Trotz Rückgang des Konsums keine Entwarnung
13. April 2012
Der Konsum von Suchtmitteln ist in den vergangenen Jahren in Deutschland nahezu konstant geblieben. Der Pro-Kopf-Verbrauch reinen Alkohols sank im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent von 9,7 auf 9,6 Liter, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten “Jahrbuch Sucht 2012″ der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hervorgeht. Auch der Tabakkonsum sei weiter zurückgegangen, sagte die Referentin für Grundsatzfragen der DHS, Gabriele Bartsch.
Diese beiden legalen Drogen seien nach wie vor das größte Problem. Vor allem die Gefahr des Alkoholkonsums werde weiterhin “völlig unterschätzt”. Bei den Alkoholvergiftungen sei im Jahr 2010 zwar ein leichter Rückgang verzeichnet worden, innerhalb von elf Jahren habe sich die Fallzahl aber nahezu verdreifacht.
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