UN-Resolution: Das Militäraufgebot der Alliierten

20. März 2011

Nicola Sarkozy

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy verkündete gestern den Beginn der Inteventionen für Libyen. (Foto: dapd)

Washington. Nach der beschlossenen UN-Resolution haben am gestrigen Nachmittag britische und amerikanische Streitkräfte 112 Marschflugkörper auf Ziele in der Region um die Hauptstadt Tripolis sowie auf einen Küstenstreifen südlich von Bengasi abgeschossen. Der Erfolg der Angriffe könne voraussichtlich erst in rund zwölf Stunden überprüft werden, erklärte der US-Vizeadmiral William E. Gortney. Bis dahin werde ein unbemanntes Flugzeug vom Typ Global Hawk die angegriffenen Regionen überfliegen, um ein genaues Bild der Lage zu liefern.

Der libysche Machthaber Muammar al Gaddafi hat die Angriffe auf sein Land scharf verurteilt. Libyen werde sich gegen die “Aggression von Kreuzzüglern” verteidigen, äußerte er kurz vor Mitternacht in einer Ansprache im libyschen Fernsehen. Die Angriffe internationaler Truppen seien ungerechtfertigt und könnten einen umfassenden Krieg auslösen. Waffenlager sollten geöffnet werden, um das libysche Volk zu bewaffnen, sagte Gaddafi.

Die UN zeigt sich hingegen entschlossen, den Angriffen des Gaddafi-Regimes auf sein eigenes Volk ein Ende zu bereiten und steht mit einer umfassenden Infrastruktur sowie Truppen für eine militärische Mission zur Verfügung.

Nachfolgend ein Überblick über das Militäraufgebot der einzelnen Nationen:

USA

Zwei Zerstörer im Mittelmeer (“USS Barry” und “USS Stout”), zwei Kriegsschiffe für amphibische Operationen (“USS Kearsarge” und “USS Ponce”), ein Feuerleitschiff (“USS Mount Whitney”) und das U-Boot “USS Providence”. Darüber hinaus fünf F-18-Kampfbomber, zwei Transportflugzeuge vom Typ C-17 und eines vom Typ C-130 auf dem Luftwaffenstützpunkt Aviano in Italien.

Großbritannien

Die Fregatten “HMS Westminster” und “HMS Cumberland” sowie eine unbekannte Zahl von Tornado- und Eurofighter-Kampfjets auf dem Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern.

Frankreich

Der Flugzeugträger “Charles de Gaulle”, die Fregatten “Jean-Bart”, “Forbin”, “Dupleix”, “Aconit” und der Versorger “La Meuse”. Ferner acht Kampfflugzeuge vom Typ Rafale und vier vom Typ Mirage.

Kanada

Fregatte “HMCS Charlottetown” und sechs F-18 Kampfbomber auf italienischen Luftwaffenstützpunkten.

Dänemark

Sechs F-16-Kampfflugzeuge, die am Sonntag auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Sigonella auf Sizilien eintreffen sollen.

Italien

Hat die Benutzung von sieben Luftwaffenstützpunkten im eigenen Land angeboten und hält vier Kampfflugzeuge vom Typ Tornado sowie den Flugzeugträger “Giuseppe Garibaldi” mit acht weiteren Flugzeugen bereit.

Spanien

Vier F-18-Kampfjets, eine Boeing 707 zur Luftbetankung und ein Flugzeug zur Luftraumüberwachung, ferner ein U-Boot und eine Fregatte. Die Luftwaffenstützpunkte Rota und Moron de la Frontera wurden zur Benutzung freigegeben.

Norwegen

Hat sechs F-16-Kampfflugzeuge angeboten, die aber erst in fünf bis sechs Tagen einsatzbereit sein können. Erwägt den Einsatz eines Seefernaufklärers vom Typ “Orion”.

Verweise:

(dapd/rockefeller-news/up)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 9.5/10 (2 votes cast)

Written by UrsPid

This article has 1 comment Comment this article »

Eisbär Knut gestorben

20. März 2011

Heiner Kloes

Bärenkurator Heiner Klös gab die traurige Nachricht über den Tod von Knut bekannt. (Foto: M. Gottschalk/dapd)

Berlin. Der weltbekannte Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo ist tot. Das Tier sei am Samstag kurz nach 15.00 Uhr in seinem Wasserbecken gestorben, erklärte Bärenkurator Heiner Klös vor Journalisten. Es habe tagsüber keinerlei Anzeichen für ein Unwohlsein des Bären gegeben. Klös zufolge war Knut allein im Wasser.

Seine drei Mitbewohnerinnen Tosca, Nancy und Katjuscha seien bereits eingesperrt gewesen, als sich der Bär ins Wasser begeben habe und urplötzlich gestorben sei, sagte Klös. Die Todesursache soll durch eine Obduktion am Montag oder Dienstag geklärt werden. Um das Tier zu bergen, müsse das Wasser aus dem Becken gelassen werden. Augenzeugen berichteten von einer Art Anfall, den das Tier im Wasser erlitten habe.

Nach den Worten des Bärenkurators war Knut “eine Tierpersönlichkeit” mit vielen Freunden in aller Welt. Knut sei der “weltbekannteste Bär” in der Zoolandschaft gewesen. Auch die Zoo-Mitarbeiter seien geschockt, sagte Klös.

Knut

Knut wurde über alle Grenzen hinaus bekannt. (Foto: Marcus Brandt/dapd)

Etwa 600 bis 700 Zoo-Besucher hätten den Tod des Bären beobachtet. Einige hätten Fotos gemacht.

Knut war am 5. Dezember 2006 als erstes Eisbärenbaby seit 33 Jahren in Berlin geboren worden. Mutter Tosca verstieß den Eisbären, deshalb wurde er von Hand aufgezogen. Sein Zwilling starb. Pfleger Thomas Dörflein wurde durch die erfolgreiche Aufzucht von Knut weltweit bekannt. Der 44-jährige Tierpfleger starb am 22. September 2008 an einem Herzinfarkt.

(dapd; rockefeller-news/up)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (2 votes cast)

Written by UrsPid

This article has no comments yet. Comment this article »

DIOR “Le Marquises”

19. März 2011

Wunderbaer Schmuck für schöne Gesichter: Die neue Kollektion "Le Marquises" von Dior. (Foto: Dior)

Im Rahmen der mit dem edlen Namen „Le Marquises“ betitelten Spring/Summer Collection 2011 präsentierte Dior nun auch die dazugehörige Brillenkollektion.

Die Namen der einzelnen Modelle sind von sonnenverwöhnten Inseln abgeleitet, deren Namen Sehnsüchte wecken und von sommerlicher Exotik künden.

Für alle Brillen dieser Serie wurden exklusiv für Dior entwickelte zweilagige Acetate verwendet, um die ganze Raffinesse des Designs voll zur Geltung zu bringen.
Intensive Farben wurden mit stylishen Retro-Designs verbunden; die eleganten Modelle reflektieren perfekt das „Savoir Faire“ von Dior.

So etwa “DIOR TAHUATA”, eine Oversize-Sonnebrille in der klassischen Pilotenform im Stile der 80-er Jahre. Beim Modell “DIOR HATUTAA” hingegen ließ man sich vom Pin-Up-Stil der fünfziger Jahre inspirieren. Der kleinen Form dieses Modells setzte man mit ovalen und facettierten Metalldetails elegant ein Tüpchen auf das i.

Sonderausgabe: DIOR MOTUONE. (Foto: Dior)

Ebenfalls im Stil der 50-er Jahre kommt das Modell “DIOR MOHOTANI” daher, das in großzügiger Schmetterlingsform ausgeführt wurde.

„DIOR MOTUONE“ heißt schließlich die Sonderausführung der Schmetterlingsform, die durch besonders edle Farbkombinationen besticht.

Einziger Wehrmutstropfen für Fashion Victims: Die Sondermodelle von “DIOR TAHUATA” und “DIOR HATUTAA” lassen noch bis Anfang August auf sich warten.

(rockefeller-news/md)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 7.3/10 (3 votes cast)

Written by Marcello Dallapiccola

This article has no comments yet. Comment this article »

Schweizer Fernsehen prüft Austausch von “Simpsons”-Folgen

19. März 2011

Die Simpsons

Schon im vergangenen Karneval hielten die Simpsons für Kritik an der Kernkraft her. (Foto: H.J. Knippertz/dapd)

Zürich. Das Schweizer Fernsehen prüft als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe in Japan die Streichung einzelner Folgen der Kultserie “Die Simpsons”.

“Die Redaktion sichtet die Episoden und würde allenfalls Folgen austauschen”, sagte eine Mediensprecherin des SRF am Freitag auf dapd-Nachfrage und fügte hinzu: “Bis jetzt haben wir noch keine Folgen ausgetauscht.” ProSieben, das in Deutschland die “Simpsons” zeigt, will die Folgen wie geplant weiter zeigen.

In der Serie steht ein Atomkraftwerk im Mittelpunkt, in dem mit dem Giftmüll äußerst lax umgegangen wird. Hauptfigur Homer Simpson ist als Sicherheitsinspektor völlig unqualifiziert. Häufiger kommt es zu Störfällen.

ProSieben will die Serie wie gewohnt weiter zeigen. Das Atomkraftwerk spiele in den kommenden Folgen auch keine große Rolle, sagt eine Sprecherin von ProSiebenSat.1. Daher stelle sich auch die Frage nicht, eine Folge aus dem Programm zu nehmen. Änderungen seien auch nicht im Vorspann geplant: In ihm schmeißt Homer einen strahlenden Brennstab durch die Gegend und trifft seinen Sohn Bart.

(dapd/rockefeller-news/up)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Written by Rockefeller David

This article has no comments yet. Comment this article »

Vermeer-Gemälde „Die Malkunst“ bleibt im Kunsthistorischen Museum

19. März 2011

„Die Malkunst“ des Holländers Jan Vermeer ist vermutlich das wertvollste Gemälde in den Sammlungen der österreichischen Museen. Das zwischen 1666 und 1668 entstandene Bild zeigt einen Künstler in seinem Atelier, vor dem ein Modell mit einem Buch steht; der Künstler selber sitzt mit dem Rücken zum Betrachter vor seiner Staffelei. Das Bild gilt als das Hauptwerk von Jan Vermeer, von dem insgesamt nur 37 Bilder erhalten sind.

"Die Malkunst" von Jan Vermeer. (Foto: Kunsthistorisches Museum Wien)

“Die Malkunst” hatte sich einst im Besitz von Jaromir Czernin und seiner Frau Alix-May befunden, war jedoch während der Herrschaft des NS-Regimes in den Besitz Adolf Hitlers übergegangen. Czernins Erben hatten nun eine Restituierung des Bildes angestrengt; Czernin und seine Frau seien als Verfolgte des NS-Regimes dazu gezwungen worden, das Bild weit unter seinem Wert zu verkaufen.

Gestern, am 18. März, gab der Kunstrückgabebeirat nun einstimmig die Empfehlung ab, das Kunstwerk nicht an die Erben des früheren Besitzers zu restituieren. Der Beirat fand „keinen einzigen Hinweis“ dass der Verkauf damals unter Zwang abgeschlossen wurde, vielmehr hätten die Rechtsanwälte Czernins den Verkauf aktiv betrieben.

Aus dem 34-seitigen Beiratsbeschluss geht außerdem hervor, dass Czernin „im Wesentlichen“ den Preis für das Bild erhielt, der auch bereits mit anderen Interessenten ausgehandelt wurde. Weiter hieß es dass die Darstellung von Jaromir Czernin, er wäre politischer Verfolgung unterlegen nicht belegbar sei:“Insbesondere spricht sein Antrag auf Aufnahme in NSDAP vom 9. April 1940, in welchem er zusätzlich auf Mitgliedschaften in anderen Organisatione im Umkreis der NSDAP verwies, nicht für eine distanzierte Haltung gegenüber dem NS-Regime. Der Beirat übersieht keineswegs, dass Alix Czernin antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt war, eine Kausalität mit dem verkauf des Bildes durch ihren Ehemann ist jedoch nicht zu erkennen.“

Randol Schoenberg, der Anwalt der Erben von Czernin, sprach hingegen wörtlich von einer „Beleidigung“. Dass Czernin um Aufnahme in die NSDAP angesucht habe, sei eine Überlebenstaktik gewesen. Für ihn – Schoenberg – sei unverständlich wie man nicht klar erkennen könne unter welchem Druck Czernin und seine als „Vierteljüdin“ eingestufte Frau standen. Er will nun weiter vor ein Schiedsgericht gehen um seine Forderung durchzusetzen.

Die zuständige Kulturministerin Claudia Schmied von der SPÖ will sich wie in allen Restitutionalisierungsfällen bisher an die Empfehlung des Beirats halten – somit bleibt “Die Malkunst” vorerst im Kunsthistorischen Museum in Wien.

(rockefeller-news/md)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Written by Marcello Dallapiccola

This article has no comments yet. Comment this article »

Traummänner in den Hamburger Deichtorhallen

19. März 2011

Ausstellung "Traummänner" in Hamburg

Die Ausstellung "Traummänner" in den Hamburger Deichtorhallen ist noch bis zum 22. Mai zu sehen. (Foto: Axel Heimken/dapd)

Hamburg. “Ein Traum von einem Mann” - wer kennt diesen anerkennenden Seufzer nicht, den das eine oder andere Exemplar des weiblichen Geschlechts spontan von sich gibt, wenn sie einem schier makellos erscheinenden Adonis gegenübersteht. Doch auch die Herren der Schöpfung wissen es durchaus anzuerkennen, wenn ein Konkurrent in augenscheinlicher Perfektion vor ihnen steht.

Fotografen haben noch einmal eine andere Sichtweise. Wer sich darüber ein Bild machen will, der sollte die Ausstellung “Traummänner. 50 Starfotografen zeigen ihre Vision vom Ideal” nicht verpassen. Sie findet seit dem 11. März und noch bis zum 22. Mai in den Hamburger Deichtorhallen statt.

Die Vorstellungen über das Schönheitsideal von Männern könnte dort unterschiedlicher kaum sein. Sie reichen von Brad Pitt über Jesus im Boss-Anzug bis hin zum französischen Fußballer Zinedine Zidane. 50 Star- und Modefotografen bestimmen das Bild des Mannes in den Medien maßgeblich mit. Allerdings gibt es auch einige Traummänner, bei denen sich die Fotografen einig sind: Der französische Schauspieler Vincent Cassel ist gleich dreimal in der Ausstellung vertreten. George Clooney, Brad Pitt und Matt Dillon sind zweimal eingereicht worden. Als einziger Politiker ist Barack Obama zu sehen.

Die rund 150 Fotos zeigen die ganze Bandbreite vom klassischen Mann, frisch rasiert, im Anzug bis hin zu Pietro, einem alten Italiener, dessen faltiges Gesicht Geschichten zu erzählen vermag. In einem scheinen sich die meisten visuellen Künstler einig zu sein: Schönheit ist eine Charakterfrage.

“Schönheit ist, wenn jemand so in sich ruht, so selbstsicher ist, dass er dadurch schön ist von innen”, sagt Fotograf Thomas Leidig. Der in Hamburg lebende Starfotograf hat zwei seiner Bilder des deutschen Schauspielers Benno Fürmann für die Ausstellung “Traummänner” ausgewählt, weil sie sowohl die nach außen gerichtete Männlichkeit als auch die Verletzlichkeit des Schauspielers darstellen würden.

Auch für den in New York lebenden Fotografen Marc Hom, der unter anderem Fotos von Leinwandgrößen wie Johnny Depp, Tim Burton und Al Pacino eingereicht hat, kommt Schönheit von innen. “Für mich ist es mehr, was die Leute in ihrem Leben machen, als die physische Schönheit”, sagt Hom. Aber natürlich sei Depp auch ein gut aussehender Mann, fügt er hinzu.

Die Ausstellung “Traummänner” ist das Gegenstück der vor zweieinhalb Jahren gezeigten “Traumfrauen”. Etwa die Hälfte der teilnehmenden Fotografen hat bereits ihre Vision des weiblichen Ideals ausgestellt. Dabei ist die Vielfalt der gezeigten Frauenbilder offenbar größer gewesen. “Wenn man sich kunsthistorisch anschaut, wie hat sich das Bild des Mannes über die ganzen Jahrhunderte verändert, gibt es eigentlich wirklich nur zwei Typen, den athletischen und den intellektuellen”, sagt Traubhorn.

(rockefeller-news/up)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 9.5/10 (2 votes cast)

Written by UrsPid

This article has no comments yet. Comment this article »

Sigmar Gabriel sieht Ende des Atomzeitalters gekommen

19. März 2011

Der Bundesvorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, sieht die Atomkraft als Auslaufmodell. In einem Interview mit dem SWR-Radio sagte Gabriel heute:“Wir erleben gerade das Ende des Atomzeitalters.

Sigmar Gabriel, Bundesvorsitzender der SPD. (Foto: Mario Vedder/dapd)

Die Frage ist nur, wie lange der Ausstieg dauern wird.“ Er hielt auch an seiner kürzlich geäußerten Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel fest; Merkel wolle ihre durch die Affäre Guttenberg angeschlagene Koalition mit der Kehrtwende der Bundesregierung in Sachen Atompolitik nur über die bevorstehenden Wahltermine retten; er warf Merkel, die als promovierte Physikerin doch über fundiertes Wissen bezüglich der Gefährlichkeit der Kernenergie verfüge sogar vor, sie habe dafür einen Handel mit der Atomwirtschaft gemacht:“Danach werden einige Kraftwerke abgeschaltet, die anderen dafür deutlich verlängert. Das ist kein Weg raus aus der Atomenergie.“

Gabriel fordert stattdessen ein vom Parlament getragenes „Ausstiegs-Gesetz“:“Das muß im Budestag ausgehandelt werden und nicht in einem Hinterzimmer zwischen Frau Merkel und den Bossen der Atomwirtschaft.“

Weiters sprach er sich erneut dafür aus, dass die Bürger der EU selbst über die Zukunft der Atompolitik entscheiden sollten – dafür gäbe es das Instrument der europäischen Volksinitiative. Die SPD sei „sehr besorgt“ darüber, dass ob der Heimlichtuerei zwischen Bundesregierung und Atomindustrie das Misstrauen der Menschen immer größer werde. „Da wäre es klug, die Menschen delber darüber abstimmen zu lassen, in welchen Richtung sie wollen.“ sagte Gabriel.

Die Bevölkerung soll entscheiden, ob neue Kernkraftwerke gebaut werden oder nicht. (Foto: youtube)

In welche Richtung es dabei gehen könnte sieht man derzeit etwa in Italien: 1987, ein Jahr nach dem Super-GAU von Tschernobyl, hatten die Italiener sich zu einem Ausstieg aus der Kernenergie entschlossen.

Die Regierung Berlusconi änderte in den letzten Jahren allerdings diesen Kurs wieder; Experten wurden damit beauftragt, sichere Standorte für neu zu bauende Atomreaktoren im ebenfalls erdbebengefährdeten Italien zu suchen.
Seit dem katastrophalen Unfall in Fukushima erhält die Anti-Nuklear-Bewegung in Italien jedoch immer mehr Unterstützung durch weite Teile der Bevölkerung.

(dapd; rockefeller-news/md)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Written by Marcello Dallapiccola

This article has no comments yet. Comment this article »

Kerkelings Film “Kein Pardon” kommt als Musical auf die Bühne

19. März 2011

Kerkelings Film "Kein Pardon"

Hape Kerkelings Film "Kein Pardon" kommt bald als Musical auf die Bühne (Foto: Screenshot Trailer "Kein Pardon")

Düsseldorf. Hape Kerkelings Film “Kein Pardon” kommt als Musical auf die Bühne. Am 6. November feiert das Stück im Capitol Theater Düsseldorf Premiere. Das gaben Kerkeling und Comedian Thomas Hermanns, der die Geschichte um den Schnittchenverkäufer Peter Schlönzke mit Fernseh-Ambitionen weiterentwickelt hat, am gestrigen Freitag in Düsseldorf bekannt.

Einer der Hauptdarsteller steht schon fest: Dirk Bach wird in den ersten beiden Monaten der bislang unbefristeten Laufzeit die Rolle des Fernseh-Moderator-Ekels Heinz Wäscher übernehmen, der im Film von Heinz Schenk gespielt wurde. Die anderen Darsteller von “Kein Pardon – Das Musical” werden noch gesucht. “Wir wollen einfach die besten Leute für diese Produktion haben”, sagte Regisseur Alex Balga.

Hape Kerkeling führte bei dem Film Regie und war in der Rolle von Peter Schlönzke zu sehen. Mit dem Musical hat er jetzt kaum etwas zu tun und wird darin auch keine Rolle übernehmen. Er habe dafür einfach keine Zeit, sagte er. Kerkeling steht aber voll hinter dem Projekt von Comedian Hermanns.

“Kein Pardon” erzählt die Geschichte von Peter Schlönzke, der im Schnittchenlieferservice seiner Familie arbeitet. Weil Peter Fernsehen über alles liebt, nimmt er an einer Castingshow teil. Dort hat er zwar keinen Erfolg, bekommt aber einen Job als Kabelträger unter dem herrischen Moderator Wäscher – und wird schließlich doch noch dessen Nachfolger. Die Eintrittspreise für das Musical sollen zwischen 24,90 und 79,90 Euro liegen.

Der Film “Kein Pardon” war ein großer Erfolg:

(rockefeller-news/up)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (2 votes cast)

Written by Rockefeller David

This article has no comments yet. Comment this article »

Leipziger Buchmesse: “Goldene Letter” für Atlas zum Nahostkonflikt

19. März 2011

"Goldene Letter"

Die begehrte Auszeichung gab es diesmal für einen Atlas zum Nahostkonflikt (Foto: Sebastian Willnow/dapd)

Leipzig. Auf der derzeit stattfindenden Leipziger Buchmesse wurde das schönste Buch der Welt ausgezeichnet. Ein Atlas zum Nahostkonflikt ist von der Stiftung Buchkunst mit der “Goldenen Letter” ausgezeichnet worden.

Den begehrten Preis erhielt das aus einem niederländischen Verlag stammende Buch, weil es nach nach dem Urteil der Jury “visuelle Kommunikation auf höchstem Niveau vermittelt: Ein Instrument, um zu verstehen, zu diskutieren und nachzudenken.” Insgesamt waren für den Wettbewerb um die “Schönsten Bücher aus aller Welt 2011″ 596 Bücher aus 36 Ländern eingereicht worden.

Wie die Stiftung Buchkunst mitteilte, wurden neben der “Goldenen Letter” eine Goldmedaille, zwei Silbermedaillen, fünf Bronzemedaillen und fünf Ehrendiplome vergeben.

Der internationale Wettbewerb “Schönste Bücher aus aller Welt/Best Book Design from all over the World” findet bereits seit 1963 in Leipzig statt. Seit 1991 organisiert ihn die Stiftung Buchkunst. An dem Wettbewerb beteiligen sich Verlage mit Büchern, die schon in ihren Ursprungsländern in nationalen Wettbewerben als “Schönste” ausgezeichnet worden waren.

(dapd;Rockefeller-news/up)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 9.5/10 (2 votes cast)

Written by UrsPid

This article has no comments yet. Comment this article »

Online Magazin Konzept & Realisation Oberhauser.com Geladen in 2,661 Sekunden. Abfragen ausgeführt 82. Peak-Speichernutzung 62895 KB.