Piraten torpedieren SPD-Träume vom Machtwechsel in Bayern

21. April 2012

Abstand zwischen CSU und möglichen Dreierbündnis vergrößert sich. (Foto: U.Lein/dapd)
Abstand zwischen CSU und möglichen Dreierbündnis vergrößert sich. (Foto: U.Lein/dapd)

 

Die Piratenpartei legt in der bayerischen Wählergunst auf Kosten der bisherigen Opposition deutlich zu und verringert damit deren Chancen auf einen Machtwechsel. Einer am Freitag veröffentlichten Emnid-Umfrage zufolge könnte die CSU derzeit bei einer Landtagswahl wie bereits im März mit einem Ergebnis von 46 Prozent rechnen. Dagegen rutscht das von SPD und Grünen angestrebte Dreierbündnis mit den Freien Wählern von 41 auf 39 Prozent ab.

Den Piraten gelingt ein Sprung von fünf auf acht Prozent. Weniger Grund zur Freude hat die FDP: Sie verharrt bei zwei Prozent und wäre damit nicht mehr im Landtag vertreten. Damit bräuchte die CSU einen anderen Koalitionspartner.
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Nokia Siemens Networks Mitarbeiter billigen Umstrukturierungsprogramm

16. April 2012

Bayerns Wirtschaftsminister Zeil fordert schnellen Start der Transfergesellschaft. (Foto: U.Lein/dapd)
Bayerns Wirtschaftsminister Zeil fordert schnellen Start der Transfergesellschaft. (Foto: U.Lein/dapd)

Nach der Zustimmung der Mitarbeiter zum Sanierungsprogramm bei Nokia Siemens Networks (NSN) drückt Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) aufs Tempo. Die Transfergesellschaft sollte die Arbeit umgehend aufnehmen und alle Mitarbeiter “so gut und so schnell wie möglich” bei der Arbeitsvermittlung unterstützen, sagte Zeil am Wochenende. Für die Unternehmensführung sei das Votum der Mitarbeiter “Verpflichtung und Verantwortung zugleich”, mahnte Zeil.

Zuvor hatte das Unternehmen mitgeteilt, eine klare Mehrheit der von der Umstrukturierung betroffenen Mitarbeiter habe dem Wechsel in eine Transfergesellschaft zugestimmt. Dies war – wie mit der IG Metall ausgehandelt – Voraussetzung für den Erhalt des Standorts in der bayerischen Landeshauptstadt. Damit werden rund 2.000 Mitarbeiter in neu gegründeten NSN-Gesellschaften in München bleiben.
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Freitag der 13., mehr als ein Viertel der Deutschen misst der 13 eine besondere Bedeutung bei

12. April 2012

Stephan Bachter, von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften. (Foto: J.Koch/dapd)
Stephan Bachter, Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften. (Foto: J.Koch/dapd)

 

Im Januar war es zuletzt der Fall und in wenigen Tagen ist es wieder so weit: Der 13. des Monats fällt auf einen Freitag. Im Juli gibt es die Kombination 2012 zum dritten Mal, häufiger ist das pro Jahr im gregorianischen Kalender nicht möglich. Das Datum Freitag, der 13. gilt als Unglückstag. Doch woher kommt dieser Mythos und die Furcht vor dem Datum, die mit “Paraskavedekatriaphobie” sogar einen eigenen Namen hat?

Nach Recherchen des Volkskundlers Stephan Bachter ist die Verbindung zwischen dem Freitag und der 13 eine relativ junge Erscheinung. In einem Buch aus dem Jahr 1950 hat er die erste Erwähnung der Kombination als Tag des Pechs gefunden. Nach seinen Recherchen geht der Aberglaube in erster Linie auf ein Buch eines Finanzmanagers aus Boston zurück. Sein Werk über Börsenspekulationen hieß “Friday the 13th” und war Anfang des 20. Jahrhunderts ein Bestseller.
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Frostiges Eiersuchen – Bis minus sechs Grad in der Nacht zum Ostersonntag

08. April 2012

Bunt gefärbte Ostereier und Marienkäfer zu Ostern im Schnee. (Foto: J.Koch/dapd)
Bunt gefärbte Ostereier und Marienkäfer zu Ostern im Schnee. (Foto: J.Koch/dapd)

 

Das Eiersuchen zum Osterfest ist in diesem Jahr vielerorts frostig ausgefallen. Tief Yvonne ließ die Temperaturen in der Nacht zum Sonntag auf Werte bis zu minus sechs Grad Celsius sinken. Nur westlich von Rhein und Neckar blieb das Thermometer mit etwas über null Grad Celsius über dem Gefrierpunkt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Als Grund für das Bibber-Wetter nannten die Meteorologen die eingeflossene Polarluft. Örtlich habe es sogar Kälterekorde gegeben.

In Jagel bei Schleswig, wo seit 1947 gemessen wird, sei diese Nacht mit minus 4,4 Grad die kälteste an einem 8. April gewesen, sagte Meteorologe Christoph Hartmann. Auch aus Laage bei Rostock sei mit minus 4,7 Grad ein neuer Rekord zu vermelden. Der kälteste Ort in den Niederungen war demnach Leck nahe der Grenze zu Dänemark mit minus 6,1 Grad.
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Union ringt um Betreuungsgeld – Nahles: Kanzlerin hat sich auf Schnapsidee festgelegt

07. April 2012

Streit über das Betreuungsgeld geht weiter. (Foto: P.Gülland/dapd)
Streit über das Betreuungsgeld geht weiter. (Foto: P.Gülland/dapd)

 

Die Union streitet weiter über das Betreuungsgeld. Während die CSU auf eine Einführung der umstrittenen Leistung pocht, reißt der Widerstand aus der Schwesterpartei CDU nicht ab. Bekräftigt werden die Kritiker durch eine aktuelle Umfrage, wonach die Mehrheit der Deutschen eine Einführung des Betreuungsgeldes ablehnt. Auch die FDP bleibt skeptisch. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sieht den jüngsten Versuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Diskussion mit “einem Machtwort” zu beenden, als gescheitert an.

Das von der CSU initiierte Betreuungsgeld soll ab 2013 an Eltern gezahlt werden, die ihre Kleinkinder zu Hause betreuen. Dafür sind im ersten Jahr 400 Millionen und ab 2014 je 1,2 Milliarden Euro eingeplant. Zahlreiche CDU-Abgeordnete kündigten jedoch in den vergangenen Tagen ihren Widerstand an. Merkel ließ über ihren Sprecher Steffen Seibert daraufhin ausrichten, die politische Entscheidung in der Koalition sei gefallen – zugunsten des Betreuungsgeldes.
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Kirch Imperium – Anfang und Ende mit Schulden

06. April 2012

Mit dem Abokanal Premiere World verrechnete sich der studierte Mathematiker. (Foto: J.Koch/dapd)
Mit dem Abokanal Premiere World verrechnete sich der studierte Mathematiker. (Foto: J.Koch/dapd)

 

Als Medienmogul Leo Kirch 2001 sagte: “Ich habe kein Geld, ich habe Schulden”, hielten die Meisten das für Koketterie. Schließlich galt er damals als einer der reichsten Deutschen. Anfang 2002 aber stellte sich heraus, dass Kirch die Wahrheit gesagt hatte – vielleicht ohne sich dessen bewusst zu sein. Wie ein Kartenhaus brach sein Imperium unter Milliardenschulden zusammen. Vor zehn Jahren, am 8. April 2002, musste die KirchMedia, der Kern seines Imperiums, Insolvenz anmelden.

Es war die bis dahin teuerste Insolvenz in Deutschland und sie erschütterte die Medienlandschaft wie ein Erdbeben. Denn zu Kirchs Imperium gehörten unter anderem die Sender ProSieben, Sat.1, Kabel 1, DSF, N24 und Premiere. Im Sport hielt er die Rechte an der Fußball-Bundesliga, den Fußball-Weltmeisterschaften 2002 und 2006 sowie an der Formel 1. Und in Kirchs legendärer Filmbibliothek lagerten damals mehr als 63.000 Stunden Programm. Daneben war er mit 40 Prozent am Springer-Verlag beteiligt, hielt weitere Anteile an Constantin Film, der Kinokette Cinedom oder den Musik- und Produktionsfirmen FKM und Unitel.
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Deutsche Solarwirtschaft steht vor Marktbereinigung

04. April 2012

Bedeutet dies nun das Aus für etliche Erneuerbare-Energie Unternehmen. (Foto: T.Lohnes/dapd)
Bedeutet dies nun das Aus für etliche Erneuerbare-Energie Unternehmen. (Foto: T.Lohnes/dapd)

 

Nach einer Reihe von Firmenpleiten steht die unter Preisverfall und Billigkonkurrenz leidende deutsche Solarwirtschaft aus Sicht von Experten vor einer deutlichen Marktbereinigung. “Es wird weiter Schwierigkeiten in der Branche geben”, sagte Jan-Philipp Gillmann, Fachmann für Erneuerbare Energien bei der Commerzbank, der Nachrichtenagentur dapd. Allerdings müsse man die Branche, die auch mit der Kürzung von Fördergeldern kämpft, sehr differenziert sehen. “Man kann nicht alles schlecht reden”, erklärte Gillmann.

Der Solarkonzern Q-Cells aus Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt hat für heute (Dienstag) den Gang zum Insolvenzgericht angekündigt. Damit ist in wenigen Monaten nach Solar Millennium, Solon und Solarhybrid das vierte größere Unternehmen der Branche in die Pleite gerutscht.
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Wo der Präsident gerne eine Ente ist – Anhänger von Donald Duck treffen sich in Oberfranken zu ihrem jährlichen Fachkongress

03. April 2012

35. Kongress der Vereinigung "D.O.N.A.L.D." in Deutschland. (Foto: D.Peter/dapd)
35. Kongress der Vereinigung “D.O.N.A.L.D.” in Deutschland. (Foto: D.Peter/dapd)

 

Schwarzenbach an der Saale (dapd). An der Jean-Paul-Grundschule ist die Schulordnung außer Kraft gesetzt. Überhaupt gelten hier an diesem Samstag im oberfränkischen Schwarzenbach an der Saale ganz eigene Regeln: Wer etwa Applaus mit den Händen spendet, läuft große Gefahr, böse Blicke auf sich zu ziehen. Denn: Donaldisten würden so etwas nie tun. Donaldisten rufen stattdessen laut “Klatsch – Klatsch – Klatsch”.

Gut 200 Anhänger der “Deutschen Organisation der nichtkommerziellen Anhänger des lauteren Donaldismus” (D.O.N.A.L.D.) aus ganz Deutschland haben sich an der Schule eingefunden, um sich über die jüngsten Erkenntnisse in der Duck-Forschung auszutauschen.

“Es dreht sich alles um die berühmte Comic-Ente Donald Duck und um Entenhausen”, erklärt Martin Söllig. Wer ihn als Präsident von “D.O.N.A.L.D.” bezeichnet, ist bereits ins nächste Fettnäpfchen getreten. Er ist natürlich die Präsid”Ente”.
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Nürnberger Museum Industriekultur widmet der Geschichte des früheren Weltkonzerns Quelle eine Sonderausstellung

30. März 2012

Universum-Radio oder Mars-Heimtrainer wecken Erinnerungen, Werbesprüche von damals. (Foto: T.Schamberger/dapd)
Universum-Radio oder Mars-Heimtrainer wecken Erinnerungen, Werbesprüche von damals. (Foto: T.Schamberger/dapd)

 

Im Nürnberger Museum Industriekultur wird in den nächsten Monaten oft zu hören sein, “so einen hatte ich auch einmal.” Ob Universum-Radio, Mars-Heimtrainer oder Uniropa-Bohrmaschine – erstmals wird die Geschichte des einstigen Versandhandelsimperiums Quelle in einer Sonderausstellung mit dem Titel “Meine Quelle. Die Geschichte eines fränkischen Weltkonzerns” aufgearbeitet. “Da dürfen die vielen Geräte der Quelle-Eigenmarken natürlich nicht fehlen, die in Millionen deutschen Haushalten standen oder noch immer stehen”, sagt Museumsdirektor Matthias Murko vor der Eröffnung am Donnerstag.

Beim Gang durch die Schau, die bis 23. September geöffnet ist, dürften somit nicht nur bei den einstigen Mitarbeitern, sondern auch den Kunden immer wieder Erinnerungen wach werden. Dass die 350 Quadratmeter große Ausstellung mit mehr als 400 Exponaten überhaupt möglich wurde, ist dem blitzschnellen Handeln der Museumsleitung zu verdanken: “Als das Aus für Quelle klar war, haben wir sofort Kontakt mit dem Insolvenzverwalter aufgenommen”, erinnert sich Murko.

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