Grand-Prix Rennen in Bahrain von Protesten überschattet – Ermittlungen nach Tod von Aktivisten eingeleitet

22. April 2012

Sicherheitsvorkehrungen vor Rennen drastisch verschärft. (Foto: H.Jamali/dapd)
Sicherheitsvorkehrungen vor Rennen drastisch verschärft. (Foto: H.Jamali/dapd)

 

Gewaltsame Auseinandersetzungen haben am Wochenende den Formel 1 Grand Prix im Golfstaat Bahrain überschattet. Die Proteste richteten sich gegen die Sicherheitskräfte, die von der Opposition für den Tod eines Mannes bei einer Kundgebung am Tag zuvor verantwortlich gemacht wurden. Die Demonstranten skandierten Parolen gegen König Hamad bin Isa al Chalifa. Einige riefen: “Wir wollen die Formel 1 nicht!”

Kurz vor dem Beginn des Rennens wurden die Sicherheitsvorkehrungen noch einmal drastisch verschärft: In Hochburgen der Opposition wurden Kontrollposten errichtet und gepanzerte Wagen stationiert, um mögliche Proteste im Keim zu ersticken. Der Grand Prix endete schließlich ohne Zwischenfälle.
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Written by Tassos

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Kimi Räikkönen kehrt zurück in die Formel 1

30. November 2011

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen mischt im nächsten Jahr wieder beim Formel 1 Geschehen mit. (Foto: dapd)

In der neuen Formel 1 Saison 2012 kehrt ein altes Gesicht auf die Rennstrecken der Welt zurück. Der Finne Kimi Räikkönen wird im nächsten Jahr für das Lotus Formel 1-Team fahren.

Zwei Jahre lang fuhr der Finne in der Rallye-WM, doch nun ist es für ihn an der Zeit, wieder in die Formel 1 zurückzukehren. Auf der Lotus-Homepage verkündet Räikkönen: “Ich freue mich sehr darauf, dass ich dem Team auf seinem Weg an die Spitze der Startaufstellung in einer sehr wichtigen Position helfen kann.”

Die Position ist durchaus wichtig, denn er wird wieder im Cockpit des Formel 1-Bolliden Platz nehmen, um dem Lotus-Team die besten Chancen für die neue Saison zu sichern.

Wer jedoch der Teamkollege von Räikkönen sein wird ist noch völlig unklar. Sicher ist jedoch, dass der Vertrag des Russen Witali Petrov noch die Saison 2012 mit einschließt.

Räikkönen, der selbst 2007 mit Ferrari Formel 1-Weltmeister geworden ist, verließ die Rennserie im Jahr 2009. Bei seinem Aussteig konnte er 18 Grand-Prix-Siege verzeichnen. Doch seine Zeit in der Rallye-WM scheint dem Fahrer viel gebracht zu haben. Er sagt selbst: “Meine Zeit in der Rallye-WM hat mich als Fahrer definitiv weitergebracht.”

Doch letzten Endes sei der “Hunger nach einer Rückkehr in die Formel 1″ so stark geworden, dass der Finne nicht mehr dagegen ankämpfen konnte.

(rockefeller-news/ks)

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Written by Ortwin Oberhauser

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Red Bull-Show nicht ganz echt?

29. November 2011

Sieg Webber

Wie echt war der Sieg von Mark Webber? (Foto: dapd)

Es wird heiss diskutiert über dass letzte Formel 1-Rennen in Interlagos letzten Sonntag. War die Red Bull-Show von Sebastian Vettel und Mark Webber echt, oder war sie es nicht? War alles ein abgekartertes Spiel?

Der Positionswechsel zwischen Sebastian Vettel und Mark Webber sorgte im Nachhinein für zahlreiche Spekulationen. Angeblich hatte Vettel während des Rennens einen Getriebeschaden, wodurch er in zweiten und dritten Gang nicht voll beschleunigen konnte. Das zwang ihn, seinem Teamkollegen Mark Webber den Vorrang zu lassen.

Seltsam: Trotz dieses Schadens konnte Vettel das Rennen als zweiter beenden. Einzig und allen Mark Webber gelang es, am Weltmeister vorbei zu ziehen.

Red-Bull-Racing Teamchef Christian Horner streitet jegliche Vorwürfe jedoch vehement ab. Der Positionswechsel der beiden Fahrer sei nicht im Vorfeld geplant gewesen. Es habe sich nicht um eine Teamorder gehandelt.

Zuvor hatte die spanische Presse behauptet, dass es sich bei Vettels kaputtem Getriebe lediglich um ein “Phantom-Problem” gehandelt habe.

Horner stellte jedoch klar: “Jeder, der unseren Boxenfunk gehört hat oder die Telemetriedaten gesehen hat, weiss, dass das nicht stimmt.”

Trotzdem bleiben Zweifel daran, dass alles mit rechten Dingen zuging. Denn dass ein Getriebe urplötzlich Öl verliert und nicht mehr richtig funktioniert, man aber trotzdem noch den zweiten Platz einheimsen kann, ist fast unmöglich.

Ein Gedankengang ist und bleibt, dass Red-Bull-Racing versucht hat, Mark Webber doch noch zum Vizeweltmeister zu machen. Die Hoffnung war da, denn wäre Jenson Button ausgefallen, hätte sich Webber den Titel mit einem ersten Platz noch ergattern können.

Button gelang es jedoch, auf Platz 3 vorzufahren, was ihm den Titel als Vizeweltmeister sichert. So zeigt sich, dass auch Absprachen nicht immer ihre Wirkung haben.

(rockefeller-news/ks)

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Written by Scholl Kerstin

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Webber fährt in Sao Paulo zum Sieg

28. November 2011

Vettel und Webber

Vettel und Webber feiern in Sao Paulo ihren Doppelsieg. (Foto: dapd)

Es ist der erste Sieg, den Mark Webber in dieser Saison verzeichnen kann. Und wohl auch der letzte, denn das Rennen im brasilianischen Sao Paulo war das letzte der Saison.

Vor dem Rennen beschwerte sich Kommentator Niki Lauda noch, dass es Mark Webber in dieser Saison nicht gelungen sei, einen einzigen Sieg nach Hause zu fahren. Doch nun wurde er eines Besseren belehrt und musste seine Aussage nach dem Rennen schleunigst revidieren.

Weltmeister Sebastian Vettel hatte während des gesamten Rennens mit Getriebeproblemen zu kämpfen. Schon in den ersten Runden wurde ihm über das Teamradio mitgeteilt, dass er im zweiten Gang nicht hoch beschleunigen darf. Einige Zeit später traf dies auch auf den dritten Gang zu. Bei einer Strecke, wie der in Sao Paulo ein schwieriges Unterfangen. Trotzdem schaffte er es, auf den zweiten Platz zu fahren und konnte den Red Bull Doppelsieg komplett machen.

Doch Vettel zeigte sich auch mit den zweiten Platz zufrieden. Einen Grund, enttäuscht zu sein gibt es für den 24-Jährigen nicht: “Das wäre nicht angebracht, denn es war eine unglaubliche Saison, die wir mit einem Doppelsieg für das Team abgeschlossen haben. Ich bin sehr stolz.”

Sebastian Vettel gönnte seinem Teamkollegen Mark Webber den Sieg: “Mark hat den Sieg verdient, er ist ein fantastisches Rennen gefahren.”

Nach dem Rennen erklärte Vettel, dass er Webber extra vorbei gelassen habe, um ihm die besten Erfolgschancen für ein Team zu geben. Das nahm Webber eher mit gemischten Gefühlen hin: “Für mich persönlich ist es natürlich ein sehr wichtiger Sieg, die letzten Runden haben richtig Spass gemacht. Aber es wäre schön gewesen, das ganze mit Sebastian auf der Strecke auszufechten.”

Der Brite Jenson Button kann sich nun als Vizeweltmeister bezeichnen. Nach dem Rennen sagte er: “Es war kein perfektes Jahr, aber ein gutes Jahr.”

(rockefeller-news/ks)

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Written by Scholl Kerstin

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Sao Paulo soll Vettels krönender Abschluss werden

24. November 2011

Das letzte Formel-1-Rennen der Saison steht an und Sebastian Vettel ist noch einmal wild entschlossen, alles zu geben. Zwar ist er schon Weltmeister, trotzdem ist es ihm noch möglich einen Rekord zu brechen, was er auch mit allen Mitteln versuchen wird.

Sebastian Vettel ist es immer noch möglich, alleiniger Pole-Besthalter zu werden.

Bisher hat es Vettel geschafft ganze 14 Pole-Position zu erlangen. Genau das ist auch Nigel Mansell im Jahr 1992 gelungen. Falls es Vettel schaffen sollte auch am Samstag in Sao Paulo die Pole zu ergattern, dann hätte er den fast 20 Jahre währenden Rekord Mansells gebrochen.

Sao Paulo Hamilton

Wie in Abu Dhabi möcht Lewis Hamilton auch in Sao Paulo siegen. (Foto: dapd)

Doch auch Lewis Hamilton ist hochmotiviert. Ein Sieg in der Heimat seines Idols Ayrton Senna wäre für Hamilton nach eigener Aussage die Krönung seiner Karriere. Hamilton sagt selbst: “Irgendwann einmal in Brasilien zu gewinnen, wäre sehr emotional für mich, da es ja die Heimat meines absoluten Lieblingsfahrers ist”, und er fügt hinzu: “Ich habe in Brasilien noch nie gewonnen und ich würde sterben, um auf dieser Strecke zu siegen.”

Ob Jenson Button sich auf das Rennen in Sao Paulo freut ist unklar, denn er wurde im letzten Jahr Opfer eines Raubüberfalls. Gerade als er sich auf dem Weg von der Streck in Interlagos zum Zentrum befand wurde er überfallen. Sein Fahrer schaffte es allerdings, gemeinsam mit ihm die Flucht zu ergreifen. Trotzdem sagt Button: “Die Sicherheitsvorkehrungen sind in diesem Jahr größer. Das ist auch gut so.” Jeder der Fahrer wird mit einer eigenen Polizei-Eskorte chauffiert.

Trotzdem ist das Konzept noch nicht vollständig ausgereift, da auch die anderen Formel-1-Mitglieder öfter Opfer von Raubüberfällen werden.

(rockefeller-news/ks)

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Written by Scholl Kerstin

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Plattfuß macht Vettel Strich durch die Rechnung

14. November 2011

Abu Dhabi Vettel

In Abu Dhabi hatte Sebastian Vettel in diesem Jahr kein Glück. Der 24-Jährige schied in der ersten Runde aus. Hier verlässt Vettel die Strecke. (Foto: dapd)

Es war schlichtweg Pech für Sebastian Vettel, dass er bereits in der ersten Rennrunde in Abu Dhabi ausscheiden musste. Ein Plattfuß und die beschädigte Bremstrommel machten ihm einen Strich durch die Rechnung.

Nach dem Vorfall wirkte Vettel sichtlich geknickt. Doch er verschwand nicht unter die Dusche, sondern setzte sich an die Bildschirme des Teams um Ursachenforschung zu betreiben. Sofort kam Bernie Ecclestone vorbei, um dem Weltmeister ein paar aufmunternde Worte zuzuflüstern. Er bot ihm sogar an, gleich nach Hause fliegen zu können. Doch Sebastian Vettel lehnte das Angebot ab und half sogar weiter beim Rennen mit, indem er das Team rund um seinen Kollegen Mark Webber unterstützte.

Trotzdem ist der Ausfall für Vettel ein harter Schlag. Aus der Traum mit weiteren Rekorden, denn Michael Schumachers Traumsaison mit 13 Siegen kann der 24-Jährige nun nicht mehr überbieten. Auch der Abu Dhabi-Hattrick ist ihm nicht geglückt. Dabei ist es die Strecke, auf der er im Jahr 2010 seinen ersten Weltmeistertitel feiern durfte.

Einen Rekord konnte der 24-Jährige jedoch brechen. Vettel erreichte in Abu Dhabi seine 14. Pole, womit er den 19 Jahre alten Rekord von Nigel Mansell einstellte. In zwei Wochen könnte er diesen in Brasilien sogar überbieten.

Einer ging jedoch lachend aus Vettels Misere hervor. Lewis Hamilton konnte seinen dritten Saisonsieg einfahren. Zwar hatte Vettel einen guten Start, doch gleich nach der ersten Kurve kreiselte sein Wagen und über den Boxenfunk beklagte er sich über ein Problem mit dem rechten Hinterrad. Der 24-Jährige konnte nur noch im Schleichtempo hinterher fahren und beendete das Rennen. Glück für Hamilton, der das Rennen ab diesem Zeitpunkt dominierte.

Den zweiten Rang sicherte sich Ferrari-Pilot Fernando Alonso vor dem zweiten McLaren von Jenson Button. Mark Webber wurde Vierter.

(rockefeller-news/ks)

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Nico Rosberg bleibt Mercedes treu

11. November 2011

Nico Rosberg

Nico Rosberg bleibt bei Mercedes. (Foto: dapd)

Nico Rosberg bleibt bei Mercedes. Der 26-Jährige hat seinen bis 2012 laufenden Vertrag jetzt um mehrere Jahre verlängert.

Der Formel-1-Fahrer bleibt den Deutschen treu und wechselt damit nicht zum Konkurrenten Ferrari. Rosberg will den Kampf um den Titel weiter im Silberpfeil bestreiten und folgt nicht dem Ruf der Italiener.

“Ab jetzt gibt’s nur noch Voll-Attacke”, sagt Rosberg in Abu Dhabi, wo das nächste Rennen stattfindet. Doch das ist nicht die einzige Kampfansage, die der 26-Jährige macht: “Das ist ein Super-Projekt hier und eine Hammer-Herausforderung.”

Vor allem die Neuzugänge in der Technik-Crew haben Rosberg die Entscheidung bei Mercedes zu bleiben erleichtert. “Das hat den letzten Klick gegeben”, gibt der Rennfahrer zu.

In letzter Zeit hatten sich Gerüchte verbreitet, die davon sprachen, dass Rosberg aller Voraussicht nach zu Ferrari wechselt. Sogar von einem Besuch in Maranello war schon die Rede. “Das war total aus der Luft gegriffen. Zu diesem Zeitpunkt war der Vertrag längst gemacht”, kontert der 26-jährige Teamkollege von Michael Schumacher.

“Für mich hat der Silberpfeil ein ähnliches Level”, erklärt Nico Rosberg seine Entscheidung weiter. “Wenn ich als deutscher Fahrer in einem Silberpfeil gewinnen würde, hätte das einen ähnlichen Wert, wie ein Sieg im Ferrari – wenn nicht gar einen größeren. Das wäre einer der Höhepunkte in meinem bisherigen Leben.”

Natürlich war es ein langwieriger Entscheidungsprozess, “aber nachdem ich im Sommer gesehen habe, dass Mercedes Vollgas gibt, um die absolute Nummer eins zu werden, war es keine schwere Entscheidung mehr. Es war in meiner Situation die absolut beste Entscheidung, und ich bin froh, dass das Thema komplett vom Tisch ist.”

(rockefeller-news/ks)

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Vettel feiert verhalten den Sieg in Indien

31. Oktober 2011

Es ist ein Sieg mit gemischten Gefühlen. Sebastian Vettel ließ beim Premierenrennen in Indien alle anderen Fahrer weit hinter sich und dominierte von Anfang an. Doch trotzdem scheint es, als könne er sich über diesen Sieg nicht ausgelassen freuen.

Es hängt ein dunkler Schatten über dem Rennen am Sonntag, denn jeder ist noch geschockt vom Tod zweier Rennfahrer. Sowohl der zweimalige Indy-500-Champion Dan Wheldon, als auch der frühere Motorrad-Weltmeister Marco Simoncelli kamen in den letzten zwei Wochen bei ihren Rennen ums Leben.

Viele Formel 1-Fahrer gedachten der Toten, indem sie die Nummern von Wheldon und vor allem Simoncelli auf dem Helm trugen. Auch Sebastian Vettel sagte: “Ich habe heute sehr gemischte Gefühle”, und weiter “Unsere Gedanken sind bei den beiden, die in den vergangenen beiden Wochen ihr Leben gelassen haben. Wir haben zwei ganz Große des Sports auf ganz tragische Weise verloren. Das waren ganz, ganz schwere Wochen.”

Indien Vettel

Auch in Indien kann Sebastian Vettel einen Sieg verzeichnen, auch wenn die Freude darüber verhalten ausfällt. (Foto: dapd)

Sebastian Vettel hat Simoncellis Tod live am Fernseher miterlebt. Vor dem Rennen am Sonntag wirkte er nachdenklich und in sich gekehrt. Der sonst so fröhliche Vettel gab zu: “Das war ganz tragisch. Wir sollten nicht vergessen, wie schnell sich die Dinge ändern. Wir sind bereit das Risiko einzugehen, wenn wird ins Auto steigen. Aber wir beten natürlich alle, das nichts passiert.”

Trotzdem sagte der 24-Jährige, dass er stolz sei, der erste Sieger in Indien zu sein. Der Schluck aus dem Pokal fällt jedoch verhalten aus. Auch das Feiern nach dem Sieg fällt schwer. Der Champagner spritzt nur wenig.

Das Rennen selbst hätte für Sebastian Vettel nicht besser laufen können. Er schaffte einen Hattrick. Vettel startete nicht nur aus der Pole Position, sondern fuhr den anderen Fahrern während des gesamten Rennens davon. Ganz am Schluss gelang es ihm noch, die schnellste Rennrunde einzufahren.

Ein gutes Rennen auch für Michael Schumacher, der vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg, den fünften Platz einfuhr. Ein gutes Rennen für die Silberpfeile.

Zweiter wurde Jenson Button in seinem McLaren, vor Fernando Alonso im Ferrari. Marc Webber blieb nur der undankbare vierte Platz, nachdem er von Position zwei aus gestartet war.

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Schwere Zeiten für Mark Webber

18. Oktober 2011

Für Mark Webber sind es schlimme Zeiten. Im Red Bull Team fühlt er sich immer als zweiter, denn sein Teamkollege Sebastian Vettel heimst einen Sieg nach dem anderen ein.

Der 24-Jährige holte sich erst kürzlich den zweiten WM-Titel seiner Karriere und lässt Mark Webber dagegen alt aussehen. Selbst der Rennstall sieht den Formel 1-Piloten nur noch als Nummer Zwei an.

Es ist nicht einfach für Mark Webber mit Vettels Dominanz zurecht zu kommen. Der Australier leidet unter dem Druck und sieht seine Chancen davon ziehen. Er beschriebe die Situation in einem Interview wie folgt: “Sebastian ist für den Rest des Feldes der Maßstab. Er ist zweifacher Champion, ich nicht.”

Diese Aussage zeigt, wie der die Ereignisse Webber zu schaffen machen. Auch Formel 1-Chef Bernie Ecclestone setzt noch einen drauf und sagt: “Im Vergleich mit Sebastian hat er es nun einmal nicht so leicht, weil Seb einfach der Beste ist.”

Und der Druck steigt weiter, denn seit August 2010 konnte Webber keines der Formel 1-Rennen mehr gewinnen. Teamkollege Vettel hingegen sicherte sich drei Siege und fuhr allen im Titelkampf davon. Auch andere Konkurrenten wie Jenson Button, Lewis Hamilton und Fernando Alonso konnten in dieser Saison wenigstens ein Mal den ersten Platz bei einem Grand Prix einfahren. Doch für Webber sieht es in dieser Hinsicht eher schlecht aus.

Ihm bleiben lediglich noch drei Rennen, in denen er beweisen kann, dass er sich noch nicht komplett abschreiben lässt. Doch auch das dürfte schwierig werden, denn Teamkollege Vettel hatte bereits im Vorfeld angekündigt, alles zu geben, um diese Rennen auch noch zu gewinnen.

Mark Webber

Schwere Zeiten für Mark Webber

(rockefeller-news/ks)

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Written by Scholl Kerstin

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