Kleine Strahlenkunde – Maßeinheiten und ihre Bedeutung

25. März 2011

Fukushima: Seit der Havarie vergeht kein Tag ohne neues Atom-Fachchinesisch in den Medien. (Foto: DigitalGlobe/dapd)

Fukushima: Seit der Havarie im Atomkraftwerk Fukushima vergeht kein Tag ohne neues Atom-Fachchinesisch in den Medien. (Foto: DigitalGlobe/dapd)

Wenn Atomkerne zerfallen, entstehen verschiedene Arten von Teilchenstrahlung und elektromagnetischer Strahlung. Die Menge, der Energieinhalt und die biologische Wirksamkeit ist von Element zu Element, von Strahlungsart zu Strahlungsart unterschiedlich.

Den Experten stehen unterschiedliche Messgrößen und Maßeinheiten zur Verfügung, je nachdem welche Aussage über das radioaktive Material getroffen werden soll. Da man seit dem 11. März aus allen Medien mit diesen Fachbegriffen bombardiert wird, hier nun ein kleiner Überblick:

Becquerel (Bq): Die Aktivität gemessen in Becquerel (Bq) gibt an, wie viele radioaktive Kerne pro Sekunde zerfallen und dabei die sogenannte radioaktive Strahlung erzeugen. Das Becquerel ist recht anschaulich hörbar, wenn man einen Geigerzähler oder ein anderes Messgerät für Radioaktivität verwendet: Ein “Knack” ist ein radioaktiver Zerfall, einmal pro Sekunde bedeutet dies “1 Becquerel”, bei 100 Knacks pro Sekunde sind es “100 Becquerel”.

Gray (Gy): Die Dosis gemessen in Gray (Gy) gibt an, wie viel Energie (in Joule) durch Strahlung pro Kilogramm Körpergewicht aufgenommen wird.

Sievert (Sv): Die Äquivalenzdosis wird in Sievert (Sv) gemessen. Da ein Sievert eine relativ große Einheit ist, sprechen Experten von Millisievert (=ein Tausendstel Sievert, Mikrosievert (=ein Millionstel Sievert) und bei sehr kleinen Dosen von Nanosievert (=ein Milliardstel Sievert)

Dosisleistung: Die Dosisleistung gibt an, wie viel Energie pro Zeit (also Leistung) pro Kilogramm aufgenommen wird. Normalerweise ist diese klein und liegt im Bereich von wenigen tausendstel Sievert (Millisievert) pro Jahr.

Stundenwerte: Aktuelle Messwerte werden auch als Stundenwerte angegeben. In der Berichterstattung um das havarierte Kraftwerk Fukushima I in Japan wurde von Werten mit einigen hundert mSv berichtet, gemeint waren dabei immer mSv/h.

Äquivalenzdosis: Für alle anderen Personen gilt, dass durch technische Anlagen oder künstlich eingebrachte radioaktive Stoffe pro Jahr maximal 1 mSv Äquivalenzdosis aufgenommen werden dürfen. Diese Grenzwerte sind in der EU-Vorschrift 96/29/EURATOM geregelt.

Alpha-, Beta- und Gammastrahlung unterscheiden sich in ihrem Energieinhalt und in ihrer Reichweite. Alphastrahlung beispielsweise kommt in der Luft nur wenige Zentimeter weit, Betastrahlung schafft es auf einige zehn Zentimeter. Die Gammastrahlung hingegen wird erst in fester Materie nennenswert aufgehalten, zur Abschirmung ist zum Beispiel Blei mit einer Dicke von mehreren zehn Zentimetern notwendig.

Der natürliche Strahlungshintergrund liegt in Deutschland je nach Region zwischen 0,6 Millisievert pro Jahr (mSv/a) in der norddeutschen Tiefebene und über 1,2 mSv/a in den Mittelgebirgen.

Erwachsene, die durch ihre Arbeit radioaktiver Strahlung ausgesetzt sind, dürfen in fünf Jahren nicht mehr als 100 mSv aufnehmen, wobei in einem einzelnen Jahr nicht mehr als 50 mSv erreicht werden dürfen. Das entspricht etwa dem 20-fachen der natürlichen Strahlenbelastung.

(Quellen: Welt der Physik, herausgegeben von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und dem Bundesforschungsministerium; Physikalisch-Technische Bundesanstalt)

(dapd; rockefeller-news/md)

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Das Osterei als Kunstobjekt

25. März 2011

Eine kleine Auswahl der Kunstwerke, die noch bis 6. Mai zu sehen sind. (Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dapd)

Eine kleine Auswahl der Kunstwerke, die noch bis 6. Mai zu sehen sind. (Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dapd)

Am Samstag, dem 26. März, wird in Drebkau im „Museum Sorbische Webstube“ die Sonderausstellung „Ostereier – Osterbräuche“ eröffnet.

Laut Angaben des Veranstalters ist dies die „größte Ostereier-Ausstellung Südbrandenburgs“ und kann bis einschließlich Freitag, dem 6. Mai besucht werden.

In der Sorbischen Webstube werden bis zu 2.400 bunt verzierte und künstlerisch sehr anspruchsvoll gestaltete Ostereier aus immerhin 56 Ländern gezeigt.

Zu sehen ist neben vielen anderen kleinen Kunstwerken zum Beispiel das berühmte genagelte Osterei aus der Sammlung Lotar Balke (auf unserem Foto: Mittlere Reihe, drittes von links).

(dapd; rockefeller-news/md)

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Fußballtrainer Lothar Matthäus mag auch reifere Frauen

25. März 2011

Lothar Matthäus

Lothar Matthäus mag auch reifere Frauen. (Foto: SC YouTube.com)

München. Fußballtrainer Lothar Matthäus könnte Geschmack an “reiferen” Freundinnen finden. “Ich hätte auch nichts gegen eine Frau, deren Alter jenseits der 30 liegt”, verriet der 50-Jährige der Illustrierten “Bunte” am vergangenen Mittwoch.

Mit der 23-jährigen Ariadne will Matthäus nichts überstürzen und denkt dem Bericht zufolge derzeit nicht an Hochzeit. “Außerdem muss ich meine vierte Ehe verarbeiten”, sagte Matthäus über die Scheidung von Exfrau Liliana am 2. Februar.

Probleme bespricht der Ex-Fußballweltmeister nicht mit einem Therapeuten, sondern mit seiner dritten Frau Marijana: “Sie ist meine beste Freundin. Ihr kann ich alles erzählen.”

Er betrachte jede kaputte Ehe als persönliche Niederlage. Selbstzweifel sind Matthäus aber fremd. “Ich weiß, was ich geleistet habe. Erfolge stärken mein Selbstbewusstsein. Fehler bügele ich aus”, sagte er.

(dapd; rockefeller-news/up)

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DilDile: Türkisches Literaturfestival in Berlin

25. März 2011

DilDile

Das türkische Literaturfestival steht ab heute in Berlin im Mittelpunkt.(Foto: SC dildile-literaturfestival.com)

Berlin. Die Berliner Volksbühne ist ab heute für eine Woche Schauplatz des Türkischen Literaturfestivals. Unter dem Motto DilDile – von Sprache zu Sprache – werden bis zum 2. April Texte junger Autoren aus der Kunst- und Kulturszene der Türkei vorgestellt.

DilDile ist ein Projekt des Berliner Kulturvereins Diyalog in Kooperation mit dem Theater. Deren Schauspieler lesen die Texte in Übersetzungen.

Nach Veranstalterangaben erlebt die türkische Literatur-Szene zur Zeit einen regelrechten Wandel. Vor allem junge Autoren übten sich in Widerspenstigkeit und suchten eine eigene Sprache.

Im Mittelpunkt stehe die Suche nach Identität, gleichzeitig würden die Rechte des Einzelnen hinterfragt. Dabei würde die “dunklen Phasen” türkischer Geschichte nicht ausgeklammert.

Ziel des Festivals sei es, neue und alte Leser anzulocken und die türkische Literatur längerfristig in den Berliner Literaturbetrieb einzugliedern, erklärten die Veranstalter. “Denn die türkische Kultur ist kein Fremdkörper, sie gehört zur deutschen Kultur”, heißt es dazu im Internetauftritt des Festivals.

(volksbuehne-berlin.de, dildile-literaturfestival.com, rockefeller-news/up)

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Elektronische Nase hilft bei Rettung von Erdbebenopfern

25. März 2011

Technology Review

In der Aprilausgabe der "Technologie Review" geht es um technsiche Spürnasen, die Leben retten können. (Foto: SC Cover/heise.de)

Dornbirn. Nicht erst die jüngsten Ereignisse in Japan zeigen, dass sich die Rettung von Erdbebenopfern zumeist äußerst schwierig gestaltet. Vor allem spielt auch der Zeitfaktor eine große Rolle, um Menschen noch lebend aus den Trümmern bergen zu können.

Zum Einsatz kommen daher oftmals Suchhunde. Doch schon nach etwa 30 Minuten Arbeit als Spürnase benötigen die speziell trainierten Hunde eine Pause von etwas zwei Stunden. Hilfe kann künftig eine elektronische Nase bieten, die menschliche Ausdünstungen erfasst. Die schreibt das Magazin Technology Review in der neuen April-Ausgabe.

Am Institut für Atemgasanalytik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Dornbirn wurde nun unter Federführung des Institutsleiters Anton Amann eine solche elektronische Nase zum Aufspüren von Überlebenden entwickelt.

Das mobile Analysegerät zeigt sich von der intelligenten und sehr nützlichen Seite, denn es erfasst menschliche Ausdünstungen von Atemluft, Schweiß und Urin. Zunächst ionisiert ein Ionenmobilitätsspektrometer die flüchtigen Substanzen in den Gasproben. Dann wird gemessen, wie wie schnell die unterschiedlichen Stoffe durch ein angelegtes elektrisches Feld wandern.

Die Unterschiede in der Wandergeschwindigkeit zeigen dem Forscher in kürzester Zeit an, welche Substanzen sich in der Probe befinden. Damit wird eine unverzügliche Reaktion möglich. Insgesamt 15 Substanzen könnten derzeit eindeutig einem Menschen zugeordnet werden.

Ein erster Prototyp des Analysegeräts soll schon Ende 2011 zur Verfügung stehen.

+++++++++

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften:

(heise; rockefeller-news/up)

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Nicholas Cage hat wilde Zeiten hinter sich

25. März 2011

Nicholas Cage

Nicholas Cage hat wilde Zeiten hinter sich. (Foto: SC YouTube.com

Frankfurt/Main. Schauspieler Nicholas Cage lässt es seit einiger Zeit etwas ruhiger angehen. “Schnelle Autos, schneller Sex, das war einmal”, erklärte Cage gestern der “Frankfurter Rundschau”.

Er habe früher viel zu schnell gelebt. “Wenn man an beiden Enden brennt wie eine Kerze, muss man einen verdammt hohen Preis dafür zahlen.” Ein solches “Hochgeschwindigkeitsleben” haben nicht wenige früh ins Grab gebracht. Er sei froh, den Absprung rechtzeitig geschafft zu haben.

Dem von einigen Kritikern vorgebrachten Vorwurf, er betreibe gerade seinen künstlerischen Ausverkauf, begegnet der 47-Jährige mit Gleichmut: “Das berührt mich nicht.” Er mache einfach sein Ding und nehme das Leben “zunehmend philosophisch.

Wenn ich mich immer an dem orientiert hätte, was angeblich in Hollywood wichtig ist, wäre ich jetzt vermutlich Friseur oder Taxifahrer.”

Cages neuer Film “Der letzte Tempelritter” läuft seit Donnerstag in den Kinos.

(dapd/rockefeller-nes/up)

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MotoGP-Zirkus solidarisiert sich mit Japan

25. März 2011

Da war die Welt noch In Ordnung: Stoner, Pedrosa und Dovizioso bei der Präsentation ihres Arbeitsgeräts am 4. Februar in Tokio. (Foto: Junji Kurokawa/AP)

Da war die Welt noch In Ordnung: Stoner, Pedrosa und Dovizioso bei der Präsentation ihres Arbeitsgeräts am 4. Februar in Tokio. (Foto: Junji Kurokawa/AP)

London: Wegen der Folgen des Erdbebens vom 11. März und dem daruaffolgenden verheerenden Tsunami gab der Motorradweltverband nun die Verschiebung des für den 24. April geplanten MotoGP-Rennens auf 2. Oktober bekannt.

Gefahren werden sollte auf der Rennstrecke von Motegi nördlich von Tokio; dies ist schon das zweite Jahr in Folge dass das Rennen in Japan verschoben werden musste – letztes Jahr war die Unterbrechung des Luftverkehrs wegen des Vulkanausbruchs in Island der Grund für den Aufschub.

Derweil zeigt sich der gesamte MotoGP-Zirkus solidarisch mit den Erdbebenopfern in Japan: Ein T-Shirt mit der Aufschrift “We are Japan” und den Unterschriften aller 17 Piloten der Königsklasse wird den Fans seid kurzem zum Kauf angeboten. Der Erlös dieser Aktion soll Anfang Oktober im Rahmen des GP von Japan an eine japanische Hilfsorganisation übergeben werden.

Top-Piloten wie Casey Stoner oder Valentino Rossi zeigten sich schockiert über die Schreckensmeldungen aus Japan; die Repsol-Honda Maschine mit der Casey Stoner, Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso heuer um die Weltmeisterschaft kämpfen sollen swurde wenige Tage vor Eintreten der Naturkatastophen in Tokio der Öffentlichkeit präsentiert. Japaner mischen schon seit Ende der 80er-Jahre fest in der Königsklasse des Motorradsports mit; mit Hiroshi Aoyama ist diese Saison allerdings nur ein japanischer Pilot dabei.

(rockefeller-news/md)

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Militärischer Druck auf Gaddafi wächst

25. März 2011

Muammar al Gaddafi

Mummar al Gaddafi und sein Regime geraten zunehmend unter Druck. (Foto: Nasser/dapd)

Paris/Neapel. Der Druck auf das Regime des libyschen Machthabers Muammar al Gaddafi nimmt zu. Französische Kampfflugzeuge griffen gestern eine tief im Landesinnern gelegene Luftwaffenbasis an. In der Nähe von Misrata zerstörten französische Rafale-Kampfbomber nach US-Angaben ein libysches Flugzeug. Zugleich wurde die Seeblockade der NATO vor der Küste Libyens wirksam. Führende westliche Politiker gingen jedoch weiterhin von einem längeren Einsatz in Nordafrika aus.

Das Ziel des französischen Luftangriffs lag 250 Kilometer von der Küste entfernt und damit so weit entfernt wie kein anderes Ziel während der seit Samstag andauernden Bombardements. Andere alliierte Kampfbomber zerstörten Artillerie, Panzer und abgestellte Hubschrauber der libyschen Luftwaffe.

Zuvor hatten in der Nacht zu Donnerstag mehr als ein Dutzend Tomahwak-Marschflugkörper Stellungen der Gaddafi-treuen Regierungstruppen ins Visier genommen. Der stellvertretende libysche Außenminister Chaled Kaim räumte in Tripolis ein, dass bei der nächtlichen Angriffswelle auch der Luftwaffenstützpunkt Dschuffra getroffen worden sei. Dschuffra liegt an einer der wichtigsten Routen, über die Nachschub auf dem Landweg nach Libyen kommt.

Der NATO-Blockadeverband vor der libyschen Küste ist nach Angaben seines Kommandeurs, des italienischen Vize-Admirals Rinaldo Veri zwar noch im Aufbau begriffen, aber schon wirksam. Veri sagte in Neapel, die NATO habe “die Haupteingangstür geschlossen”. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass Söldner oder Waffen illegal über den Seeweg nach Libyen gelangen könnten.

Der französische Außenminister Alain Juppé geht davon aus, dass der Libyen-Einsatz noch Wochen dauern wird. Vor Journalisten erklärte Juppé in Paris, er hoffe, dass die Operation in dem nordafrikanischen Land anderen autokratischen Regimes eine Warnung sein werde. Er nannte ausdrücklich Syrien und Saudi-Arabien.

Muammar al Gaddafi:

Verweise:

(dapd; rockefeller-news/up)

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Echo: Lena als beste Newcomerin gekürt

25. März 2011

Echo

Die Echopreisverleihung fand in Berlin statt. (Foto: Patrick Sinkel/dapd)

Berlin. Eurovision-Song-Contest-Titelverteidigerin Lena ist bei der Echo-Verleihung am gestrigen Abend in Berlin zur erfolgreichsten nationalen Newcomerin gekürt worden. Trotz aller Vorhersehbarkeit hatte Lena offenbar keine Dankesrede einstudiert. Die insgesamt fünf Mal Nominierte drückte die Trophäe an sich und stammelte: “Ich hab’ so Herzklopfen und meine Hände zittern.” Der Echo sei “so was tierisch Großes”. In der internationalen Newcomer-Kategorie machte das britische Synthie-Pop-Duo Hurts das Rennen, das sich unter anderem mit “Prost” bedankte. Als beste Künstlerin international Rock/Pop konnte sich die schottische Sängerin Amy Macdonald über einen Echo freuen. “Danke schön, toll”, sagte sie auf Deutsch.

In der Kategorie bester Live Act ging der Preis an Ich + Ich, die bereits als beste Gruppe national Rock/Pop gewonnen hatten. Adel Tawil sagte: “Auf Tour zu sein ist einfach das Geilste.” Im Bereich Volkstümliche Musik räumten die Amigos die begehrte Auszeichnung ab.

Ina Müller

Musikerin Ina Müller moderierte die Echo-Verleihung. (Foto: Patrick Sinkel/dapd)

In den Vorjahren hatten regelmäßig die Kastelruther Spatzen die Trophäe mit nach Hause genommen – insgesamt 13 Mal. Erfolgreichste Schlagersängerin wurde Andrea Berg, die ihren sechsten Echo bekam. “Ich hab euch verdammt lieb”, sagte sie an ihr Team gerichtet.

Zuvor waren bereits Take That und Unheilig ausgezeichnet worden. Echo-Produzent Gerd Gebhardt bekam den Ehren-Echo.

Live auf der Bühne in der Messe Berlin standen Herbert Grönemeyer, Lena mit ihrem Grand-Prix-Titel “Taken By a Stranger”, Joy Denalane mit Max Herre, Marteria und Klaus Doldinger, Hurts und Bruno Mars.

Die Preisträger im Einzelnen:

- Album des Jahres: Unheilig (“Große Freiheit”)

- Künstler National Rock/Pop: David Garrett

- Künstler International Rock/Pop: Phil Collins

- Künstlerin National Rock/Pop: Lena

- Künstlerin International Rock/Pop: Amy Macdonald

- Gruppe National Rock/Pop: Ich + Ich

- Gruppe International Rock/Pop: Take That

- Künstler/Gruppe Deutschsprachiger Schlager: Andrea Berg

- Künstler/Gruppe Volkstümliche Musik: Amigos

- Künstler/Gruppe HipHop/Urban: Eminem

- Gruppe Rock/Alternative National: Unheilig

- Gruppe Rock/Alternative International: Linkin Park

- Erfolgreichster Newcomer des Jahres National: Lena

- Erfolgreichster Newcomer des Jahres International: Hurts

- Hit des Jahres: Israel “Iz” Kamakawiwo’ole (“Over the Rainbow”)

- Erfolgreichster nationaler Act im Ausland: The Baseballs

- Erfolgreichste DVD-Produktion National: David Garrett (“Rock Symphonies – Open Air Live”)

- Erfolgreichster Live-Act National: Ich + Ich

- Bestes Video National: Rammstein (“Ich tu dir weh”)

- Radio-Echo: Silbermond (“Krieger des Lichts”)

- Medienpartner des Jahres: Brainpool, Stefan Raab, die ARD und ProSieben mit “Unser Star für Oslo”

- Handelspartner des Jahres: iTunes-Store

- Produzent/Produzententeam des Jahres: Henning Verlage, “Der Graf” und Kiko Masbaum (Unheilig, “Große Freiheit”)

- Lebenswerk: Annette Humpe

- Kritikerpreis National: Pantha du Prince (“Black Noise”)

Ehren-Echo: Silbermond, Gerd Gebhardt

David Garret

Auch Violinist David Garrett erhielt die begehrte Trophäe, allerdings schon in der Vorabverleihung (Foto: Richard Drew/dapd)

(ard; dapd; rockefeller-news/up)

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