach den Feierlichkeiten bei Online-Händlern zum Download zur Verfügung stehen.

Williams Büro und die Plattenfirma Decca Records teilten mit, die offizielle Aufnahme werde am 5. Mai als CD, Platte oder Kassette in den Geschäften liegen.

Decca Records, das auch schon die Hochzeit von Prinz Charles und Diana aufnahm, erklärte, das Album werde von der mehrfach Grammy-nominierten Anna Barry produziert. Bei der Hochzeit am 29. April tritt unter anderem der Chor der Westminster-Abtei auf.

Der Hochzeits-Countdown läuft:

(dapd; rockefeller-news/up)

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Written by Ortwin Oberhauser

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Liz Taylor galt als Inbegriff des Hollywood-Glamours

24. März 2011

Liz Taylor

Die Hollywood-Diva Liz Taylor führte ein exzessives Leben. (Foto: dapd)

Los Angeles/Berlin. Mit großer Trauer nahmen tausende Fans Kenntnis vom Tod der Hollywood-Schauspielerin Elizabeth Taylor, die gestern mit 79 Jahren in Los Angeles an Herzversagen verstarb. Die zweifache Oscar-Preisträgerin war laut ihrer Sprecherin friedlich im Krankenhaus Cedars-Sinai gestorben. Taylor litt schon seit vielen Jahren unter Herzbeschwerden und wurde bereits seit rund sechs Wochen in jener Klinik behandelt, in der sie nun starb.

Die einst als schönste Frau der Welt gerühmte Darstellerin galt als Inbegriff des Hollywood-Glamours. Die brünette Taylor war dabei im Gegensatz zu Marilyn Monroe eher für unterkühlte Erotik bekannt. Ihr wildes Liebesleben, der Hang zu Luxus und ihr Kampf gegen den Alkoholismus lieferten der Klatschpresse über Jahrzehnte hinweg reichlich Anlass für Berichterstattung.

Die Schauspielerin mit den fliederfarbenen Augen gehörte zu Hollywoods größten Leinwandstars in den 50er und 60er Jahren. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen “Giganten” mit James Dean, “Die Katze auf dem heißen Blechdach” mit Paul Newman und der Monumentalfilm “Cleopatra”. Für die Darstellung der ägyptischen Herrscherin erhielt Taylor als erste Schauspielerin eine Gage von einer Million US-Dollar. Bei den Dreharbeiten hatte sie Burton kennengelernt, mit dem sie eine jahrelange Hassliebe verband.

Liz Taylor mit Ehemann Richard Burton

Liz Taylor und Richard Burton waren in tiefer Hassliebe zueinander verbunden. (Foto: dapd)

Taylor wurde sieben Mal geschieden und war einmal verwitwet – Ehemann Nummer drei Michael Todd kam 1958 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Weitere Gatten waren unter anderen Hotelerbe Conrad Hilton, Sänger Eddie Fisher und der republikanische Politiker John Warner.

Ihren letzten Ehemann, den 20 Jahre jüngeren Bauarbeiter Larry Fortensky, hatte Taylor während eines Entzugs in der Betty Ford Klinik kennengelernt. 1991 hatte das Paar auf Michael Jacksons Neverland Ranch geheiratet.

Zum Tode Taylors haben die Sender ARD und ZDF ihr Programm geändert. Am heutigen Donnerstag, den 24. März zeigt das Erste um 11.15 Uhr die Wiederholung der Dokumentation aus der Reihe “Duelle” über konfliktreiche Beziehungen zu “Elizabeth Taylor gegen Richard Burton” von 2008. In der Nacht zu morgen (Freitag)  wird in der ARD der Spielfilm “Die alles begehren” mit Taylor gesendet. Bereits zuvor geplant war die Ausstrahlung des Films “Die Katze auf dem heißen Blechdach”, den das Erste am 30. März ab 00.35 Uhr zeigen wird.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Written by UrsPid

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