DFL kassiert 2,5 Milliarden Euro aus dem Verkauf der Medienrechte
18. April 2012
Die Vertreter der 36 Vereine der ersten und zweiten Bundesliga verließen nach dem Rekord-Deal die Skylounge im Sheraton-Hotel am Rhein-Main-Airport in Frankfurt mit hoch zufriedenen Gesichtern. “So eine Mitgliederversammlung habe ich noch nie erlebt. Es gab kein kritisches Wort”, sagte Reinhard Rauball, der Präsident des Ligaverbandes. In Rekordzeit – 30 Minuten früher als geplant – hatten die Klubs am Dienstagmittag einstimmig “Ja” gesagt zu ihrem neuen Reichtum.
Denn die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat beim Verkauf der audiovisuellen Medienrechte einen unerwartet hohen Zuwachs auf einen Rekorderlös von 2,5 Milliarden Euro für vier Jahre erzielt, den die Partner Sky, ARD, ZDF, Sport1 und der Neuling Axel Springer überweisen müssen. Um mehr als 50 Prozent auf durchschnittlich 628 Millionen Euro pro Spielzeit konnte die DFL ihre Einnahmen von der Saison 2013/14 bis 2016/17 steigern. Bisher lagen sie im Schnitt der ablaufenden Rechtperiode bei 412 Millionen, was eine Mehreinnahme von 216 Millionen pro Saison für die Bundesliga-Vereine bedeutet. “Aus meiner Sicht haben wir einen Quantensprung erreicht”, sagte Rauball.
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