Archäologen bergen in Köln 2,5 Millionen Fundstücke – Bedeutende Grabungen sind nach rund zehn Jahren beendet

22. April 2012

Direktor Marcus Trier zeigt Kalksandsteinurne aus dem ersten Jahrhundert nach Christus. (Foto: H.Knippertz/dapd)
Direktor Marcus Trier zeigt Kalksandsteinurne aus dem ersten Jahrhundert nach Christus. (Foto: H.Knippertz/dapd)

 

Bei einer der größten Ausgrabungen Europas haben Archäologen in Köln rund 2,5 Millionen Fundstücke freigelegt. Damit sei das Projekt mit ähnlichen Forschungen in Athen oder Neapel zu vergleichen, sagte der kommissarische Direktor des Römisch-Germanischen-Museums, Marcus Trier, der Nachrichtenagentur dapd zum Abschluss der Grabungen an der neuen U-Bahn-Strecke. “Die Fundstücke bilden einen Querschnitt durch 2.000 Jahre Stadtgeschichte.” Die Epochen könnten nun klarer dargestellt werden. Die Arbeiten hatten rund zehn Jahre gedauert.

Zu den Entdeckungen gehören Zeugnisse des römischen Hafens, von Tempelanlagen, Festungswerken aus dem Mittelalter und preußischen Grabenwerken. “Köln war im Mittelalter die größte Stadt Deutschlands, eine Art Global Player”, sagte Trier. Read more »

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New Yorker Flair belebt traditionsreiche Art Cologne – Deutschlands größte Kunstmesse arbeitet erstmals mit US-Galerienverband zusammen

20. April 2012

Künstler hat eine Discokugel in einen rotierenden Kopf verwandelt. (Foto: M.Meissner/dapd)
Künstler hat eine Discokugel in einen rotierenden Kopf verwandelt. (Foto: M.Meissner/dapd)

 

Der erste Höhepunkt der Art Cologne wartet bereits vor dem Eingang: Ein Wald aus klobigen Stühlen versperrt den Besuchern den Weg. He Xiangyu aus Peking hat dafür Holzteile aus einem uralten Wasserkanal genommen und 120 Skulpturen daraus gebastelt. “Man on Chairs” gibt einen Vorgeschmack auf die 46. Art Cologne, die am Mittwoch (18. April) öffnet: Außergewöhnliche Skulpturen sind in diesem Jahr ebenso präsent wie Gemälde und Zeichnungen bekannter Größen. Bei einigen der rund 2.000 Werke stellt sich aber prompt die K-Frage: Was ist Kunst und wenn ja, wie teuer?

Rund 200 internationale Galerien aus 26 Ländern wollen bis Sonntag (22. April) ihre Werke der Klassischen Moderne und zeitgenössischen Kunst an den Mann bringen. Da sind Werke von Größen wie Gerhard Richter, David Hockney und Pop-Art-Ikone Andy Warhol. Dazu kommen Stücke von Pablo Picasso, Georg Baselitz und ein Licht-Prisma von Zero-Künstler Heinz Mack. Von Joseph Beuys wird eine Rauminstallation, von Neo Rauch die Skulptur “Jägerin” und von Emil Nolde eine Serie von Aquarellen angeboten.
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Schweiz schränkt Zuwanderung aus acht EU-Staaten ein

19. April 2012

EU kritisiert die Kontingentierung von Aufenthaltsgenehmigungen. (Foto: T.Schamberger/dapd)
EU kritisiert die Kontingentierung von Aufenthaltsgenehmigungen. (Foto: T.Schamberger/dapd)

 

Die Schweizer Regierung hat am Mittwoch die Zuwanderung aus acht osteuropäischen Ländern eingeschränkt. Der Schweizer Bundesrat setzte eine sogenannte Ventilklausel des mit der EU geschlossenen Personenfreizügigkeitsabkommens in Kraft. Die vorerst auf ein Jahr beschränkte Maßnahme betrifft Zuwanderer aus Tschechien, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Polen, Slowenien und der Slowakei.

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton kritisierte die Entscheidung als “weder wirtschaftlich durch die Situation auf dem Arbeitsmarkt gerechtfertigt, noch die Anzahl der EU-Bürger, die um Aufenthalt in der Schweiz nachsuchen”. Auch EU-Parlamentspräsident Martin Schulz bedauerte die Entscheidung der Schweiz, “acht EU-Länder zu diskriminieren”. Dies widerspreche dem Geist und Buchstaben des mit der Schweiz geschlossenen Abkommens. “Es gibt keine gesetzliche oder wirtschaftliche Rechtfertigung für einen solchen Entscheid”, sagte Schulz.
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Freitag der 13., mehr als ein Viertel der Deutschen misst der 13 eine besondere Bedeutung bei

12. April 2012

Stephan Bachter, von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften. (Foto: J.Koch/dapd)
Stephan Bachter, Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften. (Foto: J.Koch/dapd)

 

Im Januar war es zuletzt der Fall und in wenigen Tagen ist es wieder so weit: Der 13. des Monats fällt auf einen Freitag. Im Juli gibt es die Kombination 2012 zum dritten Mal, häufiger ist das pro Jahr im gregorianischen Kalender nicht möglich. Das Datum Freitag, der 13. gilt als Unglückstag. Doch woher kommt dieser Mythos und die Furcht vor dem Datum, die mit “Paraskavedekatriaphobie” sogar einen eigenen Namen hat?

Nach Recherchen des Volkskundlers Stephan Bachter ist die Verbindung zwischen dem Freitag und der 13 eine relativ junge Erscheinung. In einem Buch aus dem Jahr 1950 hat er die erste Erwähnung der Kombination als Tag des Pechs gefunden. Nach seinen Recherchen geht der Aberglaube in erster Linie auf ein Buch eines Finanzmanagers aus Boston zurück. Sein Werk über Börsenspekulationen hieß “Friday the 13th” und war Anfang des 20. Jahrhunderts ein Bestseller.
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Der befürchtete Tsunami bleibt aus

12. April 2012

Geoforschungszentrum schliesst grossen Tsunami im Indischen Ozean aus. (Foto: K.Gabbert/dapd)
Geoforschungszentrum schliesst grossen Tsunami im Indischen Ozean aus. (Foto: K.Gabbert/dapd)

Zwei schwere Erdbeben vor der indonesischen Insel Sumatra haben am Mittwoch Tsunami-Warnungen ausgelöst und Panik unter den Bewohnern der betroffenen Gebiete verursacht. In der 2004 von einem Tsunami verwüsteten indonesischen Provinz Aceh flohen die Menschen in Autos und auf Motorrädern von der Küste in höher gelegene Gebiete. Wenige Stunden später wurden die Tsunami-Warnungen aufgehoben.

Der indonesische Präsident Susilo Bambang sagte zwei Stunden nach dem ersten Erdstoß der Stärke 8,6, es gebe keine Berichte über größere Wellen. “Aber wir bleiben wachsam.” Bisher gebe es keine Informationen über Verletzte oder größere Schäden in der Provinz Aceh. “Gott sei Dank.” Gegen 14.30 Uhr (MESZ) hob das Pazifische Tsunami-Warnzentrum der US-Wetterbehörde NOAA auf Hawaii seine Warnungen für den Indischen Ozean auf. In der indonesischen Hafenstadt Meulaboh wurde eine Welle von einem Meter Höhe gemessen.
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DSW-Aktienschützer raten Modethemen zu meiden

12. April 2012

Vorsicht vor Mittelstandsanleihen, überlegen Sie lieber zweimal. (Foto: M.Probst/dapd)
Vorsicht vor Mittelstandsanleihen, überlegen Sie lieber zweimal. (Foto: M.Probst/dapd)

 

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) rät Anlegern, die Finger von Modethemen zu lassen. Unüberlegte Investitionen könnten sonst schnell zu schlaflosen Nächten führen. Das zeige auch die am Mittwoch in Frankfurt am Main vorgestellte DSW-Liste der größten Kapitalvernichter.

2011 war mit großen Kapitalverlusten für die Aktienanleger äußerst unerfreulich. Die Schuldenkrise und ein Niedergang der deutschen Solarbranche sorgten vielfach für zweistellige Kursverluste. Mit einem Verlust von mehr als 99 Prozent im Verlauf der vergangenen fünf Jahre führt der Solaranlagenanbieter Conergy die Liste größten Kapitalvernichter in diesem Jahr an. Schon 2010 lag Conergy auf Platz sechs. “Finger weg von Modethemen, das gilt nicht nur für Solar, sondern für alle Modethemen”, sagte der DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler. Die Entwicklung bei Phoenix Solar bestätige das. Mit Platz fünf und einem Wertverlust um die 90 Prozent sind die Sulzemooser die “höchsten Neueinsteiger”.
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Behörden fahnden nach Dioxin-Quelle – Ursache der Verunreinigung von Bio-Eiern weiter unklar

07. April 2012

Immer mehr Gesundheitsrisiken durch verunreinigte Lebensmittel. (Foto: D.Kopatsch/dapd)
Immer mehr Gesundheitsrisiken durch verunreinigte Lebensmittel. (Foto: D.Kopatsch/dapd)

 

Nach dem Fund von Dioxin-belasteten Eiern in Nordrhein-Westfalen suchen die Behörden fieberhaft nach der Ursache. Der Kreis sei zudem angewiesen worden, im betroffenen Betrieb nicht nur den Bereich der Bio-Erzeugung, sondern auch die Ställe der konventionell gehaltenen Legehennen zu sperren, erklärte das Verbraucherschutzministerium in Düsseldorf am Freitag.

Die Verbraucherzentrale NRW sieht derweil keine unmittelbaren Gesundheitsrisiken durch den Verzehr belasteter Eier. Eine akute Gesundheitsgefahr für die Verbraucher bestehe “bei kurzfristigem Konsum” der Dioxin-Eier nicht, erklärte die Organisation. Experten gingen davon aus, dass gesundheitliche Schäden erst bei einem mittel- bis langfristigen Konsum drohten. Dioxin gilt als krebserregend.
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Yello-Sänger Dieter Meier präsentiert sich in Karlsruhe als Avantgardekünstler

05. April 2012

Vom experimentellen Kurzfilm zum Yello-Video, Ausstellung zeigt Videos und Fotoserien. (Foto: D.Maurer/dapd)
Vom experimentellen Kurzfilm zum Yello-Video, Ausstellung zeigt Videos und Fotoserien. (Foto: D.Maurer/dapd)

 

Als Sänger der Elektropop-Formation Yello wurde er berühmt: Ab Freitag (6. April) stellt Dieter Meier im Karlsruher Zentrum für Kunst und Medientechnologie seine Arbeit als Avantgardekünstler und Filmregisseur vor. Unter dem Titel “Dieter Meier. Works 1969-2011 and the YELLO Years” sind bis zum 19. August unter anderem Film- und Videoclips, Dokumentationen von Kunstperformances und Fotoserien zu sehen, die der Schweizer in den vergangenen vier Jahrzehnten geschaffen hat.

Er hätte nicht damit gerechnet, dass seine Kunst nach so langer Zeit eine solche Öffentlichkeit bekomme, sagte Meier am Mittwoch in Karlsruhe. Seine “Hervorbringungen” seien nicht gezielt angestrebte Werke, sondern “eher Fußspuren eines zufälligen Ganges” durchs Leben.
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Der Stern ist verblasst – “Verlorene Dekade”

05. April 2012

Hauptversammlung Daimler AG am 04.04.12 in Berlin. (Foto: M.Gottschalk/dapd)
Hauptversammlung Daimler AG am 04.04.12 in Berlin. (Foto: M.Gottschalk/dapd)

 

Rekordzahlen machen nicht unbedingt auch die Anleger zufrieden. Diese Erfahrung muss der Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche auf der Hauptversammlung des Konzerns machen. Mehrere Großanleger gehen mit dem Konzern hart ins Gericht. “Man könnte sagen: Alles ist gut. Nur zwei sind besser”, fasst Ulrich Hocker von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz zusammen, als er ans Rednerpult im Berliner ICC auf dem Messegelände tritt. Die zwei sind Audi und BMW, die im vergangenen Jahr profitabler waren und mehr Autos verkauften als Mercedes-Benz.

So wie Hocker geht es vielen der Rednern – im Fall der Stuttgarter Traditionsmarke, die für sich in Anspruch nimmt, das Automobil erfunden zu haben, ist ihnen gut eben nicht gut genug. “Bei genauerem Hinsehen verblasst der Glanz des Sterns im Vergleich zu den Wettbewerbern”, sagt etwa Ingo Speich, Portfoliomanager der Union Investment. So sieht das auch Thomas Meier, Aktienfondsmanager der Deka Investment GmbH. “Andere Konzerne haben nicht nur deutlich aufgeholt, sondern oft Mercedes-Benz als wahrgenommenen Innovationsführer überholt”, findet er und will wissen, wann sich die höheren Preise für die Autos auch in höheren Margen widerspiegeln.
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