Bank erholt sich vom schwachem Jahresende

27. April 2012

Die beiden Hochhäuser der Zentrale der Deutschen Bank AG in Frankfurt. (Foto: M.Probst/dapd)
Die beiden Hochhäuser der Zentrale der Deutschen Bank AG in Frankfurt. (Foto: M.Probst/dapd)

 

Die Deutsche Bank hat im Auftaktquartal 2012 ihren Abwärtstrend gestoppt. Dennoch fiel die letzte Bilanz des scheidenden Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann enttäuschend aus. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres sei unter dem Strich ein Gewinn von 1,4 Milliarden Euro geblieben, teilte der deutsche Branchenführer am Donnerstag in Frankfurt am Main. Das war gut ein Drittel weniger als ein Jahr zuvor.

Die Zahlen zeigten aber eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Schlussquartal des Vorjahres. Damals hatte die Deutsche Bank nur durch das Geschick ihrer Steuerberater einen Verlust vermieden und letztlich noch einen Nettogewinn von 186 Millionen Euro ausgewiesen.

Trotz der Erholung straften die Anleger die Aktie des Instituts ab, denn Analysten hatten bessere Zahlen erwartet. Der Kurs fiel nach Veröffentlichung der Quartalszahlen deutlich und lag am Nachmittag bei einem Minus von gut vier Prozent. Read more »

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Rösler will Wachstum für alle

20. April 2012

Karlsruher Parteitag will Geschlossenheit der Liberalen zeigen. (Foto: M.Vedder/dapd)
Karlsruher Parteitag will Geschlossenheit der Liberalen zeigen. (Foto: M.Vedder/dapd)

 

Ein Papier mit höchst ungewöhnlicher Genese: Das neue Grundsatzprogramm der FDP wurde gleich von drei Autoren verfasst. Der frühere Generalsekretär Christian Lindner begann das Projekt, sein Nachfolger Patrick Döring beendete es und Parteichef Philipp Rösler führte auf der Zielgeraden ein neues Thema ein: Wachstum. Das liberale Programm trägt also mehrere Handschriften. Für einen “großen Wurf” hält man es in der FDP allerdings nicht. Davon zeugen nicht nur Hunderte Änderungsanträge.

“So wie die FDP den Begriff Wachstum derzeit propagiert, können die Leute damit wenig anfangen”, schimpfte zuletzt Wolfgang Kubicki. Der Parteigrande muss es wissen: Derzeit verbringt der Wahlkämpfer viel Zeit auf den Marktplätzen Schleswig-Holsteins. Die FDP liegt in den Umfragen unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde und der liberale Spitzenkandidat könnte Rückenwind im Schlussspurt des Landtagswahlkampfs gut gebrauchen. Aber Wachstum? “Was soll das denn sein?”, fragte Kubicki jüngst in der “Bild am Sonntag”. Etwa “Familienwachstum? Haarwachstum?”
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DSW-Aktienschützer raten Modethemen zu meiden

12. April 2012

Vorsicht vor Mittelstandsanleihen, überlegen Sie lieber zweimal. (Foto: M.Probst/dapd)
Vorsicht vor Mittelstandsanleihen, überlegen Sie lieber zweimal. (Foto: M.Probst/dapd)

 

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) rät Anlegern, die Finger von Modethemen zu lassen. Unüberlegte Investitionen könnten sonst schnell zu schlaflosen Nächten führen. Das zeige auch die am Mittwoch in Frankfurt am Main vorgestellte DSW-Liste der größten Kapitalvernichter.

2011 war mit großen Kapitalverlusten für die Aktienanleger äußerst unerfreulich. Die Schuldenkrise und ein Niedergang der deutschen Solarbranche sorgten vielfach für zweistellige Kursverluste. Mit einem Verlust von mehr als 99 Prozent im Verlauf der vergangenen fünf Jahre führt der Solaranlagenanbieter Conergy die Liste größten Kapitalvernichter in diesem Jahr an. Schon 2010 lag Conergy auf Platz sechs. “Finger weg von Modethemen, das gilt nicht nur für Solar, sondern für alle Modethemen”, sagte der DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler. Die Entwicklung bei Phoenix Solar bestätige das. Mit Platz fünf und einem Wertverlust um die 90 Prozent sind die Sulzemooser die “höchsten Neueinsteiger”.
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“Gegen Kapital, Krise und Kriege” – Willi van Ooyen, ruft zu friedlichem Protest auf

07. April 2012

Ostermarschierer van Ooyen propagiert Protestaufruf. (Foto: M.Vedder/dapd)
Ostermarschierer van Ooyen propagiert Protestaufruf. (Foto: M.Vedder/dapd)

 

Der hessische Linksfraktionschef Willi van Ooyen hat zu friedlichen Demonstrationen bei den Ostermärschen aufgerufen. “Wir sind dafür, Aktionen der Aufklärung zu machen und Menschen mitzunehmen, um uns gegen Kapital, Krise und Kriege zu wehren”, betonte van Ooyen, der auch Sprecher der Informationsstelle Ostermarsch ist, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd.

“Individualistische Gewaltexzesse” wie bei der Antikapitalismus-Demonstration vergangenen Samstag in Frankfurt seien unangebracht. Beim Protest von mehreren tausend Menschen gegen Kapitalismus und die Politik in der Euro-Krise war es zu massiven Ausschreitungen mit mehreren Verletzten gekommen. “Da ist viel Kleinbürgertum, das die Gewalt als Prinzip gutheißt”, kritisierte van Ooyen. “Das ist einfach Quatsch, das machen wir natürlich auf den Ostermärschen nicht.”
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Arbeitslosigkeit ist laut Agentur für Arbeit weiter gesunken

30. März 2012

Bundesagentur veröffentlicht Arbeitsmarktdaten. (Foto: T.Emek/dapd)
Bundesagentur veröffentlicht Arbeitsmarktdaten. (Foto: T.Emek/dapd)

 

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Zuge der einsetzenden Frühjahrsbelebung im März weiter zurückgegangen. Sie sank im Vergleich zum Vormonat um 82.000 auf 3,028 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Das ist der niedrigste März-Stand seit 1992. Die Arbeitslosenquote ging um 0,2 Punkte auf 7,2 Prozent zurück. Verglichen mit März 2011 waren 182.000 Menschen weniger auf Jobsuche.

“Die Schwächephase der deutschen Wirtschaft Ende 2011 und Anfang 2012 hat auf dem Arbeitsmarkt kaum Spuren hinterlassen,” sagte der Vorstandsvorsitzende der BA, Frank-Jürgen Weise. Vielmehr habe die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung trotz der “ruhigen Gangart der Konjunktur” deutlich zulegen können.

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Zahl der Drogentoten stark gesunken

27. März 2012

Bilanz Rauschgiftkriminalität und Drogentote. (Foto: U.Weitz/dapd)
Bilanz Rauschgiftkriminalität und Drogentote. (Foto: U.Weitz/dapd)

 

Die Zahl der Drogentoten ist 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent gesunken. Experten sind jedoch alarmiert, da deutlich mehr Erst-Konsumenten zu harten Rauschmitteln griffen. Auch die Opposition warnt vor zu viel Optimismus. Im vergangenen Jahr kamen in Deutschland 986 Menschen (2010: 1.237) durch den Konsum von Rauschmitteln ums Leben, wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, am Montag in Berlin sagte.

Mit diesen Opferzahlen sei der Stand von 1988 erreicht, fügte Dyckmans hinzu. Als Grund für die Abnahme nannte die Drogenbeauftragte “die Behandlung mit Methadon, die Spritzentauschangebote, sowie medizinische und soziale Hilfsangebote” für die Betroffenen. Die meisten Drogentoten sind älter als 30 Jahre (746 Fälle). Zudem sind 85 Prozent der Opfer männlich. Besonders groß sei der Rückgang der Drogenopfer bei den unter 20-Jährigen, sagte Dyckmans. Hier gab es im Vergleich zu 2002 ein Minus von 79 Prozent.

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Havarie auf dem Main

21. März 2011

Zwei Schiffe konnten den festgekeilten Schubleichter schließlich wieder freischleppen. (Foto: Timm Schamberger/dapd)

Sonntag, den 20. März, kam es abends zu einer Havarie auf dem Main bei Schweinfurt: Nach Polizeiangaben geriet ein 190 Meter langer und mit 3.000 Tonnen Mais beladener Schubverband beim Verlassen der Schleuse außer Kontrolle.

Grund dafür war ein Ausfall des bordeigenen Radargerätes. Das erst kürzlich reparierte Gerät versagte just zu dem Zeitpunkt, als der Kapitän aufgrund der allgemeinen Verhältnisse darauf angewiesen war, mit Hilfe des Radars zu navigieren.

Der 49-jährige Kroate gilt als erfahrener Kapitän und versuchte sogleich, das sich verkeilende Schiff wieder freizubekommen; aufgrund des Tiefgangs von 2,30 Metern entstand jedoch ein so gewaltiger Wasserdruck, dass alle Versuche erfolglos blieben. So kam es dazu, dass die ganze Nacht hindurch ein 76 Meter langer Schubleichter im Main quer lag und so den ganzen Fluss versperrte.

Montagmorgen wurde mit der Bergung begonnen. Der erste Versuch, das havarierte Schiff mit Hilfe eines Motorschiffs wieder frei zu schleppen misslang jedoch – das Schleppseil riss, die freiwerdenden Kräfte waren einfach zu viel. Mit einem zweiten Motorschiff gelang es dann schließlich, den Schubleichter wieder aufzurichten und freizuschleppen.

Neben Beamten der Wasserschutzpolizei Schweinfurt waren auch Beamte des Wasser- und Schifffahrtsamtes an der umfangreichen Bergungsaktion beteiligt.

Der Main wird wohl auch den Rest des Tages über noch gesperrt bleiben, denn es ist nicht auszuschließen dass durch die Fahr- und Bergemanöver Untiefen entstanden sind. Es wird zuerst eine Tiefenpeilung durchgeführt um sicherzustellen, dass die Fahrrinne von anderen Schiffen gefahrlos benutzt werden kann.

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Written by Marcello Dallapiccola

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