Facebook-Aktie macht 23 Cent Gewinn am ersten Handelstag – Nasdaq-Panne vor Handelsstart

19. Mai 2012

Begrüssung zum Aktienmarktstart für Facebook am "Chrysler Building" (Foto: dapd)
Begrüssung zum Aktienmarktstart für Facebook am “Chrysler Building” (Foto: dapd)

 

Die Aktie des Online-Netzwerkes Facebook hat an ihrem ersten Handelstag an der New Yorker Wall Street einen Gewinn von 23 US-Cent (18 Euro-Cent) ausgewiesen. Der Schlusskurs lag am Freitagabend bei 38,23 Dollar. Damit fiel das größte Börsendebüt eines Internetunternehmens am Ende des ersten Handelstages eher bescheiden aus. Bereits kurz nach Handelsbeginn um 17.30 Uhr deutscher Zeit fiel die Aktie kurzzeitig auf den Ausgabepreis von 38 Dollar zurück – und raffte sich US-Medienberichten zufolge nur dank der an dem Börsengang beteiligten Banken wieder auf. Wenige Stunden nach dem Handelsstart an der US-Technologiebörse Nasdaq hielten sich die Anteile bei gerade einmal knapp über 40 Dollar.

In den ersten Sekunden war die Aktie des weltgrößten sozialen Online-Netzwerks mit rund 900 Millionen Mitgliedern zunächst auf 43 Dollar geschossen, dann sackte der Kurs ab. Zuvor hatte eine Panne bei der Nasdaq den Handelsstart um eine halbe Stunde verzögert. Read more »

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Fitch stuft JPMorgan um eine Note herunter – Standard & Poor’s senkt Ausblick auf “negativ”

12. Mai 2012

Schritt folgt Handelsverlust mit riskanten Derivaten in Milliardenhöhe. (Foto: dapd)
Schritt folgt Handelsverlust mit riskanten Derivaten in Milliardenhöhe. (Foto: dapd)

 

JPMorgan Chase gerät nach dem verlustreichen Hantieren mit riskanten Finanzprodukten zunehmend unter Druck: Die Ratingagentur Fitch stufte die US-Großbank am Freitag um eine Note von AA- auf A+ herab. Der Umfang der Einbußen sei zwar handhabbar, jedoch nicht die damit verbundenen Risiken, etwa für den Ruf und die Führung der Bank, teilte Fitch zur Begründung mit. Zudem senkte sie auch das langfristige Emittenten-Rating.

Auch Standard & Poor’s reagierte und senkte den Ausblick von JPMorgan auf “negativ.” Mit dem Schritt deutete die Ratingagentur eine mögliche Herabstufung der Kreditwürdigkeit der Großbank an. Read more »

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Rekordergebnis bei Versteigerung von “Der Schrei”

03. Mai 2012

Die New Yorker Version des "Schreis" ist die farbstärkste und eindrücklichste. (Foto: dapd)
Die New Yorker Version des “Schreis” ist die farbstärkste und eindrücklichste. (Foto: dapd)

 

Eine von vier Versionen des Gemäldes “Der Schrei” von Edvard Munch ist in New York für die Rekordsumme von 119,9 Millionen Dollar (91,3 Millionen Euro) versteigert worden. Das Bild aus dem Jahr 1895 kam am Mittwoch beim Auktionshaus Sotheby’s unter den Hammer. Über den Käufer wurde nichts mitgeteilt. Der bisherige Rekord lag bei 106,5 Millionen Dollar für das 2010 versteigerte Bild “Nackte, grüne Blätter und Büste” von Pablo Picasso. “Der Schrei” gilt als Symbol für die Ängste und Verunsicherung des modernen Menschen.

Das versteigerte Bild eines stilisierten Mannes, der unter einem blutroten Himmel mit verzerrtem Gesicht einen Schrei ausstößt, ist eine von vier Versionen des expressionistischen Gemäldes und zugleich das einzige, das sich noch in Privatbesitz befand. Die anderen Versionen sind in norwegischem Staatsbesitz; eine zeigt das Nationalmuseum, die beiden anderen das Munch-Museum in Oslo. Read more »

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Irland feiert seinen Nationalheiligen Patrick – Minister werben im Ausland um Touristen

19. März 2012

Ausgelassenes Volksfest in Dublin. (Foto: R.Reynold/www.stpatricksfestival.ie)
Ausgelassenes Volksfest in Dublin. (Foto: R.Reynold/www.stpatricksfestival.ie)

 

Am Tag des irischen Nationalheiligen hat das Land die Finanzkrise für einen Tag hinter sich gelassen und ausgelassen gefeiert. Allein in der Hauptstadt Dublin bejubelten eine halbe Million Menschen die Parade zum St. Patrick’s Day, an der sich auch Musikgruppen aus Großbritannien, den USA und Russland beteiligten. Gleichzeitig fanden in ganz Irland mehr als 50 weitere Paraden und Straßenfeste statt.

Die Farbe Grün dominierte am Samstag die Straßen von Dublin. Einheimische und Touristen verkleideten sich mit grünen Zylindern und roten Bärten, Kinder malten sich die Gesichter in den Nationalfarben grün, weiß und orange an. Kostümierte Tänzer und Artisten zogen über die Hauptstraße, die O’Connell Street. Die Parade ist Teil einer viertägigen Volksfestes mit Konzerten und Jahrmärkten im Stadtzentrum. Allerdings wurde das Feuerwerk abgesagt; es fiel dem Sparzwang zum Opfer.

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Erste Apple-Fans ergattern neues iPad

16. März 2012

Tim Cook bei der Präsentation , zweitgrößtes "Gadget-Ereignis" des Jahres. (Foto: P.Sakuma/dapd)
Tim Cook bei der Präsentation , zweitgrößtes “Gadget-Ereignis” des Jahres. (Foto: P.Sakuma/dapd)

 

Einige halten es schon in den Händen: das neue iPad von Apple – das genauso heißt: “das neue iPad”. Denn um acht Uhr Ortszeit begann der Verkaufsstart für das neue Gerät zunächst in Asien und Australien. Es folgten Deutschland, die Schweiz und Frankreich, danach Großbritannien. Auch in den USA und Kanada beginnt am Freitagmorgen der Run auf die dritte Version des Tablet-Computers.

Wie schon für seine Vorgänger bildeten sich auch für das ipad 3 lange Schlangen vor den Geschäften in Tokio, Hongkong und Singapur. Etwa 450 Menschen warteten vor einem Apple-Geschäft in Ginza in der Tokioter Innenstadt darauf, das mit einem besseren Display, schnelleren Prozessor und einer besseren Kamera ausgestattete Modell endlich in den Händen zu halten.

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250 Jahre Parade am St. Patrick’s Day in New York

14. März 2012

Diese Jahr der Größte Umzug nach den Anschlägen 2001. (Foto: dapd)
Diese Jahr der Größte Umzug nach den Anschlägen 2001. (Foto: dapd)

 

Der St. Patrick’s Day mag ein irischer Nationalfeiertag sein, doch es waren die Amerikaner, die aus dem Gedenken an den Mitte des fünften Jahrhunderts verstorbenen Heiligen ein großes Straßenspektakel machten. Bereits 16 Jahre vor der Unabhängigkeitserklärung der USA von Großbritannien marschierten an diesem Tag erstmals irische Auswanderer und Soldaten durch New York.

Auf dem Broadway versammelte sich 1762 eine Gruppe irischer Aussiedler und Militärangehöriger, die dem britischen Heer in den damaligen britischen Kolonien dienten. Zu der Zeit gehörte Irland zum Machtbereich Großbritanniens, und das Tragen der irischen Nationalfarbe Grün war in Irland verboten.

In New York und den Kolonien ließen es sich die Iren nicht nehmen, ihrem Nationalstolz freien Lauf zu lassen, trugen Grün, sprachen Gälisch, sangen irische Volkslieder und spielten irische Musik. In den ersten Jahren wurde die Parade von Einheiten der Streitkräfte organisiert. Erst nach dem zweiten Unabhängigkeitskrieg 1812 übernahmen zivilgesellschaftliche Komitees die Organisation der Parade.

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Weltsicherheitsrat in Syrien-Frage weiter zerstritten

13. März 2012

Ein Jahr nach Beginn des Aufstands in Syrien. (Foto: dapd)
Ein Jahr nach Beginn des Aufstands in Syrien. (Foto: dapd)

 

Bei einem Ministertreffen des UN-Sicherheitsrats haben sich die Differenzen zwischen Russland und Mitgliedern wie den USA in der Syrien-Frage erneut deutlich gezeigt. US-Außenministerin Hillary Clinton sagte, der Weltsicherheitsrat dürfte nicht schweigen, “wenn Regierungen ihr eigenes Volk massakrieren” und dabei den Frieden und die Sicherheit in der Region gefährdeten. Bundesaußenminister Guido Westerwelle wollte in New York Russland und China von der Notwendigkeit einer Syrien-Resolution überzeugen. Aktivisten meldeten unterdessen die Tötung von mindestens 16 Zivilpersonen in Homs.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte Assad zur Beendigung der Gewalt gegen die Opposition auf. Bei dem Ministertreffen am Montag in New York sagte Ban, der Weltsicherheitsrat müsse mit vereinter Stimme sprechen, um ein Ausufern der Katastrophe zu verhindern. Der seit einem Jahr andauernde Konflikt destabilisiere die ganze Region und es werde unverhältnismäßige Gewalt gegen die Bewohner vieler Städte angewendet.

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Korrespondent der “New York Times” in Syrien gestorben

17. Februar 2012

Anthony Shadid erlitt einen tödlichen Asthmaanfall. (Foto: dapd)

Anthony Shadid erlitt einen tödlichen Asthmaanfall. (Foto: dapd)

 

Der mehrfach ausgezeichnet Korrespondent der “New York Times“, Anthony Shadid, ist im Osten Syriens ums Leben gekommen. Der 43-jährige Amerikaner mit libanesischen Wurzeln sei offenbar am Donnerstag an einem Asthmaanfall gestorben, teilte die “New York Times” mit. Shadid befand sich nach Angaben der Zeitung in Syrien, um über den Widerstand gegen die Regierung von Präsident Baschar Assad zu berichten. Ein Fotograf der Zeitung brachte die Leiche des Journalisten in die Türkei.

Die beiden seien kürzlich über die Grenze nach Syrien geschleust worden, wo sie von Führern auf Pferden erwartet wurden. Nach Angaben des Vaters von Shadid haben sein Asthma und seine Allergie gegen Pferde zu einem schweren Anfall geführt. Die beiden seien gerade auf dem Weg zurück in die Türkei gewesen, als Shadid den Asthmaanfall erlitten habe, sagte “New York Times”-Fotograf Tyler Hicks.

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Börsenfusion nur unter strengen Bedingungen

23. Dezember 2011

Bulle und Bär

Bulle und Bär vor der Börse in Frankfurt. (Foto: dapd)

Die Fusion der Deutschen Börse mit der NYSE Euronext steht kurz bevor. Trotzdem müssen laut amerikanischem Justizministerium noch einige Auflagen erfüllt werden, um die Fusion möglich zu machen.

Vor allem der Betreiber der Börse in Frankfurt ist gefragt, denn dieser muss zunächst dem Verkauf einer Beteiligung an der Direct Edge Holdings durch eine Tochtergesellschaft zustimmen. Würde er darauf nicht eingehen, dann werde der Zusammenschluss blockiert. Dies teilte das US-Ministerium am Donnerstag mit. Eine entsprechende Klage sei bereits vor dem Gericht in Washington eingereicht worden.

Bei den Deutschen Börsen gilt der Zusammenschluss unter von US-Justizministerium gestellten Auflagen als “bedeutender Meilenstein”.

Dabei ist International Securities Exchange (ISE) eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Unternehmens. Sie hält an der Direct Edge Holdings, dem viertgrößten Börsenbetreiber der USA, einen Anteil von 31,5 Prozent. Bis es zur vollständigen Veräußerung kommt wird die Beteiligung von ISE an Direct Edge passiv weitergeführt.

Doch auch die EU-Kommission muss den Zusammenschluss zuerst genehmigen. Dabei ist der 9. Februar der Stichtag, an dem die Prüfungen abgeschlossen sein sollen. Bei der Börsenaufsicht in Hessen stößt die geplante Fusion jedoch auf Widerstand.

Bereits Anfang des Jahres hatte die Deutsche Börse angekündigt, den Mutterkonzern der NYSE für zehn Milliarden Dollar (rund sieben Milliarden Euro) aufkaufen zu wollen. Mit dieser Fusion entstünde der größte Börsenkonzern der Welt. Die New York Stock Exchange beinhaltet nicht nur die berühmte Wall Street, sondern auch Handelsplätze in Amsterdam, Brüssel, Lissabon und Paris sowie der Londoner Terminmarkt.

(rockefeller-news/dapd)

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