Piraten-Spitzenkandidat rügt die Liberalen und wirft den Parteien vor, das Phänomen Piraten nicht zu verstehen
14. Mai 2012
Der Spitzenkandidat der nordrhein-westfälischen Piraten, Joachim Paul, hat die FDP um NRW-Spitzenkandidat Christian Lindner und die etablierte Politik kritisiert. “Ich denke, die Zukunft wird zeigen, wie lange eine personenbasierte Politik trägt. Ich glaube, dass sie nicht sehr weit trägt”, sagte Paul der Nachrichtenagentur dapd zu dem überraschenden Ergebnis von 8,6 Prozent für die Liberalen bei der NRW-Landtagswahl. “Da müssen konkrete Inhalte her. Herr Lindner ist zwar eine nette Person, aber da reicht nicht allein die Person”, fügte der 54-jährige promovierte Biophysiker hinzu.
Auch die anderen Parteien griff Paul nach der Landtagswahl an. “In der etablieren Politik gibt es ein Problem, das Phänomen Piraten zu begreifen”, rügte Paul. Die Piraten müssten Aufklärungsarbeit leisten, um zu erklären, woher ihre Bewegung kommt und wie sich diese Bewegung motiviert. “Es wird nicht verstanden, wie die Bewegung aus Zornbürgern und Internet eine Melange bildet”, erklärte der neue Oberpirat im Düsseldorfer Landtag. Read more »












