“Harald Schmidt Show” künftig bei Abosender Sky

03. Mai 2012

Bekanntgabe einen Tag vor Abschied des Late-Night-Talkers von Sat.1 (Foto: H.Kaiser/dapd)
Bekanntgabe einen Tag vor Abschied des Late-Night-Talkers von Sat.1 (Foto: H.Kaiser/dapd)

 

Harald Schmidt bleibt dem deutschen Fernsehen erhalten, allerdings nicht mehr frei empfangbar: Der Pay-TV-Sender Sky hat den von Sat.1 gekündigten Late-Night-Entertainer unter Vertrag genommen, wie dieser am Mittwoch, einen Tag vor Schmidts letzter Sendung bei Sat.1, mitteilte. Demnach wird die “Harald Schmidt Show” ab Herbst dienstags bis donnerstags ab 22.15 Uhr verschlüsselt auf Sky Atlantic HD und Sky Hits/HD zu sehen sein.

Sky spricht vom “Transfer-Coup dieses Jahres”: “Dirty Harry” werde die Tagesgeschehnisse in gewohnt kontroverser Art kommentieren und illustre Gäste im Studio begrüßen. Produziert werde die Show wie bisher von der Kogel & Schmidt GmbH. Schmidt wird mit dem Spruch zitiert: “Late Night bei Sky – für mich der Himmel auf Erden.” Read more »

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Frauenmorde in der Drogenstadt – Sam Hawken – “Die toten Frauen von Juárez”

03. Mai 2012

Karte des Landes mit den relevanten Orten im mexikanischen Drogenkrieg. (Foto: dapd)
Karte des Landes mit den relevanten Orten im mexikanischen Drogenkrieg. (Foto: dapd)

 

Ciudad Juárez an der mexikanischen Grenze zu den USA hat traurige Berühmtheit erlangt. Als Hauptschauplatz des mexikanischen Drogenkrieges, dem allein 2012 mehr als 3.000 Menschen zum Opfer fielen, steht die Stadt mittlerweile als Synonym für die unvorstellbar brutale Eskalation des Kampfes zweier Drogenkartelle um die Vorherrschaft. Polizei, Politik, Militär – keiner kann der Gewalt Einhalt gebieten, die Machtlosigkeit der Behörden hat Juárez manch unfassbare Schlagzeile eingebracht.

Bei all dem geriet eine weitere Tragödie in den Hintergrund: Die Frauenmorde von Juárez. Seit 1993 wurden über 400 Frauen vergewaltigt und getötet, fast ebenso viele gelten als vermisst. Die meisten Fälle wurden bisher nicht aufgeklärt, die Mordserie geht weiter. Read more »

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Jean Todt will FIA zum Vorreiter bei Verkehrssicherheit machen – dapd-Interview mit dem Chef des Weltautomobilverbands FIA

03. Mai 2012

"Der Verkehr darf nicht Todesursache Nummer eins werden". (Foto: H.Kaiserdapd)
“Der Verkehr darf nicht Todesursache Nummer eins werden”. (Foto: H.Kaiser/dapd)

 

Der Weltautomobilverband FIA hat eine weltweite Kampagne zur Verkehrssicherheit gestartet. “Der Straßenverkehr ist derzeit Todesursache Nummer vier in der Welt”, sagte FIA-Präsident Jean Todt in Leipzig im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd. Angesichts des medizinischen Fortschritts und steigender Motorisierung könnte er bald Seuchen auf den Spitzenplätzen ablösen. “Der Verkehr darf nicht Todesursache Nummer eins werden.”

Nach den jüngsten internationalen Statistiken des Weltverkehrsforums, die am Mittwoch in Leipzig veröffentlicht wurden, sind 2010 weltweit mindestens 1,3 Millionen Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen; 50 Millionen wurden verletzt. Mit der Kampagne ” FIA Action for Road Safety, golden rules for safer motoring” (FIA-Aktion zur Verkehrssicherheit, Goldene Regeln für sicheres Fahren) will die Organisation ihr Engagement für Verkehrssicherheit deutlicher machen. “Deren Verbesserung ist unser Hauptziel”, sagte Todt, “da haben wir eine sehr große Verantwortung, auch wenn wir uns bei Umweltaspekten und der Frage des Spritverbrauchs ebenfalls stark engagieren.” Read more »

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Rockpop-Splitter – Joe Jackson meldet sich mit dem Tribut-Album “The Duke” zurück

02. Mai 2012

Die Gruppe FUN stellen iTunes Rekord auf. (Foto: C.Pizzello/dapd)
Die Gruppe FUN stellen iTunes Rekord auf. (Foto: C.Pizzello/dapd)

 

JOE JACKSON meldet sich mit dem Tribut-Album “The Duke” zurück. Darauf widmet sich der britische Sänger der US-Jazz-Ikone Duke “The Duke” Ellington. Diese beiden Musiker treffen nun auf eine interessante Art und Weise zusammen. Und wenn Jackson und Ellington rufen, sind sofort einige hochrangige Künstler mit von der Partie: Punk-Ikone Iggy Pop, Gitarren-Meister Steva Vai, Ahmir “Questlove” Thompson von der erfolgreichen R&B-Gruppe The Roots. Auch zwei Contemporary-Jazz-Stars, Regina Carter (Violine) und Christian McBride (Bass), sind mit von der Partie. Aufgenommen und gemischt wurde das Album von dem siebenfachen Grammygewinner Elliot Scheiner (Steely Dan, Sting, Bob Dylan). Auf der Trackliste sind folgende Songs vertreten: “Isfahan”, “Caravan”, “I’m Beginning To See The Light / Take The ‘A’ Train / Cotton Tail”, “Mood Indigo”, “Rockin’ In Rhythm”, “I Ain’t Got Nothin’ But The Blues / Do Nothin’ ‘Til You Hear From Me”, “I Got It Bad (And That Ain’t Good)”, “Perdido / Satin Doll”, “The Mooche / Black And Tan Fantasy” und “It Don’t Mean A Thing (If It Ain’t Got That Swing). Read more »

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Salafisten und Pro NRW nutzen Solinger Zwischenfall für Propaganda

02. Mai 2012

Fotos tauchen in Terroristen Foren auf. (Foto: C.Bilan/dapd)
Fotos tauchen in Terroristen Foren auf. (Foto: C.Bilan/dapd)

 

Nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen Salafisten und der Polizei am Dienstagabend in Solingen haben Salafisten, sowie die rechtsextreme Kleinpartei Pro NRW die Ereignisse für ihre jeweiligen Propagandazwecke genutzt. Salafisten stellen die Festnahmen nach den Ausschreitungen als willkürliche staatliche Unterdrückung von Muslimen dar. Aktivisten von Pro NRW skandierten noch während der Polizeiaktion: “Abschieben, abschieben”.

Bei dem Zwischenfall am Dienstagabend hatten einige Dutzend Salafisten gegen eine Pro-NRW-Kundgebung demonstriert. Als Mitglieder der Anti-Islam-Partei eine Zeichnung des dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard zeigten, auf der der Prophet Mohammed mit einem Turban und einer Zündschnur abgebildet war, stürmten mehrere Salafisten über die Polizei-Absperrung in Richtung der Pro-NRW-Anhänger. Polizisten wollten die Gruppen getrennt halten. Sie wurden mit Steinen beworfen und mit Fahnenstangen attackiert. Drei Polizisten, ein Passant und ein Salafist wurden verletzt. Nach Angaben der Polizei wurden knapp 40 Anhänger der Salafisten festgenommen.

 

Eskalierte Demonstration in Solingen

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Kevin Macdonalds Film zeigt mehr als die bekannte Reggae-Ikone

02. Mai 2012

Zwischen Kaltem Krieg und dem Traum von Afrika. (Foto: U.Käding/dapd)
Zwischen Kaltem Krieg und dem Traum von Afrika. (Foto: U.Käding/dapd)

 

Bob Marley ist eine Legende, umrankt von Mythen und umwoben mit Fallstricken. Und über die können auch Insider stolpern, die es eigentlich besser wissen müssten, wie ein Zwischenfall bei der Premiere des Dokumentarfilms “Marley” in Kingston illustriert: Nicht über einen roten, sondern über einen rot-gold-grünen Teppich sollten die Prominenten zur Vorführung defilieren. Doch Rastafaris sprengten deshalb beinahe die Veranstaltung: “Man geht nicht über die Fahne von Jah.”

Der goldene Mittelstreifen wurde mit einer weißen Stoffbahn überdeckt, die Rastafaris gaben sich zufrieden. Italien ist weit weg von Jamaika. Auch Regisseur Kevin Macdonald handelte sich bei seiner kurzen Ansprache im Emancipation Park empörte Zwischenrufe ein, als er sagte, der Film zeige “euren Marley, nicht meinen”. Unruhe im Publikum, in Jamaika darf man sich nicht von dem Musiker distanzieren, der der Welt mit “One World” eine universelle Hymne gegeben hat. Read more »

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Dicken-Verein wirft dem Staat Diskriminierung vor – Vorsitzende Enders fordert Ende des Schlankheitswahns

02. Mai 2012

Sie setzen sich selbst mit Übergewicht ins Bild und haben keine Probleme. (Foto: T.Riediger/dapd)
Sie setzen sich selbst mit Übergewicht ins Bild und haben keine Probleme. (Foto: T.Riediger/dapd)

 

Übergewichtige Menschen werden nach Ansicht des Vereins Dicke e.V. in Deutschland massiv diskriminiert. Der Staat gehe davon aus, dass dicke Menschen mit hoher Wahrscheinlichkeit krank würden. Daher würden diese nicht verbeamtet, sagte die Vereinsvorsitzende Gisela Enders der Nachrichtenagentur dapd. Die Amtsärzte würden empfehlen, Übergewichtige müssten mit einer Crash-Diät erst einmal ordentlich abnehmen.

Dies sei eine deutlich größere Gesundheitsgefährdung als das Übergewicht selbst. Das sei weder eine Hilfe “für den Staat, der dann sozusagen einen verdeckten dicken Menschen verbeamtet hat, und schon gar nicht für die Person selbst”, sagte Enders. Read more »

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Kein Appetit auf Sprossen – EHEC Erreger macht Menschen unsicher

01. Mai 2012

Jährlich 1.000 EHEC-Infektionen sind normal. (Foto: N.Treblin/dapd)
Jährlich 1.000 EHEC-Infektionen sind normal. (Foto: N.Treblin/dapd)

 

Gurkenbauern blieben auf ihrer Ware sitzen, Tomaten verdarben in den Supermärkten, Restaurants strichen Salat von der Speisekarte: Vor einem Jahr sorgte die EHEC-Epidemie für Panik und Verunsicherung in der Bevölkerung. Binnen zwei Monaten starben 53 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Darmkeim, knapp 4.000 erkrankten zum Teil schwer. Wochenlang suchten Experten vergeblich nach der Infektionsquelle, die sich schließlich als Sprossensamen aus Ägypten herausstellte. Bis heute leiden die Sprossenhersteller in Deutschland unter der Krise.

Der Jahresumsatz von zehn Millionen Euro bei den betreffenden Produkten sei “massiv eingebrochen”, sagte Jochen Winkhoff vom Zentralverband Gartenbau (ZVG) der Nachrichtenagentur dapd. “Das Vertrauen in die Produkte ist bei den Verbrauchern nicht mehr da.” Das könne noch ein bis zwei Jahre dauern. Read more »

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Niedecken: “Ich bin fitter als vorher” – BAP-Frontmann wertet Tourbeginn als letzten Schritt in die Normalität

29. April 2012

Sänger Wolfgang Niedecken, der Kölschrockgruppe "BAP", während eines Interviews. (Foto: R.Pfeil/dapd)
Sänger Wolfgang Niedecken, der Kölschrockgruppe “BAP”, während eines Interviews. (Foto: R.Pfeil/dapd)

 

Die deutsche Rockband BAP wollte auf Tour gehen, dann kam der Schock: Frontmann Wolfgang Niedecken (“Verdamp lang her”) erlitt im November 2011 einen Schlaganfall. Die Tournee fiel aus. Ein halbes Jahr später hat sich der 61-Jährige zurück gekämpft und steht in wenigen Tagen wieder auf der Bühne. Der Auftakt der verschobenen Tour ist am Donnerstag (3. Mai) im niedersächsischen Worpswede. Mit Wolfgang Niedecken sprach dapd-Korrespondent Fabian Wahl über Tourstress, sein nächstes Buch und seinen Bart.

dapd: Ihre verschobene Tour wird nun nachgeholt. Fit genug?

Niedecken: Ich bin total fit. Nach dem Schlaganfall scharre ich natürlich mehr als sonst in den Startlöchern. Endlich holen wir die Tour nach und ich mache wieder das, was ich auch soll. Read more »

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