Strauss-Kahn ist wieder in Frankreich
04. September 2011
Der Ex-Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, ist wieder zurück in seinem Heimatland Frankreich.
Viel Monate durfte er die USA nicht verlassen. Jetzt ist er nach Hause zurück gekehrt.
Der Franzose kam am Sonntag Morgen gegen 7 Uhr am Flughafen Roissy-Charles de Gaulle an. Auch seine Frau Anne Sinclair war an Bord.
Zahlreiche Journalisten und ein Großaufgebot der Polizei empfingen Strauss-Kahn am Flughafen. Der ehemalige IWF-Chef wirkte glücklich, endlich wieder heimatlichen Boden unter den Füßen spüren zu können. Das Ehepaar ging lächelnd zu einem Auto, das bereitstand, um die beiden vom Flughafen weg zu bringen.
Den anwesenden Journalisten gab Strauss-Kahn keine Stellungnahme.
Bereits im Vorfeld war bekannt geworden, dass Strauss-Kahn ein Ticket für eine Air-France Maschine gekauft habe. Dieser wäre erst um 8.35 Uhr gelandet. Er kam mit einer eigenen Maschine an.
Bereits am Samstag war Strauss-Kahn mit seiner Ehefrau vom New Yorker Flughafen John F. Kennedy aus gestartet.
Nach den Vergewaltigungsvorwürfen eines Zimmermädchens durfte Strauss-Kahn über vier Monate hinweg die Vereinigten Staaten nicht verlassen. Er trat als IWF-Chef zurück. Nachdem die Glaubwürdigkeit des Zimmermädchens jedoch in Frage gestellt worden war, wurde der gesamte Prozess aufgelöst und Strauss-Kahn durfte die USA verlassen.
(rockefeller-news)












