Red Bull-Show nicht ganz echt?

29. November 2011

Sieg Webber

Wie echt war der Sieg von Mark Webber? (Foto: dapd)

Es wird heiss diskutiert über dass letzte Formel 1-Rennen in Interlagos letzten Sonntag. War die Red Bull-Show von Sebastian Vettel und Mark Webber echt, oder war sie es nicht? War alles ein abgekartertes Spiel?

Der Positionswechsel zwischen Sebastian Vettel und Mark Webber sorgte im Nachhinein für zahlreiche Spekulationen. Angeblich hatte Vettel während des Rennens einen Getriebeschaden, wodurch er in zweiten und dritten Gang nicht voll beschleunigen konnte. Das zwang ihn, seinem Teamkollegen Mark Webber den Vorrang zu lassen.

Seltsam: Trotz dieses Schadens konnte Vettel das Rennen als zweiter beenden. Einzig und allen Mark Webber gelang es, am Weltmeister vorbei zu ziehen.

Red-Bull-Racing Teamchef Christian Horner streitet jegliche Vorwürfe jedoch vehement ab. Der Positionswechsel der beiden Fahrer sei nicht im Vorfeld geplant gewesen. Es habe sich nicht um eine Teamorder gehandelt.

Zuvor hatte die spanische Presse behauptet, dass es sich bei Vettels kaputtem Getriebe lediglich um ein “Phantom-Problem” gehandelt habe.

Horner stellte jedoch klar: “Jeder, der unseren Boxenfunk gehört hat oder die Telemetriedaten gesehen hat, weiss, dass das nicht stimmt.”

Trotzdem bleiben Zweifel daran, dass alles mit rechten Dingen zuging. Denn dass ein Getriebe urplötzlich Öl verliert und nicht mehr richtig funktioniert, man aber trotzdem noch den zweiten Platz einheimsen kann, ist fast unmöglich.

Ein Gedankengang ist und bleibt, dass Red-Bull-Racing versucht hat, Mark Webber doch noch zum Vizeweltmeister zu machen. Die Hoffnung war da, denn wäre Jenson Button ausgefallen, hätte sich Webber den Titel mit einem ersten Platz noch ergattern können.

Button gelang es jedoch, auf Platz 3 vorzufahren, was ihm den Titel als Vizeweltmeister sichert. So zeigt sich, dass auch Absprachen nicht immer ihre Wirkung haben.

(rockefeller-news/ks)

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Webber fährt in Sao Paulo zum Sieg

28. November 2011

Vettel und Webber

Vettel und Webber feiern in Sao Paulo ihren Doppelsieg. (Foto: dapd)

Es ist der erste Sieg, den Mark Webber in dieser Saison verzeichnen kann. Und wohl auch der letzte, denn das Rennen im brasilianischen Sao Paulo war das letzte der Saison.

Vor dem Rennen beschwerte sich Kommentator Niki Lauda noch, dass es Mark Webber in dieser Saison nicht gelungen sei, einen einzigen Sieg nach Hause zu fahren. Doch nun wurde er eines Besseren belehrt und musste seine Aussage nach dem Rennen schleunigst revidieren.

Weltmeister Sebastian Vettel hatte während des gesamten Rennens mit Getriebeproblemen zu kämpfen. Schon in den ersten Runden wurde ihm über das Teamradio mitgeteilt, dass er im zweiten Gang nicht hoch beschleunigen darf. Einige Zeit später traf dies auch auf den dritten Gang zu. Bei einer Strecke, wie der in Sao Paulo ein schwieriges Unterfangen. Trotzdem schaffte er es, auf den zweiten Platz zu fahren und konnte den Red Bull Doppelsieg komplett machen.

Doch Vettel zeigte sich auch mit den zweiten Platz zufrieden. Einen Grund, enttäuscht zu sein gibt es für den 24-Jährigen nicht: “Das wäre nicht angebracht, denn es war eine unglaubliche Saison, die wir mit einem Doppelsieg für das Team abgeschlossen haben. Ich bin sehr stolz.”

Sebastian Vettel gönnte seinem Teamkollegen Mark Webber den Sieg: “Mark hat den Sieg verdient, er ist ein fantastisches Rennen gefahren.”

Nach dem Rennen erklärte Vettel, dass er Webber extra vorbei gelassen habe, um ihm die besten Erfolgschancen für ein Team zu geben. Das nahm Webber eher mit gemischten Gefühlen hin: “Für mich persönlich ist es natürlich ein sehr wichtiger Sieg, die letzten Runden haben richtig Spass gemacht. Aber es wäre schön gewesen, das ganze mit Sebastian auf der Strecke auszufechten.”

Der Brite Jenson Button kann sich nun als Vizeweltmeister bezeichnen. Nach dem Rennen sagte er: “Es war kein perfektes Jahr, aber ein gutes Jahr.”

(rockefeller-news/ks)

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Plattfuß macht Vettel Strich durch die Rechnung

14. November 2011

Abu Dhabi Vettel

In Abu Dhabi hatte Sebastian Vettel in diesem Jahr kein Glück. Der 24-Jährige schied in der ersten Runde aus. Hier verlässt Vettel die Strecke. (Foto: dapd)

Es war schlichtweg Pech für Sebastian Vettel, dass er bereits in der ersten Rennrunde in Abu Dhabi ausscheiden musste. Ein Plattfuß und die beschädigte Bremstrommel machten ihm einen Strich durch die Rechnung.

Nach dem Vorfall wirkte Vettel sichtlich geknickt. Doch er verschwand nicht unter die Dusche, sondern setzte sich an die Bildschirme des Teams um Ursachenforschung zu betreiben. Sofort kam Bernie Ecclestone vorbei, um dem Weltmeister ein paar aufmunternde Worte zuzuflüstern. Er bot ihm sogar an, gleich nach Hause fliegen zu können. Doch Sebastian Vettel lehnte das Angebot ab und half sogar weiter beim Rennen mit, indem er das Team rund um seinen Kollegen Mark Webber unterstützte.

Trotzdem ist der Ausfall für Vettel ein harter Schlag. Aus der Traum mit weiteren Rekorden, denn Michael Schumachers Traumsaison mit 13 Siegen kann der 24-Jährige nun nicht mehr überbieten. Auch der Abu Dhabi-Hattrick ist ihm nicht geglückt. Dabei ist es die Strecke, auf der er im Jahr 2010 seinen ersten Weltmeistertitel feiern durfte.

Einen Rekord konnte der 24-Jährige jedoch brechen. Vettel erreichte in Abu Dhabi seine 14. Pole, womit er den 19 Jahre alten Rekord von Nigel Mansell einstellte. In zwei Wochen könnte er diesen in Brasilien sogar überbieten.

Einer ging jedoch lachend aus Vettels Misere hervor. Lewis Hamilton konnte seinen dritten Saisonsieg einfahren. Zwar hatte Vettel einen guten Start, doch gleich nach der ersten Kurve kreiselte sein Wagen und über den Boxenfunk beklagte er sich über ein Problem mit dem rechten Hinterrad. Der 24-Jährige konnte nur noch im Schleichtempo hinterher fahren und beendete das Rennen. Glück für Hamilton, der das Rennen ab diesem Zeitpunkt dominierte.

Den zweiten Rang sicherte sich Ferrari-Pilot Fernando Alonso vor dem zweiten McLaren von Jenson Button. Mark Webber wurde Vierter.

(rockefeller-news/ks)

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Vettel feiert verhalten den Sieg in Indien

31. Oktober 2011

Es ist ein Sieg mit gemischten Gefühlen. Sebastian Vettel ließ beim Premierenrennen in Indien alle anderen Fahrer weit hinter sich und dominierte von Anfang an. Doch trotzdem scheint es, als könne er sich über diesen Sieg nicht ausgelassen freuen.

Es hängt ein dunkler Schatten über dem Rennen am Sonntag, denn jeder ist noch geschockt vom Tod zweier Rennfahrer. Sowohl der zweimalige Indy-500-Champion Dan Wheldon, als auch der frühere Motorrad-Weltmeister Marco Simoncelli kamen in den letzten zwei Wochen bei ihren Rennen ums Leben.

Viele Formel 1-Fahrer gedachten der Toten, indem sie die Nummern von Wheldon und vor allem Simoncelli auf dem Helm trugen. Auch Sebastian Vettel sagte: “Ich habe heute sehr gemischte Gefühle”, und weiter “Unsere Gedanken sind bei den beiden, die in den vergangenen beiden Wochen ihr Leben gelassen haben. Wir haben zwei ganz Große des Sports auf ganz tragische Weise verloren. Das waren ganz, ganz schwere Wochen.”

Indien Vettel

Auch in Indien kann Sebastian Vettel einen Sieg verzeichnen, auch wenn die Freude darüber verhalten ausfällt. (Foto: dapd)

Sebastian Vettel hat Simoncellis Tod live am Fernseher miterlebt. Vor dem Rennen am Sonntag wirkte er nachdenklich und in sich gekehrt. Der sonst so fröhliche Vettel gab zu: “Das war ganz tragisch. Wir sollten nicht vergessen, wie schnell sich die Dinge ändern. Wir sind bereit das Risiko einzugehen, wenn wird ins Auto steigen. Aber wir beten natürlich alle, das nichts passiert.”

Trotzdem sagte der 24-Jährige, dass er stolz sei, der erste Sieger in Indien zu sein. Der Schluck aus dem Pokal fällt jedoch verhalten aus. Auch das Feiern nach dem Sieg fällt schwer. Der Champagner spritzt nur wenig.

Das Rennen selbst hätte für Sebastian Vettel nicht besser laufen können. Er schaffte einen Hattrick. Vettel startete nicht nur aus der Pole Position, sondern fuhr den anderen Fahrern während des gesamten Rennens davon. Ganz am Schluss gelang es ihm noch, die schnellste Rennrunde einzufahren.

Ein gutes Rennen auch für Michael Schumacher, der vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg, den fünften Platz einfuhr. Ein gutes Rennen für die Silberpfeile.

Zweiter wurde Jenson Button in seinem McLaren, vor Fernando Alonso im Ferrari. Marc Webber blieb nur der undankbare vierte Platz, nachdem er von Position zwei aus gestartet war.

(rockefeller-news/ks)

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Schwere Zeiten für Mark Webber

18. Oktober 2011

Für Mark Webber sind es schlimme Zeiten. Im Red Bull Team fühlt er sich immer als zweiter, denn sein Teamkollege Sebastian Vettel heimst einen Sieg nach dem anderen ein.

Der 24-Jährige holte sich erst kürzlich den zweiten WM-Titel seiner Karriere und lässt Mark Webber dagegen alt aussehen. Selbst der Rennstall sieht den Formel 1-Piloten nur noch als Nummer Zwei an.

Es ist nicht einfach für Mark Webber mit Vettels Dominanz zurecht zu kommen. Der Australier leidet unter dem Druck und sieht seine Chancen davon ziehen. Er beschriebe die Situation in einem Interview wie folgt: “Sebastian ist für den Rest des Feldes der Maßstab. Er ist zweifacher Champion, ich nicht.”

Diese Aussage zeigt, wie der die Ereignisse Webber zu schaffen machen. Auch Formel 1-Chef Bernie Ecclestone setzt noch einen drauf und sagt: “Im Vergleich mit Sebastian hat er es nun einmal nicht so leicht, weil Seb einfach der Beste ist.”

Und der Druck steigt weiter, denn seit August 2010 konnte Webber keines der Formel 1-Rennen mehr gewinnen. Teamkollege Vettel hingegen sicherte sich drei Siege und fuhr allen im Titelkampf davon. Auch andere Konkurrenten wie Jenson Button, Lewis Hamilton und Fernando Alonso konnten in dieser Saison wenigstens ein Mal den ersten Platz bei einem Grand Prix einfahren. Doch für Webber sieht es in dieser Hinsicht eher schlecht aus.

Ihm bleiben lediglich noch drei Rennen, in denen er beweisen kann, dass er sich noch nicht komplett abschreiben lässt. Doch auch das dürfte schwierig werden, denn Teamkollege Vettel hatte bereits im Vorfeld angekündigt, alles zu geben, um diese Rennen auch noch zu gewinnen.

Mark Webber

Schwere Zeiten für Mark Webber

(rockefeller-news/ks)

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Vettel holt den nächsten Titel für Red Bull

16. Oktober 2011

Sebastian Vettel kann einen weiteren Triumph verzeichnen. Das Rennen in Südkorea gewinnt der 24-Jährige souverän und holt für sein Team den Konstrukteurs-Titel.

Red Bull hat es wieder einmal geschafft. Weltmeister- und Konstrukteurs-Titel hat das Team sicher.

Vettel Südkorea

Vettel freut sich sichtlich über seinen Sieg in Südkorea. (Foto: dapd)

Ein wichtiger Sieg für Sebastian Vettel. Es ist das erste Mal in seiner Karriere, dass er den Grand Prix von Südkorea gewinnt. Im letzten Jahr sind auf dieser Strecke beide Red Bull Fahrzeuge ausgeschieden.

Trotzdem sag es vor dem Rennen nicht ideal für Vettel aus, denn er holte lediglich den zweiten Startplatz. Auf Pole stand bei diesem Rennen sein Konkurrent Lewis Hamilton. Doch bereits in der ersten Runde setzte er sich gegen diesen durch. Danach gab es kein Vorbeikommen mehr an Selbstian Vettel, der den Sieg souverän nach Hause fuhr.

Vettel bewies ein weiteres Mal, dass er den Weltmeister-Titel zurecht trägt.

Hamilton hielt nach Vettels Überholmanöver ebenfalls seine Stellung und konnte das Rennen aus Zweiter beenden. Nach fünf Rennen stand er daher das erste Mal wieder auf dem Siegerpodest.

Für Vettel ist es das 18. Mal in Folge, dass er sich in den Punkterängen befindet. Er ist auf dem besten Weg die Bestmarke von Michael Schuhmacher zu brechen. Dazu fehlen dem Heppenheimer noch sechs Rennen, bei denen er ebenfalls die Punkteränge erreichen muss.

Für Red Bull ist es inzwischen der 25. Sieg in der Geschichte des Teams. Nur eine Woche nachdem Sebastian Vettel den Weltmeister-Titel ergattern konnte, sichert er Red Bull nun auch die Konstrukteurs-Meisterschaft. Gegenüber McLaren-Mercedes verzeichnet Red Bull nun einen Vorsprung von 140 Punkten, der nicht mehr einzuholen ist.

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Red Bull strebt Konstrukteurs-Titel an

14. Oktober 2011

Es gibt kein Ausruhen für Sebastian Vettel. Er selbst kündigte an, in den letzten Formel 1 Rennen noch einmal richtig Gas geben zu wollen. Das muss er auch, denn der Titel für Konstrukteure steht noch aus. Dieses Unterfangen will er jedoch beim nächsten Rennen in Angriff nehmen.

Sicherlich gab es nach seinem Sieg in Japan für Sebastian Vettel eine große Feier. Schließlich ergatterte er sich im Grand Prix von Suzuka den heiss ersehnten Weltmeister-Titel. Doch dem Fahrer selbst ist nichts anzumerken von den Nachwehen einer berauschenden Partynacht.

Seine Motivation hat in keiner Weise nachgelassen. Auch beim Großen Preis von Südkorea strebt der 24-Jährige nichts anderes als einen Sieg an. Im Vorfeld sagte er: “Die WM ist entschieden, aber das ändert für uns nichts.”

Weiter betont der Red Bull-Pilot: “In dem Moment in dem man nicht mehr motiviert ist, sollte man zu Hause bleiben.” Sein Ehrgeiz ist sein Markenzeichen. Sebastian Vettel denkt nicht im Traum einmal daran, jetzt nachzulassen und die letzten Rennen locker anzugehen.

Bei der Pressekonferenz zum Großen Preis von Südkorea sagt der Heppenheimer: “Wir machen uns den Druck selbst”, und weiter “Wir hoffen, dass wir die extra-gute Laune in den letzten vier Rennen auch in extra-gute Ergebnisse umsetzen können.”

Für das gesamte Team ist Vettels Einstellung zu den letzten Rennen noch sehr wichtig. Denn der Titel für Konstrukteure steht noch aus, den Vettel Red Bull jedoch schon im nächsten Rennen sichern könnte. Die Rivalen wissen schon, dass der finanziell bedeutende Titel ein weiteres Jahr an Red Bull gehen wird. Sogar Ferrari-Pilot Fernando Alonso sagte bei der Pressekonferenz: “Red Bull bleibt der Favorit.”

Sebstian Vettel ist bereits jetzt der jüngste Doppel-Weltmeister in der Geschichte der Formel 1. Trotzdem wirkt der Heppenheimer immer freundlich und es scheint, als steige ihm sein Ruhm nicht zu Kopf. Darauf hat Vettel selbst die passende Erklärung parat: “An der Meinung, nicht abzuheben, halte ich fest. Alles was abhebt, muss runterkommen.”

Vettel und Kollegen

Vettel und seine Formel 1 Kollegen bei der Pressekonferenz vor dem Grand Prix von Südkorea. (Foto: dapd)

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Vettel lässt die Korken knallen

10. Oktober 2011

Nach seinem Sieg am Sonntag im japanischen Suzuka könnte Sebastian Vettel eigentlich locker in die nächsten Rennen starten und die ganze Saison ruhig ausklingen lassen.

Doch das ist nichts für den jüngsten Doppelweltmeister in der Geschichte der Formel 1, denn Vettels Ziel ist es, die letzten Rennen ebenfalls zu gewinnen. Eine große Ankündigung, die der 24-Jährige macht.

Doch am Sonntag ließ er sich erst einmal ordentlich feiern. Nach seinem dritten Platz rannte der gebürtige Heppenheimer zuerst zu seinem Team und danke diesem ausführlich. Danach fing für ihn der Interview-Marathon erst richtig an. Doch Vettel ertrug alles mit einer Engelsgeduld. Das zeigt, dass der 24-Jährige voll am Boden geblieben ist.

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Sebastian Vettel hat es wieder geschafft

09. Oktober 2011

Seit Sonntag darf sich Formel 1-Pilot Sebastian Vettel als jüngster Doppelweltmeister aller Zeiten bezeichnen.

Der 24-Jährige wurde in japanischen Suzuka hinter dem Engländer Jenson Button im McLaren-Mercedes und dem spanischen Ferrari-Pilot Fernando Alonso Dritter. Doch das reichte völlig aus, denn ihm fehlte lediglich ein einziger Punkt, um sich wieder Weltmeister nennen zu dürfen.

Bereits im 15. von 19 WM-Rennen machte er sein Ziel perfekt und holte sich vorzeitig den Titel.

Vettel hat damit seinen Konkurrenten Fernando Alonso als jüngsten Doppelweltmeister in der Formel 1 Geschichte abgelöst. Mit seinen erst 24 Jahren und 98 Tagen geht er somit in die Formel 1 Geschichte ein, denn Alonso war bei seinem zweiten Titel bereits älter als Sebastian Vettel jetzt.

Es ist bereits das 14. Mal, das Vettel sich in dieser Saison einen Platz auf dem Podest ergattern konnte. Er verzeichnet nun 324 WM-Punkte. Sein hartnäckigster Verfolger Jenson Button hat nun auch keine Chance mehr den jungen Fahrer aus Heppenheim einzuholen. Nach seinem insgesamt zwölften Sieg und dem dritten in dieser Saison hat Button trotzdem 114 Punkte Rückstand auf Vettel und auch keine Chance mehr, diesen einzuholen.

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel ist wieder Weltmeister. (Foto: dapd)

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