Syrische Waffenruhe scheint weitgehend zu halten

13. April 2012

Vereinzelte Gewalttaten gemeldet, Internationale Gemeinschaft weiter besorgt. (Foto: V.Salemi/dapd)
Vereinzelte Gewalttaten gemeldet, Internationale Gemeinschaft weiter besorgt. (Foto: V.Salemi/dapd)

 

Die erste Waffenruhe seit Beginn der gewaltsamen Niederschlagung des syrischen Aufstandes in Syrien hat zur Erleichterung internationaler Beobachter am Donnerstag weitgehend gehalten. Seit Inkrafttreten am Morgen wurden nur vereinzelte Gewalttaten und die Tötung einer Zivilperson sowie eines Soldaten gemeldet. Jedoch missachteten Regierungstruppen offenbar die Forderung, dass alle Einheiten gemäß des vom UN-Sondergesandten Kofi Annan ausgehandelten Friedensplanes abgezogen werden und in ihre Kasernen zurückkehren sollten.

Annan forderte Regierung und Rebellen in Syrien am Donnerstag auf, seinen Friedensplan vollständig umzusetzen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon werde sich beim Weltsicherheitsrat für eine baldige Entsendung der Beobachtermission in das Land einsetzen, erklärte Annan vor einer Videokonferenz mit dem UN-Gremium aus Genf. Dadurch würde die zügige Aufnahme eines “ernsthaften politischen Dialogs” möglich.
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Written by Rockefeller David

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Zwei weitere deutsche Touristen entführt!

18. Januar 2012

Praesident des deutschen Bundeskriminalamtes mahnt. (Foto: Axel Schmidt/dapd)

Praesident des deutschen Bundeskriminalamtes mahnt. (Foto: Axel Schmidt/dapd)

Bei dem Überfall auf Touristen in Äthiopien sind offenbar zwei Deutsche getötet worden. Daneben kamen zwei Ungarn und ein Österreicher bei dem Angriff ums Leben, wie die ungarische Regierung am Mittwoch unter Berufung auf einen Interpol-Bericht erklärte. Zwei weitere Deutsche seien entführt, zwei Belgier schwer verletzt worden.

Nach äthiopischen Angaben wurden auch zwei Äthiopier entführt. Die Angreifer seien aus Eritrea eingedrungen, sagte Kommunikationsminister Bereket Simon am Mittwoch. Sie seien von Eritrea ausgebildet und mit Waffen ausgerüstet worden. Eritrea wies die Vorwürfe zurück. Der eritreische Botschafter bei der Afrikanischen Union, Girma Asmerom, bezeichnete die Vorwürfe aus Äthiopien als erfunden und als “absolute Lüge”. Der Überfall sei eine interne äthiopische Angelegenheit.

Möglicherweise zwei Gruppen überfallen!

Das staatliche äthiopische Fernsehen hatte am Dienstag berichtet, die überfallene Gruppe habe acht Urlauber umfasst. Die Äußerungen Berekets vom Mittwoch deuteten aber darauf hin, dass die Gruppe größer war. Sie sei am Dienstag früh um 05.00 Uhr in einem Gebiet in 20 bis 25 Kilometern Entfernung von der eritreischen Grenze überfallen worden. Die Touristen waren in der Vulkanregion Afar im Norden Äthiopiens unterwegs.

Der österreichische Außenamtssprecher Peter Launsky-Tiefenthal erklärte am Dienstagabend, möglicherweise seien zwei Gruppen mit insgesamt bis zu 22 Personen überfallen worden. In der Region gebe es keine Infrastruktur, auch Satellitentelefone funktionierten kaum.

2007 waren in der Region Afar fünf Europäer und 13 Äthiopier verschleppt worden. Äthiopien machte das Nachbarland Eritrea, mit dem es vor der Jahrtausendwende einen blutigen Grenzkrieg führte und weiterhin ein sehr gespanntes Verhältnis hat, als Drahtzieher verantwortlich. Eritrea wies die Verantwortung einer äthiopischen Rebellengruppe zu. Alle Geiseln kamen schließlich frei. 2008 wurde die Entführung französischer Touristen vereitelt.

(rockefeller-news/dapd)

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Written by Tassos

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NATO zieht Ende Oktober aus Libyen ab

28. Oktober 2011

Die NATO will ihre Truppen noch Ende Oktober aus Libyen abziehen. Noch diesen Monat soll das offizielle Ende des Libyen-Einsatzes erfolgen kündigte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen an.

Bereits am heutigen Freitag soll die endgültige Entscheidung in Brüssel getroffen werden. Ab dann kann alles ganz schnell gehen. Bereits am Donnerstag gab es ein Treffen zwischen Rasmussen und Bundeskanzlerin Angela Merkel, bei dem es eine Vorentscheidung gegeben hat. Eine entsprechende UN-Resolution liegt bereits vor.

Rasmussen

NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen beim Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: dapd)

Eine weitere Entscheidung wurde getroffen, die der UN-Sicherheitsrat am Donnerstag in New York diskutiert hatte. Das Flugverbot über Libyen wird bis zum 31. Oktober aufgehoben, ab dann dürfen Flugzeuge wieder den libyschen Luftraum passieren.

Auch der Militäreinsatz, der die Aufgabe hatte, Zivilpersonen zu schützen, wird zurückgezogen. Eine weitere Entscheidung, die der Weltsicherheitsrat am Donnerstag getroffen hat. Am 17. März hatte der Weltsicherheitsrat diesen Antrag der Arabischen Liga autorisiert.

Der NATO-Einsatz insgesamt sei ein voller Erfolg gewesen. Rasmussen bestätigte: “Wir haben das Mandat voll erfüllt.” Die Aufgabe der NATO, die Zivilbevölkerung vor Übergriffen des früheren Machthabers Muammar al-Gaddafi zu schützen, sei zu vollster Zufriedenheit ausgeführt worden.

Der libysche Übergangsrat wünscht sich unterdessen, dass die NATO weiterhin eine große Rolle für Libyen spielen soll. Doch Rasmussen sieht für die NATO in dieser Hinsicht “keine große Rolle”. Allerdings sieht er die Aufgabe der NATO darin, beim Libyen beim Aufbau eigener libyscher Sicherheitskräfte zu unterstützen.

(rockefeller-news/dapd)

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Written by Ortwin Oberhauser

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Kämpfer filmt den toten Gaddafi

21. Oktober 2011

Ein Kämpfer hat den Leichnam des Ex-Machthabers Muammar al-Gaddafi gefilmt.

Die Bilder gehen um die Welt. In Libyen herrscht Ausnahmezustand. Nach über 40 Jahren hat die Schreckensherrschaft von Gaddafi endlich ein Ende.

Das Land feiert den “libyschen Frühling”.

(rockefeller-news/ks)

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Written by Scholl Kerstin

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Gaddafi: Das Ende einer Ära

21. Oktober 2011

Muammar al-Gaddafi ist tot. Bei der Flucht aus seiner Geburtsstadt Sirte ist der libysche Ex-Diktator angeschossen und schwer am Kopf verletzt worden. Auf der Fahrt ins Krankenhaus ist er diesen Verletzungen erlegen.

Für Libyen selbst wird der Tag in die Geschichtsbücher eingehen. Es ist der Tag der großen Freiheit. Nach über 40 Jahren Schreckensherrschaft hat die Diktatur von Muammar al-Gaddafi endlich ein Ende.

Ministerpräsident Mahmud Dschibril bestätigte in Tripolis, dass Gaddafi in seiner Heimatstadt von Milizionären getötet wurde. Sei neun Monaten toben die Kämpfe in Libyen. Nun können die Rebellen endlich den letzten Sieg verzeichnen.

Einem “libyschen Frühling”, der eine provisorische Übergangsregierung und letzten Endes demokratische Wahlen bringen soll, steht nun nichts mehr im Wege. Auch der NATO-Rat tagt heute in einer Sondersitzung und wird aller Voraussicht nach den Abmarsch der Truppen aus Libyen beschließen.

Gaddafi tot

Der libysche Ex-Machthaber Gaddafi ist tot. Aufnahmen belegen dies. Auch ein Arzt bestätigte den Tod Gaddafis. (Foto: dapd)

Gaddafi wurde ins Krankenhaus nach Misrata gebracht. Dort erklärte ein Arzt nach der Untersuchung des Leichnams, dass Gaddafi am Kopf und am Bauch von Schüssen getroffen worden war. Trotzdem forderte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International eine Autopsie und die Untersuchung der Todesumstände.

Auch zwei Söhne Gaddafis wurden bei den Gefechten getötet. Saif al-Islam und Mutassim sollen ebenfalls, wie ihr Vater, von den Truppen des nationalen Übergangsrates getötet worden sein. Saif al-Islam galt bis zu seinem Tod als der wahrscheinlichste Nachfolger Gaddafis.

Seit Beginn der Aufstände wurde Gaddafi als der Verbrecher gesehen, der er war. Das war jedoch nicht immer so. Viele Staatsoberhäupter setzten ein Lächeln auf und schüttelten dem exzentrischen 69-Jährigen die Hand. Denn Tatsache ist, dass Gaddafi die Kontrolle über das Ölvorkommen und den Ölexport seines Landes hatte.

Noch im Jahr 2009 begegneten sich Muammar al-Gaddafi und US-Präsident Barack Obama beim G-8-Gipfel in L’Aquila auf freundschaftlicher Basis. Erst seit dem Beginn der Aufstände änderte sich das Bild und Gaddafi wurde zum herrischen Diktator.

(rockefeller-news/ks)

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Written by Scholl Kerstin

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Gaddafi wurde gefasst

20. Oktober 2011

Libysche Rebellen berichten: Gaddafi ist gefasst!

Offenbar ist der frühere libysche Machthaber Muammar al Gaddafi gefangen genommen worden. Wie die libysche Übergangsregierung nun berichtete habe sich Gaddafi in Sirte aufgehalten. Bei seiner Flucht sei er durch Schüsse an beiden Beinen verletzt worden.

Gaddafi

Falls sich die Meldungen bestätigen, hat Gaddafis Herrschaft nun endgültig ein Ende. (Foto: dapd)

Das libysche Fernsehen berichtet sogar, dass Muammar al Gaddafi bei den Gefechten getötet wurde.

In Libyen versammelten sich Menschen auf den Straßen, um ihrer Freude über die Festnahme Gaddafis Ausdruck zu verleihen. Der Sender Al-Arabija übertrug die Aussage des Sprechers der Übergangsregierung: “Hier in Tripolis feiern die Menschen schon auf den Straßen, aber wir haben noch keine sichere Bestätigung für seine Festnahme.”

Trotzdem fand eine unabhängige Bestätigung noch nicht statt. Der Sprecher des Nationalen Übergangsrats, Dschalal el Gallal, und Militärsprecher Abdul Rahman Busin sagten der Nachrichtenagentur AP, ihnen seien die Berichte bekannt, sie seien aber noch nicht bestätigt.

Gaddafi sei nach Angaben der Übergangsregierung festgenommen worden, als er von einem Konvoi flüchtete, der von Truppen der NATO angegriffen wurde. Auch diese Meldung wurde noch nicht bestätigt.

Falls sich die Meldungen jedoch in Kürze bestätigen, dann hat das 40-Jahre währende Regime von Muammar al Gaddafi endlich ein Ende. All das Gerede über seinen bevorstehenden Sieg würden sich in Rauch auflösen. Die Regime-Gegner hätten dann endlich gesiegt.

(rockefeller-news/ks)

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Auch Sirte ist endlich gefallen

05. Oktober 2011

Die Truppen des libyschen Übergangsrates sind nun bereit die letzte Gaddafi Hochburg einzunehmen. Gaddafis Heimatort steht kurz vor der Übernahme.

Zivilisten hatten bis Donnerstag die Chance, ihre Sachen zu packen und aus der Stadt zu fliehen. Dafür wurde extra eine kurze Feuerpause eingerichtet, um so wenige Zivilisten zu töten, wie möglich.

Ein Sprecher der Truppen des libyschen Übergangsrates bestätigte, dass es nun kein Problem sein sollte, die Stadt komplett einzunehmen und so die letzte Gaddafi Hochburg zu Fall zu bringen.

Wichtig sei vor allem, dass die Zahl der zivilen Opfer so gering wie möglich gehalten wird, denn schließlich seien es auch Nachbarn, die sich den Frieden wünschen. Kurz davor wurde Sirte, der Geburtsort Gaddafis, von den Truppen erobert.

Die Truppen nahmen den Vorort von Sirte, Kasr Abu Hadi ein. Dieser Vorort ist bezeichnend, denn dort soll Gaddafi im Jahr 1942 in einem einfachen Beduinenzelt geboren worden sein.

Nun sei es vor allem wichtig, ins Stadtzentrum vorzudringen und den Stadtkern einzunehmen. Erst dann gilt die Stadt als vollkommen erobert. Auch ein Sohn Gaddafis soll sich noch in Sirte aufhalten. Aus dem abgefangenen Funkverkehr soll laut Truppenführer hervorgegangen sein, dass sich Mutassim al-Gaddafi immer noch in der Stadt aufhält. Sein Sohn gehörte zu den engsten Verbündeten des Machthabers. Er war der nationale Sicherheitsberater von Libyen.

Der seit Wochen währende Kampf um die letzte Gaddafi Hochburg hat nun wohl bald ein Ende.

Sirte

Die libyschen Truppen feiern die Einnahme eines Vorortes von Sirte. (Foto: dapd)

(rockefeller-news/ks)

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Tausende flüchten aus Sirte

03. Oktober 2011

Die Heimatstadt des Ex-Machthaber Muammar al Gaddafi, Sirte, ist nach wie vor hart umkämpft.

Tausende Bewohner nutzen am Montag morgen eine kurze Gefechtspause und traten die Flucht an. Wie der Sender Al-Arabiya berichtete wird die Feuerpause vom Übergangsrat genutzt um eine Großoffensive gegen die letzten verbliebenen Gaddafi Anhänger zu planen.

Gaddafi-Milizen halten sich weiterhin in der Stadt versteckt.

Ganze Autokonvois sollen die Stadt nach und nach verlassen haben berichtete der Sender weiter. Knapp 10.000 Bewohner, die sich noch in der Stadt aufgehalten haben sollen nutzen die Chance und flüchteten. Wie hart die letzte Gaddafi Hochburg noch umkämpft wird, zeigt das Video.

(rockefeller-news/ks)

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Übergangsregierung weiss nichts über Gaddafis Aufenthaltsort

18. September 2011

Rebellen Teppich

Rebellen zerschneiden einen Teppich mit Gaddafi-Motiv. (Foto: dapd)

Wo steckt der libysche Ex-Machthaber Muammar al-Gaddafi?

Nach Angaben eines Militärsprechers hat nicht einmal die Übergangsregierung eine Ahnung, wo sich der Ex-Machthaber aufhalten könnte.

Es ist bereits ein Kopfgeld von knapp zwei Millionen Dollar auf die Ergreifung Gaddafis ausgesetzt. Jeder, der weiss, wo sich Gaddafi aufhalten könnte, würde ihn daher auch an die früheren Rebellen ausliefern. Dies sagte der Sprecher Oberst Ahmed Omar Bani am Samstag.

Bereits Ende August ist Gaddafi untergetaucht. Der Großteil seiner Familie ist über die algerische Grenze geflohen. Zuerst vermutete man, Gaddafi habe dies ebenfalls vor. Dann gab es erneute Gerüchte, dass Gaddafi mit einem Militätkonvoi unterwegs sei, der ihn aus dem Krisengebiet bringen sollte. Auch in der noch bestehenden Gaddafi Hochburg Bani Walid wurde er lange Zeit vermutet.

Nun gibt es neue Spekulationen. Da die Gaddafi Hochburgen Bani Walid und seine Geburtsstadt Sirte heftig umkämpft werden, entstand die Vermutung, Gaddafi halte sich immer noch in einer dieser Städte auf.

Doch Tatsache ist, dass sich niemand wirklich sicher ist, wo Muammar al-Gaddafi sich wirklich aufhält. Zwar scheint der Krieg für die Rebellen bereits gewonnen, doch die Festnahme Gaddafis würde das endgültige Ende der Aufstände und den Fall seines Regimes bedeuten.

(rockefeller-news/dapd)

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Written by Scholl Kerstin

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