Jahrestag: Buergerkrieg in Libyen

14. Februar 2012

Victory für Libyen, 1 Jahr nach Befreiung. (Foto: dapd)

Victory für Libyen, 1 Jahr nach Befreiung. (Foto: dapd)

 

Ein Demonstrant mit Handbemalung in den Landesfarben formt in Bengasi (Libyen) seine Finger zum Siegeszeichen. Vor einem Jahr, am 15. Februar 2011, kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen in Libyen, die als Beginn des Buergerkrieges gelten.

Westerwelle: Libyer haben große Opfer für Neuanfang gebracht

Außenminister Guido Westerwelle hofft ein Jahr nach dem Beginn der Revolution in Libyen auf einen demokratischen Wandel in dem nordafrikanischen Land. “Die Menschen in Libyen haben sich nach Jahrzehnten der Gaddafi-Diktatur unter großen Opfern die Chance für einen politischen Neuanfang errungen”, sagte der FDP-Politiker der Nachrichtenagentur dapd am Rande seiner Lateinamerika-Reise in Brasilia. Deutschland unterstütze das neue Libyen dabei, “dass aus diesem Neuanfang ein Aufbruch in Richtung einer demokratischen und pluralen Gesellschaft wird”.

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Written by Tassos

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Libyen kommt nicht zur Ruhe

25. Januar 2012

Libysche Kinder

Libysche Kinder drücken die Schulbank. Zumindest ein Stück Normalität. (Foto: dapd)

Schon lange Zeit ist es ruhig geworden um die Berichterstattung aus Libyen. Doch wer denkt, dass das Land bereits zur Ruhe gekommen ist, der ist auf dem Holzweg. Zwar ist Libyens Diktator Muammar al Gaddafi bereits seit 100 Tagen tot, doch immer noch toben die Kämpfe im Land.

Es wird weiterhin scharf gekämpft und geschossen.

Teilweise sind es sogar die Rebellen untereinander, die sich bekriegen. Doch auch Gaddafi-Anhänger halten auch nach dem Tod des Diktator an ihrer Einstellung fest und liefern sich Kämpfe mit den Rebellen.

Diese Auseinandersetzungen behindern den Wiederaufbau der zerstörten Städte. Erst kürzlich haben Anhänger des getöteten Muammar al Gaddafi die libysche Stadt Bani Walid erneut angegriffen. Wie der Leiter des örtlichen Stadtrats angab, sind bei der Auseinandersetzung vier Menschen, die für die revolutionäre Seite kämpften, ums Leben gekommen.

25 weitere Personen sind verletzt worden.

Auch der libysche Verteidigungsminister Mubarak al-Fatamni bestätigt, dass die Kämpfe weiterhin toben. Am Montagabend haben, nach mehrstündigen Gefechten, Gaddafi-Anhänger die grüne Flagge des alten Regimes gehisst. Sie seien gut ausgerüstet und weiterhin kampfbereit.

Der Verteidigungsminister sagte weiter, dass er keine Truppen nach Bani Walid entsand habe. Er selbst sei bei dem Angriff ins nahegelegene Misrata geflüchtet. Bei seiner Flucht habe er den Kontakt zu den Kämpfern in Bani Walid verloren.

Klar ist, dass weiterhin Ausnahmezustand in Libyen herrscht und das Land noch nicht zur Ruhe gekommen ist. Dieser Zustand wird wohl noch lange auf sich warten lassen.

(rockefeller-news/ks)

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Written by Scholl Kerstin

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NATO zieht aus Libyen ab

31. Oktober 2011

Die NATO beendet am heutigen Montag ihren Lufteinsatz in Libyen. Der Luftwaffen-Einsatz, der das Ziel hatte, die libysche Zivilbevölkerung zu schützen ist damit beendet.

Bereits am Freitag hatte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen verkündet, dass die NATO aus Libyen abziehen werde. Weiter sagte er, dass der Einsatz in Libyen “eine der erfolgreichsten der Geschichte der NATO” gewesen sei. Die Mission wurde zu vollster Zufriedenheit ausgeführt.

Am Donnerstag war seitens des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen beschlossen worden, das der Flugraum über Libyen wieder geöffnet werden soll. Das Mandat für die Flugverbotszone lief am 31. Oktober aus, nach dem der Sicherheitsrat es nicht verlängert hatte.

Die Bilanz des Einsatzes verzeichnet 26.000 Starts und Landungen, davon 9.600 Angriffsflüge. Der Einsatz selbst hatte am 31. März begonnen. Insgesamt 5.900 militärische Ziele sollen in diesem Zeitraum zerstört worden sein.

Der Einsatz der NATO nach dem Beginn der Aufstände in Libyen sorgte dafür, dass Zivilpersonen geschützt werden sollten. Erst seit dem Tod des ehemaligen Machthabers Muammar al-Gaddafi gilt das Regime als gestürzt. Gaddafi wurde am 20. Oktober unter nicht völlig geklärten Umständen zu Tode gekommen, nachdem ein Angriff auf seine Heimatstadt Sirte erfolgt war.

Der Ex-Machthaber wurde an einem geheimen Ort beigesetzt, nachdem sein Leichnam tagelang zur Schau gestellt worden war.

Nato Libyen

Die Nato zieht aus Libyen ab, der Einsatz ist damit beendet. (Foto: dapd)

(rockefeller-news/dapd)

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Written by Rockefeller David

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NATO zieht Ende Oktober aus Libyen ab

28. Oktober 2011

Die NATO will ihre Truppen noch Ende Oktober aus Libyen abziehen. Noch diesen Monat soll das offizielle Ende des Libyen-Einsatzes erfolgen kündigte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen an.

Bereits am heutigen Freitag soll die endgültige Entscheidung in Brüssel getroffen werden. Ab dann kann alles ganz schnell gehen. Bereits am Donnerstag gab es ein Treffen zwischen Rasmussen und Bundeskanzlerin Angela Merkel, bei dem es eine Vorentscheidung gegeben hat. Eine entsprechende UN-Resolution liegt bereits vor.

Rasmussen

NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen beim Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: dapd)

Eine weitere Entscheidung wurde getroffen, die der UN-Sicherheitsrat am Donnerstag in New York diskutiert hatte. Das Flugverbot über Libyen wird bis zum 31. Oktober aufgehoben, ab dann dürfen Flugzeuge wieder den libyschen Luftraum passieren.

Auch der Militäreinsatz, der die Aufgabe hatte, Zivilpersonen zu schützen, wird zurückgezogen. Eine weitere Entscheidung, die der Weltsicherheitsrat am Donnerstag getroffen hat. Am 17. März hatte der Weltsicherheitsrat diesen Antrag der Arabischen Liga autorisiert.

Der NATO-Einsatz insgesamt sei ein voller Erfolg gewesen. Rasmussen bestätigte: “Wir haben das Mandat voll erfüllt.” Die Aufgabe der NATO, die Zivilbevölkerung vor Übergriffen des früheren Machthabers Muammar al-Gaddafi zu schützen, sei zu vollster Zufriedenheit ausgeführt worden.

Der libysche Übergangsrat wünscht sich unterdessen, dass die NATO weiterhin eine große Rolle für Libyen spielen soll. Doch Rasmussen sieht für die NATO in dieser Hinsicht “keine große Rolle”. Allerdings sieht er die Aufgabe der NATO darin, beim Libyen beim Aufbau eigener libyscher Sicherheitskräfte zu unterstützen.

(rockefeller-news/dapd)

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Written by Ortwin Oberhauser

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Das Gaffen hat ein Ende

25. Oktober 2011

Gaddafis Leiche soll nun endlich bestattet werden. Das Gaffen hat endlich ein Ende. Tagelang lag seine Leiche in einem Kühlhaus.

Bereits am Donnerstag starb der libysche Ex-Machthaber Muammar al-Gaddafi. Seit diesem Zeitpunkt wurde seine Leiche in einem Kühlhaus in Misrata zur Schau gestellt, wo sich zahlreiche Libyer vergewisserten, dass er auch wirklich tot ist.

Auch am Montag strömten wieder massenhaft Menschen ins Kühlhaus, um den Leichnam zu betrachten. Sie warteten in langen Schlangen, nur um sicher gehen zu können, dass das über 40 Jahre währende Regime Gaddafis nun endlich ein Ende hat.

Doch jetzt ist Schluss mit der zur Schau Stellung, denn der Leichnam beginnt zu stinken. Viele Besucher hielten sich bereits am Montag Tücher oder Schals vor den Mund, um sich vor dem Gestank zu schützen.

Der Nationale Sicherheitsrat hat bereits veranlasst, dass das Fleischkühlhaus, in dem Gaddafis Leiche auf einer Matratze liegt, für die Öffentlichkeit geschlossen wird. Wie es jetzt mit dem Leichnam weiter geht ist jedoch noch nicht bekannt.

Im Vorfeld hatte der Übergangsrat einer Bestattung an einem geheimen Ort zugesagt. Diese sollte nach islamischen Regeln vonstatten gehen. Das hätte jedoch zur Folge gehabt, dass er innerhalb von 24 Stunden hätte beerdigt werden müssen. Dies ist nicht geschehen.

Ein Arzt bestätigte bereits, dass die Obduktion des Leichnams bereits abgeschlossen ist und einer Beerdigung nichts im Wege steht. Der Arzt bestätigte, auch die Antwort zu haben, unter welchen Umständen Gaddafi zu Tode kam. Trotzdem nimmt Gaddafis Leichnam immernoch eine Trophäenstellung ein. Zudem forderte der Nationale Übergangsrat eine weitere Untersuchung an, weil diesem die Antworten des Arztes nicht genügen.

Gaddafi Leiche

Bis zuletzt behauptete Gaddafi, dass er die Lage im Griff habe und den Aufstand zerschlagen könne. Doch diese Behauptungen erwiesen sich als falsch. (Foto: dapd)

(rockefeller-news/ks)

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Written by Rockefeller David

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Kämpfer filmt den toten Gaddafi

21. Oktober 2011

Ein Kämpfer hat den Leichnam des Ex-Machthabers Muammar al-Gaddafi gefilmt.

Die Bilder gehen um die Welt. In Libyen herrscht Ausnahmezustand. Nach über 40 Jahren hat die Schreckensherrschaft von Gaddafi endlich ein Ende.

Das Land feiert den “libyschen Frühling”.

(rockefeller-news/ks)

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Written by Scholl Kerstin

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Gaddafi: Das Ende einer Ära

21. Oktober 2011

Muammar al-Gaddafi ist tot. Bei der Flucht aus seiner Geburtsstadt Sirte ist der libysche Ex-Diktator angeschossen und schwer am Kopf verletzt worden. Auf der Fahrt ins Krankenhaus ist er diesen Verletzungen erlegen.

Für Libyen selbst wird der Tag in die Geschichtsbücher eingehen. Es ist der Tag der großen Freiheit. Nach über 40 Jahren Schreckensherrschaft hat die Diktatur von Muammar al-Gaddafi endlich ein Ende.

Ministerpräsident Mahmud Dschibril bestätigte in Tripolis, dass Gaddafi in seiner Heimatstadt von Milizionären getötet wurde. Sei neun Monaten toben die Kämpfe in Libyen. Nun können die Rebellen endlich den letzten Sieg verzeichnen.

Einem “libyschen Frühling”, der eine provisorische Übergangsregierung und letzten Endes demokratische Wahlen bringen soll, steht nun nichts mehr im Wege. Auch der NATO-Rat tagt heute in einer Sondersitzung und wird aller Voraussicht nach den Abmarsch der Truppen aus Libyen beschließen.

Gaddafi tot

Der libysche Ex-Machthaber Gaddafi ist tot. Aufnahmen belegen dies. Auch ein Arzt bestätigte den Tod Gaddafis. (Foto: dapd)

Gaddafi wurde ins Krankenhaus nach Misrata gebracht. Dort erklärte ein Arzt nach der Untersuchung des Leichnams, dass Gaddafi am Kopf und am Bauch von Schüssen getroffen worden war. Trotzdem forderte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International eine Autopsie und die Untersuchung der Todesumstände.

Auch zwei Söhne Gaddafis wurden bei den Gefechten getötet. Saif al-Islam und Mutassim sollen ebenfalls, wie ihr Vater, von den Truppen des nationalen Übergangsrates getötet worden sein. Saif al-Islam galt bis zu seinem Tod als der wahrscheinlichste Nachfolger Gaddafis.

Seit Beginn der Aufstände wurde Gaddafi als der Verbrecher gesehen, der er war. Das war jedoch nicht immer so. Viele Staatsoberhäupter setzten ein Lächeln auf und schüttelten dem exzentrischen 69-Jährigen die Hand. Denn Tatsache ist, dass Gaddafi die Kontrolle über das Ölvorkommen und den Ölexport seines Landes hatte.

Noch im Jahr 2009 begegneten sich Muammar al-Gaddafi und US-Präsident Barack Obama beim G-8-Gipfel in L’Aquila auf freundschaftlicher Basis. Erst seit dem Beginn der Aufstände änderte sich das Bild und Gaddafi wurde zum herrischen Diktator.

(rockefeller-news/ks)

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Gaddafi wurde gefasst

20. Oktober 2011

Libysche Rebellen berichten: Gaddafi ist gefasst!

Offenbar ist der frühere libysche Machthaber Muammar al Gaddafi gefangen genommen worden. Wie die libysche Übergangsregierung nun berichtete habe sich Gaddafi in Sirte aufgehalten. Bei seiner Flucht sei er durch Schüsse an beiden Beinen verletzt worden.

Gaddafi

Falls sich die Meldungen bestätigen, hat Gaddafis Herrschaft nun endgültig ein Ende. (Foto: dapd)

Das libysche Fernsehen berichtet sogar, dass Muammar al Gaddafi bei den Gefechten getötet wurde.

In Libyen versammelten sich Menschen auf den Straßen, um ihrer Freude über die Festnahme Gaddafis Ausdruck zu verleihen. Der Sender Al-Arabija übertrug die Aussage des Sprechers der Übergangsregierung: “Hier in Tripolis feiern die Menschen schon auf den Straßen, aber wir haben noch keine sichere Bestätigung für seine Festnahme.”

Trotzdem fand eine unabhängige Bestätigung noch nicht statt. Der Sprecher des Nationalen Übergangsrats, Dschalal el Gallal, und Militärsprecher Abdul Rahman Busin sagten der Nachrichtenagentur AP, ihnen seien die Berichte bekannt, sie seien aber noch nicht bestätigt.

Gaddafi sei nach Angaben der Übergangsregierung festgenommen worden, als er von einem Konvoi flüchtete, der von Truppen der NATO angegriffen wurde. Auch diese Meldung wurde noch nicht bestätigt.

Falls sich die Meldungen jedoch in Kürze bestätigen, dann hat das 40-Jahre währende Regime von Muammar al Gaddafi endlich ein Ende. All das Gerede über seinen bevorstehenden Sieg würden sich in Rauch auflösen. Die Regime-Gegner hätten dann endlich gesiegt.

(rockefeller-news/ks)

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Written by Scholl Kerstin

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Auch Sirte ist endlich gefallen

05. Oktober 2011

Die Truppen des libyschen Übergangsrates sind nun bereit die letzte Gaddafi Hochburg einzunehmen. Gaddafis Heimatort steht kurz vor der Übernahme.

Zivilisten hatten bis Donnerstag die Chance, ihre Sachen zu packen und aus der Stadt zu fliehen. Dafür wurde extra eine kurze Feuerpause eingerichtet, um so wenige Zivilisten zu töten, wie möglich.

Ein Sprecher der Truppen des libyschen Übergangsrates bestätigte, dass es nun kein Problem sein sollte, die Stadt komplett einzunehmen und so die letzte Gaddafi Hochburg zu Fall zu bringen.

Wichtig sei vor allem, dass die Zahl der zivilen Opfer so gering wie möglich gehalten wird, denn schließlich seien es auch Nachbarn, die sich den Frieden wünschen. Kurz davor wurde Sirte, der Geburtsort Gaddafis, von den Truppen erobert.

Die Truppen nahmen den Vorort von Sirte, Kasr Abu Hadi ein. Dieser Vorort ist bezeichnend, denn dort soll Gaddafi im Jahr 1942 in einem einfachen Beduinenzelt geboren worden sein.

Nun sei es vor allem wichtig, ins Stadtzentrum vorzudringen und den Stadtkern einzunehmen. Erst dann gilt die Stadt als vollkommen erobert. Auch ein Sohn Gaddafis soll sich noch in Sirte aufhalten. Aus dem abgefangenen Funkverkehr soll laut Truppenführer hervorgegangen sein, dass sich Mutassim al-Gaddafi immer noch in der Stadt aufhält. Sein Sohn gehörte zu den engsten Verbündeten des Machthabers. Er war der nationale Sicherheitsberater von Libyen.

Der seit Wochen währende Kampf um die letzte Gaddafi Hochburg hat nun wohl bald ein Ende.

Sirte

Die libyschen Truppen feiern die Einnahme eines Vorortes von Sirte. (Foto: dapd)

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Written by Scholl Kerstin

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