Letzter Funkspruch, dann ein Feuerball – 5 Menschen bei Absturz in Egelsbach ums Leben gekommen

03. März 2012

Das Metall der Maschine glühte bis tief in die Nacht. (Foto: dapd)
Das Metall der Maschine glühte bis tief in die Nacht. (Foto: dapd)

 

Der Wald bei Egelsbach gleicht einem Trümmerfeld. Auch einen Tag nach dem Absturz eines Flugzeugs in der Nähe des dortigen Regionalflughafens sind Wrackteile auf über hundert Meter verteilt. Löschschaum liegt über den verkohlten Teilen. Zwei Gerichtsmediziner in grünen Overalls bemühen sich um die Identifizierung der Opfer. Fünf Menschen sind bei dem Absturz ums Leben gekommen: Pilot und Kopilot sowie drei Passagiere.

Drei Leichen wurden am Donnerstagabend geborgen, zwei weitere Todesopfer am Freitag. Es handelt sich um drei Männer und zwei Frauen. Nähere Angaben zu ihrer Identität machte die Polizei zunächst nicht – weitere Untersuchungen wie Obduktion und DNA-Abgleich müssten erst noch erfolgen.

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Written by Tassos

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Mindestens drei Tote nach Absturz einer Cessna in Hessen

02. März 2012

Maschine fängt nach Absturz Feuer - Ursache noch unklar. (Foto: dapd)
Maschine fängt nach Absturz Feuer – Ursache noch unklar. (Foto: dapd)

 

Mindestens drei Menschen sind am Donnerstagabend beim Absturz eines Kleinflugzeugs nahe des Flughafens Egelsbach (Landkreis Offenbach) ums Leben gekommen. Die Maschine verschwand gegen 19.00 Uhr beim Landeanflug vom Radar und stürzte etwa drei Kilometer vor dem Flughafen in ein Waldstück, teilte das Polizeipräsidium Südosthessen mit. Beim Aufprall gab es demnach eine Explosion, anschließend brannte das Wrack etwa eine Stunde.

Die Maschine war der Polizei zufolge im österreichischen Linz mit Pilot, Co-Pilot sowie drei Passagieren gestartet. Drei Menschen wurden bislang tot geborgen. Nach den anderen beiden Insassen wird mit Hochdruck gesucht. Die Ursache des Absturzes ist noch unklar.

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Written by Rockefeller David

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Explosion in französischer Atomanlage

12. September 2011

Geigerzähler

Bei der Explosion wurde keine radioaktive Strahlung frei. (Foto: dapd)

Ein Mensch ist bei einer Explosion in einer französischen Atomanlage ums Leben gekommen. Vier weitere Personen wurden verletzt, mitunter sogar schwer.

Das ganze Geschehen ereignete sich in Südfrankreich in der Aufbereitungssanlage Centraco. Bisher sei keine radioaktive Strahlung ausgetreten teilte die Atomaufsichtsbehörde in Paris mit.

Die Explosion ereignete sich in einem der Schmelzöfen für Atommüll. In diesen herrscht generell eine geringe Radioaktivität. Weiterhin teilten die Betreiber der Anlage mit, dass sich kein Atomreaktor auf dem Gelände befindet.

Die gesamte Anlage wird von einem Tochterunternehmen des französischen Versorgers EDF betrieben.

Das Feuer, das aufgrund der vorhergehenden Explosion ausgetreten sei, sei schnell wieder unter Kontrolle gewesen. Die Sprecherin der Atomanlage, Carole Trivi, teilte mir, dass die genaue Ursache für die Explosion noch nicht geklärt sei. Derzeit würden Untersuchungen durchgeführt, die Aufschluss über das Geschehen bringen sollen.

Auch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien steht in Kontakt mit den französischen Behörden, wie ein Vertreter in Wien angab.

Die Explosion hat auch Auswirkungen auf den deutschen Raum, denn sofort nachdem die Explosion bekannt wurde, sackten die Aktien der beiden größten Deutschen Energielieferer E.on und RWE auf neue Jahrestiefststände ab.

(rockefeller-news/dapd)

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Written by Ortwin Oberhauser

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Nach Erdbeben: Japan steht vor nueklearer Katastrophe

13. März 2011

Atomar Verstrahlung in Japan

Japan ist geprägt von der Angst vor einer atomaren Verstrahlung. (Foto: Mark Baker/dapd)

Tokio. Die katastrophalen Auswirkungen des gigantischen Erdbebens in Japan mit dem nachfolgenden, zerstörerischen Tsunami am vergangenen Freitag nimmt einen weiteren verheerenden Verlauf. Ein japanischer Regierungssprecher sprach heute von einer möglichen Explosion in einem weiteren Atomreaktor. Demnach könne es im Block 3 des Kernkraftwerks Fukushima zu einer Wasserstoff-Explosion kommen, erklärte Kabinettssekretär Yukio Edano.

Bereits zuvor hatte die Regierung mitgeteilt, dass es offenbar zu einer teilweisen Kernschmelze gekommen sei. Die Radioaktivität im Atomkraftwerk sei kurzzeitig über das zulässige Niveau gestiegen, danach aber wieder deutlich zurückgegangen, erklärte Edano am Sonntag.

Bei drei Reaktoren des Kernkraftwerks sei nach dem folgenschweren Erdbeben vom Freitag die Kühlung ausgefallen. Aus einem Gebiet von 20 Kilometern um das Kernkraftwerk, das etwa 270 Kilometer nördlich von Tokio liegt, wurden inzwischen 170.000 Menschen in Sicherheit gebracht.

Bereits zuvor war es im Block 3 des Kernkraftwerks Fukushima zum Ausfall des Kühlsystems gekommen. Um Druck von dem überhitzten Reaktor zu nehmen, sei Dampf abgelassen worden. Damit sei wohl auch eine geringe Menge Radioaktivität freigesetzt worden. Gleichzeitig sei Wasser in das Kernkraftwerk geleitet worden, um den Druck und die Temperatur in dem Reaktor zu senken, sagte Edano. Trotzdem sei es “höchstwahrscheinlich”, dass es in der Anlage zu einer teilweisen Kernschmelze gekommen sei.

Da sich das alles im Reaktor abspiele, könne es nicht direkt überprüft werden. Aber es würden Maßnahmen im Hinblick auf eine mögliche teilweise Kernschmelze getroffen, erklärte Edano. Vermutlich hätten einige Brennstäbe kurzzeitig auch freigelegen. Damit waren sie vermutlich nicht mehr ganz mit Wasser bedeckt. Das würde zu einem Temperaturanstieg im Reaktor führen.

Verweise:

(dapd; rockefeller-news/up)

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Written by UrsPid

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