Madrid wartet auf den Anpfiff

30. April 2013

Madrid im Champions League Finale 2012 (Quelle: commons.wikimedia.org)

 

Es ist soweit. Die Rückrunde des Halbfinalspiels im Rahmen der Champions League steht an. Nach der 4:1-”Panne”, die Madrid ordentlich von seinem hohen Roß herunterholte, ist die Spannung groß.

Empfang in Madrid

Die Dortmunder sind in Madrid keineswegs mit Buh-Rufen am Flughafen Barajas empfangen worden, sondern viele kamen, um die zu bestaunen, die sozusagen das Unmögliche möglich gemacht hatten. Real Madrid gilt neben Barca als absolute Top-Mannschaft und Favorit für den Siegesthron in der Champions League. Einmal ganz davon abgesehen, dass nun beide spanische Mannschaften sich ihres Sieges so gar nicht mehr sicher sein können, die Neugier der Spanier ist groß. Die angereisten Fans, die keine Fussballkarten mehr bekommen haben, können sich immerhin mit einer extra aufgebauten Leinwand trösten, so fair ist man in Spanien durchaus zu den enttäuschten Anhängern. Read more »

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Written by Christine

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Recht auf Rausch und Steuer auf Strom – Darüber diskutieren die Piraten bei ihrem Bundesparteitag

27. April 2012

Bananenstaude die sogenannte Landesmitgliederversammlungsblume bei Parteitag. (Foto: P.Sinkel/dapd)
Bananenstaude die sogenannte Landesmitgliederversammlungsblume bei Parteitag. (Foto: P.Sinkel/dapd)

 

Ein bedingungsloses Grundeinkommen und die Legalisierung von Drogen: solche Anträge erregten auf dem vergangenen Piraten-Parteitag hohe Aufmerksamkeit. Für die nächste Versammlung am Wochenende in Neumünster wurden 271 Anträge eingereicht. Eine Auswahl:

  • Mehr Islam wagen: Ein Antragsteller mit dem Pseudonym “Lessing” sagt, der Islam gehöre zu Deutschland. Deshalb fordert er die Partei auf, sich für die Gleichstellung von Islam und christlichen Kirchen einzusetzen.
  • Witze über Religion legalisieren: Der Pirat “Bvo” möchte die Gotteslästerung erlauben und stellt den Antrag an die Partei, die Streichung eines entsprechenden Paragrafen zu fordern. Read more »
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Written by Tassos

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Der “Tatort” bleibt auch für Internet-Generation ein Event

19. April 2012

Schweiger haut auf die Pauke. (Foto: S.Schürmann/dapd)
Schweiger haut auf die Pauke. (Foto: S.Schürmann/dapd)

 

Frische Blutzufuhr hält den “Tatort” jung: Gleich vier neue Ermittlerteams – in Hamburg, Dortmund, Saarbrücken und einer noch geheimen Stadt in Thüringen – haben im Herbst beziehungsweise im nächsten Jahr Premiere. Die Verjüngung kann aber nicht der einzige Grund dafür sein, warum der “Tatort” auch nach 42 Jahren als Flaggschiff aus der immer noch anwachsenden Flut von Fernsehkrimis herausragt.

Die Treue der Zuschauer zum “Tatort” scheint dieselbe zu sein wie zur “Tagesschau”: Es ist ein Ritual, dem sich auch die Jüngeren unterwerfen. Über Social Media wird das gemeinsame “Tatort”-Gucken zum Event. “In Kneipen, beim Public Viewing, in Kinos, Wohngemeinschaften – es ist so eine Art Volkssport geworden”, sagte der zuständige ARD-Koordinator Gebhard Henke im dapd-Interview. Das will zur oft verbreiteten Theorie, das Fernsehen verliere im Internet-Zeitalter seine “Lagerfeuer”-Funktion für die Gesellschaft, nicht recht passen.
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Ver.di kritisiert Verschiebung der Länder-Entscheidung zu Schlecker

23. März 2012

80.000 Beschäftigte streiken in NRW und Berlin - Arbeitgeber wollen Abschluss. (Foto: S.S./dapd)
80.000 Beschäftigte streiken in NRW und Berlin – Arbeitgeber wollen Abschluss. (Foto: S.S./dapd)

 

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di kritisiert, dass sich die Bundesländer erneut nicht auf eine Bürgschaft für eine Schlecker-Transfergesellschaft geeinigt haben. “Die zögerliche Haltung einzelner Bundesländer zeigt in besonders drastischer Weise, wie parteipolitische Denkblockaden über gesunden Menschenverstand gestellt werden”, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger am Donnerstag in Berlin.

Sie fügte hinzu: “Ich hoffe für die Schlecker-Frauen, dass alle Vertreter der Bundesländer und der Bundesregierung ihre Verantwortung übernehmen.”

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Written by Rockefeller David

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Solidarpakt steht wieder in der Kritik – Thierse bringt “Ruhrsoli” ins Gespräch

21. März 2012

Ruhrgebietsbürgermeister fordern vorzeitiges Ende der Zahlungen. (Foto: J.Wolf/dapd)
Ruhrgebietsbürgermeister fordern vorzeitiges Ende der Zahlungen. (Foto: J.Wolf/dapd)

 

Knapp zwei Monate vor der NRW-Landtagswahl ist die Diskussion über den Solidarpakt für den Osten wieder aufgeflammt. Gelsenkirchens Rathauschef Frank Baranowski (SPD) forderte in der “Süddeutschen Zeitung”, den Pakt schon vor seinem Auslaufen 2019 abzuschaffen. SPD-Kollegen aus Nachbarstädten unterstützten ihn. NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) teilte diese Meinung nicht. Auch weitere Politiker der SPD sowie der CDU, der Grünen und der Linken wiesen die Überlegungen zurück. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) schlug als Kompromiss einen “Ruhrsoli” vor.

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau sagte der “Süddeutschen Zeitung”: “Der Solidarpakt Ost ist ein perverses System, das keinerlei inhaltliche Rechtfertigung mehr hat.” Es sei nicht mehr zu vermitteln, dass die armen Städte des Ruhrgebietes sich hoch verschulden müssten, um ihren Anteil am Solidarpakt aufzubringen. Amtskollege Baranowski schlug eine Bundesratsinitiative vor, um den Solidarpakt vor 2019 auszusetzen. “Wir können nicht bis 2019 warten”, betonte er, denn die Not sei heute im Westen viel größer als im Osten.

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Written by Rockefeller David

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Poldis Ärger mit den Vereinen

12. Dezember 2011

Lukas Podolski

Zoff um und mit Lukas Podolski. (Foto: dapd)

Der Zoff, der derzeit um Lukas Podolski tobt könnte verwirrender nicht sein.

Sowohl Kölns Sportdirektor Volker Finke als auch Dortmunds Trainer Jürgen Klopp sind im Streit mit dem Nationalspieler, der derzeit bei Köln unter Vertrag ist.

Sein eigener Verein hat ihm nun ein Ultimatum gestellt und auch Dortmunds Trainer Jürgen Klopp wettert gegen Poldi. Klopp sagte nach dem Dortmund Spiel gegen Lautern: “Mit seinem Potenzial muss er einer der besten, wenn nicht der beste Stürmer der Liga sein.” Und weiter: “Das ist er nicht. Das liegt daran, dass er seine Leistung nicht oft genug abruft. Und dann ist er uns zu teuer – für alle paar Wochen.” Diese Aussage sitzt, denn eigentlich war Trainer Klopp immer dafür bekannt, dass er ein Fan von Poldi ist.

Wie die “Bild” berichtet reagierte Poldi auf diese Aussage mächtig sauer und kontert mit der Meinung, dass Klopp wohl nicht verkrafte, dass er selbst dem BVB schon zweimal eine Abfuhr erteilt habe. Auch auf dem Ausscheiden des BVB aus der Champions-League reitet Poldi herum und meint, dass seine Spielkünste nach dieser Pleite mit Sicherheit zu teuer wären.

Auch seitens des FC Köln ist man sich einig: “Wir werden nicht mit einem Lukas Podolski in die neue Saison gehen, dessen Vertrag nicht verlängert ist.” Diese Aussage von Sportdirektor Volker Finke lässt Poldi ebenfalls nicht auf sich sitzen und kontert nach dem 4:0 gegen Freiburg: “Ich habe noch anderthalb Jahre Vertrag. Wenn der Verein nicht mit mir in die neue Saison gehen will, muss ich vielleicht in der zweiten Mannschaft spielen oder auf der Tribüne sitzen…”

(rockefeller-news/ks)

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Dortmunds Champions-League Debakel

07. Dezember 2011

Sebastian Kehl

Dortmunds Kapitän Sebastian Kehl wird verletzt vom Platz getragen. (Foto: dapd)

Es ist das Aus für Dortmund. Der amtierende Deutsche Meister ist nun endgültig aus der Königsklasse des Fussballs ausgeschieden.

Das so sehr erhoffte Wunder blieb aus. Mit vier Toren Unterschied hätte Dortmund gewinnen müssen, um den Hauch einer Chance zu haben, die Gruppenphase zu überstehen. Zunächst sah es sogar gut für die Borussen aus, denn man lag mit 2:0 im eigenen Stadion vorne.

Doch dann die Wende. Der BVB verliert sein letztes Champions-League Spiel mit einem beschämenden 2:3. Als Gruppenletzter scheiden die Borussen nun aus. Noch viel schlimmer: mit diesem Ergebnis können sie sich nicht einmal für die Europa-League qualifizieren.

Das 1:0 schießt Blaszczykowski bereits in der 23. Minute. Danach verwandelt Hummels einen Elfer und erhöht zum 2:0. Der Anschlusstreffer durch Remy erfolgt in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Danach treffen für Marseille Andrew Ayew (85.) und Valbuena (87.) und schießen Dortmund endgültig aus der Champions-League.

Was bleibt ist die Freude über einen einzigen Sieg in der Königklasse. Nichts, worauf man Stolz sein könnte.

Und für die Borussen kommt es noch schlimmer. Kapitän Sebastian Kehl muss verletzt vom Platz. Nach einem brutalen Foul in der 29. Minute, verursacht durch Mbia, muss der Kapitän seine Mannschaft allein zurücklasse. Das Foul selbst hätte brutaler nicht sein können. Bei einer Rettungsaktion tritt Mbia dem Dortmunder mit aller Kraft ins Gesicht. Die Folge ist eine heftig blutende Platzwunde und ein Elfer für Dortmund.

Nach dem Spiel sagt BVB-Trainer Jürgen Klopp: “Es ist nichts gebrochen, was schon mal gut ist. Nun wird noch das Auge untersucht, er sieht etwas verschwommen.”

Auch Dortmunds Superstar Mario Götze fällt nach der Pause aufgrund einer Adduktorenzerrung aus.

Kein gutes Licht, in dem sich die Dortmunder auf der Bühne des internationalen Fußballs präsentieren.

(rockefeller-news/ks)

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Derby-Sieger: Borussia Dortmund

27. November 2011

Derby BVB

Nach dem Sieg über Schalke 04 feiern die Spieler des BVB gemeinsam mit ihren Fans im Signal Iduna Park

In der Champions-League läuft es zwar nicht für den BVB, dafür aber umso besser in der Bundesliga. Am Samstag stand das große Ruhrpott-Derby zwischen Borussia Dortmund und dem Erzrivalen Schalke 04 an, aus dem der BVB als lachender Sieger hervorging.

Zumindest bis Sonntag darf sich der amtierende Meister wieder als Tabellenführer bezeichnen.

Nach dem 2:0-Sieg gegen Schalke ist Dortmund nach der Champions-League Pleite gegen Arsenal wieder obenauf.

Nach dem Spiel sagte Trainer Klopp: “Es war ein gutes Fußballspiel von der ersten bis zur letzten Minute. Ich habe ja noch nicht miterleben dürfen, wie sich ein Heimsieg im Derby anfühlt. Aber jetzt kann ich sagen: geil, geil, geil.” Gute Stimmung bei den Dortmunder Jungs.

Vor 80 720 Zuschauern zeigte der BVB von der ersten bis zur letzten Minute ein geniales Spiel, das die Massen begeisterte. Torschütze Lewandowski schießt bereits in der 16. Minute sein neuntes Saisontor. Doch danach ruhen sich die Dortmunder nicht aus. Sie machen Druck, rennen, zeigen ein geniales Spiel.

Dann in der 61. Minute das nächste Tor für den BVB. Torschütze ist Sanatana, der den Borussen das erlösende zweite Tor verschafft. Von da an läuft alles wie von selbst.

Schalke sieht auf dem Fußballplatz eher schwach aus. Ein Torschuss vor der Pause ist das einzige erwähnenswerte, was die Schalker zustande bekommen.

Nach dem Spiel dann der Seitenhieb gegen den BVB. Lewis Holtby: “Eine bittere Niederlage. Aber immerhin sind wir nicht aus irgendeinem Pokal ausgeschieden.” Eine Andeutung auf das fast sichere Aus der Borussen in der Champions-League.

Doch das lässt der BVB nicht einfach auf sich sitzen. Sebastian Kehl, der Kapiätn des BVB kontert: “Vor dem Spiel kann ich Sticheleien ja noch nachvollziehen. Aber danach so einen Blödsinn labern – dafür habe ich kein Verständnis. Da geht man in die Kabine, hält die Klappe und fährt nach Hause. Ich hätte mich nach so einem Spiel nicht getraut, so etwas zu sagen.”

(rockefeller-news/ks)

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Written by Scholl Kerstin

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Dortmund besiegt die Bayern

20. November 2011

Ribery und Goetze

Ribery kommt nicht gegen Dortmunds Mario Götze an. (Foto: dapd)

Wie war das noch? Planten sie Bayern nicht einen Bundesliga-Durchmarsch der besonderen Art? Doch so ganz einfach wie es sich die Münchner vorgestellt haben, dürfte die ganze Geschichte nicht werden. Zumindest haben die Spieler des BVB dem geplanten Durchmarsch zunächst einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Mit 0:1 unterlag der FC Bayern den Dortmundern. Der große Sieg, den sich die Bayern errechnet hatten, blieb aus.

Vor allem Trainer Jupp Heynckes war sicherlich sauer über die Niederlage. “Wir waren zu brav, wir haben kein Tempo gespielt. Und unser Kollektiv-Defensivverhalten war nicht so ausgeprägt wie gewohnt”, beschwerte sich Heynckes nach dem Spiel.

Der stärkste Verfolger macht die Siegesserie des FC Bayern zunichte. Nach 23 geschossenen Toren, ohne ein Gegentor, kassierten sie jetzt den ersten Treffer. Und das ausgerechnet von den Borussen, die den Bayern dicht auf den Fersen sind.

Weiter sagt Heynckes: “Wenn man gegen Borussia Dortmund spielt, muss man viel mehr Druck aufbauen, als wir es heute gemacht haben. Wir haben es nicht verstanden, das Tempo anzuziehen und Torchancen zu kreieren.”

Es war ausgerechnet Mario Götze, der derzeitige Star des BVB, der es den Bayern zeigt und das erlösende Tor schoss. Genau das nagte im Nachhinein an Heynckes, der erklärte: “Der Gegentreffer war sehr unglücklich, aus meiner Sicht war das ein typisches 0:0-Spiel.”

Der FC Bayern also als schlechter Verlierer? Auch der FC Bayern muss sich einmal geschlagen geben.

(rockefeller-news/ks)

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Written by Scholl Kerstin

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