Museen wollen Einwanderer als Zielgruppe erreichen

07. Mai 2012

Ein Besucher steht im Spionage-Museum in Oberhausen in der Ausstellung "Top Secret". (Foto: dapd)
Ein Besucher steht im Spionage-Museum in Oberhausen in der Ausstellung “Top Secret”. (Foto: dapd)

 
Deutsche Museen wollen in Zukunft mehr Menschen aus Einwandererfamilien anlocken und damit zur besseren gesellschaftlichen Eingliederung beitragen. “Integration hat nicht zuletzt mit Kultur zu tun”, sagte der Sprecher des Arbeitskreises Migration beim Deutschen Museumsbund, Dietmar Osses, am Donnerstag der Nachrichtenagentur dapd. Grundlegend für eine fortschrittliche Ausrichtung der Museumslandschaft sei eine “direkte und intensive” Kommunikation sowie Diskussion mit Migranten.

Der Museumsbund befasst sich auf seiner Jahrestagung vom 6. bis 9. Mai in Stuttgart mit dem Thema “Alle Welt im Museum? Museen in der pluralen Gesellschaft”. Dabei soll erörtert werden, welche Auswirkungen die gesellschaftliche Vielfalt auf die Arbeit im Museum hat. Read more »

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“World Press Photo Award” – Preisgekrönte Pressefotos werden in Hamburg gezeigt

04. Mai 2012

Hier eines der Gewinnerfotos. (Foto: dnaindia.com)
Hier eines der Gewinnerfotos. (Foto: dnaindia.com)

 

Die besten Pressefotos des vergangenen Jahres werden ab Freitag (4. Mai) in Hamburg gezeigt. Die Ausstellung “World Press Photo 2012″ zeigt im Gruner + Jahr Pressehaus die Siegerfotos verschiedener Kategorien des internationalen Wettbewerbs, wie ein Verlagssprecher am Donnerstag sagte. Darunter ist auch das Pressefoto des Jahres 2011 von dem spanischen Fotografen Samuel Aranda. Es zeigt im Jemen eine Frau mit schwarzem Schleier, die ihren bei regimekritischen Protesten verwundeten Sohn im Arm hält.

Insgesamt hatten sich fast 5.300 Fotografen mit mehr als 101.200 Fotos bei der Jury beworben, sagte deren Sprecher Jurre Janssen. Das Siegerfoto wurde demnach ausgewählt, weil es einen Moment der Stille im sonst vom Kampf geprägten Arabischen Frühling zeigt. Das Foto sei am 15. Oktober in einer Moschee in der Hauptstadt Sanaa entstanden, die als Lazarett genutzt wurde, sagte Fotograf Aranda. Der junge Mann auf dem Foto sei 18 Jahre alt und war von Sicherheitskräften der Regierung mit Tränengas angegriffen worden. Seine Mutter fand ihn erst nach langer Suche in der Moschee. Read more »

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Sonderausstellung zum 300. Geburtstag von Friedrich II. im Neuen Palais eröffnet

27. April 2012

 

Der "Nackte Voltaire" in Friedrichs Schloss. (Foto: K.Gabbert/dapd)
Der “Nackte Voltaire” in Friedrichs Schloss. (Foto: K.Gabbert/dapd)

 

Jahrelang wurde die Ausstellung zum 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen im Potsdamer Neuen Palais vorbereitet. Es wurden Archive durchstöbert, Möbel restauriert, Gemälde von Schmutz befreit und ganze Räume orginalgetreu wieder hergestellt. Am Donnerstag wurde die Schau feierlich eröffnet. Ab Samstag (28. April) ist sie auch für Besucher zugänglich.

Auf 6.000 Quadratmetern und mit zwölf Themenbereichen nähert sich die Ausstellung dem umstrittenen Preußen-König Friedrich. Ein 1,5 Kilometer langer Pfad zum Schutz der wertvollen Böden führt durch 72 Räume, einen vorgegeben Rundgang gibt es nicht. Der Besucher solle Friedrich selbst “auf die Schliche kommen”, erklärte der Historiker und wissenschaftliche Leiter der Schau, Jürgen Luh. Um die Orientierung zu erleichtern, gibt es ein ausführliches Begleitheft mit kurzen Beschreibungen zu den nummerierten Exponaten. Read more »

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Zentralratspräsident verweist zum 100. Geburtstag des Verlegers auf Klausel im Arbeitsvertrag

25. April 2012

Graumann würdigt Einsatz Axel Springers für Juden und Israel. (Foto: dapd)
Graumann würdigt Einsatz Axel Springers für Juden und Israel. (Foto: dapd)

 

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, hat den Verleger Axel Springer als “besonders großen Freund Israels und des Judentums” gewürdigt. Der Verleger der “Bild”-Zeitung, der “Welt”, des Ullstein-Verlags und vieler weiterer Publikationen wäre am 2. Mai 100 Jahre alt geworden. Im dapd-Gespräch hob Graumann in Frankfurt am Main hervor, dass bis heute alle Mitarbeiter des Springer-Verlags eine sogenannte Israel-Klausel im Arbeitsvertrag unterschreiben und sich außerdem zur Aussöhnung mit den Juden bekennen müssten.

“Das ist absolut einmalig und zeigt uns, wie wichtig Axel Springer dieses Engagement des Herzens nahm und wie sehr dieser ‘Spirit’ bis heute in seinem Konzern fortlebt”, fügte der oberste Repräsentant der rund 105.000 Juden in Deutschland hinzu. Gerade heutzutage, wo es leider wieder en vogue sei, Israel pauschal und einseitig zu kritisieren oder als Aggressor im Nahost-Konflikt darzustellen, sei eine solche Solidarität mit dem jüdischen Staat alles andere als selbstverständlich. Read more »

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Daniel Hug Art Cologne Direktor: “Wir haben wieder ein Gesicht”

14. April 2012

 

Kunstmesse will deutsche Spitzenposition untermauern. (Foto: H.Kaiser/dapd)
Kunstmesse will deutsche Spitzenposition untermauern. (Foto: H.Kaiser/dapd)

 

Sie ist die älteste Kunstmesse der Welt – die Art Cologne. Dabei drohte ihr vor fünf Jahren noch das Aus. Dann übernahm der US-amerikanische Galerist Daniel Hug aus Los Angeles als Direktor und krempelte die Art Cologne um. Statt Köln machte schließlich Berlin als Standort einer Kunstmesse dicht. Vor der 46. Art Cologne, die am Mittwoch beginnt, sprach dapd-Korrespondent Fabian Wahl mit Hug über die Konkurrenz aus Basel, die Gefahr von Kunstfälschungen und die Neuheiten des Jahres.

Zum Interview  Read more »

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“Made in Germany Zwei” Ausstellung gibt Einblicke in internationale Kunstszene

05. April 2012

Das Sprengel Museum in Hannover öffnet im Mai die Ausstellung. (Foto: K.Knoth/dapd)
Das Sprengel Museum in Hannover öffnet im Mai die Ausstellung. (Foto: K.Knoth/dapd)

 

Mit Themen der jungen internationalen Kunstszene in Deutschland will sich die in Hannover geplante Ausstellung “Made in Germany Zwei” auseinandersetzen. Ab Mai werden im Sprengel Museum die Werke von 45 Künstlern ausgestellt, von denen 21 aus dem Ausland stammen und 33 in Berlin leben, wie ein Sprecher am Mittwoch in Berlin sagte. Die Kuratoren hätten sechs Schwerpunkte ausgewählt, bei denen es unter anderem um den Umgang der Künstler mit “Räumen”, “Narrativität” oder mit dem “Übersinnlichen” gehe.

Die Schau knüpfe an die 2007 gelaufene Ausstellung “Made in Germany” an. Viele der aktuellen Werke seien eigens für die Neuauflage von den Künstlern entwickelt worden.

Der international geprägte Kunstraum bildet sich nach Angaben des Museums mit eigenen Bildsprachen und Tendenzen heraus. So sprengt der in Berlin tätige Künstler Saâdane Afif die Grenzen von Gattungen und Medien. In seinem Werk “Stereo” (2010) verarbeitet er unter anderem Holz, Leuchtröhren und MP3-Player.
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“Google Art Project” um Sammlungen aus Berlin, Dresden und Düsseldorf erweitert

04. April 2012

Deutsche Museen präsentieren ihre Meisterwerke im Internet. (Foto: P.Zinkendapd)
Deutsche Museen präsentieren ihre Meisterwerke im Internet. (Foto: P.Zinkendapd)

 

Kunstinteressierte können sich nun weitere kulturelle Meisterwerke aus Museen in Deutschland via Internet betrachten. Das von Google initiierte “Art Project” wurde am Dienstag um das Berliner Pergamonmuseum, das Alte Museum und das Kupferstichkabinett sowie die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und das Museum Kunstpalast in Düsseldorf erweitert. Die Kunst müsse einem möglichst breiten Publikum zugänglich gemacht werden, sagte der Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Michael Eissenhauer, in Berlin.

Bereits im Februar 2011 startete das “Art Project” mit weltweit 17 Museen. Als erste Deutsche Partner nahmen damals bereits die Berliner Gemäldegalerie und die Alte Nationalgalerie daran teil. Weltweit zeigen mittlerweile 151 Partner in 41 Ländern, darunter das Metropolitan Museum of Modern Art in New York sowie die Tate Britain in London, ihre Kunstwerke im Internet.
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Nürnberger Museum Industriekultur widmet der Geschichte des früheren Weltkonzerns Quelle eine Sonderausstellung

30. März 2012

Universum-Radio oder Mars-Heimtrainer wecken Erinnerungen, Werbesprüche von damals. (Foto: T.Schamberger/dapd)
Universum-Radio oder Mars-Heimtrainer wecken Erinnerungen, Werbesprüche von damals. (Foto: T.Schamberger/dapd)

 

Im Nürnberger Museum Industriekultur wird in den nächsten Monaten oft zu hören sein, “so einen hatte ich auch einmal.” Ob Universum-Radio, Mars-Heimtrainer oder Uniropa-Bohrmaschine – erstmals wird die Geschichte des einstigen Versandhandelsimperiums Quelle in einer Sonderausstellung mit dem Titel “Meine Quelle. Die Geschichte eines fränkischen Weltkonzerns” aufgearbeitet. “Da dürfen die vielen Geräte der Quelle-Eigenmarken natürlich nicht fehlen, die in Millionen deutschen Haushalten standen oder noch immer stehen”, sagt Museumsdirektor Matthias Murko vor der Eröffnung am Donnerstag.

Beim Gang durch die Schau, die bis 23. September geöffnet ist, dürften somit nicht nur bei den einstigen Mitarbeitern, sondern auch den Kunden immer wieder Erinnerungen wach werden. Dass die 350 Quadratmeter große Ausstellung mit mehr als 400 Exponaten überhaupt möglich wurde, ist dem blitzschnellen Handeln der Museumsleitung zu verdanken: “Als das Aus für Quelle klar war, haben wir sofort Kontakt mit dem Insolvenzverwalter aufgenommen”, erinnert sich Murko.

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Teuerste deutsche Ausstellung im Ausland offiziell beendet

26. März 2012

Mehr als 450.000 Besucher waren auf der Schau in Pekinger. (Foto: N.Millauer/dapd)
Mehr als 450.000 Besucher waren auf der Schau in Pekinger. (Foto: N.Millauer/dapd)

 

Mit einem Festakt ist die umstrittene deutsche Ausstellung “Die Kunst der Aufklärung” in Peking am Sonntag offiziell zu Ende gegangen. Die vor knapp einem Jahr am 2. April 2011 eröffnete Schau besuchten nach Angaben der Organisatoren mehr als 450.000 Menschen. Sie war wegen der zeitgleichen Inhaftierung des Künstlers und Regimekritikers Ai Weiwei wiederholt scharf kritisiert worden. Das Projekt der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München ist noch bis zum 31. März zu sehen.

Die Ausstellung war die teuerste, die Deutschland je im Ausland veranstaltet hatte. Das Auswärtige Amt beteiligte sich mit 6,6 Millionen Euro maßgeblich an der Finanzierung des Zehn-Millionen-Euro-Projekts.

Auf dem Festakt sprachen unter anderen die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper (FDP), die chinesische Vizekulturministerin Zhao Shaohu und der Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Michael Eissenhauer. Eissenhauer sagte, er freue sich ganz besonders über die positiven Reaktionen der Besucher, die sich fasziniert und intensiv mit den Werken auseinandergesetzt hätten.

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