Die Stasi als Lebensthema

08. April 2012

Jahn will Täter an Aufarbeitung der Stasi-Verbrechen beteiligen. (Foto: K.Gabbert/dapd)
Jahn will Täter an Aufarbeitung der Stasi-Verbrechen beteiligen. (Foto: K.Gabbert/dapd)

 

Die Stasi ist sein Lebensthema. Roland Jahn wurde von ihr verfolgt, begehrte gegen sie auf, und ist jetzt praktisch ihr Nachlassverwalter. Seit einem Jahr ist er Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Bekannt ist vor allem seine harte Gangart mit ehemaligen Stasi-Mitarbeitern in seiner Behörde. Doch bei der Aufarbeitung der Verbrechen des DDR-Geheimdienstes will Jahn auch auf Aussöhnung setzen und fordert: “Die Täter müssen eine Chance haben, sich an der Aufarbeitung zu beteiligen.”

Er sehe seine Behörde als Dienstleister für die gesamte Gesellschaft, betont Jahn. Deshalb wendet sich ihre Arbeit auch nicht nur an Betroffene. Ein besonderes Anliegen sei ihm etwa, auch die junge Generation, die keine eigenen Erinnerungen an die DDR hat, an das Thema heranzuführen. Es gehe dabei schließlich nicht nur um das Thema Stasi. “Es geht um grundsätzliche Fragen der Menschen: Angst, Verrat, Anpassung, Widerspruch.”
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Written by Rockefeller David

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Weitere Frauenleiche bei Amokläufer von Lüttich

15. Dezember 2011

Der Amokläufer von Lüttich war bereits mehrfach vorbestraft und hätte eine Stunde nach seiner Tat wieder einen Termin wegen eines Sittlichkeitsverbrechens gehabt.

Er schoss um sich, tötete und verletzte viele Menschen. Eine weitere Frauenleiche wurde in einem Schuppen entdeckt, in dem auch zahlreiche Waffen lagerten.

(rockefeller-news/ks)

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Zahl der Toten in Lüttich steigt

14. Dezember 2011

Lüttich

Ein Polizist regelt in Lüttich den Verkehr nach dem Amoklauf. (Foto: dapd)

Das Blutbad in Belgien fordert sein nächstes Opfer. Der vorbestrafte Drogendealer, der am Dienstag im belgischen Lüttich um dich schoss, tötete zwei Teenager und eine Rentnerin. Er selbst kam bei dem Amoklauf ebenfalls ums Leben.

Nun ist auch ein 18 Monate altes Baby seinen Verletzungen im Krankenhaus erleben. Damit steigt die Zahl der Toten des Amoklaufes auf fünf Personen.

122 weitere Menschen wurden durch den 33-Jährigen Amokläufer verletzt.

Staatsanwältin Danièle Reynders berichtete, dass sich der 33-Jährige am späten Dienstag Vormittag mit seinen Auto in Richtung Innenstadt aufgemacht hat. Mit dabei hatte er ein Sturmgewehr, einen Revolver und zahlreiche Handgranaten. Die Behörden geben den Namen des Amokläufers mit Norodine A. an. Für einen 15-Jährigen, eine 17-Jährige und eine 75 Jahre alte Rentnerin kam jede Hilfe zu spät.

Gegen 12.30 Uhr startete der Amokläufer seinen Todeszug. Nahe beim Weihnachtsmarkt warf er zunächst eine Handgranate in den Unterstand einer Bushaltestelle. Dann eröffnete er das Feuer. Reynders erklärte, dass noch nicht geklärt sei, ob der Täter anschließend Selbstmord beging, oder ob er sich unbeabsichtigt selbst umbrachte. Die Polizei habe den Schützen nicht erschossen.

Ein Augenzeuge berichtete: “Es war grauenhaft.” Menschen rannten um ihr Leben, die Panik war ihnen ins Gesicht geschrieben. Laut belgischen Medien heisst es, dass die Zahl der Opfer noch steigen könnte, da noch nicht alle außer Lebensgefahr sind.

Meldungen über einen mutmaßlichen zweiten Täter wurden nun von dementiert. Es soll eine zweite Schießerei mit der Polizei gegeben haben, da ein zweiter Täter durch die Stadt geflüchtet sei. Diese Vermutung erwies sich jedoch als falsch.

Derzeit herrscht große Trauer in Lüttich. Das Motiv, warum der 33-Jährige um sich schoss ist unklar. Sicher ist jedoch, dass der Mann bereits vorbestraft war, worunter auch Waffendelikte fielen. Vor seiner Tat hatte er bereits ein Gefängnisstrafe von 58 Monaten abgesessen. Wie es ihm nach seinem Haftaufenthalt jedoch gelang an die Waffen zu kommen ist noch nicht geklärt.

Selbst der belgische König Albert II. traf bereits in strömendem Regen in Lüttich ein, um den Hinterbliebenen sein Beileid auszusprechen.

(rockefeller-news/dapd)

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Written by Scholl Kerstin

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Messerattacke mit 6 Toten

15. August 2011

Mordfall Jersey

Die Polizei fahndet nach einem Komplizen. (Foto: dapd)

Auf der britischen Kanalinsel Jersey soll ein 30-jähriger Mann sechs Menschen erstochen haben.

Angeblichen befinden sich unter den Opfern auch drei Kinder. Das Motiv und der Tathergang sind unklar.

Die Polizei hat bereits einen 30-Jährigen Mann festgenommen. Er steht unter Verdacht, sechs Menschen getötet zu haben. Er befindet sich schwer verletzt in einer Klinik. Unter den Opfer sind nach Polizeiangaben auch drei kleine Kinder. Zunächst war die Rede von zwei getöteten Kindern. Über das Motiv und den Hergang der Tat konnte die Polizei bis Montag noch keine Angaben machen.

Bereits am Sonntag hatte die Polizei in einer Wohnung der Hauptstadt St. Helier fünf tote Menschen entdeckt. Die Stichwunden der Opfer ließen auf die Todesursache schließen. Es waren die drei Kinder, ein Mann und eine Frau. Eine weitere Frau, die ins Krankenhaus gebracht worden war, erlag dort ihren Verletzungen.

Die Polizei machte keine Angaben zur Identität der Opfer. Von Nachbarn wurden unterschiedliche Aussagen zu den Opfern gemacht. Unter anderem hieß es, die Familie käme aus Polen.

Die Polizei fahndet weiter nach einem Komplizen des Täters.

Es ist der erste Mordfall seit sieben Jahren, der sich auf der Insel ereignet. Bisher galt die Insel zwischen Frankreich und Großbritannien als einer der sichersten Orte der westlichen Welt.

(rockefeller-news/ks)

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Written by Scholl Kerstin

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Täter finanzieren Las-Vegas-Reise durch Einbrüche

19. April 2011

Das Ortsschild der berühmten Spieler-Metropole (Foto: Dr. Al. K. Lisch/wikipedia.org)

Das Ortsschild der berühmten Spieler-Metropole. (Foto: Dr. Al. K. Lisch/wikipedia.org)

Köln: Zwei Dreiste Verbrecher finanzierten Ihren Urlaub im Spielerparadies Las Vegas mit Einbrüchen, wie die zuständigen Ermittler angaben.
Die Männer die heute festgenommen wurden gehörten zu einer Einbrecherbande, die in wechselnder Besetzung einen Schaden von rund 200.000 Euro verursacht haben soll.
Dabei ging die Gruppe nach Angaben eines Polizeisprechers professionell vor: Die Haupttäter kundschafteten Speditionen und Lagerhallen intensiv  aus bevor sie zuschlugen. Teilweise wurde in die Hallen nur eingebrochen, um sich einen Überblick über die dort gelagerten Waren zu verschaffen. Sie wurden dann gezielt Hehlern angeboten. Wenn diese Interesse bekundeten, brachen die Täter erneut ein und entwendeten die Ware.
Die Kölner Polizei ermittelt schon seit Ende vergangenen Jahres gegen die Gruppierung. Überführt wurden die Männer schließlich durch den Einsatz technischer Mittel. Am Dienstag durchsuchten Fahnder elf Wohnungen und Garagen in Köln, Bonn und Euskirchen. Dabei stellten sie scharfe Schusswaffen, hochwertige Werkzeuge und Elektroartikel sowie Paletten mit gestohlenen Alufelgen sicher.
Gegen die beiden Hauptverdächtigen wurde gleichzeitig mit der Razzia ein Haftbefehl vollstreckt. Beide sind vorbestraft und verweigern die Aussage.

(dapd; rockefeller-news/fh)

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Written by Francisco Hafner

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