05. Januar 2012

Wegen einer missglückten Werbekampagne muss Google Konsequenzen ziehen. (Foto: dapd)
Es scheint zunächst unglaublich, ist jedoch tatsächlich eingetreten. Google musste den Chrome-Browser und damit sich selbst bestrafen, um die eigens gesetzten Richtlinien einzuhalten.
Auslöser dafür war eine missglückte Werbekampagne, die die Google-Richtlinien nicht einhielt.
Damit wurde die offizielle Homepage des Google Browsers heruntergestuft. Im Klartext heisst das, das sie für volle zwei Monate bei Suchanfragen nicht unter den Top-Ergebnissen auftaucht.
Der Grund sind bezahlte Blogs, die auf den Chrome-Browser von Google verwiesen. Ein Dienstleister hatte diese Blogs, die Werbung enthielten ins Netz gestellt. Mindestens einer dieser Artikel enthielt einen Link, der direkt auf die Chrome-Seite führte. Da Google jedoch Werbung durch gekaufte Links nicht vertritt, diese sogar missbilligt, musste Google sich selbst bestrafen.
Daher wurde die Homepage des offiziellen Browsers nun herabgestuft.
Der Konzern selbst erklärt das Vorgehen damit, dass er lediglich habe Videoanzeigen schalten wollen, wie Google-Manager Matt Cutts am Mittwoch erläuterte. Das Ergebnis seien jedoch die bezahlten Blog-Einträge geworden.
Wie der Fachblog “Searchengineland” herausfand, hat die Agentur, die von Google beauftragt worden war, eine weitere Agentur eingeschalten, die auf bezahlte Blogs spezialisiert sein soll.
Nun musste Google gegen sich selbst konsequent sein und den Browser für 60 Tage herabstufen. Wenn man den Begriff “Browser” nun eingibt, erscheint Chrome nicht unter den Top-Einträgen.
(rockefeller-news/ks)
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XOrtwin Oberhauser Oberhauser
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Ortwin Oberhauser - Dipl. Fachwirt für angewandte Informatik - ist seit 1997 als SEO tätig und hat sich neben SEO auf Social Media, Branding und Reputation Management spezialisiert. Ortwin berät vorwiegend E-Commerce, Tourismus und Medienunternehmen. Zu seinen Kunden zählen z.B.: das größte österreichischen Online Software Haus Waltersoftware.de und das Vorarlberger Medienhaus. Von 2004 bis 2008 hat Ortwin in Dubai gelebt und war dort als SEO & Corporate branding Berater für die EHF - Dubai Media City tätig. Seit 2004 betreibt Ortwin neben seiner Tätigkeit als SEO und Webentwickler die 1. Internationale Community der gelebten Gastfreundschaft „International Guest Certified Hotels“. Diese Community ist eine internationale, nicht auf Gewinn ausgerichtete, NGO.
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