08. Dezember 2011

Der FC Bayern lief gegen Manchester City mit der B-Elf auf. (Foto: dapd)
Mit einem 2:0 verliert der FC Bayern gegen Manchester City in der Champions-League. Und so zeigt sich, dass die Bayern doch nicht unschlagbar sind. Zumindest wenn sie mit der B-Elf auflaufen.
Denn es war nicht die erste Mannschaft des FC Bayern, die gegen die Engländer auf dem Spielfeld auflief.
Weder Lahm, noch Ribéry oder Gomez kamen zum Zug. Dagegen spielten Contento, Pranjic und Petersen. Das Spiel zeigte jedoch deutlich, dass Bayern ohne die großen Stars dem internationalen Fußball machtlos gegenübersteht.
Trotzdem konnte es sich die Bayern leisten, die Top-Stars zu schonen. Schließlich zogen sie schon vorzeitig als Gruppenerster ins Achtelfinale der Champions-League ein.
Ärger gab es dennoch. Bereits im Vorfeld des letzten Gruppenspiels hatte Bayern-Chef Rummenigge gegenüber dem Erzrivalen SSC Neapel zugesagt, dass man gegen Manchester City trotz Gruppensieg alles geben werde. Der Clubchef des SSC Neapel, de Laurentiis, verließ sich auf diese Aussage und wurde bitter enttäuscht.
Doch die Italiener konnten auf die eigene Spielstärke vertrauen und schlugen Villareal mit einem 2:0. Dadurch ist auch der SSC Neapel weiter und kann sich aufs Achtelfinale der Champions-League freuen.
Die Auslosung für das Achtelfinale findet am 16. Dezember statt.
“Wir haben in dieser Saison oft samstags 5:0, 7:0, 3:0 gewonnen und einige Spieler haben dabei gar nicht partizipiert, haben aber danach super trainiert. Das ist für diese Spieler eine Belohnung heute”, rechtfertigte Bayerns Trainer Heynckes seine Teamumstellungen. Und nach dem Spiel gibt er an: “Ich sollte das vielleicht nicht sagen, aber ich glaube mit kompletter Mannschaft hätten wir hier heute gewonnen.”
Generell dürfte den Bayern das verlorene Spiel jedoch nicht viel ausmachen, einzig die entgangene Siegprämie von 800.000 Euro könnte ein wenig auf Spielern und Clubverantwortlichen lasten.
(rockefeller-news/ks)
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