Zeitungsverleger setzen auf Tablet-Computer

26. März 2011

Tablet-Computer

Tablet-Computer wecken bei Zeitungsverlegern große Hoffnungen auf Umsätze (Foto: Charles Rex Arbogast/dapd)

Berlin. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) sieht positive Chancen durch die sogenannten Tablet-Computer.

Sie bieten eine tolle Möglichkeit, das Lesemedium Zeitung mit der digitalen Welt optisch und inhaltlich attraktiv zu verbinden und dem Leser/Nutzer zu präsentieren”, sagte BDZV-Sprecherin Anja Pasquay am Freitag Anfrage. Abgesehen davon seien die Nutzer aber auch mit dem Aufkommen von digitalen Applikationen für Smartphones und Tablets erstmals in großer Zahl bereit, für redaktionelle Inhalte aus dem Netz zu bezahlen.

Mit Blick auf die Einführung des Tablet-PC iPad 2 von Apple betonte sie: “So bemerkenswert die iPad-2-Version sein mag, so sehr setzen die Verlage aber auch auf Tablet-Entwicklungen anderer Anbieter, etwas Samsung und Motorola.” Diese Geräte ermöglichten den Vertrieb der Apps über unabhängige Plattformen. “Daher blicken wir natürlich erwartungsvoll auch auf Geräte, die mit Android-Software arbeiten.”

Bisher sollen laut BDZV 600.000 bis 800.000 Exemplare des iPad in Deutschland verkauft worden sein. Man sei gespannt, ob die neue Version dem Markt zusätzliche Impulse gebe. Prognostiziert würden bis zu 1,4 Millionen verkaufte Geräte bis Ende des Jahres.

Die deutschen Verlage werden weiterhin mit Apple zusammenarbeiten und ihre Angebote als Apps für das iPad auf den Markt bringen. Und dies bei allen Schwierigkeiten, die wir mit Apple haben und die die Zeitungs- und Zeitschriftenverleger jüngst auch gegenüber dem Unternehmen artikuliert haben”, betonte die Sprecherin. “Die Apple-Spitze kennt unsere Kritik.” Zwischen den Verlegern und Apple gibt es Differenzen über die Nutzungsbedingungen für App-Angebote auf dem iPad.

Der Nachfolger von Apples erfolgreichem Tablet-PC iPad sollte ab Freitag in Deutschland zu haben sein. Der Ladenverkauf sollte nach Angaben des Unternehmens um 17.00 Uhr starten. Neben Deutschland beginnt der Verkauf an diesem Freitag in 24 weiteren Ländern. Das Vorgänger-Modell kam in den USA im März vergangenen Jahres auf den Markt, seit Mai ist es auch in Deutschland erhältlich. Das Gerät ermöglicht unter anderem die Wiedergabe von Videos und Musik und dient als Lesegerät für Bücher und Zeitungen. Zahlreiche Verlage bieten ihre Produkte bereits für das iPad an.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Steve Jobs trat überraschend in San Francisco auf

03. März 2011

Apple-Gründer Steve Jobs

Trotz schwerer Erkrankung trat Apple-Gründer Steve Jobs in San Francisco auf. (Foto: Jeff Chiu /dapd)

San Francisco. Für eine Überraschung war Apple-Gründer Steve Jobs schon immer gut. So auch am gestrigen Mittwoch, als er überraschend bei einer Pressekonferenz zur Vorstellung der neuen Version des iPads in San Francisco auftrat.

Entsprechend begeistert zeigte sich das Publikum. Als der erkrankte Apple-Gründer die Bühne betrat, wurde Jobs mit stürmischem Applaus empfangen. Wie fast immer bei großen Präsentationen, kam er leger gekleidet, in Jeans und schwarzem Rollkragenpullover. Doch diesmal wirkte er deutlich angeschlagen. “Wir haben so lange an diesem Produkt gearbeitet und da wollte ich heute auf keinen Fall fehlen”, erklärte Jobs.

Der neue Tablet-Computer, den er vorstellte, hat einen schnelleren Prozessor und zwei Kameras: eine für Fotos, die andere für Video-Chats. Außerdem ist es mit 8,8 Millimetern noch etwas dünner als das erste Modell, das 13,4 Millimeter dick war. Erhältlich ist das neue kleine und extrem flache Wunderwerk ab dem 11. März, also schon kommenden Montag.

Jobs hatte schon im Januar mitgeteilt, dass er sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Tagesgeschäft des kalifornischen Technologiekonzerns zurückziehen muss. Er nehme sich eine Auszeit, bleibe aber Vorstandsvorsitzender und sei weiterhin an wichtigen Entscheidungen beteiligt, schrieb der 55-Jährige damals. Das Tagesgeschäft werde allerdings fortan von Geschäftsführer Tim Cook übernommen.

(dapd; rockefeller-news/up)

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App-Store: Zehn Milliarden-Marke geknackt

23. Januar 2011

iPhone

Schickes weißes iPhone 4 von Apple. (Foto: Paul Sakuma/dapd)

New York. Apples Erfolgsgeschichte geht unaufhaltsam weiter: Der App-Store hat nach Angaben des Unternehmens am Samstag die Zehn-Milliarden-Downloads-Marke geknackt.

Auf der Webseite war zuletzt ein Zähler installiert. So konnten die Internetnutzer verfolgen, in welchem Umfang die iPhone- und iPad-Besitzer die Apps genannten Programme aus dem Apple-Online-Laden herunterluden.

Seit der Markteinführung des iPhone 2007 hat Apple zig Millionen Exemplare der verschiedenen Varianten seines Smartphones abgesetzt. Mit Einführung des iPad kamen Millionen weitere potenzielle App-Store-Nutzer hinzu.

Unzählige Softwareentwickler haben Programme für die in Kalifornien entwickelten Geräte konzipiert. Über 300.000 Programme stehen inzwischen im App-Store zum Download bereit.

(dapd; rockefeller-news/up)

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Steve Jobs: Auszeit bewegt auch die Märkte

21. Januar 2011

Apple-Chef Steve Jobs

Apple-Chef Steve Jobs nimnmt aus Krankheitsgründen eine Auszeit. (Foto: Tony Avelar / dapd)

New York. Bereits vor einigen Tagen kündigte Apple-Chef Steve Jobs an, sich erneut aus dem Tagesgeschäft des kalifornischen Technologiekonzerns Apple zurück zu ziehen. Seitdem reißen die Gerüchte nicht ab. Die Anfang der Woche herausgegebene Mitteilung an die Mitarbeiter war knapp gehalten. Er nehme sich eine Auszeit, bleibe aber Vorstandsvorsitzender und sei an wichtigen Entscheidungen beteiligt, hieß es dort kurz und prägnant. In der Folge kam es zu Turbulenzen am Aktienmarkt.

Steve Jobs hat eine beispielhafte Karriere hinter sich. Seit seiner Rückkehr zu Apple im Jahre 1997 baute er Apple von einem Nischenanbieter zu einem führenden Konzern mit stilbildenden Geräten und Anwendungen aus. Seither ist Apple dominierender Anbieter tragbarer Musikabspielgeräte, betreibt ein erfolgreiches Handygeschäft und machte mit dem iPad eine neue Art von tragbaren Computern bekannt.

Für Apple ist Jobs daher so wichtig wie kaum ein anderer Vorstandsvorsitzender eines Unternehmens. Vermutlich wurde daher auch der Zeitpunkt der Mitteilung  sensibel kalkuliert: Am vergangenen Montag hatte die Börse in den Vereinigten Staaten wegen des Martin-Luther-King-Tags geschlossen. Dies bewahrte die Apple-Aktie zunächst noch vor einem heftigen Kurssturz.

In der Vergangenheit reagierten die Märkte immer wieder einmal auf den Gesundheitszustand von Steve Jobs. Da war Vorsicht auch in diesem Fall angesagt. In den folgenden Tagen rumpelte es allerdings dann doch erwartungsgemäß und die Apple-Aktien zeigten deutliche Verluste. Inzwischen hat Apple seine Zahlen für das erste Quartal 2010/11 veröffentlicht. Demnach seien die Erwartungen “umsatz- und ergebnisseitig übertroffen worden”, berichtet das Wall Street Journal. Inwieweit sich die Aktien angesichts dieser guten Nachrichten stabilisieren, werden die nächsten Tage zeigen.

Für Steve Jobs ist es bereits der dritte Rückzug wegen Krankheit. Schon im Jahre 2004 musste sich der Apple-Gründer wegen Bauchspeicheldrüsenkrebs eine Auszeit nehmen. Damals litt er an einer seltenen Form der Krankheit, die jedoch heilbar war. Jobs kehrte sofort zurück, als er den Krebs besiegt hatte. Im Jahre 2009 fiel er dann jedoch wegen einer Lebertransplantation erneut aus, kehrte allerdings nach einem halben Jahr zurück.

Wie bei den ersten Krankheitsfällen übernimmt auch diesmal Tim Cook das Ruder, der hinter vorgehaltener Hand auch gerne schon einmal als Kronprinz gehandelt wird. Cook ist seit 1998 in Cupertino an Bord. Nach seinem ersten Einsatz als Interimschef 2004 wurde er zum Vorstand für das Operative Geschäft (COO) ernannt.

Ich liebe Apple sehr und hoffe zurück zu sein, sobald ich kann”, schrieb Jobs Anfang der Woche noch unter seine Mitteilung, bevor er  das Unternehmen verließ. Und dass er und seine Familie dankbar wären, wenn ihre Privatsphäre respektiert wird, fügte er auch noch hinzu.

Das sagt die Börse zu den aktuellen Unternehmensergebnissen von Apple:

Historical Steve Jobs Stanford Spreech 2005:

(rockefeller-news/up)

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Neues Software-Update für Apple iPhones

23. November 2010

Ab sofort stehen neue Updates bei Apple bereit.

 Berlin. Wie Apple in einer Pressemitteilung erklärt, steht ab sofort das heiß ersehnte Software-Update auf iOS 4.2 zum Download bereit. Das Update bietet zusätzlich über 100 neue Funktionen, inklusive Diebstahlsicherung.

Vorallem iPad-User warteten sehnsüchtig auf das Software-Udpate. Apple´s Angaben zufolge bringt es für das iPhone, den iPod touch und das iPad über 100 neue Funktionen, so können etwa mittels Multitasking-Unterstützung nun auch iPad-Anwender zwischen ihren bevorzugten Apps hin- und her wechseln, Ordner lassen sich per Drag-and-Drop verwalten und ausserdem sorgt ein einheitlicher Posteingang für sämtliche E-Mail-Konten für mehr Übersicht.

Ein Hammer auch die Find My iPhone-App. Denn „zur Ortung eines eventuell verlorengegangenen Geräts kann man die Find-My-iPhone (oder iPad oder iPod touch)-Funktion nutzen, für die man ab sofort keinen MobileMe-Account mehr benötigt. Die Find My iPhone-App kann man kostenlos aus dem App Store herunterladen und mit deren Hilfe ein vermisstes Gerät auf einer Karte orten, an das Gerät eine Nachricht senden oder es einen Signalton abspielen lassen. Um private Daten bestmöglich zu schützen, können Anwender per Fernzugriff das Gerät sperren oder die Inhalte aus der Ferne löschen.“

Bis heute sollen mehr als sieben Milliarden Apps aus dem App Store heruntergeladen worden sein. Mehr als 300 000 Apps für Kunden in 90 Ländern verfügbar -- darunter über 40 000 Apps für iPad.

Auch für (noch wenigen) Besitzer von Apple-TV gibt´s Neuerungen. Mit Hilfe von AirPlay ist es ab sofort möglich ist, Musik, Videos und Fotos drahtlos von iPad, iPhone und iPod touch über Apple TV auf den HD Fernseher zu streamen. iOS-Nutzer werden darüber hinaus in der Lage sein über AirPort Express und AirPlay Musik drahtlos zu jeder Stereoanlage oder Aktivboxen zu streamen. In den nächsten Monaten sollen Lautsprechersysteme auf den Markt kommen, die AirPlay unterstützen – auf diese kann man dann direkt drahtlos streamen. Damit AirPlay mit Apple TV funktioniert, wird für die Streaming-Box im Laufe des Tages ebenfalls ein Update ausgeliefert werden.

Das Upload finden sie auch unter:    http://www.apple.com/de/

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Apple Aktie im Höhenflug – Spekulationen um das iPad?

15. März 2010

Das iPad von Apple


Das iPad schafft einen neuen Markt und verhilft Apple-Aktionären reicher zu werden. Die Aktie steigt weiterhin, obwohl das iPad eine größere Herausforderung war als etwa das iPhone oder iPod, da das iPad ja in vielerlei Hinsicht kein neues Produkt an sich ist, sondern ein größeres und erweitertes iPhone. Das Erfolgsrezept von Apple: Dinge besser machen als andere. Schon in den vergangenen Monaten ist der Kurs der Apple Aktie stark angestiegen, schon alleine wegen den Spekulationen rund um das iPad. Apple machte es wie immer spannend für alle Fans und ließ alle bis zum Bestellbeginn ordentlich zappeln. Spannend bleibt die Frage, wie sich das iPad halten wird.

Sehen Sie hier den aktuellen Kursverlauf:

Kursverlauf der Apple-Aktie

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iPad: Apple Tablet entpuppt sich als Riesen-iPhone

03. März 2010

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Apple iPad

Apple iPad

9,7-Zoll-Gerät als Brücke zwischen Handys und Notebooks

San Francisco (pte/27.01.2010/21:55) – Mit dem iPad hat Apple am Mittwochabend seinen lange erwarteten Apple-Tablet präsentiert. Das User Interface und Design des 9,7-Zoll großen Geräts sind stark am iPhone angelehnt. Der knapp dreimal so große Multitouch-Screen verspricht allerdings eine flexiblere Nutzung des Geräts – etwa als hochwertigen E-Book-Reader, Medienplayer, Spielkonsole oder um Dokumente mit Zehn-Finger-System auf der virtuellen Tastatur zu bearbeiten. Telefonieren ist auf dem Gerät allerdings nicht vorgesehen.

Zwischen Smartphone und Notebook

Einstiegspreis von 499 Dollar

Die Gerüchte rund um einen hohen Verkaufspreis von rund 800 Dollar bewahrheiteten sich nur teilweise. Um möglichst viele Käufer anzusprechen, hat Apple die Einstiegsvariante mit 16 Gigabyte Speicher bei 499 Dollar angesetzt. Die 3G-fähige Version fällt mit 629 Dollar allerdings teurer aus. Das Top-Modell mit 64 Gigabyte Speicher wird 699 (nur WLAN) bzw. 829 Dollar (WLAN und 3G) kosten. Als wahrscheinlich gilt allerdings, dass die Geräte mittels Vertragsbindung bei den jeweiligen Mobilfunkanbietern günstiger angeboten werden.

Als Zubehör wurde neben der adaptierten iWorks-Software-Suite ein Keyboard-Dock vorgeführt, mit dem man den Tablet zu einem Laptop-artigen Gerät umfunktionieren kann. Über eine spezielle Halterung kann das Gerät auch als frei stehender Video-Player verwendet werden. Die Synchronisierung mit iTunes erfolgt weiterhin etwas umständlich ausschließlich per USB-Kabel. Die Batterieleistung gab Jobs mit zehn Stunden im Dauerbetrieb bzw. einem Monat im Standby an.

Laut Steve Jobs soll die WLAN-Variante des iPad in 60 Tagen weltweit verfügbar sein. Auf die 3G-Variante müssen sich europäische Kunden allerdings bis Juni oder Juli gedulden. (Ende)

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Written by Rockefeller David

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