Jahrespressekonferenz des Bundesverbandes der Luft- und Raumfahrtindustrie

17. April 2012

Militärische Industrie in "heftigem Gewitter". (Foto: P.Zinken/dapd)
Militärische Industrie in “heftigem Gewitter”. (Foto: P.Zinken/dapd)

 

Ein verlässliches Konzept der deutschen militärischen Luftfahrtstrategie hat die Luft- und Raumfahrtindustrie gefordert. Wegen Bundeswehrreform und Sparkurs bangten kleine Firmen um ihre Existenz, sagte der Vizepräsident des Bundesverbandes der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), Arndt Schoenemann, am Montag in Berlin. Die Branche insgesamt wuchs 2011 gleichwohl um 4,1 Prozent auf einen Gesamtumsatz von 25,7 Milliarden Euro. Der BDLI stellte vergleichbares Wachstum auch für dieses Jahr in Aussicht.

Schoenemann zufolge sind die Folgen der Entwicklung für die Bundeswehr “kaum absehbar”. Die Industrie verliere ihre Betreuungsfähigkeit, und Know-how werde aufgegeben. “Wir stehen in einem heftigen Gewitter”, sagte BDLI-Präsident Thomas Enders. Er riet der Bundesregierung, die Beschränkung der Beteiligung ausländischer Investoren an Rüstungsfirmen auf unter 25 Prozent zu lockern. Die Industrie sollte die “volle Verfügbarkeit über ihr Eigentum” zurückerlangen. Die militärische Luft- und Raumfahrt musste 2011 Umsatzeinbußen von 1,1 Prozent hinnehmen.
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Written by Tassos

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