Hunderttausende feiern in Berlin friedlich den Karneval der Kulturen – Debatte über Finanzierung des Festes

29. Mai 2012

Multikulti-Umzug mit über 700.000 Besuchern. (Foto: dapd)
Multikulti-Umzug mit über 700.000 Besuchern. (Foto: dapd)

 

Ein Umzug mit Froschkönig in grünem Plüsch, blauem Drachenkopf und viele gut gelaunte Zuschauer: Hunderttausende Menschen haben am Pfingstwochenende bei Sommerwetter in Berlin vier Tage lang den 17. Karneval der Kulturen gefeiert und dabei auch den traditionellen Festumzug besucht. Nach Angaben der Polizei verliefen die zahlreichen Veranstaltungen friedlich. Bis zum Montagnachmittag habe es nur einige wenige Festnahmen wegen Diebstahls und Körperverletzung gegeben, sagte ein Polizeisprecher.

Wie in jedem Jahr bildete auch dieses Mal der traditionelle Umzug am Sonntag den Höhepunkt des Multikulti-Festes. Fast 100 Gruppen mit 5.000 bunt kostümierten Tänzern, Trommlern und Musikern zogen dabei neun Stunden lang von Neukölln nach Kreuzberg. Mehr als 700.000 Zuschauer wollten sich nach Angaben der Veranstalter die Parade nicht entgehen lassen. Read more »

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Salafisten und Pro NRW nutzen Solinger Zwischenfall für Propaganda

02. Mai 2012

Fotos tauchen in Terroristen Foren auf. (Foto: C.Bilan/dapd)
Fotos tauchen in Terroristen Foren auf. (Foto: C.Bilan/dapd)

 

Nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen Salafisten und der Polizei am Dienstagabend in Solingen haben Salafisten, sowie die rechtsextreme Kleinpartei Pro NRW die Ereignisse für ihre jeweiligen Propagandazwecke genutzt. Salafisten stellen die Festnahmen nach den Ausschreitungen als willkürliche staatliche Unterdrückung von Muslimen dar. Aktivisten von Pro NRW skandierten noch während der Polizeiaktion: “Abschieben, abschieben”.

Bei dem Zwischenfall am Dienstagabend hatten einige Dutzend Salafisten gegen eine Pro-NRW-Kundgebung demonstriert. Als Mitglieder der Anti-Islam-Partei eine Zeichnung des dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard zeigten, auf der der Prophet Mohammed mit einem Turban und einer Zündschnur abgebildet war, stürmten mehrere Salafisten über die Polizei-Absperrung in Richtung der Pro-NRW-Anhänger. Polizisten wollten die Gruppen getrennt halten. Sie wurden mit Steinen beworfen und mit Fahnenstangen attackiert. Drei Polizisten, ein Passant und ein Salafist wurden verletzt. Nach Angaben der Polizei wurden knapp 40 Anhänger der Salafisten festgenommen.

 

Eskalierte Demonstration in Solingen

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Zehntausende setzen mit Ostermärschen Zeichen für den Frieden

10. April 2012

"Krieg darf kein Mittel der Politik sein". (Foto: H.Tittel/dapd)
“Krieg darf kein Mittel der Politik sein”. (Foto: H.Tittel/dapd)

 

Bei den traditionellen Ostermärschen haben am Wochenende Zehntausende Demonstranten ein Zeichen für den Frieden gesetzt. Bundesweit zählte die Friedensbewegung rund 80 Märsche, die durch 100 Städte führten.

Die Teilnehmer forderten ein bedingungsloses Ende des zehnjährigen Bundeswehreinsatzes in Afghanistan und einen Stopp der deutschen Waffenexporte. Ein wichtiges Thema war auch die Kriegsgefahr im Nahen und Mittleren Osten, speziell die Gefahr eines israelischen Militärschlags gegen den Iran. Bei nasskaltem Wetter war die Beteiligung aber oft dürftiger als in den Vorjahren.
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“Gegen Kapital, Krise und Kriege” – Willi van Ooyen, ruft zu friedlichem Protest auf

07. April 2012

Ostermarschierer van Ooyen propagiert Protestaufruf. (Foto: M.Vedder/dapd)
Ostermarschierer van Ooyen propagiert Protestaufruf. (Foto: M.Vedder/dapd)

 

Der hessische Linksfraktionschef Willi van Ooyen hat zu friedlichen Demonstrationen bei den Ostermärschen aufgerufen. “Wir sind dafür, Aktionen der Aufklärung zu machen und Menschen mitzunehmen, um uns gegen Kapital, Krise und Kriege zu wehren”, betonte van Ooyen, der auch Sprecher der Informationsstelle Ostermarsch ist, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd.

“Individualistische Gewaltexzesse” wie bei der Antikapitalismus-Demonstration vergangenen Samstag in Frankfurt seien unangebracht. Beim Protest von mehreren tausend Menschen gegen Kapitalismus und die Politik in der Euro-Krise war es zu massiven Ausschreitungen mit mehreren Verletzten gekommen. “Da ist viel Kleinbürgertum, das die Gewalt als Prinzip gutheißt”, kritisierte van Ooyen. “Das ist einfach Quatsch, das machen wir natürlich auf den Ostermärschen nicht.”
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Nordkoreas Raketenpläne überschatten Atomgespräche

27. März 2012

Gipfeltreffen zur Nuklearsicherheit in Seoul gestartet. (Foto: A.Schmidt/dapd)
Gipfeltreffen zur Nuklearsicherheit in Seoul gestartet. (Foto: A.Schmidt/dapd)

 

Nordkoreas Raketenpläne überschatten den Atomgipfel in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Die USA sehen die Ankündigung Pjöngjangs, Mitte kommenden Monats mit einer Langstreckenrakete einen Satelliten ins All zu bringen, als Versuch, atomwaffenfähige, ballistische Raketen weiterzuentwickeln. Die südkoreanische Regierung teilte mit, sie erwäge, die nordkoreanische Rakete abzuschießen, sollte sie ihren Luftraum verletzen. Außenminister Guido Westerwelle kritisierte den Vorstoß Pjöngjangs als nicht hinnehmbare Provokation.

Trotz internationaler Kritik setzt Nordkorea die Vorbereitung seines umstrittenen Raketenstarts fort. Vor dem für April geplanten Abschuss wurde nach südkoreanischen Angaben eine Langstreckenrakete zu einer Abschussrampe im Nordwesten des Landes gebracht. Der Vorstoß beherrschte am Montag die Gespräche am Rande des Atomgipfels in Seoul. Zu dem Treffen sind Vertreter von mehr als 50 Ländern angereist, überwiegend Staats- und Regierungschefs.

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Weltsicherheitsrat in Syrien-Frage weiter zerstritten

13. März 2012

Ein Jahr nach Beginn des Aufstands in Syrien. (Foto: dapd)
Ein Jahr nach Beginn des Aufstands in Syrien. (Foto: dapd)

 

Bei einem Ministertreffen des UN-Sicherheitsrats haben sich die Differenzen zwischen Russland und Mitgliedern wie den USA in der Syrien-Frage erneut deutlich gezeigt. US-Außenministerin Hillary Clinton sagte, der Weltsicherheitsrat dürfte nicht schweigen, “wenn Regierungen ihr eigenes Volk massakrieren” und dabei den Frieden und die Sicherheit in der Region gefährdeten. Bundesaußenminister Guido Westerwelle wollte in New York Russland und China von der Notwendigkeit einer Syrien-Resolution überzeugen. Aktivisten meldeten unterdessen die Tötung von mindestens 16 Zivilpersonen in Homs.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte Assad zur Beendigung der Gewalt gegen die Opposition auf. Bei dem Ministertreffen am Montag in New York sagte Ban, der Weltsicherheitsrat müsse mit vereinter Stimme sprechen, um ein Ausufern der Katastrophe zu verhindern. Der seit einem Jahr andauernde Konflikt destabilisiere die ganze Region und es werde unverhältnismäßige Gewalt gegen die Bewohner vieler Städte angewendet.

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Lars Riedel und elf weitere Prominente konkurrieren bei “Let’s dance” um den Titel “Dancing Star 2012″

09. März 2012

Ob es dies Jahr auch wieder so her geht, lassen wir uns überraschen. (Foto: dapd)
Ob es dies Jahr auch wieder so her geht, lassen wir uns überraschen. (Foto: dapd)

 

RTL sucht ab dem kommenden Mittwoch (14. März) den Nachfolger von Maite Kelly als “Dancing Star”. Um den Titel konkurrieren in der fünften Staffel von “Let’s dance” zwölf prominente Tanzamateure, darunter der Diskus-Olympiasieger Lars Riedel, die Ex-Profi-Sportlerin Magdalena Brzeska, Musikproduzent Uwe Fahrenkrog-Petersen und die blinde Sängerin Joana Zimmer.

Das harte Training macht den Teilnehmern im Vorfeld immer ziemlich zu schaffen. Joana Zimmer, die regelmäßig Sport treibt, ist da keine Ausnahme. “Ich bin abends immer sehr kaputt”, sagte die 29-Jährige im dapd-Interview. “An den Trainingstagen – das sind vier Tage die Woche und vier bis sechs Stunden pro Tag – möchte ich abends gar nicht mehr viel reden, sondern falle quasi um acht ins Bett.”

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