Sarkozy fordert Konjunkturhilfe der Europäischen Zentralbank – Sozialist bleibt klarer Favorit

16. April 2012

Fast zwei Drittel der Franzosen laut Umfrage unzufrieden mit Sarkozy. (Foto: L.Cironneau/dapd)
Fast zwei Drittel der Franzosen laut Umfrage unzufrieden mit Sarkozy. (Foto: L.Cironneau/dapd)

 

Amtsinhaber Nicolas Sarkozy und sein sozialistischer Herausforderer Francois Hollande haben am Sonntag vor jeweils rund 100.000 Anhängern den Wahlkampfendspurt eingeleitet – eine Woche vor der ersten Runde. Noch-Staatspräsident Sarkozy versuchte auf der Pariser Place de la Concorde, die vielen unentschiedenen Wähler zu mobilisieren. Er versprach, bei seiner Wiederwahl für Konjunkturhilfe der Europäischen Zentralbank zu kämpfen. Er werde “die Debatte um die Rolle der EZB eröffnen, um das Wachstum zu stärken”, erklärte er.

Damit eröffnete Sarkozy eine neue EU-Baustelle, nachdem er schon einen Austritt aus dem Schengenraum und das Einfrieren der Pariser EU-Beiträge angedroht hatte. Die EZB-Debatte ist ein Affront gegen Deutschland, die Bundesregierung lehnt jede politische Einmischung in die EZB-Entscheidungen kategorisch ab. Allerdings kämpft Sarkozy auch mit dem Rücken zur Wand. In Umfragen liegt er zwar für den ersten Wahlgang am 22. April mit Hollande Kopf an Kopf. Für die Stichwahl am 6. Mai sehen ihn die Institute aber um sechs bis 14 Punkte abgeschlagen.
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Written by Rockefeller David

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