Guido Westerwelle zu Besuch bei den selbstbewussten Saudis
12. März 2012
Der Unterschied könnte kaum größer sein. Einen Tag zuvor war Guido Westerwelle noch im Jemen, einem der ärmsten Länder Welt. Nun ist der Außenminister auf der zweiten Station seiner Golfreise in Jemens Nachbarland Saudi-Arabien. Hier regiert das Geld. Der Ölreichtum des Landes ist überall sichtbar: Imposante Glaspaläste, schicke Hotels, wuchtige Autos auf den Straßen. Politisch gewinnt der mächtige arabische Staat immer mehr an Bedeutung. In der Syrien-Frage kommt dem Land eine Schlüsselrolle zu. Darauf setzt auch der deutsche Gast.
Die Welt rund um Saudi-Arabien ist im Umbruch. Ein Despot nach dem anderen im arabischen Raum wurde gestürzt. In Saudi-Arabien gab es nur kleinere Proteste, doch der Führung in Riad scheint die Lage nicht recht geheuer zu sein. Die Oberen dort tun sich schwer mit dem arabischen Frühling. Nur vorsichtig und zaghaft öffnet sich das Land. In der Syrien-Frage aber wagt sich Saudi-Arabien weit vor.











