Blutiger Familienstreit endet tödlich

06. Dezember 2011

Jugendamt

Der Tatort wurde von der Polizei sofort abgeriegelt. (Foto: dapd)

Es ist unfassbar, wie nun ein Familienstreit im niedersächsischen Stolzenau bei Nienburg geendet hat. Ein Vater erschießt seine 13-jährige Tochter auf offener Straße.

Schon länger habe es Differenzen und viele Streitigkeiten zwischen dem Familienvater und seiner 13-Jährigen Tochter gegeben. Diese sind nun ausgeartet. Dich die Folgen sind nicht nur für Angehörige unbegreiflich.

Für Montagnachmittag war ein klärendes Gespräch angesetzt. Sogar das Jugendamt hatte sich bereits eingeschalten und wollte dem Gespräch in Stolzenau beiwohnen. Dies erklärte eine Polizeisprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur dapd.

Doch das Gespräch verlief nicht, wie geplant. Trotzdem hatte man sich nach langen Auseinandersetzungen endlich geeinigt und der Vater verließ mit seiner Tochter das Gebäude des Jugendamtes.

Alle Beteiligten gingen von einer friedlichen Lösung aus.

Doch dann der Schock: Nach dem Verlassen des Gebäudes zieht der Vater eine Pistole aus der Tasche und schießt kaltblütig auf seine eigene Tochter. Diese stirbt noch am Tatort.

Der Vater, 35 Jahre alt, aus dem Irak, flüchtet vom Tatort. Er trägt dabei noch die Waffe in der Hand. Sofort startet die Polizei die Fahndung und sucht mit Hochdruck nach dem Täter. Zunächst jedoch ohne Erfolg. Der Mann war bis zu diesem Zeitpunk nicht polizeibekannt.

Die Zeugen der Bluttat waren Bekannte der Familie. Deren Aussagen zufolge war das Mädchen gerade dabei in das Auto der Familie einzusteigen, als der Vater die Waffe zieht und auf das Kind schießt. Nachdem er das Kind tödlich verwundet hat flieht er vom Tatort.

Den Polizeiangaben zufolge sind der Vater und die Mutter des Mädchens verheiratet und wohnen seit 2008 im rund 20 Kilometer entfernten Nienburg.

(rockefeller-news/dapd)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Written by Ortwin Oberhauser

This article has no comments yet. Comment this article »

Einrichtungshaus Ikea kann wieder aufatmen

17. November 2011

Ikeabomber

Die sogenannten Ikeabomber haben die Taten gestanden. (Foto: dapd)

Die Serie von Bombenanschlägen, die zahlreiche Ikea-Filialen in mehreren europäischen Ländern in Angst und Schrecken versetzt hat, ist nun endlich aufgeklärt.

Im Mai hatte die Anschlagsserie begonnen.

Bereits Anfang Oktober wurden in Polen zwei Männer festgenommen, die sich nun zu den Taten bekannten. Sowohl die Tat in Dresden, als auch vier weitere Anschläge gaben die beiden Männer zu, wie das sächsische Landeskriminalamt und die Dresdner Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten. Die polnischen Behörden sollen sich dann um das weitere Vorgehen kümmern.

Die letzte Tat ereignete sich im September in Prag. Die beiden Männer forderten sechs Millionen Euro. Falls die Konzernleitung das Geld nicht zahlen sollte, kündigten die Männer weitere Anschläge an.

Das Motiv der beiden Männer sei finanzielle Not gewesen. Die Appellationsstaatsanwaltschaft Wroclaw (Breslau) hat den Informationen zufolge bereits ein Ermittlungsverfahren wegen Herbeiführung von Sprengstoffexplosionen und versuchter Erpressung beantragt.

Nach den Ermittlungen in Sachsen ergab sich die “heiße Spur”, die die Ermittler auf die Fährte der beiden 39-Jährigen führte. Diese Spur habe die Beamten nach Polen geführt. Bei der Explosion in Dresden waren zwei Menschen leicht verletzt worden. Daraufhin wurden spezielle Spürhunde eingesetzt. Diese Suchhunde verfolgten sie Spur der Bombenleger bis nach Polen.

Die sächsischen Ermittler gaben an, dass die Festnahme nur durch die gute Zusammenarbeit mit den europäischen Behörden funktioniert habe. Der ständige Informationsaustausch der betroffenen Länder lief über Europol in Den Haag.

(rockefeller-news/dapd)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Written by Rockefeller David

This article has no comments yet. Comment this article »

Ikea-Bomer in Polizeigewahrsam

10. Oktober 2011

Sie sind endlich geschnappt. Die Ikea-Bomber, die Anschläge auf Ikea-Filialen verübt haben sollen wurden von der Polizei festgenommen.

Bei den mutmaßlichen Erpressern handelt es sich um zwei Polen, die das schwedische Möbelhaus bedroht haben sollen.

Ikea

Ikea-Bomber wurden festgenommen. (Foto: ddp)

Den beiden 39-jährigen Männer aus Gdingen wird vorgeworfen von Mai bis September Sprengkörper in verschiedenen Ikea-Filialen gezündet zu haben. Betroffen waren Filialen in Deutschland, Belgien, Frankreich, Holland und Tschechien.

Bereits am Mittwoch wurden die beiden Tatverdächtigen festgenommen. Jetzt ordnete ein Richter drei Monate Untersuchungshaft an. Der Tatvorwurf lautet auf räuberische Erpressung und Gefährdung von Menschenleben.

Auffallend ist, dass die beiden Männer nur wenig Gemeinsamkeiten haben. Der eine Mann hat bereits eine kriminelle Vergangenheit, wohingegen der andere Aussichten auf legalen Erfolg gehabt hätte. Er hat eine gute Ausbildung absolviert und hat sich mit dieser Tat jegliche Aussicht auf positive Zukunftschancen verbaut.

Was die beiden jedoch gemeinsam hatten war ausschlaggebend für die Tat, denn beide hatten mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Staatsanwalt Wieslaw Bilski sieht dies als mögliches Tatmotiv.

Ob die Männer die Tat gestanden haben, wollte Bilski nicht preisgeben. Er gab jedoch an, dass die beiden Männer “ausführliche Angaben” gemacht haben.

(rockefeller-news)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 9.0/10 (1 vote cast)

Written by Ortwin Oberhauser

This article has no comments yet. Comment this article »

John Travolta Opfer eines dreisten Diebes

20. September 2011

Unfassbar, was sich ein frecher Dieb in den Straßen von Los Angeles nun erlaubt hat.

In einem Wohngebiet stahl er John Travoltas Mercedes.

Der Schauspieler hatte nach eigenen Angaben den Wagen lediglich für zehn Minuten an der Straße eines Wohngebietes in Los Angeles geparkt. Doch was fand er, als er zurückkam und in sein Auto steigen wollte?

Nicht, ausser einem leeren Parplatz.

Von seinem kostbaren 1970 Mercedes-Benz 280 SL fehlte jede Spur.

John Travolta

Zum Glück bleibt John Travolta noch sein Privat-Flugzeug. (Foto: dapd)

Nun teilte die Polizei in Santa Monica mit, dass der Dieb, oder die Diebe bisher nicht ausfindig gemacht werden konnten. Es gebe auch keine Hinweise, die auf einen oder mehrere Täter hinweisen würden.

Fraglich ist ebenfalls, ob sich der Dieb oder die Diebe bewusst waren, dass es sich um Travoltas Auto handelte und er gezielt Oper des Diebstahls wurde oder nicht. Es könnte daher sei, dass der Täter zufällig auf den parkenden Wagen stieß und Travolta vorher nicht explizit ins Visier genommen worden ist.

Travolta gab an, den Schlüssel bei sich gehabt zu haben, sodass das Auto aller Voraussicht nach geknackt wurde.

Somit ist klar, auch Promis sind vor dreisten Autodieben nicht sicher.

(rockefeller-news/ks)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 9.0/10 (1 vote cast)

Written by Scholl Kerstin

This article has no comments yet. Comment this article »

Polizei verhindert möglichen Terroranschlag in Berlin

08. September 2011

Polizei Berlin

Die Polizei vor den Räumlichkeiten des slamischen Kulturzentrum. (Foto: dapd)

Der Polizei ist es am Donnerstag gelungen, zwei Terrorverdächtige festzunehmen, die einen Anschlag in Berlin geplant haben sollen.

Bei den festgenommenen Personen handelt es sich um einen 24-jährigen Deutschen libanesischer Herkunft und einen 28-Jährigen aus dem Gazastreifen. Laut Staatsanwaltschaft wird den beiden vorgeworfen, eine “schwere staatsgefährdenden Gewalttat” vorbereitet zu haben.

Die beiden Terrorverdächtigen konnten aufgrund langer Ermittlungen aufgespürt und von einem Sondereinsatzkommando festgenommen werden. Insgesamt zwei Monate soll die gesamte Aktion gedauert haben. Das gab die Berliner Morgenpost Online am Donnerstag bekannt.

Das Islamische Kulturzentrum für religiöse Aufklärung im Stadtteil Wedding soll ein zentraler Treffpunkt der beiden Festgenommen gewesen sein. Auch dieses wurde von einem Großaufgebot der Polizei durchsucht, gegen den Verein selbst wird jedoch nicht ermittelt.

Ein Polizeisprecher gab bekannt, dass die beiden Männer sich Substanzen beschafft haben, die für den Bau einer Bombe geeignet waren.

Die Wohnungen der Festgenommenen in den Stadtteilen Neukölln und Kreuzberg wurden ebenfalls durchsucht. Laut Medienberichten waren rund 230 Polizisten im Einsatz.

Die Polizei wurde durch Firmen aufmerksam gemacht, die die Substanzen, die für eine Bombe geeignet sind, verkauft haben. Den Zuständigen waren die bestellten Mengen verdächtig vorgekommen und hatten daher die Polizei informiert.

Einen Zusammenhang zwischen dem geplanten Terroranschlag und den Anschlägen vom 11. September, die sich am Sonntag zum zehnten Mal jähren, soll es jedoch nicht geben.

(rockefeller-news/ks)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Written by Scholl Kerstin

This article has no comments yet. Comment this article »

Facebook wird Mafia-Boss zum Verhängnis

24. August 2011

Drogengeschäft

Drogen und Geldwäsche sind die Hauptgeschäfte der Mafia. (Foto: ddp)

Ein italienischer Mafia-Boss konnte mit Hilfe von Facebook festgenommen werden.

Salvatore D’Avino, der ein hohes Tier der neapolitanischen Mafia Camorra ist, konnte jetzt durch das soziale Netzwerk Facebook aufgespürt und hinter Gitter gebracht werden.

Verantwortlich dafür ist seine marokkanische Freundin, die die gemeinsamen Urlaubsfotos von der Costa del Sol in ihrem Facebook-Account veröffentlichte. Die spanische Polizei reagierte sofort und nahm den Mafia-Boss in Marbella fest.

Die spanische Polizei ist derzeit sehr Aufmerksam, wenn es um Mafia-Aktivitäten geht. Denn die Clans haben Spanien als perfektes Rückzugs- und Operationsgebiet auserkoren. Denn von dort aus ist es einfach, vor der italienischen Polizei zu flüchten und gleichzeitig die Drogengeschäfte weiterzuführen.

Spaniens Küsten dienen den Mafiosi nicht nur zum Urlaub machen, sondern auch um das Geld aus Drogengeschäften rein zu waschen. Der Immobilienmarkt in Spanien bildet eine perfekte Grundlage für dieses Vergehen. Zudem sind in Spanien zahlreiche kolumbianische Drogenhändler beheimatet. Auch das Klima ist dem Italiens ähnlich, man muss sich also nicht umgewöhnen.

D’Avino ist Mitglied des Camorra-Clans Giuliano, der großen Einfluss genießt. Zudem zählt er zu den 100 gefährlichsten Kriminellen in ganz Italien.

(rockefeller-news)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 9.0/10 (2 votes cast)

Written by Rockefeller David

This article has no comments yet. Comment this article »

Blutbad in den USA verhindert

18. August 2011

Winnenden

Hier in Winnenden konnte der Amoklauf nicht verhindert werden. (Foto: ddp)

Die Polizei hat nach eigenen Angaben offenbar ein Blutbad an einer Schule in Tampa (Florida) verhindert. Ein 17-Jähriger hatte geplant an seiner früheren High School Rohrbomben zu zünden.

30 Schüler und zwei Schulangestellte wollte der Schüler töten.

Der Grund für die Festnahme war ein Hinweis aus seinem näheren Umfeld. Die Polizei war dem Tipp sofort nachgegangen. Sie nannten den Unbekannten, der sie auf die Spur des Teenagers gebracht hatte, einen “Helden”.

Laut Medienberichten war der Junge im Jahr zuvor von der Schule geflogen. Warum ist allerdings nicht bekannt. Es heisst, er sei mit einer gestohlenen Waffe erwischt worden. Zudem habe er bereits mehrere Vorstrafen wegen Diebstahls und Drogenbesitzes.

Die Polizei führte auch eine Hausdurchsuchung bei seinen Eltern durch. Im Zimmer des Jugendlichen fanden sich Zünder, Timer und Schrapnelle. Utensilien, die man zur Herstellung einer Bombe benutzt.

Die Beamten fanden ebenfalls den Plan des 17-Jährigen, den er minutiös in einem “Manifest” aufgeschrieben hatte. Daraus ging hervor, dass er den ersten Schultag nach den Ferien nutzen wollte, um seinen grausamen Plan zu vollenden. Sein klares Ziel war es, mehr Menschen zu töten und zu verletzen als die zwei jugendlichen Täter an der Columbine High School im Jahr 1999. Bei dem Anschlag waren 13 Menschen in Colorado in den Tod gerissen worden.

(rockefeller-news)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 8.0/10 (2 votes cast)

Written by Rockefeller David

This article has no comments yet. Comment this article »

Krawalle in England fordern ein weiteres Opfer

12. August 2011

Zerstörtes London

Zerstörte Städte in England. (Foto: ddp)

Die Krawalle in England haben ein weiteres Opfer gefordert. Rentner Richard Mannington Bowes wurde ermordet, als er ein Feuer löschen wollte.

 

Bowes wurde am Montag im Londoner Stadtteil Ealing gefunden, wo er bewusstlos auf dem Boden lag. Nachdem der Rentner ins Krankenhaus gebracht worden war kämpften die Ärzte um sein Leben. Vergeblich.

In der Nacht zum Freitag erlag Bowes seinen schweren Schädelverletzungen.

Bowes hatte lediglich versucht ein Feuer zu löschen. Randalierer bekamen dies mit und erschlugen den 68-Jährigen.

Bereits am Dienstag Abend wurden in Birmingham drei Männer getötet, die versuchten, eine Tankstelle vor den Randalierern zu schützen. Sie wurden offenbar gezielt mit einem Auto überfahren. Das berichteten Augenzeugen, die die Männer kurz vor der Tat noch gesehen hatten. Die drei Getöteten sollen Teil einer selbst gegründeten Bürgerwehr gewesen sein, die aus Angst vor den Krawallen erschaffen wurde.

Drei Verdächtige wurden bereits festgenommen, darunter ein 16-jähriger Junge. Sie stehen unter Mordverdacht.

Am Donnerstag gedachten in Birmingham hunderte Menschen den Opfern mit einer Mahnwache.

Die Nacht zum Freitag verlief ruhig. Die rund 6.000 Polizisten, die auch in dieser Nacht wieder zum Einsatz kamen, scheinen die Lage nun endgültig unter Kontrolle zu haben.

(rockefeller-news/ks)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 9.5/10 (2 votes cast)

Written by Scholl Kerstin

This article has no comments yet. Comment this article »

Ruhe auf Englands Straßen

11. August 2011

London

Abgebrannte Häuser prägen das Stadtbild Londons. (Foto:ddp)

Es scheint, als habe sich die Lage in England etwas beruhigt. In London und anderen Großstädten bleibt es in der Nacht zum Donnerstag ruhig. Die Polizei scheint die Lage unter Kontrolle gebracht zu haben.

Nach vier Nächten, in denen in London und weiteren Städten Englands Krawalle und Ausschreitungen das Bild prägten ist nun endlich weitgehend Ruhe eingekehrt. Das Großaufgebot der Polizei zeigte Wirkung.

Ganz haben sich die Demonstrationen jedoch noch nicht gelegt. In Eltham, dem Süden Londons, wurde am Mittwoch Abend eine Versammlung von 150 Männern aufgelöst. Die Polizei gab jedoch an, dass das Ganze gewaltfrei und ruhig vonstatten ging.
In Birmingham versammelten sich Menschen, um mit Kerzen in der Hand der drei getöteten Männer zu gedenken, die gestern in ihrem Auto, offenbar mutwillig, getötet wurden. Auch hier lief es gewaltfrei ab.

Die Gerichte hatten derweil durchgehend geöffnet. Die ganze Nacht über wurden Urteile gefällt, die die Strafen der Randalierer festlegten. Seit Beginn der Ausschreitungen wurden insgesamt mehr als 1.100 Randalierer festgenommen.

Am Donnerstag Mittag soll es zu einer Sondersitzung des Parlaments kommen, in der das weitere Vorgehen besprochen werden soll. Premierminister David Cameron hatte zuvor alle Abgeordneten aus dem Urlaub zurück gerufen.

(rockefeller-news/ks)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Written by Scholl Kerstin

This article has no comments yet. Comment this article »

Online Magazin Konzept & Realisation Oberhauser.com Geladen in 1,184 Sekunden. Abfragen ausgeführt 31. Peak-Speichernutzung 62668 KB.