Mexiko wird von schwerem Erdbeben erschüttert – Präsident Calderón: Keine Meldungen über schwere Schäden

21. März 2012

Tausende Menschen flüchten ins Freie und auf die Strassen in Mexico City. (Foto: D.Lopez/dapd)
Tausende Menschen flüchten ins Freie und auf die Strassen in Mexico City. (Foto: D.Lopez/dapd)

 

Mexiko ist am Dienstag von einem langen, schweren Erdbeben erschüttert worden. Es hatte nach Angaben de US-Erdbebenwarte eine Stärke von 7,6. Das Zentrum lag in rund 18 Kilometern Tiefe, 25 Kilometer außerhalb der Stadt Ometepec im südmexikanischen Staat Guerrero. Auch in der Hauptstadt Mexiko-Stadt schwankten Gebäude. Kurz danach erschütterte noch ein Nachbeben der Stärke 5,1 das Gebiet. Das mexikanische Seismologische Institut meldete, auch in Oaxaca sei das Beben deutlich zu spüren gewesen. Präsident Felipe Calderón erklärte, es gebe keine unmittelbaren Meldungen über größere Schäden.

Der Bürgermeister der Hauptstadt, Marcello Ebrard, twitterte: “Wir haben ein Erdbeben”. Es gebe aber keine Probleme mit “strategischen Einrichtungen” wie dem Wassersystem. Anwohner berichteten hingegen, der Wasserdruck habe nachgelassen. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Das Telefonnetz in Mexiko-Stadt und anderen von dem Beben betroffenen Gebieten brach aber zusammen.

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Schweres Erdbeben in Tokio

01. Januar 2012

Fukushima

Dem im März havarierten Atomkraftwerk in Fukushima hat das Beben keinen neuen Schaden zugefügt. (Foto: dapd)

Als wäre Japan 2011 nicht schon genug von Naturkatastrophen heimgesucht worden, erschütterte am Sonntag nun erneut ein schweres Erdbeben das Land.

Dieses Mal fand das schwere Erdbeben in der japanischen Hauptstadt Tokio statt. Das Beben selbst hatte eine Stärke von 7,0 auf der Richterskala.

Der Ursprung des Erdbebens lag jedoch knapp 600 Kilometer entfernt in der Nähe der unbewohnten Insel Torishima im Pazifischen Ozean. Dort war das Epizentrum des Bebens, das schließlich bis nach Tokio zu spüren war.

Die Behörde für Meteoroligie gab an, dass das Beben in einer Tiefe von etwa 370 Kilometern stattfand. Eine Tsunami Meldung wurde jedoch nicht herausgegeben.

In Tokio selbst herrschte Ausnahmezustand. Die Gebäude fingen an zu schwanken, Menschen rannten in Panik auf die Straßen, denn das Beben im März war vielen noch im Hinterkopf geblieben. Über Schäden und Verletzte ist derzeit jedoch noch nichts bekannt.

Auch im Norden und in der Mitte des Landes wurden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Schnellzüge wurden aus dem Verkehr genommen und mussten einer Sicherheitsprüfung unterzogen werden. Der Fernsehsender NHK berichtete, dass es in den Kraftwerken Japans keine besonderen Vorkommnisse gegeben habe. Das gilt auch für das im März schwer beschädigte Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi. Bei dem Beben und dem darauffolgenden Tsunami kamen 20.000 Menschen ums Leben oder werden noch vermisst.

(rockefeller-news/dapd)

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Japan mit Cäsium verseucht

23. November 2011

Fukushima Japan

Rund um das Atomkraftwerk in Fukushima ist das Land schwer verseucht. (Foto: dapd)

Große Teile des Landes Japan sind mit Cäsium verseucht. Ganze acht Prozent der Landfläche sind mit dem radioaktiven Material kontaminiert.

Acht Prozent des Landes, das entspricht rund 30.000 Quadratkilometern. Diese Zahl gab die Zeitung “Asahi Shimbun” bekannt, nachdem sie vom Wissenschaftsministerium veröffentlicht wurde, das die jüngste Ausgabe der Cäsium-Kontaminationskarte herausgab.

Das Problem das daraus resultiert ist, dass besonders Cäsium 137 Langzeitschäden anrichtet, die gravierende Folgen haben. Das Cäsium selbst wurde freigesetzt, nachdem im März das Erdbeben und der darauf folgende Tsunami verheerende Schäden im Atomkraftwerk Fukushima angerichtet hatten.

In mehreren Reaktoren des Kernkraftwerkes kam es aufgrund der Naturkatastrophen zu Kernschmelzen, wodurch das Cäsium an die Luft gelangte. Auch rund um das Atomkraftwerk wird die Lage nicht besser.

In Fukushima selbst und sieben weiteren Präfekturen ist die jährliche Strahlendosis deutlich erhöht und beträgt mindestens ein Millisievert.

Davon sind laut Schätzungen drei Prozent der gesamten Landfläche betroffen.

(rockefeller-news/ks)

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Schweres Erdbeben in der Türkei

10. November 2011

Wieder hat die Erde in der Türkei gebebt und Opfer gefordert.

Auch zahlreiche Journalisten befinden sich unter den Trümmern. Die Angst ist groß, dass es zu weiteren Nachbeben kommt.

(rockefeller-news/ks)

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Written by Ortwin Oberhauser

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Erneutes Erdbeben erschüttert Türkei

10. November 2011

Erde Türkei

Wieder hat die Erde in der Türkei gebebt. Zahlreiche Häuser wurden zerstört und Menschen unter den Trümmern eingeschlossen. (Foto: dapd)

Wieder ist es in der Osttürkei zu einem schweren Erdbeben gekommen. In der Nacht auf Donnerstag kamen mindestens sieben Menschen ums Leben.

Es wurden bereits 23 Überlebende aus den Trümmern von drei eingestürzten Gebäuden geborgen. Die teilte die Katastrophenschutzbehörde am frühen Donnerstagmorgen mit. Wie der stellvertretende Ministerpräsident Besir Atalay erklärte war vor allem die Stadt Van vom Erdbeben in der Nacht betroffen.

Dort sind 25 Gebäude eingestürzt. Glück im Unglück: nur drei von ihnen waren bewohnt, da die restlichen Gebäude vom Erdbeben Ende Oktober so schwer beschädigt worden waren, dass sie geräumt werden mussten.

Atalay sagte weiter, dass die Retter vor allem in den drei übrigen Gebäuden, zwei Hotels und ein Wohnhaus, nach Überlebenden suchen. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 5,7 auf der Richterskala. Dutzende Menschen werden noch vermisst und unter den Trümmern vermutet.

Das Erdbeben Ende Oktober forderte 6.000 Menschenleben und hatte eine Stärke von 7,2.

In einem der nun eingestürzten Hotel hielten sich zahlreiche Journalisten auf, die von dem vorherigen Beben und über die Folgen berichteten. Auch die Nachrichtenagentur Dogan bestätigte, dass noch zwei ihrer Reporter vermisst werden. Wie der Besitzer des Hotels angab, seien zum Zeitpunkt des Bebens 27 Menschen dort beherbergt worden. Erst im vergangenen Jahr habe er das 40 Jahre alte Hotel renovieren lassen.

Die ganze Nacht hindurch arbeiteten die Rettungskräfte und versuchten, Überlebende zu bergen. Verschüttete Reporter sendeten SMS an ihre Kollegen, um sie auf sich aufmerksam zu machen und um Hilfe zu bitten. Teilweise versuchten Menschen mit bloßen Händen Schutt und Trümmer beiseite zu räumen, um Verschüttete zu finden.

(rockefeller-news/dapd)

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Fukushima droht neue Kernspaltung

02. November 2011

Eine weitere Hiobsbotschaft, die uns aus Japan erreicht. Dem Kernreaktor in Fukushima steht vor einer erneuten Kernschmelze.

Wie der Betreiber des durch den Tsunami lahmgelegten Atomkraftwerks in Fukushima berichtet, gibt es in Reaktor 2 des Kraftwerks Anzeichen dafür, dass eine erneute Kernschmelze bevorsteht. Dies gab Tepco am Mittwoch bekannt.

Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete bereits, dass damit begonnen wurde, Borsäure in den Reaktor einzuleiten, um das Schlimmste zu verhindern. Eine möglich Kettenreaktion soll damit unter Kontrolle gehalten werden.

Die Temperatur, der Druck und die radioaktive Konzentration im Reaktor selbst seien soweit konstant und hätten sich nicht verändert.

Tepco selbst versucht mit allen Mitteln die Situation herunterzuspielen, indem beteuert wird, dass alles nicht so schlimm sei und man Herr der Lage sei. Kyodo zitiert einen Konzernvertreter, der sagt, dass es sich um keine besonders kritische Situation handle.

Die Planungen zur Stabilisierung des Reaktors würden durch die Kernspaltung nicht beeinträchtigt und könnten wie vorgesehen eingehalten werden.

Bereits im März war das Kernkraftwerk durch einen Tsunami schwer beschädigt worden. In den Reaktoren 1, 2 und 3 ist es bereits zu Kernschmelzen gekommen. Inwieweit die jetzige Kernschmelze vorangeschritten ist, ist jedoch nicht bekannt. Sicher ist, dass Tepco alles unternehmen wird, damit die internationale Angst vor einer neuen Kernschmelze nicht geschürt wird.

Fukushima Atom

Wie steht es wirklich um das zerstörte Atomkraftwekr in Fukushima? (Foto: dapd)

(rockefeller-news/ks)

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Junge in Türkei lebend geborgen

28. Oktober 2011

Es ist nun bereits mehr als vier Tage her, dass die Erde in der Türkei gebebt hat und hunderte Menschen in den Tod riss. Häuser und sogar ganze Dörfer wurden bei dem Erdbeben zerstört. Die Hilfsgüter rollen nur schleppend an.

Trotzdem ist wieder ein kleines Wunder passiert, das die Helfer hoffen lässt.

Am Freitag morgen konnte ein 13-jähriger Junge noch lebend aus den Trümmern geborgen werden. Medien berichten, dass der Junge sich verletzt hat, doch am Leben ist. Laut der Nachrichtenagentur Andolu habe das Kind mehr als 108 Stunden unter den Trümmern aushalten müssen. Er wurde in der am schwersten betroffenen Stadt Ercis gefunden.

Bereits einige Stunden zuvor war ein 18-Jähriger noch lebend geborgen worden. Solche Glücksfälle geben auch den Helfern neuen Mut, um weiter nach Überlebenden zu suchen. Sie geben nicht auf.

Die ganze Nacht lang suchten die Rettungsmannschaften weiter, in der Hoffnung auf weitere Überlebende zu stoßen. Es wurde mit Flutlichtanlagen gearbeitet, um gegen die Nacht anzukämpfen. Bisher kostete das Erdbeben rund 550 Menschen das Leben. Weitere 2.300 wurden verletzt. Dies teilte die türkische Katastrophenwebsite mit.

180 Menschen konnten lebend aus den Trümmern gerettet werden. 2.300 Häuser sind zerstört. Viele sind nun obdachlos und strömen zu Suppenküchen. Zelte sind das einzige Hab und Gut, was vielen geblieben ist. Trotz eisiger Temperaturen um den Gefrierpunkt müssen die Menschen in den Zelten nächtigen, weil sie sonst keine andere Bleibe haben. Auch Regen und Schnee machen das Leben schwer.

Inzwischen verzeichnet die Region in der das Erdbeben stattfand rund 100 Nachbeben. Auch am Donnerstag wurde abermals die Erde mit einer Stärke von 5,4 erschüttert. Das erste Beben hatte ein Stärke von 7,2.

Erdbeben

Ein Junge sammelt seine letzten Habseligkeiten aus dem völlig zerstörten Haus in Ercis. (Foto: dapd)

(rockefeller-news/dapd)

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Zahl der Opfer in der Türkei steigt weiter

27. Oktober 2011

Dass es Wunder gibt, haben auch die Rettungskräfte in der Türkei am eigenen Leib erfahren dürfen. 47 Stunden nach dem verheerenden Erdbeben konnten sie ein knapp zwei Wochen altes Baby lebend bergen. Das Baby lag unter den Trümmern eines Hauses, das in der am stärksten betroffenen Stadt Ercis stand.

Das kleine Mädchen ist wohlauf, berichteten Ärzte des Krankenhauses, in das sie gebracht worden war. Zwar sei die Kleine mit Namen Azra unterkühlt und vor allem ausgedurstet gewesen, doch mit der Behandlung im Brutkasten konnte sie schnell wieder in Noramlzustand versetzt werden.

Auch ihre Mutter und Großmutter konnten lebend geborgen werden. Ein Drei-Generationen-Glück, das sie Retter in Ercis live miterleben durften.

Erdbeben Türkei

Rettungskräfte bei der Bergung der kleinen Azra. (Foto: ddp)

Doch es gibt auch tragische Berichte, die leider die guten Nachrichten um ein Vielfaches übersteigen. So erlag der 13-jährige Yunus, der am Montag aus den Trümmer gerettet worden war, auf der Fahrt ins Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Auf der Fahrt verschlechterte sich sein Zustand so sehr, dass sein Herz plötzlich aufhörte zu schlagen.

Insgesamt zählten Rettungskräfte 459 Tote, 1350 Menschen wurden bei dem schweren Beben verletzt. Auch die Zahl der zerstörten Häuser wurde seitens der Regierung von 970 auf 2262 drastisch nach oben korrigiert. Die Suche nach Vermissten nimmt kein Ende.

Auch die Gefahr von Nachbeben besteht immer noch. Seit dem Erdbeben meldeten die betroffenen Regionen um die 500 Nachbeben.

(rockefeller-news/ks)

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Written by Scholl Kerstin

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Hilfsgüter erreichen die Türkei spät

26. Oktober 2011

Das schwere Erdbeben, das die Türkei erschütterte, hat schon viele Opfer gefordert.

Doch trotzdem werden immer wieder Überlebende aus den Trümmern geborgen. Ein zwei Wochen altes Baby, sowie dessen Mutter und Großmutter wurden lebend geborgen.

Die Versorgung mit Hilfsgütern läuft jedoch schleppend. Die kleinen Dörfer leiden darunter, dass die dringend benötigte Hilfe nur spät ankommt.

(rockefeller-news/ks)

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Written by Scholl Kerstin

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